Lunas Zäpfle
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« Antworten #75 am: 07. Dez 2009, 00:26 » |
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Zäpfle, aber deine katzen sind euch eine regelmässige verpflichtung  Die musst du auch versorgt haben wenn du mehrere tage wegfährst Ja, denen stellt man viel Futter und viel Wasser hin, bittet jemanden alle 3 Tage aufzufüllen und die Toilette zu sieben und das wars. Ich habe gehört ähnliches machen manche Eltern mit ihren Kindern, aber normalerweise ist das wohl etwas komplexer  Darf ich fargen wieso du deine eltern so selten besuchst wenn du selbst darüber traurig bist dass es so ist? Natürlich, man kann mir hemmungslos jede Frage stellen. Kennst Du das? Man hat gute Freunde aus den Augen verloren weil man einfach nicht dazu kommt sich zu sehen. Oder weil man einfach "dicht ist" mit anderen Sachen. Und wenn man nicht "dicht" ist, dann möchte man entspannen und niemanden sehen. Oder man hat einfach einen anderen Ereignishorizont und sich nicht viel zu erzählen. Und: Ich bin nicht sooo der gesellige Typ. Ich bin traurig daß meine Eltern zu den Leuten gehören die ich auf diese Weise vernachlässige, sie haben es am allerwenigsten verdient. Ich hoffe daß nun niemand schlau ist und sagt: Dann vernachlässige sie doch nicht mehr ! Wenn diese Erkenntnis reichen würde, hätte ich kein Problem. Ich finde es immer TOLL wenn ich Eltern sehe von denen ich nicht auf den ersten Blick denke "au weia". Das kommt vor ! Es gibt tolle Eltern und es gibt tolle Kinder. Nur irgendwie denke ich sie sind in der Minderheit. Ich finde es toll wenn Kinder ihre Kinder aus den richtigen Gründen lieben und wissen daß Strenge an den richtigen Stellen nicht bedeutet, daß sie sie nicht mehr lieben. usw usw Ich liebe unsere Katzen nicht wie andere ihre Kinder (glaube ich zumindest), dann müßte ich ja nach deren Tod in wenigen Jahren in Therapie! Das ist genau das Cliché vor dem ich immer Angst habe. Ich liebe sie, aber ich liebe alles Leben welches die Erde nicht vorsätzlich oder fahrlässig zerstört. Und ich denke Tiere sind gnadenlos unterschätzt in ihrer Intelligenz und ihrem Bewußtsein (!). Ich habe den Menschen nie höher eingestuft als Tiere (lächerlich). Dieser gedanke blitzt sogar ab und zu auf wenn ich eine Fliege töte oder Fleisch esse, aber DAS gehört halt zum Kreislauf auch wenn der Mensch maßlos übertreibt und unnötig grausam ist, aber zum Veganer reicht es deswegen bei mir noch nicht, vor allem haben Pflanzen für mich auch Bewußtsein. Mir tut´s immer leid wenn wieder mal eine Pflanze bei uns vertrocknet ... Ach so: Und man MUSS zu seinen Tieren in den richtigen Momenten streng sein, sonst tanzen sie einem auf der Nase herum. Auch Kinder merken sich SEHR GENAU die Lücken, die sich bei ihren Erziehern auftun. Ich weiß das weil ich selbst Kind war. Strenge hat nichts damit zu tun, daß man das Kind / Tier nicht liebt. "Ich kann nicht streng sein, ich habe es doch sooo lieb." --> Für Kinder und Tiere ungeeignete Person die ihnen nur schadet. Gebt mir einen Tag lang einen Hund und am Ende zieht er nciht mehr. Zumindest nicht mehr bei mir. Am nächsten Tag erst wieder ja, aber dann immer seltener. Nur mit Tieren ist es noch viel schlimmer als mit Kindern. Die Menschen betrachten diese ja oft nicht einmal als gleichwertige Lebewesen und denken essen, trinken und streicheln reicht. @Campina: Mir gefällt in den Flugzeugen der Hinweis daß man zuerst SICH selbst und dann erst den Kindern die Atemmasken überziehen sollte. Insofern: Campina, gut daß Du so vernünftig bist. Damit hast Du schon verdammt vielen anderen etwas voraus.
