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Autor Thema: Seid ihr christlich (oder anders religiös) erzogen worden?  (Gelesen 3361 mal)
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« am: 04. Mai 2009, 20:32 »

Hallo!
Seid ihr christlich oder anders religiös erzogen worden? Wieviel habt ihr von dem Glauben eurer Eltern übernommen oder habt ihr euch komplett entgegengestellt? Musstet ihr z.B. immer in die Kirche gehn und wolltet nicht? Oder haben eure Eltern euch da völlig selbst entscheiden lassen? Habt ihr euch konfirmieren oder firmen lassen oder Ähnliches? Und: Was ist so die erste Erfahrung mit Religion, an die ihr euch erinnern könnt?

Fragen über Fragen...

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« Antworten #1 am: 05. Mai 2009, 02:38 »

Tja, Glauben. Ich bin in eine gläubige Gesellschaft hineingeboren. In Siebenbürgen waren alle 1500 Deutschen unseres Ortes evangelische Christen. Der sonntägliche Kirchgang war das Highlight der Woche. Jeder ist dahin freiwillig gegangen. An der Kirchentüre trennten sich die Wege der ganzen Familie. Die Männer mittleren Alters saßen in den Seitenschiffen in den Bögen und die Jungs saßen auf der Empore. Die Frauen saßen im Hauptschiff und die Mädchen im Chorraum. Jeder in der Gemeinde hatte seinen Platz, obwohl das kein Gesetz war. Wenn man älter wurde, ist man dann aufgerutscht. Ich kam nie dazu zu hinterfragen, wieso weshalb und warum. Es war einfach schön, ein Mitglied dieser "Vereinigung" zu sein. Als ich dann begann zu "denken" gefiel mir auch das, was dort passierte und nicht nur die Tatsache, dass ich meine Freundinnen in der Kirche traf.

Im Kommunismus war die Kirche und alles was damit zusammenhing nicht gerne gesehen, aber zum Glück geduldet. Die Rumänen selber sind sehr christliche Orthodoxen, so dass selbst die höchsten Funktionäre dort inoffiziell gläubig waren.

Ab dem Zeitpunkt wo man in die Schule kam, fand allsamstaglich ein Kindergottesdienst in der Kirche statt. Um 15 Uhr trafen sich die Schüler der Unterstufe (Klassen 1-4) und blieben bis 16 Uhr. Ab da kamen die Kinder der Oberstufe (Klassen 5-8). Um 17 Uhr gingen dann alle Oberstuf´ler weiter, nur die Konfirmanden (Schüler der 8. Klasse) blieben für eine weitere Stunde sitzen, um ihren spezifischen Unterricht zu bekommen. Das war bei uns seit "Menschengedenken" so, dieses alles war freiwillig. kein Pflichtfach oder so. Alle evanglischen Kinder des Ortes gingen da automatisch hin. Achso vielleicht sollte ich noch hinzufügen, die Unterstufe da waren so 150 Kinder und die Oberstufe auch so um den Dreh. Demzufolge war das eine Riesenveranstaltung. Es fiel nicht sofort auf, wenn ein Schäfchen fehlte.  Wink In jeder Klasse war eine "Schreiberin", die notierte welche Kinder dabei sind und welche nicht. Im Jahr durfte man dann schon ein paarmal fehlen (krank sein). Das überprüfte der Pfarrer nicht so ganau, nur die Anzahl der Fehlstunden. Da bekam man dann Probleme, dass er es den Eltern meldete. Meine Mutti hat mich nie gezwungen dahin zu gehn, aber sie wäre sehr traurig gewesen, wenn ich mich da einfach so von der "Gesellschaft" abgeseilt hätte.
 
Natürlich war ich manchmal genervt, wenn ich mein Spielen unterbrechen musste, um in den Kindergottesdienst zu marschieren. Ofmals war ich verschwitzt oder dreckig und musste mich dann im Eiltempo säubern und umziehen. Die Samstage waren dort Werktage, Schule und Arbeit usw. Der einzige Nachmittag an dem man nicht an den kommenden Schultag denken musste, war somit belegt mit dem KiGo. Ich bin auch schon mal ferngeblieben, ohne Wissen der Mutter. am wegschleichen Aber das Problem war dann, dass ich in der Zeit des KiGo gar keine anderen Kinder zum Spielen hatte. Auch konnte man sich ja nicht so im Ort zeigen, weil einer es der Mutter dann verraten könnte. Mir blieb als Versteck nur der Garten hinter der Kirche oder der Friedhof übrig.  Confused Das war sooo langweilig. Einmal hatte ich so Langeweile, dass ich eine halbe Stunde später doch noch zum Gottesdienst ging und vorgab der Oma geholfen zu haben.  unschuldig Ab da bin ich nie mehr ferngeblieben.  Wink Es war alles in allem eine schöne Versammlung. Wir sangen viel und sprachen von Gott. Wir mussten zusätzlich Hausaufgaben erledigen. Manchmal was aus der Bibel aufarbeiten und erklären oder auch einiges auswendig lernen. Ich kannte irgendwann den ganzen Kleinen Katechismus mit Deutungen auswendig und fast alle gängigen Lieder.

