Krebsi
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« am: 24. Feb 2010, 18:02 » |
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Wegen der Autofahrt unter ca. 1,5 Promille und dem Druck der Öffentlichkeit tritt Margot K. von Ihrem Amt als Ratsvorsitzende und als Bischöfin zurück.  Wann sehen wir endlich wegen den klitzekleinen Vergehen der katholischen Bischöfe an Kindern Konsequenzen? 
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~Luna~
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« Antworten #1 am: 24. Feb 2010, 18:33 » |
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Die Kirche ist ein Übel. Da passieren seit Ewigkeiten solche Dinge (Kindermissbrauch) und niemand wird in Rechenschaft gezogen  Das mit dem Alk am Steuer ist zwar im Vergleich nicht so schlimm - trotzdem falsch. Finde gut, dass sie zurück tritt - das geschieht ihr recht 
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Cherie
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« Antworten #2 am: 24. Feb 2010, 19:31 » |
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Ich war auch sprachlos, als ich das las, dass so eine öffentliche Person so einen Mist macht. 
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Krebsi
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« Antworten #3 am: 24. Feb 2010, 19:52 » |
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Echt? Na ja. (CDU) Politiker saufen, Städtische Angestellte saufen, Mütter und Väter saufen, Jugendliche saufen, Obdachlose saufen. Finde das jetzt nicht "besonders". Wird bei vielen toleriert. 
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Richie
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« Antworten #4 am: 24. Feb 2010, 22:34 » |
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Gebe Krebsi da recht, wenn sie ernsthaft gesagt hätte das es Ihr Leid tut und sie für die Konsequenzen einstehe, dann hätte ich mit Ihr als öffentliche Person auch nicht weiter ein Problem gehabt,.. zeigt eher das alle "nur" Menschen sind,....
Die Katho Pfaffen sind da ein ganz anderes Kaliber,.... *kopfschüttel*
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Powerman
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« Antworten #5 am: 25. Feb 2010, 09:32 » |
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Alkohol am Steuer, ganz ehrlich, dass geht gar nicht. Ich bin strikt dagegen, bin aber auch ein Mensch, der immer die Disziplin hat, seit ich Führerschein habe keinen Alkohol zu trinken. Auch nicht ein Glas, denn ich denke, wenn ich einmal anfange ein Glas zu trinken, dann werden es auch schnell mal zwei. Alles ist ja ok, wenn nichts passiert. Aber, stellt euch mal vor man fährt jemanden an, ein Kind oder eine andere Person, die dann vielleicht sogar dabei stirbt. Wie soll man damit jemals zurecht kommen? An dem Tag ist das eigene Leben vorbei, dass steckt keiner weg.
Da ist Führerscheineinzug wegen Trunkenheit am Steuer ja nichts gegen. Das ist dann ja nur eine Strafe, die viel Geld kostet und eher als unangenehm zu bezeichnen ist.
Ich persönlich habe KEIN Verständnis, wenn Alkohol getrunken wird und man anschließend ins Auto steigt. Ein absolutes NoGo. Die Promille-Grenze liegt bei 0,3 Promille.
Leider wird auch der Restalkohol zu wenig beachtet.
Warum nehmen so Leute kein Taxi, dass kann doch nicht so schwer sein. 1,5 Promille finde ich echt heftig. Man merkt doch, wenn man besoffen ist.
Das die Bischöfin aber deswegen zurücktritt, das finde ich nicht gut. Vielleicht eine zu voreilige Entscheidung.
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Kristina
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« Antworten #6 am: 25. Feb 2010, 09:39 » |
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Powerman da gebe ich dir total recht,super geschrieben.  Ich habe zwar keinen Führerschein aber ich würde mich auch niemals betrunken hinters Steuer setzen.Und immer sterben bei solchen Unfällen die falschen, weil dann einer mal über den durst getrunken hat, und sich dann auch noch hinters steuer setzt.  Sehr unverantwortlich. 
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~Luna~
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« Antworten #7 am: 25. Feb 2010, 11:35 » |
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Ich finde ihren Rücktritt richtig und ich denke, dass man ihr diesen nahe gelegt hat  . Sie ist eine öffentliche Person und Bischöfin und hat somit eine Vorbildfunktion. Es ist Fastenzeit und sie predigt, dass Alkohol in der Fastenzeit tabu ist und wird selbst betrunken am Steuer erwischt. Sie seht sich dafür ein, dass die jugendlichen weniger Alkohol konsumieren. Das wird jetzt alles wie ein schlechter Witz. Man kann sie nicht mehr ernst nehmen. Alkohol am Steuer finde ich schlimm. Wer mit 1,5 Promille noch Auto fährt muss echt verrückt sein. Ich vermute, dass sie das nicht zum 1. Mal getan hat.