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« Letzte Änderung: 07. Dez 2009, 00:29 von Lunas Zäpfle »
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- Der einfachste Weg etwas zu tun ist es zu tun. - Wer Ungewöhnliches erleben will, muß Ungewöhnliches tun. - Jede Generation hält ihre Erkenntnisse für neu, dabei schlagen sie nur uralte Bücher auf. - Albert Einstein: Ich möchte wissen was Gott denkt, alles andere sind Details.
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Cherie
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« Antworten #76 am: 07. Dez 2009, 01:54 » |
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Bin richtig überrascht, dass mein Beitrag so viel positive Resonanz bekommt. Wie gesagt, ich sprach nur aus meiner momentanen Sichtweise raus. Als meine Kinder Babys waren habe ich niiiiiiiiiieee im Leben zugegeben, dass ich mit ihnen teilweise überfordert bin. Wollte ja nicht als Rabenmutter gelten. Nun gut, da war ich noch jung (20 Jahre) und dachte, ich muss ja zeigen, dass ich gut bin. Mittlerweile läßt es mich kalt, was andere dazu sagen, wie ich bin. Ich tat und tue immer alles für meine Kinder, unabhängig davon was andere davon halten. Bloss jetzt äußere ich mich dazu, wenn mir was nicht passt und nehme dafür in Kauf, dass ich mit den Jungs dann Stress bekomme.  Ich las mal vor vielen Jahren eine Broschüre von der Krankenkasse: "Wie geht man mit Kindern um?" Da stand drin, es gibt eigentlich zwei Methoden, großziehen und wachsen lassen. Eines sei der steinige Weg, der andere sei einfach. Ich entschied mich für die erste Variante und kämpfe mich durch.  Mein Mann hat eher die zweite Version gewählt, bloss hat das dann auch seine Schattenseiten. Wenn die Kinder ernste Fragen haben, die das Leben betreffen kommen sie zu mir. Ich möchte noch einmal betonen, ich liebe meine Kinder über alles und ich würde sie um nichts in der Welt mehr hergeben. Wäre ich nicht an MS erkrankt, hätte ich noch weitere Kinder bekommen. Wir hatten auch über Pflegekinder nachgedacht. Meine Erkenntnis, dass das Leben durch Kinder komplizierter abläuft heißt ja nicht, dass ich es bereue welche zu haben. Ich wollte eigentlich den jungen Müttern mit kleinen Kindern verdeutlichen, dass man keine schlechte Mutter ist, auch wenn man nicht immer mit Pauken und Trompeten für sein Kind "wirbt". Denke, meine Kinder würden mich nicht tauschen wollen, auch wenn sie mich eventuell auch mal zum Mond wünschen.  Ich gelte sogar bei deren Freunden als "Super Mama", die für alles und jeden Verständnis hat. Letztens erst erzählte mir ein 22 Jähriger, er hätte sich bei mir in der Kindheit immer sehr wohl gefühlt, ich hätte ihm zugehört und hätte ihn auch mal gelobt. Das hätten seine Eltern nie getan. Er hätte sich zuhause, immer in Erinnerung gebracht, was ich zu ihm gesagt hatte. Nur so, hätte er dann den Druck und die Bestrafungen ausgehalten. Mir flossen Tränen, als er mir dies erzählte. Dabei habe ich ihn doch nur behandelt, wie meine eigenen Kinder. Es ist halt ein Kreuz mit der Erziehung. Jeder "übt" sich, was im Endeffekt dabei raus kommt, entscheidet eh die Gesellschaft, die äußeren Umstände, die Zukunft. Es gibt auch schöne Momente, wo ich froh bin die Erfahrung gemacht zu haben, Mutter zu sein. Nur darf man sich nicht blauäugig alles schönreden und allen vorgaukeln alles ist nur easy.