Vor der Konfirmation fand dann eine riesige Konfirmandenprüfung vor versammelter Kirchengemeinde statt. Wenn man aber acht Jahre in den Kindergottesdienst geht und den Glauben intensiv unterrichtet bekommt, ist das keine Prüfung, sondern es findet ein ganz normaler Meinungsaustausch statt. So empfand ich das. Ich hatte nur etwas Schiss, wegen der älteren Jungs, die bereits ein Auge auf uns Mädels geworfen hatten. Wollte vor der Clique nicht blöd dastehn.  Wink

Ich hatte demnach meine erste Reifeprüfung in Sachen Religion mit 14. Danach begann ich in Jugendgruppen aktiv mitzuwirken, spielte bei Verkündigungsspielen mit, begleitete mit der Gitarre und war auch sonst ganz offen für alles "Göttliche".

Mein Glauben änderte sich nochmals, als ich Kinder bekam, als ich dann krank wurde und auch als meine Mutter starb. Aus dem gutgläubigen, kindlich naiven Glauben und dem pflichtbewussten Dabeisein in der Kirchengemeinde wurde nach und nach ein tiefer, von innen kommender Glaube und der Entschluss meinen Weg mit Gott weiterzugehen.  Freundliches Lächeln
« Letzte Änderung: 05. Mai 2009, 02:43 von Cherie » Gespeichert

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« Antworten #2 am: 05. Mai 2009, 09:51 »

Meine Mutter und ihre ganze Familie sind katholisch. Mein Vater und seine Familie waren größtenteils Atheisten. Mein Vater hat sich bezüglich religiöser Erziehung komplett raus gehalten. Meine Mutter ging mit mir und meiner Schwester jeden Sonntag in die Kirche, später sollte ich mit meiner Schwester um 12 Uhr alleine zur Kindermesse gehen. Wir hatten beide keine Lust, haben also geschwänzt und sind meist spazieren gegangen oder Eisessen. Die Kirche fand ich zumindest immer total langweilig und habe in der Zeit die Leute gezählt, man dürfte mich nie später fragen, was in der Kirche erzählt wurde.

Den  Religionsunterricht habe ich geschwänzt, weil mir von Anfang an alles wie eine Märchenstunde vorkam und zu viele Unstimmigkeiten gab. Wenn ich den Pastor oder die Nonne nach Erklärung fragte, bekam ich dumme Antworten, die weitere Fragen aufwarfen. Ich habe mich also mit 8-9 Jahren bereits entschlossen den Unterricht nicht mehr zu besuchen.

Meine Eltern bekamen dann irgendwann eine Nachricht, dass ich nicht zum Unterricht erscheine und meiner Mutter versuchte auf mich einzureden – ohne Erfolg. Ich bin erstmal eine zeitlang hingegangen, habe aber währenddessen Hausaufgaben für andere Fächer gemacht oder gemailt und am Unterricht nicht teilgenommen. Dazu muss ich sagen, dass zu damaligen Zeitpunkt der Religionsunterricht in den Räumlichkeiten der Kirche stattfand – nicht wie später in der Schule. Es gab zwar ein Zeugnis und Noten, aber diese interessierten niemanden. Erst ab 1990/1991 wurde Religion in die Schulen eingeführt, da war ich schon in Deutschland.

Trotz der Mühe meiner Mutter und Großmutter konnten sie mich in keinster Weise für die Kirche begeistert. Egal was ich über die Kirche erfuhr bestätigte mich das immer mehr, dass ich mich aus gutem Grund von ihr fernhalte und so ist es bis heute geblieben.

Bin getauft und zur Kommunion gegangen. Letzteres eigentlich nur, weil man auf mich eingeredet hat, dass ich es sicherlich später bereue, wenn ich es jetzt nicht tu. Ich wollte sicherlich irgendwann kirchlich heiraten. usw. Also habe ich mich dazu bereit erklärt, dazu Seitenweise kirchliche Sachen auswendig gelernt um zur Kommunion zugelassen zu werden.
Das war für mich die Hölle und die Abneigung in mir Wuchs. Die Gebete, Texte machten für mich alle keinen Sinn, auch nicht wofür ich das machen soll. Ich war oft sauer und habe es eigentlich getan um endlich Ruhe zu haben.

