~Luna~
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« am: 11. Mär 2011, 19:51 » |
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Komme jetzt erst nach Hause. Von dem Erdbeben hörte ich bereits im Radio, mir fehlten jedoch noch die Livebilder. Ich bin wirklich sprachlos, was ich nun im TV sehen muss. 
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Cherie
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« Antworten #1 am: 12. Mär 2011, 01:23 » |
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Schrecklich, wenn man den Naturgewalten so hilflos ausgeliefert ist.  Ich bin in Gedanken bei den Japanern.  Und wie es aussieht müssen wir auch noch vor einem zweiten Atom-Gau zittern. 
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Campina
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« Antworten #2 am: 12. Mär 2011, 09:09 » |
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Ich wra shcon von dem erdbeben geschockt als ich dann gestern noch las dass sie sich vor einer kommenden atomkatastrophe fürchten müssen, weil die kühlung unterbrochen wurde und da alles nur auf batterie läuft - da hab ich richtig angst bekommen schon. da mag ich gar nicht daran denken wie es den menschen vorort ging, die ja durch das erdbeben schon genug erleben mussten. und jetzt les ich das wirklich Radioaktives Cäsium ausgetreten ist und eine Kernschmelze droht weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/nachrichten/tsunami/207cqsw-kernschmelze-droht#.A1000146
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violet
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« Antworten #4 am: 12. Mär 2011, 22:19 » |
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Wir haben uns gerade auch noch mal Bilder der Explosion angeschaut. Besonders heftig daran finde ich, wie brutal sich "Geschichte" in anderer Form für ein Land wiederholen kann. Vor 66 Jahren kam die atomare Katastrophe von oben, nun ist sie von unten ausgelöst worden  .
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~Luna~
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« Antworten #5 am: 12. Mär 2011, 23:55 » |
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Japaner leben schon immer mit div. Naturkatastrophen und wirken wirklich recht gelassen. Es bricht keine Massenpanik aus. Der Ausmaß der Katastrophe übertrifft echt bisher wohl jede bisherige und das Problem mit dem Reaktor kann noch schlimmere Folgen haben. Es heißt nun, dass der zweite Reaktor nicht gekühlt werden kann. Es wird nicht ausgeschlossen, dass es zur Kernschmelze kommen kann. Der Reporter berichtete, dass es div. Meldungen gibt, die wieder widerrufen werden. Ich befürchte irgendwie, dass die Japaner die Meldungen stark filtern um eben eine Massenpanik zu verhindern. Verständlich, aber wenn es zur Kernschmelze kommt, wird das noch sehr viele weitere Menschenleben kosten.  Meldung: +++ Probleme mit weiterem Reaktor +++
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Cherie
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« Antworten #6 am: 13. Mär 2011, 01:43 » |
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Wenn ich zurückdenke, 1986 befand ich mich in meinem Heimatort in Siebenbürgen nur 1020 km von Tschernobyl entfernt.  Ich habe gerade gegoogelt und es festgestellt. Eigentlich dachte ich immer es seien 2000 km. So wurde uns das in Rumänien verklickert.  Damals war ich 18 Jahre alt und im letzten Jahr im Lyzeum. Wir bekamen täglich in der Schule Jodtabletten und wurden unterrichtet, was wir essen dürfen und wie wir die Strahlung von uns fernhalten können. Helle Kleidung sollten wir tragen, am besten weiß und vor der Wohnungstüre einen feuchten Schuhabtreter liegen haben, wo wir unsere Schuhe dann nass abwischen sollten. Die Schuhe am besten im Flur stehen lassen und nicht mit in die Wohnung nehmen. Überhaupt sollte man alles regelmäßig feucht wischen. Beim Essen dann auf alles Frische verzichten. Kein Salat, keine Gartenkräuter, keine Pilze und kein Obst von den Bäumen essen. In den nächsten beiden Jahren kamen viele Kinder missgebildet zur Welt. So hatte das Kind einer Bekannnten keinen Unterkiefer und starb wenige Stunden nach der Geburt. Ich wurde mit meinem großen Sohn 1 Jahr und 4 Monate nach Tschernobyl schwanger und ich hatte große Angst ob alles in Ordnung ist. Als er dann geboren wurde fiel mir ein Stein vom Herzen, dass alles mit ihm ok war. Eine andere Frau aus unserem Ort, die ich zu den Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt regelmäßig getroffen hatte, hatte weniger Glück. Ihre Tochter starb noch im Mutterleib. Sie musste sie dann tot zur Welt bringen.  Wenn sie mich danach mit meinem Sohn sah, fing sie jedesmal an zu weinen. Nichtdestotrotz hatten wir Glück damals, zwischen uns und Tschernobyl lagen die Ostkarpaten. So kam es, dass die Winde die Strahlung nach Norden trieben und wir in Richtung Süden weniger davon abbekamen. Ich möchte mir nicht vorstellen, was mit uns passiert wäre, wenn das nicht der Fall gewesen wäre.  So blöd wie das nun klingt, vielleicht muss das jetzt in Japan wieder passieren, dass die Welt aufgerüttelt wird und der Atomausstieg keine Frage mehr ist. 