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Krebsi
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« Antworten #77 am: 07. Dez 2009, 02:07 » |
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Denke, meine Kinder würden mich nicht tauschen wollen, auch wenn sie mich eventuell auch mal zum Mond wünschen.  Letzteres verstehe ich sehr gut glaub ich  Letztens erst erzählte mir ein 22 Jähriger, er hätte sich bei mir in der Kindheit immer sehr wohl gefühlt, ich hätte ihm zugehört und hätte ihn auch mal gelobt. Das hätten seine Eltern nie getan. Er hätte sich zuhause, immer in Erinnerung gebracht, was ich zu ihm gesagt hatte. Nur so, hätte er dann den Druck und die Bestrafungen ausgehalten. Mir flossen Tränen, als er mir dies erzählte. Dabei habe ich ihn doch nur behandelt, wie meine eigenen Kinder.
Ich hatte das auch selten aber schonmal, dass mich andere Menschen (ältere) sehr beeindruckten, wie sie umgingen mit anderen, oder nur ein Satz zu mir. Daran zehrte ich auch teilweise lange, weil ich es von zu Hause aus nicht kannte.
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« Letzte Änderung: 07. Dez 2009, 02:10 von Krebsi »
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~Luna~
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« Antworten #78 am: 07. Dez 2009, 08:53 » |
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Es heißt auch, dass der Lob mehr erzieherische Maßnahmen hat als Tadel. Die meistern Eltern jedoch doppelt so viel ihr Kind tadeln als loben, manche loben ihr Kind gar nicht.
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Campina
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« Antworten #79 am: 07. Dez 2009, 10:10 » |
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Da haste recht Luna, also ich lobe auch bewusst. meinem utter sagt zum beispiel wenn ich zu meinem großen sag dass ich das ganz toll finde dass er mir die feuchttücher bringt wenn ich wickel - na das ist jawohl selbstverständlich dass er das macht wenn du das sagst - das musste nicht SOOOO betonen. Auch find ichs süss wenn mein großer in der Apotheke sagt dass sein kleiner Bruder jetzt auch Traubenzucker darf, steckt sich seins in die jackentasche und hält die hand nochmal auf  mag zwar unverschämt aussehen - aber den grundgedanken find ich toll. Und dann macht der ihm das auch auf und gibt ihm das direkt. DAS lobe ich auch, dass er so schön an ihn denkt - könnt ihm ja auch egal sein - hauptsache er hat. hmmm zäpfle, bin noch nie geflogen und habs also noch nie gelesen, denke der grundgedanke ist dass das kind auch nix davon hat wenn die mutter nur das kind versorgt und sich nicht?
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Kristina
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« Antworten #80 am: 07. Dez 2009, 14:53 » |
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Wie gesagt, ich sprach nur aus meiner momentanen Sichtweise raus. Als meine Kinder Babys waren habe ich niiiiiiiiiieee im Leben zugegeben, dass ich mit ihnen teilweise überfordert bin. Wollte ja nicht als Rabenmutter gelten. Nun gut, da war ich noch jung (20 Jahre) und dachte, ich muss ja zeigen, dass ich gut bin. Es kommt wirklich nur auf die Person und auf den Charakter drauf an,und nicht aufs Alter.Viele Mütter sind überfordert,das weiß ich.Aber ich muss ehrlich sagen ich hatte noch nie das gefühl das ich überfordert bin,weil ich finde das ich es alles gut meistere.  Wäre es wirklich anders,hätte ich es zugegeben,den man sollte sich für sowas nicht schämen weil es menschlich ist.Aber wie ich oben mal schrieb es ist auch mal stressig,aber mein gott wer hat mal nicht einen schlechten Tag,auch die,die keine Kinder haben.Das wichtigste ist nur das man es nicht an den Kinder auslassen sollte. Ich weiß das ich eine gute Mama bin, sicherlich auch mit Fehler,aber naja die hat ja jeder.  @Campina wie alt ist den der große?