Die erste Beichte und die Proben zuvor haben bei mir dann den Rest gegeben. Es gab wieder Diskussionen mit den Eltern, mit der Nonne und dem Pastor. Ich war und bin immer der Meinung, dass es niemanden angeht, was ich angestellt habe und die Dinger die die Kirche als Sünde ansah waren für mich einfach lächerlich. Also bin ich zur Beichte gegangen, habe mir da irgendwas ausgedacht, damit sie was hören und meine  Bescheidung zu bekommen um endlich die Kommunion hinter sich zu bringen.

Diese ganzen Erlebnisse machten mich bezüglich der Kirche, der Religion immer mehr aggressiv. Sie mischte sich zu sehr in private Angelegenheiten.

Als ich arbeiten ging und die Steuern abführen musste und sah, wie viel ich an die Kirche zahlen soll, habe ich sofort beschlossen aus der Kirche auszutreten und damit endgültig mit dem „Verein“ (so sehe ich die Kirche nämlich) für immer abgeschlossen.

Mir geht es sehr gut damit und ich wünschte, dass man mich schon als Kind damit verschont hätte. Ich konnte damit nie was anfangen.

Um auf die Frage des Threads zurück zu kommen: Man hatte mich versucht christlich zu erziehen, ist aber schwer gescheitert.
Ich bin religionslos und lebe sehr glücklich damit. Mein Leben habe ich selbst in der Hand, der Rest ist dann Schicksal. Ich bin mein eigener Gott und glaube an mich. Wenn ich mich für eine Religion entscheiden musste, würde ich Buddhismus wählen.
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« Antworten #3 am: 05. Mai 2009, 18:30 »

Ich bin mein eigener Gott und glaube an mich. Wenn ich mich für eine Religion entscheiden musste, würde ich Buddhismus wählen.

Hey, Lünchen, wieso nimmst du mir immer die Worte aus dem Mund?  Smile Besser hätte ich es auch nicht sagen können. Wink

Auch ich bin religionslos erzogen worden und dabei geblieben. Ich vermisse nichts, respektiere aber andere Religionen. Wenn ich mich belästigt fühle von religiösen Gesprächen im Freundeskreis, dann kann ich sehr direkt sein und sage das dann auch. Meistens wird das auch akzeptiert. Zumindest war Religionszugehörigkeit ja oder nein für mich nie ein Kriterium für die Auswahl von Freunden. Ich persönlich habe an der Jugendweihe teilgenommen, aber nach neuem Modell, nämlich 1991.
Großen Respekt habe ich vor karritativen Leistungen, die ja oft auch kirchlich geprägt sind. So "kleine" Frauen wie z.B. Mutter Theresa und andere stechen da besonders vor. Ich glaube aber, dass sich karritatives Engagement nicht von Religionsausrichtung abhängig macht. Ich schaue mir auch gern Kirchen an und finde es doch manchmal sehr bewegend, wie sich einige Menschen ihrer Religion hingeben können (z.B. Pilgerwege).  Ansonsten sind mir die meisten Religionen zu dogmatisch, enthalten Widersprüche und geben leider nicht auf alle Fragen Antwort. Wenn ich mich entscheiden würde, so hatte ich auch schon anderswo geschrieben, dann würde ich den Buddhismus wählen.
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« Antworten #4 am: 06. Mai 2009, 04:57 »

Zitat von: violet
Großen Respekt habe ich vor karritativen Leistungen, die ja oft auch kirchlich geprägt sind. So "kleine" Frauen wie z.B. Mutter Theresa und andere stechen da besonders vor. Ich glaube aber, dass sich karritatives Engagement nicht von Religionsausrichtung abhängig macht. Ich schaue mir auch gern Kirchen an und finde es doch manchmal sehr bewegend, wie sich einige Menschen ihrer Religion hingeben können (z.B. Pilgerwege).  Ansonsten sind mir die meisten Religionen zu dogmatisch, enthalten Widersprüche und geben leider nicht auf alle Fragen Antwort.

Ich bin, wie ja bereits einige wissen, im Hospiz dabei. Das ist ein ehrenamtlicher Verein der sich um die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen kümmert. Die Voraussetzung, um dort als Helferin mitzumachen ist mit Sicherheit keine Religiösität sondern ein hohes Maß an Hingabe und Nächstenliebe. Wir machten in dem Verein die Erfahrung, dass sehr wohl auch religionslose Teilnehmer den Helferkurs belegten, sich danach aber nicht für die Betreuung am Sterbebett bereiterklärten. Das Argument weshalb sie das nicht machen wollten war dann meistetns, man hätte es zur Selbstfindung getan, wäre an Grenzen gestoßen und es sei nicht das, wonach die Leute gesucht hätten. 