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Campina
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« Antworten #8 am: 25. Feb 2010, 13:15 » |
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ich find auch powerman hat das gut geschrieben, mit solchen taten bringt man soviele menschen in gefahr ich kann das nicht nachvollziehen und find das unmöglich. die strafen in dem bereich sind wohl noch nicht hoch genug...
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Powergirl
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« Antworten #9 am: 25. Feb 2010, 18:21 » |
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« Letzte Änderung: 25. Feb 2010, 18:26 von Powergirl »
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Cherie
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« Antworten #10 am: 25. Feb 2010, 18:25 » |
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@ Powergirl, bei mir funktioniert der Link nicht. 
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Powergirl
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« Antworten #11 am: 25. Feb 2010, 18:26 » |
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@Cherie: Jetzt müsste es gehn!
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Cherie
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« Antworten #12 am: 25. Feb 2010, 18:34 » |
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Dankeschön. Passend zu dem Thema sah ich gestern abend die Sendung Hart aber fair. Ich war sehr beeindruckt, mit was für einer Überzeugung gewisse Katholiken an dem Zölibat festhalten und wie sie dann, wenn ihnen die Argumente (wie bei Andreas Englisch) ausgehen den Fokus des Gespräches in eine andere Richtung lenken wollen.
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Powergirl
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« Antworten #13 am: 25. Feb 2010, 18:53 » |
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Ein interessanter Artikel über die Sendung! Werde sie mir vielleicht noch anschauen!
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~Luna~
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« Antworten #14 am: 26. Feb 2010, 09:18 » |
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@Cherie, aber welche Argumente sollte man in dem Fall bringen? Die Schuld eingestehen (dass die Kirche nicht perfekt ist z. B. und auch dort Fehler gemacht werden) wäre eher angebracht.
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Powerman
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« Antworten #15 am: 26. Feb 2010, 12:15 » |
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Ich vermute, dass sie das nicht zum 1. Mal getan hat.
Genau dass ging mir auch durch den Kopf. Vielleicht hat sie ja ein Alkoholproblem??? Die hat sich ihr Leben echt total versaut. Wie kann man nur so bescheuert sein? Aber vielleicht hat Gott die Hand im Spiel?
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Cherie
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« Antworten #16 am: 26. Feb 2010, 18:11 » |
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@Cherie, aber welche Argumente sollte man in dem Fall bringen? Die Schuld eingestehen (dass die Kirche nicht perfekt ist z. B. und auch dort Fehler gemacht werden) wäre eher angebracht.
Na ja, Andreas Englisch ist ja kein Priester.  Der hätte das eher neutral behandeln sollen. Er ist Vatikan-Korrespondent für Bild und Bild am Sonntag. Ich finde es überhaupt nicht gut, wenn so jemand dann nicht objektiv bleibt.  Ich hätte an seiner Stelle nicht so einen Rebellen abgegeben, der war ja fast eine Lachnummer, wie der sich dort aufführte. Ich hätte es halt so argumentiert. Gott ist unfehlbar, aber wir Menschen schon. Und solange Kirchen von Menschen geführt werden, passieren eben auch menschliche Fehler. Es menschelt überall. So wie auch in der evangelischen Kirche bei Margot Käßmann.  Genau dass ging mir auch durch den Kopf. Vielleicht hat sie ja ein Alkoholproblem???
Die hat sich ihr Leben echt total versaut. Wie kann man nur so bescheuert sein? Aber vielleicht hat Gott die Hand im Spiel?
Ich denke auch, dass sie Alkoholprobleme hat. Die Trennung vom Mann, die Verantwortung. Dann die seelsorgerische Tätigkeiten. Viele dieser Personen bekommen Burnouts und haben massive Probleme, wenn der Druck von allen Seiten zu groß wird. Das war für Käßmann vielleicht DIE Rettung. Auch wenn es im ersten Augenblick nur um Kariere geht. Als Mensch kann sie vielleicht daraus profitieren. Und ich bin mir sicher, dass Gott seine Hand im Spiel hat. 
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #17 am: 27. Feb 2010, 12:53 » |
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Die Menschen brauchen keine Kirchen. Wir brauchen keinen Filter zu Gott. Von mir aus Gebetsstätten ja, aber keine Organisation dahinter. In den letzten Monaten ist mir extrem verstärkt klar geworden was für eine bösartige Organisation vor allem die christliche Kirche war und ist.