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Campina
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« Antworten #7 am: 13. Mär 2011, 09:56 » |
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mensch cherie, da haste ja auch was durchgemacht. Das ist für dich ja jetzt auch alles nochmal härter jetzt weil du auch so nochmal an das vergangene jetzt immer wieder denken musst.
ich hoffe auch dass die da oben sich a jetzt mal ordentlich gedanken machen...
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~Luna~
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« Antworten #8 am: 13. Mär 2011, 11:55 » |
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@Cherie, ich wohnte damals auch nur 940 km vom Tschernobyl entfernt.  Kenne allerdings keine Fälle von Missbildung bei den folgenden Geburten. Meine Stadt lag nördlich, wir hatten wohl Glück, dass der Wind Richtung Süden unterwegs war. Ganz schlimm fand ich, dass die Ukrainer das Unglück erst verheimlichten . 
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #9 am: 13. Mär 2011, 17:48 » |
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Ausgerechnet die fleissigen und disziplinierten Japaner  aber die Natur geht nicht nach Nationalitäten. Nature laughs last und so sieht das dann eben aus. Und was heißt im AKW in Myagi denn "400fach höhere Strahlungswerte" als was? "als auf der Erdoberfläche üblich" oder "als der gesundheitliche Grenzwert"? Wie auch immer. Jetzt wird der Zusammenbruch der Kühlung im 3.AKW gemeldet. Die Windströme sind eher Richtung Pazifik gerichtet aber alleine schon aufgrund der geringen Ausdehnung Japans (3000km) könnte man langfristige Folgen für das ganze Volk sehen. Ach ja, und die Instrumentalisierung der Katastrophe für die Atomdebatte als geschmacklos zu bezeichnen finde ich geschmacklos. Die Atomindustrie denkt jetzt "oh mist", aber nicht wegen der Katastrophe sondern weil der Druck nun wieder steigen wird. Und die andere Seite: Ich würde mal gerne Stichproben bei den Demonstranten machen ob sie mir Kernschmelze erklären können. Oder warum AKWs überhaupt gefährlich sind. Ich bin sicher dass viele dabei schnell ins stottern kommen --> Mitläufer, Nachplapperer. Wenn auch diesmal für eine gute Sache.
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Cherie
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« Antworten #10 am: 13. Mär 2011, 18:49 » |
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Im Moment lassen mich die Vorfälle sehr viel an meine Erlebnisse denken.  Schrecklich fand ich es schon immer, wenn ich nur an einem AKW vorbeifahren musste. Das nächste hier in meiner Nähe ist nur 107 km von mir weg im unterfränkischen Grafenrheinfeld. Und auch hier gab es heuer bereits Schlagzeilen über einen Störfall. Nun habe ich etwas über das Werk in Grafenrheinfeld recherchiert und bin nur noch sprachlos über so eine doofdreiste Politik.  Folgen eines schweren Unfalls oder eines Terroranschlages auf das AKW Grafenrheinfeld für Sie: Nehmen Sie einen Zirkel und ziehen Sie einen Kreis von ca. 300 Kilometer um das AKW Grafenrheinfeld. Wenn Sie in diesem Kreis wohnen und es zu einem schweren Unfall oder Terroranschlag kommt, zu einer Katastrophe die unwahrscheinlich ist und die dennoch morgen schon eintreten kann, wenn ein Teil des radioaktiven "Inventars" des AKW austritt und der Wind in Richtung Ihres Wohnortes weht, dann werden Sie diese Ihre Heimat, mit allem was Sie in Jahrzehnten mühevoll aufgebaut haben, schnell und endgültig verlassen müssen und froh sein, einfach nur zu überleben.  Und ist einer beruhigt, der nicht in dem Radius wohnt???  Ist es das größte Problem, wenn einer die Heimat und das was er sich aufgebaut hat verliert? Was ist mit der Welt längerfristig?  Ich bin in dem Radius eindeutig drin und demzufolge dann auch direkt betroffen, wenn der Tag X für Grafenrheinfeld eintreten sollte.  Nichtdestotrotz habe ich auch massive Sorge um die Menschen rund um die Kernkraftwerke Tokai und die rund um das Akw Fukushima. Auch wenn es meine eigene Haut nicht direkt betrifft.  @Zäpfle Ich finde die Bagatellisierung der ganzen Atomdiskussionen als geschmacklos.  Ist es nicht bei fast allem so, dass es trotz massiver Unwissenheit eine Menge Mitläufer gibt?