Alle aktiven Hospizhelfer sind religös. Weiß nicht woran das liegt, aber es ist so.  Confused

Zitat von: violet
Wenn ich mich entscheiden würde, so hatte ich auch schon anderswo geschrieben, dann würde ich den Buddhismus wählen.

Als Jugendliche habe ich mich auch schon mal mit dem Buddhismus auseinandergesetzt. Eigentlich wegen der Angst vor dem Sterben. Ich wollte irgendetwas finden, dass mir das Gefühl gibt, dass nichts vergeht und es irgendwo hier auf dieser Erde mit mir weitergeht. Etwas das ich einfach so glauben kann, ohne irgendwelche Pakte einzugehn und Verpflichtungen deswegen zu haben. Der Buddhismus mit seiner Reinkarnation kam mir da gerade Recht.  Wink

Buddha hatte seine Lehren auf die indischen Philosophie basierend als "seine Erkenntnis" an seine Schüler weitergegeben. Es wurde alles mündlich weitergegeben und erst 100 Jahre danach wurden Schulen eingeführt, die dann das überlieferte Wissen unterrichten.
Ethisches Verhalten, die Kultivierung der Tugenden, die Praxis der „Versenkung“ (Meditation) und die Entwicklung von Mitgefühl und Weisheit klang mir alles sehr einleuchtend und vielversprechend. Ich hätte mich damit identifizieren wollen.

Nach und nach entdeckte ich in dem "Glauben" aber auch Ungereimtheiten.  Hatte Buddha noch von "Dogmafreiheit" gesprochen, kamen dann so Aussagen wie: Mindestvoraussetzungen dafür, dass jemand als Buddhist betrachtet werden kann ist das Akzeptieren der Lehre von den "Vier Wahrheiten" und die grundsätzliche Bereitschaft, danach zu leben. Und immer wieder so seltsame Sachen, wo man sich erstmal dafür verpflichten sollte, um dann daran glauben zu können.

Da fragte ich mich schon, wieso muss ich mich an Regeln halten um dabei zu sein? Ich wollte doch nur in diesen endlosen Kreislauf eintreten ohne irgendwann von dieser Erde zu verschwinden. Mir ist es klar, die Buddhisten wollen ja aus dem Kreislauf ausbrechen. Aber ich hätte halt so einer sein wollen, der nur den "Zirkel" genießt.  Wink

Nachdem ich dann immer weiter las und Sachen hinterfragte, überlegte ich, dass ich das, was mir Buddha dort bietet auch in meinem bisherigen christlichen Glauben leben kann. Natürlich kann ich die Bibel auch deuten und deuten. Aber man kann durch die Beispiele und Schriften auch eine Erleuchtung erfahren. Leider ist es oft so, dass man auf den ersten Blick nur das sieht was man sehen will an einem Glauben.  Wink Das ist meine Erfahrung.  Confused
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« Antworten #5 am: 06. Mai 2009, 09:50 »

Deshalb bin ich ein Atheist. Es gibt keine perfekte Religion, auch Buddhismus ist nicht perfekt - aber von den mir bekannten Religionen die "beste" Wahl. Ich mag keine Regeln und lebe schon immer so, wie es mir passt. Ich lasse mir nichts vorschreiben, was richtig und was falsch ist. Das machen nämlich die Religionen. Was mich daran stört ist, dass gerade die Religionen die Menschen spalten, anstatt sie zu verbinden. Man akzeptiert in einer Religion nur seinesgleichen.

Die katholische Kirche ist z. B. so altbacken und intolerant, dass ich mich immer wieder darüber aufregen könnte. Es ist kein Wunder, dass die Kirchen immer leere bleiben und dass es massiv an Nachwuchs fehlt. Hier bei uns werden immer mehr Gemeinden zusammengelegt, es gibt immer weniger Messen. Aber auch andere Religionen haben ihre "Macken", wo ich mich stets nach deren Sinn frage. Dass eine Religion dazu dient einen Menschen zu manipulieren, war mir schon bereits mit 12 Jahren klar. Viele Menschen lassen sich aber gerne manipulieren, wann man ihnen die Richtung zeigt. Aber wenn eine Religion das private Leben so stark beeinflusst (ich spreche jetzt hier eher von Religionen aus ferneren Ländern), dass man sich kaum vorstellen kann, dass ein Mensch damit wirklich glücklich ist? Wie kann man das als Außenstehender gut finden? Die Menschen leben darin, weil es ihnen in die Wiege gelegt wird, der Druck ist zu groß.