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Cherie
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« Antworten #18 am: 01. Mär 2010, 01:00 » |
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Sorry, da bin ich mit dir nicht einer Meinung. Gläubige Christen brauchen durchaus eine Kirche, wo sie ihren Glauben, soweit sie das möchten, offen ausleben dürfen. Genauso braucht man die Gemeinschaft im Glauben, um diesen an nächste Generationen weiter zu geben. Natürlich sind Gebetsstätten etwas schönes. Beten kann man auch an einem schönen Ort, unabhängig von der Kirche. Ich mache das mehrmals in der Woche am Grab meiner Mutter. Und trotzdem brauche ich auch die Kirche als solches, weil ich dort eine ganz andere Form des Glaubens in mir fühle und lebe. Dort kann ich inbrünstig singen, beten und Gottesdienst feiern, ohne dass irgendwer mich wegen meines Glaubens schief anguckt. Menschen gehen ja auch ins Fitnesscenter, obwohl sie im Wald laufen könnten. Genauso könnten sie sich an den Bäumen hochziehen, Steine am Fluss sammenln usw. Die Natur bietet alle möglichen Trainingsstätten, wo man sich austoben kann. Trotzdem bevorzugen wir organisierte Einchtungen, wo jemand Geschultes uns das richtig beibringt.  Gibt es nicht auch in Fitnesscentern schlechte oder gedopte Trainer? 
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« Letzte Änderung: 01. Mär 2010, 01:08 von Cherie »
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Powerman
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« Antworten #19 am: 01. Mär 2010, 14:59 » |
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Ich habe in meiner Kindheit sehr von der Kirche profitiert. Kindergarten, Konfirmationsunterricht, Spielen in den kirchlichen Räumen (Basteln, Disco, etc.).
Ich finde die Kirche ansich sehr wichtig, weil es gerade für einsame Menschen ein Ort ist, nicht alleine zu sein. Der Glaube ist dabei die eigene Sache.
Nicht alles ist gut was die Kirche macht, aber sie auch viele positive Aspekte. Jeder besitzt einen anderen Glauben zu "Gott" oder etwas, was einem Halt gibt.
Ich gehe zwar nie in die Kirche, aber ich bin auch nicht einsam und noch jung. Betten tue ich alleine für mich. Macht denke ich jeder. Nur manche bemerken es nicht. Da wird auch um einem Lottogewinn gebetet. Wer hat das noch nicht gemacht?
Oder Gesundheit ... Beten, dass es einen gut geht, das die Ehe lebt und glücklich ist. Das das Auto nicht kaputt geht. Das man nächste Woche tolles Wetter hat ...
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Kristina
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« Antworten #20 am: 01. Mär 2010, 15:30 » |
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Ich gebe euch total recht Cherie und Powerman.  Super geschrieben.Jetzt lebe ich das auch noch nicht so stark aus,das ich z.b jeden Sonntag in die Kirche gehe,aber wenn ich alt bin werde ich das sicherlich machen.Ich bete jeden Abend vor dem schlafen gehen,irgendwie gibt mir das so ein gutes gefühl,ich habe oft das Gefühl als ob ich mit meiner verstorbenen Oma spreche.  Meine kleine kann sogar das "Vater unser im Himmel" auswendig.  Und noch ein kleines Gebet das mir damals meine Oma beigebracht hat. Ich bin klein mein Herz ist rein kann niemand drin wohnen nur Jesus allein.  Und wenn meine kleine dieses Gebet Abends aufsagt muss ich an meine liebe Oma denken und erinnere mich wie sie mir das damals beigebracht hat.  Meine kleine betet auch jedesmal vor dem schlafen gehen.  Ich finde sowas total schön. Und manchmal sagt sie zu mir die Baba (das heißt Großoma auf russisch) ist jetzt im Himmel und guckt zu uns runter,den sie ist jetzt ein Engel. 
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Powerman
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« Antworten #21 am: 01. Mär 2010, 16:51 » |
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Ich gebe euch total recht Cherie und Powerman.  Super geschrieben.Jetzt lebe ich das auch noch nicht so stark aus,das ich z.b jeden Sonntag in die Kirche gehe,aber wenn ich alt bin werde ich das sicherlich machen.Ich bete jeden Abend vor dem schlafen gehen,irgendwie gibt mir das so ein gutes gefühl,ich habe oft das Gefühl als ob ich mit meiner verstorbenen Oma spreche.  Meine kleine kann sogar das "Vater unser im Himmel" auswendig.  Und noch ein kleines Gebet das mir damals meine Oma beigebracht hat. Ich bin klein mein Herz ist rein kann niemand drin wohnen nur Jesus allein.  Und wenn meine kleine dieses Gebet Abends aufsagt muss ich an meine liebe Oma denken und erinnere mich wie sie mir das damals beigebracht hat.  Meine kleine betet auch jedesmal vor dem schlafen gehen.  Ich finde sowas total schön. Und manchmal sagt sie zu mir die Baba (das heißt Großoma auf russisch) ist jetzt im Himmel und guckt zu uns runter,den sie ist jetzt ein Engel.  Das hast du schön geschrieben Kristina.  Meine Frau betet auch immer Abends im Bett. Sie bettet immer, dass es allen gut geht. Ihren Eltern, alle die sie lieb hat, und dass es mir und ihr gut geht. Glaube (egal welche Religion) ist wichtig, damit wir eben Halt haben, damit wir Hoffnung haben, dass alles gut ist und auch alles gut bleibt und dass das Leben immer schöner wird.
