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Autor Thema: Körpersprache im Bewerbungsgespräch ist wichtig  (Gelesen 1688 mal)
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Mitglied durch Treffen überprüft ~Luna~
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« am: 26. Jun 2009, 21:57 »

Beim Bewerbungsgespräch ist nicht nur der Inhalt des Gespräches wichtig, sondern auch die Gestik. Denn bei einer misslungenen Körpersprache kann man sich die Bewerbung vermiesen.

Hier ein paar Beispiele:

Beim Sprechen die Hand zum Mund => wird meist als Lüge gedeutet und dass der Bewerber Dinge verschweigt und wirkt unglaubwürdig
geballte Faust, leises sprechen, nervöses rumrutschen auf dem Stuhl hinterlassen ebenfalls einen schlechten Eindruck.

Mehr dazu hier: rhein-zeitung.de
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Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte. Berthold Auerbach

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« Antworten #1 am: 26. Jun 2009, 23:08 »

Na wer das noch nicht weiß ... es gibt da Trainings für um sich zumindest bei einer Bewerbung bestimmter Gestiken zu bedienen um sich besser zu verkaufen. Ist aber schwer und für Kenner durchschaubar.
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- Der einfachste Weg etwas zu tun ist es zu tun.
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« Antworten #2 am: 26. Jun 2009, 23:56 »

Uns wurde auch immer gesagt dass man wenn man was zu trinken angeboten bekommt - das nicht annehmen soll. Ich fand aber ehrlich gesagt immer wenn sich sowas in einem bewerbungsgespräch entwickelt hat dass man was angeboten bekommt oft positiv ausgewirkt hat . eine tasse kaffe mit dem gegenüber hat was gemütliches und wenn es lange dauert finde ich ein schlückchen wasser sehr nett wenn man sich nicht alle paar minuten räuspern muss.

Und bloß keine zigarette da rauchen wurde uns immer gesagt - ich glaube dieser satz trifft auf heute sehr zu damals war die welt noch raucherfreundlicher
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« Antworten #3 am: 27. Jun 2009, 00:18 »

Es geht bei den Tips darum, daß geübte Gesten-Leser viel aus der Art erkennen können wie man eine Tasse Kaffee trinkt oder eine Zigarette raucht.
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« Antworten #4 am: 01. Jul 2009, 09:32 »

Na wer das noch nicht weiß ...

Ja, ich finde es selbstverständlich, dass man drauf achtet.
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« Antworten #5 am: 01. Jul 2009, 10:57 »

Na wer das noch nicht weiß ...
Du bist ja vielleicht ein Klugscheißer  Razz Das die Körpersprache wichtig ist, ist klar. Aber in der Deutung der Körpersprache kennen sich nicht so viele Menschen aus. Finde das Thema schon deshalb sehr interessant. Dass man aufrichtig sitzen und keinen verkrampften Eindruck machen soll - ist wohl jedem klar. Auch, dass man nicht zu locker wirkt. Aber die Feinheiten der Körpersprache wären da schon interessant Wink
« Letzte Änderung: 01. Jul 2009, 10:59 von ~Luna~ » Gespeichert

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« Antworten #6 am: 05. Jul 2009, 13:30 »

Ich finde Körpersprache auch super spannend. Das ist auch in Deutsch in der Schule ein großes Thema, zumindest bei mir  Razz. Und die meisten interessieren sich dafür sehr Wink.
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« Antworten #7 am: 05. Jul 2009, 18:20 »

Na dann los Frau Lehrerin  Freundliches Lächeln
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« Antworten #8 am: 06. Jul 2009, 10:32 »

Oh, da gibt es aber extrem viele Dinge. Z. B.
Hände zur "Pistole" formen => Abwehr
mit dem Stift einen Punkt setzen auf dem Tisch => Dominanz, Machtgehabe
Unterlagen im Gespräch beiseite schieben => etwas passt mir nicht
die Beine um die Stuhlbeine schlingen => Unsicherheit
auf der Stuhlkippe sitzen => Unsicherheit
schnelle Bewegung der Liddeckel => Aufregung
sich vorbeugen in Richtung des anderen => Selbstbewusstsein/Dominanz
die Beine abgewandt von jmdm überschlagen => Abneigung
die Beine zugewandt zu jmdm überschlagen => Offenheit
mit der Hand an Ohr oder Nase fassen beim Sprechen => Lüge, Verlegenheit
Gesprächspartner nicht in die Augen schauen => Unsicherheit
eingezogene Schultern => Angst
trommelnde Finger auf dem Tisch => Nervosität
an den Ringen drehen /an den Haaren spielen => Nervosität

usw. usw.