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Campina
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« Antworten #81 am: 07. Dez 2009, 20:44 » |
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Kristina, der große ist letztes we 5 Jahre alt geworden
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #82 am: 07. Dez 2009, 22:39 » |
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hmmm zäpfle, bin noch nie geflogen und habs also noch nie gelesen, denke der grundgedanke ist dass das kind auch nix davon hat wenn die mutter nur das kind versorgt und sich nicht?
Oh, hihi, das hast Du aber wörtlich genommen  Es geht darum daß die Menschen bei Druckabfall schnell bewußtlos werden. Das Kind hat nichts davon wenn die bewußtlose Mutter neben ihm sitzt weil sie dem Kind zuerst eine Maske aufgesetzt hat. Aber eine Mutter kann sich zur Not noch um ihr bewußtloses Kind kümmern. Im übertragenen Sinne meinte ich natürlich, daß ich es gut finde wenn Du Dich erst um Dich kümmerst um dann irgendwann aus einer stabilen Lage heruas ein Kind in die Welt zu setzen  Es heißt auch, dass der Lob mehr erzieherische Maßnahmen hat als Tadel. Die meistern Eltern jedoch doppelt so viel ihr Kind tadeln als loben, manche loben ihr Kind gar nicht. Es tut mir leid wenn ich schon wieder damit anfange: Aber bei Tieren ist es doch genauso. Warum in Gottes Namen solllte es beim Menschen anders sein? Loben ist ja einfach, aber was macht man denn nun wirklich wenn das Kind grob Mist baut? War es Vorsatz oder Unwissenheit? Strafe bei Trotz (keine Biene Maja heute, die dem Kind wirklich wichtig ist) ? Statt nur zu reden "Mama ist jetzt traurig." einfach WIRKLICH deutlich betrippst oder enttäuscht sein ? (das hat bei einem Hund unglaublich gut geklappt, werde ich nie vergessen, habe ihn 2 Stunden wie Luft behandelt und schwermütig getan, lächerlich gell). Das Kind muß sehen/spüren was es bewirkt hat. Worte sind nur blubb. Laßt Euch mal von Luna Beispiele einer "rabiaten" Arbeitskollegin erzählen, die auf weitere Art Erfolg bei motzigen Kindern hatte. Oh, das Thema war ja garnicht Erziehung  Sorry Was mir noch einfällt und ich glaube ich habe es auch schon mehrfach geschrieben: Meine Eltern schütteln nur den Kopf wenn sich heute eine Mutter mit 1 oder 2 Kindern überfordert fühlt. Früher hatten sie 5 oder mehr Kinder und KEINE Waschmaschine, KEINE Spülmaschine. Was mich jedoch etwas verstört ist, wenn Mütter in Internetforen darüber klagen wie stressig doch alles ist und wie wenig Zeit sie haben. Zeit für´s Internet scheinen sie in dem Moment ja zu haben ... jaja, ist schon stressig mit all der Technik. Ich glaube es ist was anderes: Man ist heute wehleidiger. Der Mensch hält sehr viiiel aus (siehe zB Arbeitslager etc), gewöhnt sich aber auch leider schnell an Komfort und Bequemlichkeit und jammert dann wenn er mal den kleinen Finger krumm machen muß (ich habe extra beide Extreme benutzt). Früher wurde ein Kind nebenbei geboren, am nächsten Tag wartete wieder der Haushalt wenn alles glatt ging. Heute wird daraus ein Riesenakt gemacht (weil so viele dran verdienen wollen). Die Prioritäten und der Fokus sind völlig verdreht im Gegensatz zu früher.