Es ist ein sehr schwieriges Thema.   Freundliches Lächeln Fakt ist, jeder soll glücklich mit dem leben, woran er glaubt. Manchen Menschen hilft ein Glaube an einen Gott, den anderen reicht der Glaube an sich selbst, an das Schicksal usw. Jeder kann zumindest hier bei uns seine Wahl zum Glück selbst treffen und wird nicht dafür verurteilt.
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« Antworten #6 am: 06. Mai 2009, 17:15 »

Natürlich hat jede Religion ein Mindestmaß an Vorschriften. Es gibt auch keine Religion ohne Widersprüche. Aber für mich ist eben der Buddhismus noch die Religion, die den Menschen das größte Maß an Freiheit bietet. Die Frage ist doch auch, wie intensiv übe ich überhaupt meine Religion aus. Kann ich nicht selbst bestimmen, welche "Regeln" ich für mich verinnerliche? Wer maßt sich denn dann bitte an, mich als "halben" Gläubigen zu bezeichnen?  Surprised

Judentum, Islam und Christentum bieten für mich keine ausreichenden Alternativen.
Insbesondere die katholische Kirche stößt mich ab, ohne dabei jemandem zu nahe treten zu wollen. Es gibt so ein paar Themen, da ist für mich die Ansicht der katholischen Kirche inakzeptabel. Zum Beispiel Homosexualität oder auch Verhütung bzw. Abtreibung  kopfschüttel. Aber wie Luna schon schrieb, ein schwieriges Thema... nicht begeistert
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« Antworten #7 am: 23. Jun 2009, 15:41 »

Ich bin sehr christlich erzogen worden. Mein Bruder und ich waren jeden Sonntag im Kindergottesdienst. Es war schön dort und gehörte einfach dazu. Jeden Abend vor dem Einschlafen bettete meine Mutter mit uns. Vor jedem Mittagesessen sprach meine Oma ein Gebet. Als ich in der achten Klasse war, wurde ich konfirmiert. Einige Jahre später, ich war 16 oder 17, lehnte ich mich extrem gegen den Glauben, der mir vorgelebt wurde, auf. Es kam regelmäßig zum Streit zwischen meiner Mutter und mir, weil ich keine Lust hatte, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen usw. Es ist auch heute noch so, dass ich dieses Thema in ihrer Gegenwart meide, weil es immer noch zu Reibereien deswegen kommt.
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« Antworten #8 am: 23. Jun 2009, 19:18 »

Ich finde, Eltern sollten die Glaubensentscheidung ihrer Kinder akzeptieren und sich damit abfinden, dass sie eben diesbezüglich ab einem bestimmten Alter nichts mehr zu melden haben.
Zum Glück habe ich dieses Problem nicht. Ich bin religionslos, meine Eltern auch Smile. Alles gut.
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« Antworten #9 am: 23. Jun 2009, 19:19 »

Katholisch geboren, Glaubensausübung in Form von Kirchgängen zu Ostern und Weihnachten. Wenn ich bei meiner Oma zu Besuch war, dann jeden Sonntag.

Anfangs nach der 2.Heirat meines Vaters mußte ich jeden Sonntag mit in die Kirche. Irgendwann setzte ich mich durch und durfte zu Hause bleiben.

Kommunion, Firmung wie üblich. Austritt aus der Kirche zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn. Fertig Freundliches Lächeln
« Letzte Änderung: 23. Jun 2009, 19:21 von Lunas Zäpfle » Gespeichert

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- Wer Ungewöhnliches erleben will, muß Ungewöhnliches tun.
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- Albert Einstein: Ich möchte wissen was Gott denkt, alles andere sind Details.
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« Antworten #10 am: 10. Aug 2009, 15:56 »

Zitat
Seid ihr christlich oder anders religiös erzogen worden? Wieviel habt ihr von dem Glauben eurer Eltern übernommen oder habt ihr euch komplett entgegengestellt? Musstet ihr z.B. immer in die Kirche gehn und wolltet nicht? Oder haben eure Eltern euch da völlig selbst entscheiden lassen? Habt ihr euch konfirmieren oder firmen lassen oder Ähnliches? Und: Was ist so die erste Erfahrung mit Religion, an die ihr euch erinnern könnt?

