15. Simbabwe: Diktator Robert Mugabe herrscht seit 1980 und richtet sein Land durch Hungersnöte, Korruption und die Unterdrückung der Bevölkerung zugrunde. Immerhin: Seit der Koalitionsregierung mit Oppositionsführer Tsvangirai (Februar 09) ist die Lage entspannter.
14. Kolumbien: Seit 10 Jahren sinken die Mord- und Kidnapping-Zahlen, Rebellen und paramilitärische Gruppen werden halbwegs in Schach gehalten. Doch Drogenkartelle, Guerilla-Kämpfe und Entführungen machen das Land nach wie extrem unsicher.
13. Haiti: Schon vor der Erdbeben-Katastrophe galt das Nachbarland der Dominikanischen Republik als das ärmste Land der westlichen Welt. Die Versorgung der Bevölkerung klappte schon damals nicht. Traurige Folge: Überfälle, Kidnapping, Raub.
12. Sahelzone: Kidnapping durch die al-Qaida ist in dieser Trockenzone keine Seltenheit. Sie verläuft unter anderem durch die Staaten Niger, Nigeria, Mali, Mauretanien, Sudan und Äthiopien. Drogenschmuggel macht sie zusätzlich zu einem äußerst gefährlichen Gebiet.
11. Tschad: Der schon lange währende Konflikt mit dem Nachbarland Sudan hat zu Bürgerkrieg, Not und Vergewaltigung geführt. Die Massenflucht von Sudanesen in den Tschad führt in eine weitere Katastrophe, islamistischer Terrorismus greift um sich.
10. Nigeria: Das Land ist mit 140 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste in Afrika. Nach Jahren der Militärdiktatur ist die Demokratisierung nach wie vor schwierig. Trotz riesiger Ölvorräte gibt es Korruption, Gewalt, ethnische Konflikte und Entführungen.
9. Kaukasus (Südossetien, Abchasien, Georgien, Tschetschenien): Der Konflikt zwischen den Kaukasus-Staaten und Russland schwelt schon lange, im Juli 2009 eskalierte die Lage, 445 Tote waren die Folge. Die Region ist durch Armut und Korruption zerstört.
8. Guinea: Moussa Dadis Camara und seine Militär-Junta haben das bodenschatzreiche Land nicht aus der Krise führen können – im Gegenteil. Bei Unruhen zwischen Militär und Opposition kam es im September 2009 zu einem Blutbad, das politische Chaos hält immer noch an.
7. Die Demokratische Republik Kongo erlebte immer wieder politische Umstürze und blutige Unruhen. Seit 2003 herrscht offiziell Frieden, doch der Staat ist extrem instabil und zerfällt, das Sozialsystem gehört zu den schlechtesten weltweit, Rebellen marodieren weiter.
6. Jemen: In dem Land auf der arabischen Halbinsel sind Gruppen aktiv, die mit der al-Qaida in Verbindung gebracht werden. Immer wieder kommt es zu Entführungen und Anschlägen, zuletzt im Juni 2009, als Ausländer verschleppt und zum Teil brutal ermordet wurden.
5. Sudan: Der Darfur-Konflikt schwelt seit 2003, Kämpfe zwischen regierungstreuen Milizen und Rebellen nehmen zu. Seit der Internationale Strafgerichtshof Präsident Al-Bashir wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit inhaftieren will, wird verstärkt mit Anschlägen gerechnet.
4. Pakistan: Schon seit Jahren halten blutige Auseinandersetzungen zwischen religiösen Lagern an. Einige islamistische Gruppen werden radikaler, die Taliban halten ihren Terror aufrecht, immer wieder gibt es schwere Anschläge und auch Entführungen.
3. Somalia in Ostafrika ist laut „Forbes“ momentan das drittgefährlichste Pflaster der Welt. Armut, Korruption und Krieg haben es ins Chaos gestürzt, „Warlords“ und Milizen dominieren das Land. Seit Jahren häufen sich vor der Küste die Attacken von Piraten auf Schiffe.
2. Irak: Die Lage im Irak ist nach wie vor angespannt. Immer wieder begehen al-Qaida oder Splittergruppen blutige Anschläge, allein im letzten Jahr sind rund 4500 Zivilisten zu Tode gekommen! Auto-Konvois, Menschenansammlungen und Märkte sind besonders gefährdet.
1. Afghanistan: Die Taliban geben keine Ruhe. Immer wieder kommt es zu Anschlägen und Entführungen westlicher Mitarbeiter. Das Grenzgebiet zu Pakistan ist am gefährlichsten, doch die Gewalt gegen Zivilisten und Sicherheitskräfte im übrigen Land nimmt ebenfalls zu.
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