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #22 am: 02. Mär 2010, 22:26 » |
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Ich schrieb nicht daß man nicht glauben darf oder beten soll. Das ist ausdrücklich erwünscht.  Nur die Kirche macht sich das zunutze. Sie ist eine intolerante (!) politische (und wirtschaftliche) Institution die eine wahrscheinlich natürliche Tendenz der Menschen zu einem Bedürfnis ausnutzt. Das macht McDonalds auch ... (genial das mir so ein Vergleich mal nach 10 Sekunden statt nach 10 Stunden einfällt). Im SportStudio kann Dir der Trainer Tipps nach aktuellen Erkenntnissen geben wie Du Deinen Körper trainieren kannst. Muß man glauben lernen? Wohl kaum. Entweder man hat die Tendenz oder nicht. Was man allerdings lernen muß ist wenn einem jemand einen bestimmten Glauben (an ein Buch, einen bestimmten Gott, Prophet, was weiß ich) antackern will. Ab da ist es keine Aufklärung sondern Manipulation. Ich würde sogar sagen es ist geistiger Mißbrauch Hilfesuchender. Wieviel uralte Kulturen und lokale Stammesreligionen wurden weltweit von der Kirche innerhalb kürzester Zeit vernichtet? Ein Massenmord zerstört Leben, aber Kultur zu zerstören ist ein weit größeres Verbrechen, weil das etwas generationsübergreifendes ist. Und es geht hier nicht um einzelne Fehltritte. Oder anders: Wieviele Fehltritte darf sich eine Institution denn erlauben bevor sie "lebenslänglich" bekommt? Und damit meine ich nicht die mißbrauchenden Kirchenmänner oder andere Verbrechen einzelner. Unsere heutige Kultur ist weitaus stärker von jeher von der Kirche geprägt als den meisten wohl klar ist. Unsere Kultur ist ein Kind der Kirche, sie hat allem über Generationen ihren Stempel aufgedrückt so daß es den heutigen Menschen nicht mehr bewusst ist. Und diese tolle Hilfsbereitschaft der Kirche in armen Ländern. Hups. Natürlich nur in einem Zug mit dem Versuch der Missionierung. Stellt nicht den Teufel zwischen Euch und Gott (auch glaube an beides nicht in Eurem Sinne aber ich denke das macht es deutlich). Die Kirche ist ein manipulierender Machtfaktor, kein bloßer Ort für Eure Gebete. Da geh ich lieber zu McDonalds. Ach so: natürlich habt Ihr von der Kirche profitiert, irgendwomit muß man die Schäfchen ja in ihr Christentum locken. Bei McD sind es die Kid´s Menüs mit Batman-Figur. Klar das sich die Kirche ähnlich GERNE um die Kinder kümmert (macht Scientology auch GERNE). Oder seid ihr Moslems, Juden, Buddhisten oder sonstwas geworden nachdem ihr so nett von der christlichen Kirche "profitieren" konntet?
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« Letzte Änderung: 02. Mär 2010, 22:31 von Lunas Zäpfle »
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Krebsi
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« Antworten #23 am: 02. Mär 2010, 22:39 » |
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Nur die Kirche macht sich das zunutze. Sie ist eine intolerante (!) politische (und wirtschaftliche) Institution die eine wahrscheinlich natürliche Tendenz der Menschen zu einem Bedürfnis ausnutzt. ...
es ist geistiger Mißbrauch Hilfesuchender.
... Und diese tolle Hilfsbereitschaft der Kirche in armen Ländern. Hups. Natürlich nur in einem Zug mit dem Versuch der Missionierung.
Sieht man auch hier in Missionen (Bahnhof, Obdachlosenhilfen usw.). Da zwingen sie den Bedürftigen ja auch immer mindestens ein Gebet auf. Ist das selbstlos? Finde nicht  Und hintenrum nutzt man selbst 1Euro Kräfte, zahlt schlecht, und bereitet so dem Niedriglohnsektor und damit der Armut den Weg. Denn für die Kirche sind die Armen wichtig. Arm und ungebildet. Reich und gebildet kann man so schlecht steuern.
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