Ich wurde nicht religiös erzogen.
Wir sind nie in die Kirche ausser an Taufen usw.Aber als ich als Kind bei meiner Oma war, habe ich oft mit ihr die Bibel gelesen,mit ihr gebetet und Lieder gesungen,ich fands damals ganz intererssant,und habe es sehr gerne mit meiner Oma gemacht.Und wenn ich mal am Wochenende bei denen geschlafen habe,bin ich auch ab und zu mit denen in die Kirche gegangen. Freundliches Lächeln Ich wurde 2002 auch konfermiert.In der Schule fand ich Religion immer sehr langweilig,es war damals uncool. kopfschüttel Die Pubertät halt. nicht begeistert
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« Antworten #11 am: 16. Aug 2009, 22:00 »

Ich bin überhaupt nicht religiös erzogen wurden. Meine eltern sind beide nicht getauft gewesen und die Religion spielte in unserem Leben nie eine rolle. Meine Großeltern beispielsweise wurden früher kirchlich erzogen. Mein einer Opa hat sich allerdings relativ schnell davon zurückgezogen. Meine Oma allerdings wollte ihre Kinder gerne taufen lassen. Allerdings gab es da damals einige Probleme, da mein Opa nicht einwilligen wollte und der Pfarrer der Gemeinde meine Oma mit der einwilligung aber unter Druck gesetzt hat. Letztlich wurde meine Mama dann nicht getauft.

Ich muss zugeben, mir fehlt nichts im Leben, aber ich habe es auch nicht anders kennengelernt. Ich akzeptiere es, wenn andere Menschen religiös sind, aber nachvollziehen kann ich es nichts, weil ich damit wirklich nichts anfangen kann. Beispielsweise war ich vor kurzem bei einer katholischen Trauung. Das hat mich gar nicht angesprochen und mir auch echt nicht gefallen. Aber wie gesagt, akzeptieren tue ich es.

Wann meine ersten erfahrungen mit dem Glauben waren, kann ich nicht sagen. Ich kann mich zumindest nicht wirklich daran erinnern. Sorry.
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« Antworten #12 am: 02. Mär 2010, 12:00 »

ich bin christlich, einigermaßen streng katholisch erzogen worden
bis ich in meiner pubertät feststellen musste das das alles lügen waren
die mir da erzählt wurden. nach der sache mit dem weihnachtsmann
und der zauberei war das ein ganz schöner schock Surprised
jedenfalls hab ich seither die kirche verflucht und sogar meine eltern davon
abgebracht jeden sonntag ihre zeit mit diesem käse zu verschwenden.
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« Antworten #13 am: 08. Mär 2010, 20:32 »

das das alles lügen waren
Ja Alles Lüge.

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« Antworten #14 am: 08. Mär 2010, 22:43 »

nach der sache mit dem weihnachtsmann
und der zauberei war das ein ganz schöner schock Surprised
jedenfalls hab ich seither die kirche verflucht und sogar meine eltern davon
abgebracht jeden sonntag ihre zeit mit diesem käse zu verschwenden.

Tja, wegen dem Weihnachtsmannbetrug lohnt es sich schon sauer zu sein.  Mr. Green Das hat außer dir noch keiner durchgemacht.  so nicht Aber deshalb die Kirche zu verfluchen.  kopfkratz Das hast du nun davon. Du bist nur ein eierlöffel geworden, ansonsten wäre mindestens ein Kaffe Löffel drin gewesen.   krümmt sich vor Lachen auf dem Boden

Aber vielleicht wirst du ja noch einer, wenn du groß bist.  Wink
« Letzte Änderung: 08. Mär 2010, 22:54 von Cherie » Gespeichert

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« Antworten #15 am: 08. Mär 2010, 22:58 »

Na ob das so eine Verbesserung wäre? 
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« Antworten #16 am: 26. Mär 2010, 22:37 »

Ich bin zwar mit einer Christlichen Mutter aufgewachsen und wurde auch konfirmiert aber ich habe damals mit m Glauben noch  nichts zu tun gehabt.
Ich war mit meiner Mutter immer wieder auf m Kirchentag und hab mich dann als ich 15-16 war bekehrt. Ich wart dann auch einige zeit lang Christ. Aber irgendwann bin ich an einen Punkt gekommen an dem ich irgendwie keinen Reitz und keine Bindung mehr zu Gott hatte. Inzwischen sind bei mir die fronten mit Gott geklärt und ich lebe auch ganz gut mit dem gedankten dass es ihn gibt und er vielen hilft aber wir nix miteinander zu tun haben.
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« Antworten #17 am: 26. Mär 2010, 22:41 »

Sehr interessant.  unter die Lupe nehmen Darf ich fragen, was dich zu diesem Abweichen vom Glauben bewegt hat? Entschuldige weil ich das nun so direkt frage, obwohl wir uns nicht (noch nicht) kennen.  Confused
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« Antworten #18 am: 26. Mär 2010, 23:03 »

