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Autor Thema: Black Swan  (Gelesen 746 mal)
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Die, die von Richie träumt


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« am: 20. Mär 2011, 22:53 »

Black Swan
Genre: Drama/Thriller - USA 2010
Verleih: Fox
Regie: Darren Aronofsky


Zur Handlung: Nina, eine ehrgeizige Ballerina, will in der neuen Umsetzung von "Schwanensee" die Schwanenkönigin sein. Thomas, der künstlerische Leiter/Regisseur, hätte kein Problem, sie für den weißen Schwan zu besetzen, allerdings sucht er ein Mädchen, das sowohl den weißen Schwan als auch den schwarzen Schwan, den dämonischen Gegenspieler, tanzen kann. Nach einigen Problemen bekommt sie die Rolle doch, aber innerliche Blockaden hindern sie daran, den schwarzen Schwan passend umzusetzen. Sie hat eine Mutter, die als "Übermutter" auftritt. Die Mutter war selbst Tänzerin und versucht jetzt in ihr Kind die Karriere hineinzuprojezieren, die sie selbst nie hatte. Dementsprechend übermäßig versucht sie ihre Tochter auch zu beschützen und engt sie damit ein. Außerdem gibt es ein Mädchen, das neu im Ensemble ist, und die ihr in ihrer Wahrnehmung die Rolle strittig machen will. Nina entwickelt durch ihre Gier nach Perfektion psychische Störungen in Form von Halluzinationen und eine Paranoia. Außerdem leidet sie an Essstörungen und selbstverletzendem Verhalten. Sie schafft es, sich von ihrer Mutter zu befreien und dadurch gelingt es ihr nach anfänglichen Schwierigkeiten auch, selbst den schwarzen Schwan perfekt zu tanzen. Sie zahlt aber einen hohen Preis dafür...

Meine Wertung:   Der Film zeigt auf beeindruckende Art und Weise, wie der Drang nach Perfektion einen Menschen zerstören kann. Er ist natürlich auch eine Kritik an der strengen und unbarmherzigen Welt des Balletts. Der Film ist als Thriller angesetzt. Das ist er auch und zwar durch und durch auf psychologischer Ebene. Meiner Meinung nach sehr gelungenes Kino gut gemacht !  
« Letzte Änderung: 20. Mär 2011, 22:55 von violet » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 20. Mär 2011, 23:04 »

Den haben wir auch gesehen. Ich fand ihn ehrlich gesagt überbewertet und war enttäuscht. Da das schon ein paar Wochen her ist und er mir nicht "hängengeblieben ist" kann ich garnicht mehr ins Detail gehen. Ich weiß noch dass ich die Halluzinationen übertrieben fand. Luna kann dazu sicher noch etwas sagen.

Als Psychodrama hat mich "The Machinist" wesentlich mehr beeindruckt. Der Film funktioniert ähnlich, die persönliche Krise hat jedoch einen ganz anderen Auslöser, der erst am Schluss aufgelöst wird.
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« Antworten #2 am: 21. Mär 2011, 08:42 »

"The Machinist" habe ich nicht gesehen, kann ich nichts dazu sagen. Das Interessante an den Halluzinationen war für mich, dass man zunächst als Zuschauer unterscheiden musste, was ist nun echt oder wo verschwimmen die Grenzen von Wahn und Wirklichkeit. Z. B. der Vorfall am Ende in der Garderobe. Ich habe den Film, wie schon gesagt, sehr gemocht, aber vielleicht hängt das damit zusammen, dass ich generell Filme aus dem Künstlermilieu sehr mag Wink.  
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« Antworten #3 am: 21. Mär 2011, 15:56 »

Künstlerische Filme mag ich auch, der Film hat mir trotzdem nicht gefallen. Die Hauptdarstellerin hat zwar eine sehr gute Arbeit geleistet, das war es aber auch. Für meinen Geschmack zu viel Psycho, war dann froh als der Film vorbei war.

Habe deutlich bessere Filme gesehen.
« Letzte Änderung: 21. Mär 2011, 21:36 von ~Luna~ » Gespeichert
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« Antworten #4 am: 21. Mär 2011, 20:42 »

Ich liebe Filme in denen man nicht weiß was real ist Freundliches Lächeln . The Machinist kann das auch sehr gut, hat aber eher einen schmutzigen Look. Naja, kannst Du ja mal als Vergleich in diesem "Genre" im Hinterkopf behalten.

Ich fand Swan nicht schlecht, aber außer für Natalie Portman wäre ich ne auf die Idee für eine Oscarnominierung gekommen.
Mir war ihre innere Entwicklung nicht genug herausgezeichnet. Es wirkte eher so, als würden ihr die Wahnvorstellungen "passieren" als durch äußeren Druck entstehen. Für mich als Zuschauer war es eher ein "was passiert ihr jetzt" statt ein "was tut sie als nächstes, wie will sie damit umgehen?".
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« Antworten #5 am: 21. Mär 2011, 20:49 »

Hab die Szenen mit Mila Kunis bei youtube gesehen. Das genügt mir  Smile
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« Antworten #6 am: 21. Mär 2011, 21:37 »

Hab die Szenen mit Mila Kunis bei youtube gesehen. Das genügt mir  Smile

Und, dein Typ Frau?

