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Autor Thema: China gibt die Ein-Kind-Politik auf  (Gelesen 850 mal)
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« am: 18. Sep 2010, 01:40 »

Kaum zu glauben, aber die Chinesen haben über die Jahre (seit 1979) geschafft mit der Ein-Kind-Politik den Wachstum um 400 Millionen Einwohner zu senken. Nun droht eine Überalterung der Bevölkerung und nun wir die 2-Kind-Politik eingeführt.

Mehr hierzu bei DIE ZEIT:  China gibt die Ein-Kind-Politik auf
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« Antworten #1 am: 18. Sep 2010, 23:15 »

Man hörte auch, dass dort wegen der Ein-Kind-Politik Mädchen einfach getötet wurden und dann auf das EINE Kind, den Jungen gewartet wurde.  nicht begeistert So etwas Beklopptes.  kopfschüttel
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« Antworten #2 am: 18. Sep 2010, 23:17 »

Sowas traue ich den Chinesen zu. Nun gibt es die 2-Kind-Politik, mal sehen wir lange.
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« Antworten #3 am: 26. Sep 2010, 12:29 »

Mit der 2KP dürfte die Bevölkerug immer noch schrumpfen, aber nur sehr leicht. Das Töten von Mädchen zugunsten von Jungen gibt´s auch in anderen Ländern...

400 Mio ist schon eine Hausnummer, nicht schlecht.

Ich finde die Idee der 1KP sehr gut, sollte man weltweit einführen, Ihr wisst ja inzwischen was ich von der Menschenmenge auf dem Planeten halte. Die Überalterung ist dann wiederum ein rein wirtschaftliches Problem (Rente, gibt´s das in China?) oder übersehe ich da noch andere Problematiken?

Übrigens ist mir nach Jahren endlich die (sehr einfache) Antwort zu einer Problematik eingefallen. Ich habe ja mal idealisiert daß nicht jeder Kinder bekommen dürfte (ihr wisst schon, der Vergleich mit dem Führerschein). Die Frage die sich stellte war: Wer soll entscheiden wer Kinder bekommen darf und wer nciht? Meine Idee: Ein angepasstes Genehmigungsverfahren analog zu einem Adoptionsantrag.

Was ist eigentlich in China passiert wenn ein Paar 2 Kinder bekommen hat? Wie sah die Strafe aus?
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« Antworten #4 am: 26. Sep 2010, 13:51 »

In dem Artikel, den Luna uns zeigte, stand was drin.
Zitat von:  Zeit-Artikel
Seit 31 Jahren bestraft China Familien, die ein zweites Kind bekommen, mit horrenden Geldbußen und dem Entzug von Förderung – etwa Kindergartenplätzen oder kostenloser Schulbildung.

Ich bin da ganz deiner Meinung mit dem Kinder bekommen dürfen.  Wink  Es sollte ein Gremium im Vorfeld entscheiden ob man elterntauglich ist.  Wink
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« Antworten #5 am: 26. Sep 2010, 13:59 »

Ich finde, dass die finanzielle Unterstützung bei Familien in Deutschland nicht richtig verteilt ist. Wäre dafür berufstätige Eltern mehr zu unterstützen mit guter/flexibler Kinderbetreuung, die bezahlbar ist. Unter den Akademikern ist die Kinderquote sehr niedrig, weil eine Karriere und die Familie nicht so gut unter einen Hut zu bekommen sind. Im Endeffekt wird die Gesellschaft in Deutschland immer dümmer, weil sich eher die einfacheren Leute fortpflanzen und die nicht intelligenten. Sehr traurig das Ganze, wie sich das in Deutschland entwickelt.
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« Antworten #6 am: 26. Sep 2010, 14:21 »

Also generell kann ich nicht abstreiten, dass mir die Idee der "geprüften Eltern" sympathisch ist. Gerade auch, weil ich tagtäglich mit Kindern und Jugendlichen zu tun habe. Aber es stört mich etwas daran: diese Idee hat für mich den faden Nachgeschmack der "Rassenidee". Vor rund 70 Jahren hatten schon mal Leute die Idee anderen vorschreiben zu müssen, wer sich fortpflanzen darf und wer nicht. Damit rückt die Idee in den Vordergrund, uns Menschen zu basteln (Intelligenz usw.) und das finde ich nicht gut.