Nadja ich weiß auch nicht so genau und kann nur mutmaßen. Als ich meinen Zivildienst machte(Ev. Jugendwerk) war es irgendwie zum Job geworden Christ zu sein weil du eben auch immer ein Vorbild für die anderen sein musstest. Außerdem musste man auch Sachen am Christlichen leben nachgehen die man in seinem eigenen leben vielleicht nicht so genau genommen hätte. Auf jeden fall is am ende diesen Jahres im EJW mein glaube ziemlich ausgelaugt gewesen. Ich hatte Privat keine Lust mehr darauf weil ich ja im "Geschäft" schon den ganzen tag damit zu tun hatte und irgendwie is es dann eben so ins aus gelaufen. Ich fand die zeit gut. Aber ich bin auch jetzt zufrieden und vermisse nichts.
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« Antworten #19 am: 26. Mär 2010, 23:05 »

Ich sehe grad, dass ich auf die von mir gestellte Frage noch gar nicht geantwortet habe:

Ich bin christlich aufgewachsen und in meiner Familie gehört der Glaube zum Leben dazu, was ich, je älter ich werde, immer besser finde, bereichernder und auch, wenn ich das Wort bemühen darf, vollkommener. Das Leben ist runder dadurch, Leid wird ertragen, Glück wird gefeiert. Gut, das ist sicher auch in anderen Familien der Fall, aber ich habe schon das Gefühl, dass bei uns Gott trägt, dass wir mit ihm ringen und dass wir mit ihm Feiern und für seinen Segen und Bewahrung dankbar sind.
Wow, das sind für heute schon ganz schön persönliche Worte!
Also, weiter gehts: Ich war als Kind mit meiner Mutter und meiner Oma (ihre Schwiegermutter) in einer ziemlich konservativen christlichen Gemeinschaft. Die Frauen trugen Röcke und Zöpfe, man musste die Schultern bedecken und die Frauen saßen getrennt von den Männern. Ich habe mich in diesen Rahmen eingefügt, wie man sich als Kind eben einfügt, und hab mich sehr wohl gefühlt. Es war immer eine besinnliche Atmosphäre, wenn man zu den Gemeinschaftsstunden zusammen kam und bei den Kindereinkehrtagen hat es mir auch gut gefallen (die waren immer 1 Woche im Jahr, im Februar). Außerdem war meine Familie in der evang. Kirche und so ging ich immer in den Kindergottesdienst.
Ich erinnere mich gut an die Zeit, als mein Bruder und ich noch klein waren und es zeitweise von der Kirchengemeinde so geregelt war, dass der Kindergottesdienst nicht parallel zum Erwachsenengottesdienst war, sondern danach. Das war echt nicht schlecht, da die Eltern dann sonntag morgens weg waren und wir alleine zuhause. Auch bei meiner besten Freundin aus dem Nachbarhaus waren ihre Eltern im Gottesdienst und sie kam dann zu uns und wir schauten fernseh. Diese Morgende waren cool! Schließlich gingen wir aber los in den Kindergottesdienst, auch wenn wir oft die einzigen Kinder waren und alle Geschichten schon auswendig konnten.
Im Religionsunterricht habe ich mich als Kind oft gelangweilt, weil ich durch die Familie, die konservative Gemeinschaft (von der ich oben schrieb) und auch den Kindergottesdienst schon "alles" wusste, was Kindern an Glauben eben so beigebracht wird. Ich fand den Religionsunterricht oft blöd, weil das, was wir in der Gemeinschaft durchnahmen (es war oft ähnlich wie Unterricht) viel anspruchsvoller und interessanter war. Mich hat es im Denken herausgefordert und das tut es heute noch.
Als Kind und Jugendliche war ich dann oft auf Freizeiten mit christlichem Programm, die mir gut gefallen haben. Der Spaß kam nie zu kurz, aber es gab auch Andachten, Lieder und Gottesdienste. Als ich mit 13 auf einem Zeltlager war, habe ich mich bekehrt. Ich kann mich gut an den Abend erinnern, ich habe gemerkt, entweder du gehst mit diesem Gott, von dem sie da reden, oder eben nicht. Es gibt nur ein Ja oder Nein. Und in dem Moment stand ich irgendwo dazwischen, hab ich gemerkt. Ich war dem Glauben meiner Eltern entwachsen, aber noch nicht selbst dabei. Und ich merkte, entweder du gehst diesen Schritt oder du bleibst dazwischen und damit im "Nein". Und ich wollte nix anderes als ein "Ja". Ich merkte, dass Gott einen Plan mit mir hat und dass er ein Gott ist, der mich liebt. Also griff ich zu und sprach mit einer Mitarbeiterin zusammen ein Gebet. Irgendwie war das gut, denn ich hatte jetzt einen festen Punkt, an den ich mich erinnern konnte.
Dann kam die Pubertät und der Konfirmandenunterricht war mal wieder mehr als langweilig Wink Ich erlebte, genau wie im sonstigen Leben, auch im Glauben Höhen und Tiefen. Ich ging in eine freie Gemeinde, in der ich mich sehr wohlfühlte. Ich war im Jugendkreis und in der Tanzgruppe und Theatergruppe und Komittee für die Jugend und brachte mich einfach überall ein, wo es ging. Mir machte das viel Spaß und ich wusste, dass es ein sinnvolles Engagement war, weil es mir wichtig war, dass andere Menschen auch Jesus kennenlernen, denn in meinem Leben spielte er eine große Rolle.
Mit ca. 18 Jahren kam ich dann in eine Krise, da ich einerseits psychische Probleme hatte und andererseits eine sehr komplizierte Beziehung, die nicht in das Raster der Gemeinde und des "braven Christseins" passte. Hier hatte ich viele Auseinandersetzungen mit Gott und wusste oft nicht weiter. Ich wollte unbedingt an ihm dran bleiben, aber der Weg über die Gemeinde war so schwer. In dieser Zeit entschied ich mich auch für eine andere Gemeinde, die Jesus Freaks, da mir hier Leute begegneten, die mich nicht verurteilten, sondern genauso annahmen, wie ich war. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, wieder einen Weg mit Gott zu finden, doch es passierte. Ich merkte, dass meine Beziehung zu Gott mich hält.
Danach erlebte ich keine solche extreme Krise mehr, doch wie immer gab es Höhen und Tiefen. Manchmal dachte ich, mein Glaube ist flach geworden und manchmal war ich darüber sehr traurig. Aber ich merke auch immer wieder, dass es mich im Herz bewegt, wenn ich über Jesus nachdenke und dass Gott mich nie loslässt. Ich weiß, das ist für einen Außenstehenden schwer zu begreifen, aber ich hoffe, dass es irgendwie rüberkommt, wie ich es meine.
Ich denke, dass mein Aufwachsen in der Familie für meinen Glauben am Anfang eine große Rolle gespielt hat und heute ist es ähnlich. Aber dazwischen musste ich zu meinem eigenen Glauben finden. Man kann es nicht einfach nur übernehmen, man muss es hinterfragen und prüfen. Also zumindest war es bei mir so. Jetzt bin ich sehr glücklich, gemeinsam mit meinen Eltern glauben zu können und den Glauben zu teilen, auch wenn jeder von uns seine eigene Beziehung zu Gott hat.
Ich bin mir sicher, dass Gott sich den Menschen offenbart und zeigt, dass er zu ihnen spricht und dass Jesus, der für alle Menschen gestorben ist, für jeden Menschen vor Gott eintreten möchte. Ich möchte jetzt keine Diskussion über Erbsünde oder dergleichen lostreten, ich persönlich denke, dass jeder Mensch in seinem Leben Schuld auf sich lädt und dass Jesus der Weg ist, Vergebung zu empfangen und auch selbst vergeben zu können.