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« Letzte Änderung: 07. Dez 2009, 23:11 von Lunas Zäpfle »
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Cherie
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« Antworten #83 am: 08. Dez 2009, 01:20 » |
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Es kommt wirklich nur auf die Person und auf den Charakter drauf an,und nicht aufs Alter.Viele Mütter sind überfordert,das weiß ich.Aber ich muss ehrlich sagen ich hatte noch nie das gefühl das ich überfordert bin,weil ich finde das ich es alles gut meistere. Es kommt nicht nuuuur auf den Charakter an, Kristina.  Es kommt darauf an, was die Mutter neben dem Kind bekommen und großziehen noch alles leistet bzw. was sie der Kinder wegen riskiert und aufgeben muss. Wenn jemand in der heutigen Zeit, bei dem Wohlstand hier in Deutschland drei Jahre zuhause ist, Haushalt macht, einkauft und spazieren geht, sonst nichts mehr nebenbei macht und sich also nur auf das Kind konzentriert, dann bekommt er sicherlich keinen Stress. Als ich meinen ersten Sohn damals in Rumänien bekam, arbeitete ich bis zum 14. Mai (das war ein Samstag und regulärer Arbeitstag in Rumänien). Am 19. Mai hatte ich den Entbindungstermin und am 24. Mai wurde er geboren. Normal bekommt man in Rumänien 6 Wochen vor der Geburt frei und 6 Wochen nach der Geburt. Dort hat jede Schwangere "beschissen" mit der letzten Periode. Jede hat gesagt, sie ist noch nicht soweit, dass man möglichst lange arbeiten ging und danach etwas länger zuhause bei dem Kind bleiben konnte. Ein Kind aufzuziehen, das war gar nicht leicht. Es gab keine frei käufliche Babynahrung, überhaupt keine Wegwerfwindeln, keine Babykleidung, keine Schuhe, ja nicht mal fertig genähte Windeln zum Waschen. Demzufolge hatte ICH selber (damals nicht mal 20 Jahr alt) für mein Kind, bereits während der Schwangerschaft Stoff gekauft, Windeln genäht, Hemdchen genäht, Jäckchen und Mützchen gestrickt, Babywiege mit Stoff selber bezogen und alles für das Ungeborene hergerichtet. Und nach der Geburt musste ich jeden Tag mit der Hand die Babykleidung und die Windeln waschen. Es gab dort keine vollautomatische Waschmaschinen. Wir hatten kein fließendes Wasser und mussten jeden Tropfen ca. 50 Meter weit, vom Brunnen in Eimern herbeitragen. An großen Waschtagen trug ich bis zu 20 Eimer Wasser herbei. Einen Teil des Wassers erhitzte ich im Dämpfer auf dem Herd. Das restliche wurde dann in zig Spülbottiche verteilt. So ein großer Waschtag war für mich ein 16 Stunden Tag. Als ich wieder arbeitete, machte ich das am Sonntag. Zum Glück brauchte ich zum Babywindeln und Kleider waschen nur 4 Eimer Wasser und nur ca. 1 Stunde. Das war dann nach der Arbeit nicht so anstrengend.  Aber das jeden Tag und man rechne das bitte mal hoch auf ein Jahr. Bis zum ersten GEburtstag muss man die Windenln täglich waschen. Danach guckt man schön langsam, dass die Kinder sauber sind. Ab 8. August musste ich wieder arbeiten gehen, der Kleine war gerade mal 2 1/2 Monate alt. Meine Mutter passte auf ihn auf, sie war bereits berentet. Ich pumpte für den Kleinen Milch ab, damit meine Mutti den füttern konnte. Bei mir war das auf der Arbeit dann die Hölle. Ich vermisste mein Kind, machte mir Sorgen, meine Brust spannte, ich verlor beim rumlaufen Milch. Ich dachte ich drehe durch. Abstillen war auch menschenunmöglich, weil es dort keine Babynahrung gab. Entweder man besorgte sich welche über Verwandte aus Deutschland, oder man bestach die Ärzte, dass man mehrere Rezepte bekam. Kurz nachdem ich das Arbeiten wieder angefangen hatte, verlor ich durch den Stress die Milch und war ab dem Zeitpunkt wirklich verzweifelt am Rezepte für Babynahrung besorgen. Später dann, bekam das Kind Kuhmilch. Die Milch gab es auch nicht offen zu kaufen. Die musste man vom Bauern besorgen. Man hatte sozusagen eine feste Milchstelle, von wo man täglich 1 Liter Milch holte. Alleine für die Milch gab ich im Monat ein Drittel von meinem Lohn aus. Es blieb nicht viel zum Leben.  