Die Förderung solcher Frauen oder generell Eltern, die Kind und Karriere unter einen Hut bringen, halte ich für top, denn sie sind tatsächlich einer Mehrbelastung ausgesetzt.
« Letzte Änderung: 26. Sep 2010, 15:03 von violet » Gespeichert
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« Antworten #7 am: 26. Sep 2010, 21:21 »

Das ist leider das Schlimme: In vielen Ideen sehen die Leute ständig was von der alten Rassenidee oder Rassenfeindlichkeit. Es folgt was folgen muß: Pauschale Ablehnung.

Meine Worte haben zwar nichts mit sowas zu tun aber regen zu ähnlichen Reaktionen an weil sie irgendwie befremdlich und unmöglich klingen: In der Tierwelt sorgt die Natur auf, naja eben natürliche Weise für Ordnung und Gleichgewicht. Leider sehen selbst Erwachsene dies oft als "grausam" an. Seit ich auf seltsame Art durch die Kpmbination von diversen Dokus und unseren Nationalparkbesuchen eine weitere Kleinigkeit dazugelernt zu haben glaube, denke ich nicht mehr, daß es grausam ist wenn Menschen aus diesen oder jenen natürlichen Gründen sterben.

Wenn man endgültig aufhört den Menschen aus fadenscheinigen Gründen (Fähigkeit zur Selbsterkenntnis die letztlich nutzlos ist) über die Tiere zu stellen, dann verschwindet dieser ganze überheblich moralische ethische Quatsch. Wir Menschen haben uns genauso in die Natur / das Gleichgewicht dieses Planeten einzufügen wie alles andere. Ich rede nicht von blonden blauäugigen sondern einfach von viel weniger Menschen. So wenig Menschen wie der Planet / das Gleichgewicht verträgt. Und bei den Tieren sterben die Kranken und Schwachen. Oh mein Gott, er spricht davon die Kranken und Schwachen sterben zu lassen. Blödsinn. Und selbst wenn, dann wäre das nicht grausamer als die Natur selbst. Nein, so radikal war ich mal. Mit etwas Geduld würde eine 1KP völlig reichen.

Und da ich denke daß einem Buschmann potentiell genauso viel intelligenz innewohnt wie jedem anderen auf der Welt stellt sich die Rassenfrage nicht. Was sich stellt ist die SOZIALFRAGE. Vielleicht mache ich es mir zu einfach, aber ich sehe immer nur dort Elend und Gewalt wo es soziales Ungleichgewicht gibt.

Ich würde sicherstellen wollen dass Kinder in sozial gefestigten Verhältnissen aufwachsen. Punkt. Wobei die Bedingungen für "sozial gefestigte Verhältnisse" in jedem Land natürlich andere sind.

Wem ginge es denn schlechter wenn es "nur" 1 Milliarde Menschen gäbe? Ach ja, der Wirtschaft Mr. Green aber ihr wisst ja dass ich darauf pfeife. Auch die Wirtschaft würde dann verzögert ein neues Gleichgewicht finden; hat ja niemand gesagt dass der Prozess nicht wehtut.