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« Letzte Änderung: 13. Mär 2011, 18:54 von Cherie »
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #11 am: 13. Mär 2011, 23:04 » |
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Ist es nicht bei fast allem so, dass es trotz massiver Unwissenheit eine Menge Mitläufer gibt?
Ja, so sindse. Ich habe jetzt keine Lust zu recherchieren, aber wenn man um jedes AKW in Europa einen 300km Kreis zieht weiß ich nicht wieviel Fläche in D und F freibleibt. Naja, und die 300km sind ja nur ein Richtwert. Sind die heutigen AKWs nicht größer/stärker als das damals in Tschernobyl; also wäre der Schaden nicht auch abhängig davon? Oh, gerade wurde eine Karte der AKWs in D eingeblendet. Jo, also wie oben vermutet ... Also ich wage mal zu sagen dass diese Katastrophe die Menschheit aufgrund der geographischen Lage noch gut ausspart; man stelle sich das mitten auf einem Kontinent vor bei dem jede Windrichtung von der Bevölkerungsdichte her betrachtet gleich schlimm ist. Ach ja, bei der Verharmlosung des AKW-Themas fallen mir noch die "Endlager" ein 
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Cherie
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« Antworten #12 am: 13. Mär 2011, 23:25 » |
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Endlager, du sagst es. Wenn ich an die Castortransporte und die Salzstöcke denke, könnte ich nur noch brüllen.  Jörg, lass uns auswandern.  Wir suchen uns einen neuen Planeten ohne "tumbe" Menschen und vor allem ohne Politiker.  Ne im Ernst, ich glaube, es ist längst eins vor 12. 
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #13 am: 13. Mär 2011, 23:58 » |
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Joah, wäre gespannt wie es zu Ende geht; leider werde ich dafür nicht alt genug und die Menschen sind viel zu zahlreich und anpassungsfähig als das die Erde von uns geheilt würde. So jetzt lass ich das aber, kennt ja inzwischen jeder meine Meinung dazu.
Ich schaue ab und zu gerne diese Dokus auf N24 "Die Erde nach den Menschen". Wurde schon gefühlte 20x wiederholt. Ich überlege auch wie das aussieht wenn die Endlager oder andere Geschenke an die zukünftige Geschichte in 2000 Jahrfen von der nächsten "Hochkultur" entdeckt werden und immer noch fleissig strahlen.
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« Antworten #14 am: 15. Mär 2011, 00:22 » |
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Sollte es zu einem Super-Gau kommen, müsste Tokio eigentlich evakuiert werden. Die Stadt ist nur 200 km von dem AKW entfernt. Wie soll das gehen? Ich kann es mir nicht vorstellen. 
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Cherie
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« Antworten #15 am: 15. Mär 2011, 22:23 » |
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Es scheint als wenn die Japaner uns nicht ganz die Wahrheit erzählen, die spielen alles ziemlich runter.  Man hat in Tokio bereits erhöhte Strahlenwerte gemessen. Was wird sein, wenn 4 Reaktoren nach der Kernschmelze richtig strahlen??? Beängstigend irgendwie. 
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #16 am: 15. Mär 2011, 23:43 » |
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Die Wirtschaftsnachrichten erwähnen schon vorsichtig die Vorteile der Zerstörung der japanischen Wirtschaft. Volkswagen für alle, yeah.
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« Antworten #17 am: 15. Mär 2011, 23:44 » |
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Cherie, ich habe von Japanern nichts anderes erwartet - dachte, das habe ich irgendwo geschrieben. Wenn das Gesicht wahren zur japanischen Mentalität gehört, dann ist klar, dass sie nicht Tacheles reden werden. Asiatische Kultur halt. 