So, das ist jetzt meine Geschichte. Ist ziemlich lang geworden, aber vielleicht lest ihr es ja trotzdem. Wink
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« Antworten #20 am: 26. Mär 2010, 23:52 »

@ Ruffy, ich verstehe was du meinst. Du hast in deinem Jahr "Zwangs"-Glauben eine Art Sättigung erfahren, wie wenn man zuviel Süßigkeiten nascht. Du kannst es zurzeit einfach nicht mehr haben. Vielleicht kommt bei dir wieder mal so eine Zeit in der es dich wieder danach lüstert.  Freundliches Lächeln Man weiß ja nie, wie das Leben einem so mitspielt.  Wink

@ Powergirl dankeschön für diese schöne ausführliche Erklärung.  Freundliches Lächeln
So ähnlich wie du erlebte auch ich meinen Glaubensweg. Ich bekam diese Bekehrung von der du schreibst erst mit 25 Jahren. Bei mir war es ein Schicksalsschlag, meine Krankheit, die dieses Denken bei mir auslöste. Ich bin froh Gott dadurch näher gerückt zu sein. Das Gegenteil hätte ja auch der Fall sein können. Das passierte nämlich meinem Bruder, der ließ erstmal ganz vom Glauben ab, weil er eine schwere Krankheit bekam. mittlerweile ist er da nicht mehr so abgeneigt. ER ist bereit sich wieder auf Jesus und Gott einzulassen. Zumindest reagiert er nicht mehr abweisend, wenn ich von Gott spreche. Ich drücke es mal in Anlehnung an meine obige Antwort für Ruffy so aus, er ist bereit wieder davon zu naschen.  Wink
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« Antworten #21 am: 27. Mär 2010, 09:07 »

@Cherie: Ja so ungefähr könnte man sagen. allerdings ist das jetzt schon 5 Jahre her.
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