@Zäpfle Ok, die Vorlieben sind ja zum Glück unterschiedlich. Ich bleibe dabei, dass ich den Film mochte und ich stimme dir zu, Natalie Portmann war es echt wert. Wahnvorstellungen sind aber immer etwas, das mit einem "passiert". Eine Wahnvorstellung ist etwas, das von dir Besitz ergreift. Insofern kann die Hauptfigur dazu nicht viel beitragen. Aber vielleicht meinst du, dass du dir mehr psychisch abgefahrene Reaktionen/Aktionen ihrerseits gewünschst hättest. Vielleicht hättest du sie nicht so gern immer nur als Opfer gesehen, oder? unter die Lupe nehmen
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« Antworten #7 am: 21. Mär 2011, 22:00 »

Bei dem Film "The Cell" ging es auch um Wahnvorstellungen / Halluzinationen. Der Film war allgemein sehr kunstvoll, auch wenn nicht mein Genre, aber trotzdem gut gemacht. Ein anderes Beispiel "Vergiss mein nicht!"

Natalie Portmann hat sehr gut gespielt, allerdings fand ich sie für die Rolle ein Tick zu alt. Die Entwicklung der Geschichte war für mich nicht wirklich real wg. der zu starken Wahnvorstellungen, die kommen nicht von jetzt auf gleich so heftig. Man hat meiner Meinung nach damit übertrieben. Der Druck der Mutter, der Druck die Rolle zu bekommen und die Bessere zu sein - alles nachvollziehbar. Die Magersucht bei Ballerinen keine Seltenheit - ebenfalls nachvollziehbar. Allerdings die Persönlichkeitsveränderung kam mir zu plötzlich und passte da so auf die Art nicht rein. Die Dramatik hätte man etwas besser lösen können. Confused
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« Antworten #8 am: 22. Mär 2011, 08:24 »

Nene, bei The Cell waren beide Protagonisten in der Traumwelt des "Patienten". Das ist was anderes.

@vio:
huhu, ich will ihn Dir nicht madig reden, nur drüber unterhalten Freundliches Lächeln
Mh, ich weiß echt nicht wie ich es sagen soll. Ihre Gefühlswelt war mir nicht offen genug? Ich konnte es nicht mitvollziehen, wurde nicht betroffen, mitgerissen. Mir war "egal" was mit ihr passiert und war am Ende nicht so nachdenklich wie bei anderen. So, jetzt weiß ich aber echt nicht mehr Freundliches Lächeln
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« Antworten #9 am: 22. Mär 2011, 13:32 »

Bei The Cell meinte ich die kunstvolle Darstellung der Parallelwelt, wenn man das so überhaupt nennen kann.

Bei Swan hatte ich gleiche Empfindung wie Zäpfle. Mich hat der Film emotional nicht gepackt, mir war auch gleich, wie sich die Geschichte am Ende entwickelt. Bei dem Genre passiert das bei mir recht selten.
« Letzte Änderung: 22. Mär 2011, 18:26 von ~Luna~ » Gespeichert
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« Antworten #10 am: 22. Mär 2011, 17:41 »

 @Zäpfle Okay, jetzt habe ich verstanden, was du meintest Smile.
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« Antworten #11 am: 27. Mär 2011, 01:04 »

Zur Rolle von Natalie Portmann gibt es folgende Kritik: Fake Swan?
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« Antworten #12 am: 27. Mär 2011, 13:06 »

Ich würde sagen, dass es eher der Normalfall ist, sich doubeln zu lassen. Da ist sie wohl nicht die Einzige. Gerade, wenn der Body nicht perfekt ist oder es Szenen gibt, die der "Star" so nicht leisten kann.  
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« Antworten #13 am: 27. Mär 2011, 14:35 »

Mir war klar, dass sie nicht alle Szenen spielte, das konnte man teilweise auch gut erkennen, dass es ein Double war. Ich habe mich zuvor mit dem Film nicht befasst, deshalb habe ich keine Ahnung, wie die Rolle von Natalie Portman verkauft wurde. Wenn man betont hatte, dass sie viel und sehr hart trainierte und der Eindruck dadurch entstand, dass sie alles somit selbst spielte, wäre es natürlich etwas lächerlich sie mit einem Oscar für die beste Hauptrolle auszuzeichnen. Denn ansonsten fand ich sie nicht überragend gut.  kopfkratz
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« Antworten #14 am: 27. Mär 2011, 15:35 »

Klar, wenn der Oscar nur auf den Tanzszenen beruht, dann wäre das nicht in Ordnung.
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