Um über die Runden zu kommen, nähte ich nebenher Kleidung für Freunde, Bekannte und auch für ganz Fremde. Von Hosen, Röcken, Kleidern, Ballkleidern bis zu Brautkleidern. Alles machte ich. Mein Kind saß später im Kinderwagen und guckte mir zu, wie ich auf meiner Nähmaschine, die ich mit Fusskraft antreiben musste, Kleidung nähte. Ich kommentierte alles, damit er eine Ansprache hatte. Als der Große zwei Jahre alt war, zogen wir ins Bundesgebiet. Ich begann Schichten zu arbeiten. Mein Sohn war überwiegend bei meiner Mutter bis mein Mann von der Arbeit kam. Es klappte immer hervorragend, aber mit sehr sehr viel Einsatz meinerseits. Dann war ich schwanger mit dem Zweiten. Während des Mutterschutzes bewarb ich mich bei der Sparkasse. Eine Woche bevor mein Sohn geboren wurde hatte ich die Einstellungstests und mein Bewerbungsgespräch. Ich wurde genommen. Den Stress, den ich bei der Geburt und kurz danach mit dem Kind und mit meiner Mutter erlebte, habe ich ja auch in meinem Tagebuch beim Multiplen Sklerose-Thread beschrieben. Ich hatte also ein Kind und gleichzeitig eine Krankheit, von der ich nicht wusste, dass ich sie habe. Aber Probleme bereitete sie mir allemal. Als der zweite Sohn ein Jahr alt war, begann ich meine Ausbildung bei der Sparkasse. Ich stieg direkt ins zweite Lehrjahr ein und holte sozusagen nebenher das erste nach. Achsoo, ich arbeitete Vollzeit. Mein Großer wurde in dem Jahr eingeschult. Wenn ich von der Arbeit zuhause ankam, wusste ich nicht, wem ich als erstes zuhören soll. Den Kindern, der Mutter, dem Mann? Ich war im Dauereinsatz, von Morgens bis tief in die Nacht. Und trotzdem habe ich es geschafft und viel mit meinen Kindern unternommen. Sie haben nichts vermisst. Ich war immer für sie da und hatte immer ein offenes Ohr für sie. Das wollte ich noch angemerkt haben. War ich überfordert wegen meinem Charakter?  Vielleicht doch, weil ich beim Treppensteigen immer drei Treppen auf einmal nehme. 
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« Antworten #84 am: 08. Dez 2009, 17:18 » |
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Liebe Cherie, danke für die interessante und ausführliche Beschreibung. Wenn es mir nicht jemand erzählt, kann ich es mir gar nicht richtig vorstellen. Da denke ich mir grad echt, was hab ich mich so mit meinem Studium und fühle mich davon so gestresst? Liebe Grüße
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Kristina
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« Antworten #85 am: 08. Dez 2009, 17:44 » |
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Es kommt nicht nuuuur auf den Charakter an, Kristina. so nicht Es kommt darauf an, was die Mutter neben dem Kind bekommen und großziehen noch alles leistet bzw. was sie der Kinder wegen riskiert und aufgeben muss. Wenn jemand in der heutigen Zeit, bei dem Wohlstand hier in Deutschland drei Jahre zuhause ist, Haushalt macht, einkauft und spazieren geht, sonst nichts mehr nebenbei macht und sich also nur auf das Kind konzentriert, dann bekommt er sicherlich keinen Stress. Cherie auch wenns blöd klingt wollte ich eben die ersten 3 Jahre zuhause bleiben.Ich und mein Schatz haben uns so dafür entschieden und ich bereue es nicht.Mein Mann ist ganz normal arbeiten gegangen,deswegen finde ich da nichst schlimmes dran.  Manche Frauen gehen gleich nach der Geburt oder 1 Jahr später arbeiten, es ist ja in ordnung,den jeder muss es für sich selbst entscheiden.. Als die kleine dann am 8 Juni 2009 in den Kindergarten gegangen ist,hatte ich da meinen ersten Arbeitstag!Ich habe gleich Arbeit gefunden.Ich hatte da keine schwierigkeiten.Es war für mich auch selbst klar das ich einfach nach diesen 3 Jahren arbeiten gehen will/werde.Ich habe zwar keine Ausbildung aber ich möchte meinen Fehler grade biegen und möchte auch gerne was festes haben.  Ich bete selbst zu gott das mir jemand eine Chance gibt. Man kann das Leben von früher mit heute einfach nicht vergleichen.Früher musste das eben alles gemacht werden wie z.b die Wäsche von Hand waschen,heute haben wir eben die Waschmaschine,daür können wir ja nichts,es wurde eben erfunden.  Ich glaube jedem, der sagt das es früher sehr hart war,ich kenne auch viele Geschichten von meiner Oma und Mama. Wie Lunas Zäpfle schreibt Meine Eltern schütteln nur den Kopf wenn sich heute eine Mutter mit 1 oder 2 Kindern überfordert fühlt. Früher hatten sie 5 oder mehr Kinder und KEINE Waschmaschine, KEINE Spülmaschine.