Insgesamt finde ich, dass man die Deutung von Körpersprache nicht übertreiben sollte. Interessant ist, dass ab und zu doch etwas Wahres dran ist.
Übrigens kenne ich die Sache beim Bewerbungsgespräch mit dem Trinken etwas anders. Man kann durchaus annehmen, aber man sollte kein anderes Getränk verlangen. Also z. B. "Hätten Sie gern einen Kaffee?" und dann als Antwort "Nein, ein Wasser wäre mir lieber." Das sollte man besser nicht machen. Lassen sollte man es auch, wenn man eh weiß, dass man schusselig veranlagt ist und die Kaffeetasse beim wilden Gestikulieren sowieso umschmeißt lacht.
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« Antworten #9 am: 06. Jul 2009, 14:07 »

Wichtig jedoch ist, dass man einzelne "Ticks" nicht versucht einzeln zu "bewerten". Das Gesamtpaket an körpersprachlichen Dingen ergibt etwas, nämlich ein Abbild der Persönlichkeit.

Greets, Geo

Das was Vio hier schreibt sind so alltägliche Dinge, aber meiner Meinung nach keine Bewerbungsgesprächsspezifika...
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« Antworten #10 am: 06. Jul 2009, 17:27 »

@Vio, danke für die Auflistung gut gemacht Das meiste davon kannte ich in der Tat, bereits.
Nicht in die Augen gucken dachte ich eigentlich, dass das eher als Unwahrheit eingestuft wird. Unsicherheit würde ich da schon eher sagen.

Manchen kann man aber wirklich falsch deuten. Das Gesamtpaket müsste man in der Tat bewerten.
Hm, mein letztes Bewerbungsgespräch ist schon ewig her. Ich wüßte mal gerne, was ich da gemacht habe. Fand mich aber nicht aufgeregt. Aber wer weiß, was die Signale verraten hätten.
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« Antworten #11 am: 06. Jul 2009, 17:30 »

@Geo Nein, das soll es auch nicht sein. Einige Dinge treffen auch auf Bewerbungsgespräche zu, aber meiner Meinung nach gibt es kein spezielles "Paket" an Bewerbungsgesprächsspezifika, denn so ein Gespräch ist eine Kommunikation wie jede andere auch, nur wir als einzelne Person glauben, dass es etwas ganz Besonderes ist.

Wer sich generell für Körpersprache interessiert, dem kann ich Samy Molcho empfehlen. Er war wohl ursprünglich Schauspieler/hat Pantomime gemacht und heute befasst er sich professionell mit Körpersprache.
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« Antworten #12 am: 12. Jul 2009, 18:57 »

Bewerbungsgespräche sind etwas besonderes!

Der eine "will" etwas, der andere / die anderen wollen den besten "finden". Das heist es wird immer ein Gespräch mit dem "Nachteil" auf Seiten des Bewerbers sein, denn er hat es nicht in der Hand wo das Gespräch hingelenkt wird...so ist es immer eine Grenzsituation für den Bewerber, zumindest für den, der den Job sicher braucht...
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« Antworten #13 am: 12. Jul 2009, 19:46 »

@Geo

Ok, dann ist es für dich etwas Besonderes Smile. Ich sehe es trotzdem nicht so. Wenn du "besonders" so definierst, dass ungleiche Bedingungen herrschen, dann gibt es gerade im beruflichen Leben viele Beispiele asymmetrischer Kommunikation, wo man es nicht wirklich in der Hand hat, wo es hinläuft. Da bildet das Bewerbungsgespräch absolut keine Ausnahme. Sicher, für den Bewerber ist es etwas Spezielles, für die Gegenseite schon wieder Routine.Und auch viele Gespräche der Privatkommunikation sind nicht wirklich symmetrisch, auch wenn wir uns das immer einreden wollen.
« Letzte Änderung: 12. Jul 2009, 19:48 von violet » Gespeichert
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