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #18 am: 16. Mär 2011, 23:43 » |
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Ja, deutsche Betreiber und Politiker reden ja üblicherweise sehr offen und versuchen nie etwas zu vertuschen oder hinauszuzögern  Bei so kritischen Sachen ist die Mentalität überall gleich.
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« Letzte Änderung: 17. Mär 2011, 01:43 von Lunas Zäpfle »
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Cherie
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« Antworten #19 am: 17. Mär 2011, 00:57 » |
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Hey Jörg, natürlich nicht. 
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« Antworten #20 am: 17. Mär 2011, 07:08 » |
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Vertuscht wird sicherlich auch hier, allerdings bin ich mir sicher, dass man in Deutschland eher über die tatsächliche Lage berichten würde. Im Stern TV haben die Flüchtlinge aus Japan selbst berichtet, dass man in den japanischen Medien kaum was erfährt, im Gegensatz der Berichte aus anderen Ländern. Eine Frau sprach auch, dass sie sogar bei der deutschen Botschaft in Japan keine Auskunft bekommen hat. Ebenso keine Unterstützung bei der Rückreise 
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« Antworten #22 am: 19. Mär 2011, 13:08 » |
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Radioaktive Strahlung in Kalifornien nach Beben in Japan weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/nachrichten/erdbeben/807dvcw-atomare-strahlen-in-kalifornien#.A1000146oh man das klingt auhcn icht gut. nun hab ich mal eine frage - ich könnts googeln aber ich glaub ihr seit informierter  Wenn jetzt zum beisoiel die japaner schon verstrahlt seien oder wer auch immer. Und man holt sie hier her als flüchtlinge - könnten diese dann auch ihre neuen mitmenschen gefährden oder bleibt dass dann in ihnen und sie könnens so nicht weiter übertragen? Ich vermute ja fast dass sie es je nach dem wie hch übertragen können.
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« Antworten #23 am: 19. Mär 2011, 22:34 » |
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Na toll und wir fliegen bald nach Kalifornien....  Ich habe etwas Angst, dass es zum starken Erdbeben in San Francisco kommen kann. Da sind wir nämlich 2 Wochen lang.
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« Letzte Änderung: 19. Mär 2011, 22:36 von ~Luna~ »
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« Antworten #24 am: 19. Mär 2011, 23:06 » |
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Luna, wenn was passieren soll, dann kannst man dem eh nicht ausweichen. Da kann ja auch ein Reaktor in unserer Nähe hochgehen. Die Menge an Strahlung, die man in Kalifornien gemessen hat, soll unbedenklich sein.  Soviel ich weiß, ist die Strahlung beim Fliegen auch nicht gerade gering. Und auch die ist nur gefährlich, wenn man Vielflieger ist. Campina, ich kenne das so, dass man uns in Siebenbürgen sagte, geringe Strahlenmengen würden sich an der Hautoberfläche oder an überwiegend dunkeler Kleidung festsetzen. Erst bei ganz große Mengen würde sie tiefer in den Körper eindringen und dort dann Schaden anrichten. Nach dem Waschen oder Duschen soll die Strahlung dann weggewaschen werden, aber eventuell erkrankte Gewebeteile kann man dadurch nicht mehr gesund machen. Nach dem Waschen strahlt man dann nicht weiter, ausser man hat ein radioaktives Metall eingeschluckt.  Strahlung ist von Menschen nur soweit übertragbar, solange sie verstrahlte Klamotten anhaben. So wie man sie in Japan sieht, die aus den Sperrgebieten evakuiert werden. Dort werden alle abgescannt und müssen teilweise nur die Jacken abgeben und sie selber haben nichts abbekommen. Andere wieder kommen für einige Zeit dann auf eine Karantänestation, bis sie ihre Strahlung abgewaschen bzw. abgeflaut ist. Ich habe mir bereits Gedanken gemacht, ob es denn möglich wäre Leute aus den Katastrophengebieten zu sich nach Hause zu holen.  Bis ihr Land wieder soweit sicher ist und sie dann eine Bleibe von ihrem Land zugesprochen bekommen. Ja Jörg, ich weiß ich hatte große Töne gespuckt, dass ich mein Helfersyndrom abstelle.  Aber irgendwie bricht es gerade wieder mit mir durch. 
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« Letzte Änderung: 19. Mär 2011, 23:27 von Cherie »
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