Ich finde es nicht überraschend, dass gerade in Afrika die Musik eine sehr große Rolle spielt. JAZZ stammt zwar von den Afroamerikanern, die Wurzeln kommen jedoch aus dem schwarzen Land. Gerade in den ärmeren Ländern spielt die Musik eine sehr große Rolle, damals und heute auch. Wahrscheinlich hebt es die Stimmung, festigt die Gemeinschaft und hilft die Probleme zu verarbeiten. Auf Jazz basiert die heutige Musik. Warum sollen die Afrikaner kein Interesse an klassischer Musik haben?

In vielen Bereichen von Afrika leben die Menschen wirklich in schlimmen Zuständen und jedes Fundstück wird als Material für irgendetwas benutzt. Dafür muss man nicht nach Kongo fahren, bereits in Ägypten kann man es sehen, wenn man die typische Touristengegend verlässt. Südamarika hat auch reichlich davon zu bieten.
Wir haben in der Familie einen Afrikaner und bekamen einiges erzählt. Der Mann meiner Kusine war 6 Monate im Kongo stationiert und erzählte auch, dass die Menschen dort pure Überlebenskünstler sind.
Durch die vielen DIA-Vorführungen, die wir besuchen, haben wir schon so manches aus Afrika gesehen. Fakt ist jedoch, dass diese Menschen sich meist nicht wirklich als unglücklich bezeichnen würden - denn viele wissen gar nicht, wie es den Menschen in anderen Ecken der Erde geht.
Solche Dokumentationen sind immer interessant, oft findet man so etwas bei Phoenix oder Arte. Ich glaube allerdings nicht, dass der Film bei uns im Kino kommt oder es wird noch Monate dauern und läuft als einzige Vorstellung. Im Originalton würde sich das sowieso nicht lohnen.