Doch wenn die Wirtschaft und "der Staat" aufgrund von Steuerzahlerschwund leidet, wo ist dann das verlangte "sozial gefestigte Verhältnis" einer Familie? Keine Ahnung. Wenn es weniger Menschen gibt muss der Staat doch auch nur weniger ausgeben, oder? Uiui, und die Wirtschaft verzeichnet sehr langes Minuswachstum. Und da sind wir wieder beim leidigen Thema dass ich Kapitalismus $%yßX% finde. Ach keine Ahnung. Ich geh nun zum TV und zappe etwas herum. Mr. Green
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« Antworten #8 am: 26. Sep 2010, 21:23 »

Ich meine ja auch nur die Unterstützung für die Karriereeltern, die beides nicht vereinbaren können. In Polen hat das funktioniert und niemand hat gejammert. Meine beide Eltern waren voll berufstätig und hatten trotzdem Zeit für uns und den Haushalt und ich hörte sie nie klagen. Vielleicht habe ich deshalb kein Verständnis dafür, dass das hier so ein Problem ist. Confused

Es ist auch Fakt, dass gerade bei den arbeitslosen Paaren Kinder zur Welt kommen, die der Staat mitfinanzieren muss. Diese Kinder lernen kaum, dass man für sein Lebensunterhalt arbeiten gehen muss, werden selbst früh Eltern... und so entsteht die nächste Generation. Es ist auch keine Ausnahme, wenn ein Paar ein Kind bekommt, weil es dann eine höhere finanzielle Unterstützung vom Staat bekommt. Das Geld ist eigentlich für das Kind bestimmt und nicht um eigene Kasse aufzubessern, um sich Zigaretten und Bierchen zu finanzieren. Es ist ein Teufelskreis, den man nicht zu verhindern weiß. Wie denn auch? Klar kann der Staat nicht den Menschen vorschreiben, wer Kinder bekommen darf und wer nicht. Ich finde nur, dass sich trotzdem etwas ändern sollte, denn die Zukunft schaut nicht rosig aus.

Ich merke an den Azubis, es wird immer schwerer einen guten zu finden. Die haben fast alle keine Lust auf Arbeit, wollen nur Geld und Spaß. Die Wirtschaft in Deutschland wird darunter noch schwer zu knabbern haben, den die motivierten Menschen werden hier immer mehr fehlen.

Ich verstehe nicht, dass es so ein Problem ist für die Kinder ausreichende Ganztagskindergartenplätze anzubieten. Die Eltern müssen um einen Platz kämpfen, die Kigas sind überfüllt. Fehlen in Deutschland die Erzieher?  Confused Viele Firmen bieten den Müttern keine Jobs an. Ich sehe das bei uns in der Firma: entweder Du kommst Vollzeit arbeiten oder gar nicht und die Frau muss schon richtig kämpfen um doch noch einen Halbtagsjob zu bekommen.

Ich bin echt froh, dass ich mir darüber keinen Kopf zerbrechen muss - da vergeht schon so die Lust auf Nachwuchs, weil alles Anti-Kind ist.

Würde deshalb gerne wissen, wie die Kinderbetreuung in China funktioniert. Ich meine, dass in China sehr wenig Hausfrauen gibt. kopfkratz
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« Antworten #9 am: 26. Sep 2010, 21:42 »

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Es ist auch Fakt, dass gerade bei den arbeitslosen Paaren Kinder zur Welt kommen, die der Staat mitfinanzieren muss. Diese Kinder lernen kaum, dass man für sein Lebensunterhalt arbeiten gehen muss, werden selbst früh Eltern... und so entsteht die nächste Generation. Es ist auch keine Ausnahme, wenn ein Paar ein Kind bekommt, weil es dann eine höhere finanzielle Unterstützung vom Staat bekommt. Das Geld ist eigentlich für das Kind bestimmt und nicht um eigene Kasse aufzubessern, um sich Zigaretten und Bierchen zu finanzieren. Es ist ein Teufelskreis, den man nicht zu verhindern weiß. Wie denn auch?

Danke für die Tipparbeit  Wink Ein gutes Beispiel für Fälle wo meine Idee ansetzen sollte. KEINE Genehmigung für Kinder. Übrigens auch nicht für Brad Pitt und Angelina Jolie Mr. Green
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