das stimme ich ihm voll zu.Ich kann eben nur für mich sprechen,ich war einfach noch nicht überfordert,vielleicht kommt es aber noch wenn die kleine dann in die Pubertät oder so kommt,ich weiß eben nicht was die Zukunft bringt,aber soweit möchte ich einfach noch nicht denken den ich lebe jetzt und hier.  Ich gehe jetzt auch arbeiten zwar nicht vollzeit aber es sind auch manchmal 6 Std.und wenn ich dann von der arbieit komme mache ich genauso den Haushalt beschäftige mich mit der kleinen usw. ich bin zwar müde,aber nicht überfordertEs hat sich nicht viel geändert,nur das die kleine jetzt in den Kindergarten geht,und die Mama vormittags nicht daheim ist sondern geld verdienen geht.Aber sie wird auch wirklich gut gefördert im Kindergarten.  Noch was anderes was ich so schlimm finde wenn Eltern sagen das sie ein 2. Kind bekommen nur das,das erste Kind jemand zum spielen hat-das ist doch echt blöd.  Ich krieg doch kein 2. Kind nur damit das erste jemand zum spielen hat.Geschwister zu haben ist sicherlich nicht schlecht,ich habe selbst 3.Aber ich muss sagen ich habe jetzt auch nicht so viel kontakt mit meinen geschwistern,weil jeder sein leben lebt.
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« Letzte Änderung: 08. Dez 2009, 17:49 von Kristina »
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« Antworten #86 am: 08. Dez 2009, 18:09 » |
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Noch was anderes was ich so schlimm finde wenn Eltern sagen das sie ein 2. Kind bekommen nur das,das erste Kind jemand zum spielen hat-das ist doch echt blöd.  Ich krieg doch kein 2. Kind nur damit das erste jemand zum spielen hat.Geschwister zu haben ist sicherlich nicht schlecht,ich habe selbst 3.Aber ich muss sagen ich habe jetzt auch nicht so viel kontakt mit meinen geschwistern,weil jeder sein leben lebt. Ich finde das gar nicht dumm. Ich kenne viele Leute, die Einzelkinder sind und sich gerne ein Geschwisterkind gewünscht hätten oder jetzt auf jeden Fall mehrere Kinder möchten. Klar gibt es auch noch andere Kinder zum spielen, aber ein Geschwisterkind, mit dem man teilen musst oder mit dem man sich verbünden kann, ist doch noch etwas anderes.
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~Luna~
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« Antworten #87 am: 08. Dez 2009, 19:18 » |
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@Cherie, toller Beitrag und diesen sollte sich jede Mutter durchlesen, die sich über Stress beschwert. Werde es zumindest vor die Nase halten, falls ich das mitbekomme. Die Menschen sind viel zu sehr verwöhnt und eigentlich mehr dafür gemacht, mehr auszuhalten. Du bist eine echt wunderbare Frau, das merke ich immer wieder. Ich hoffe, dass Deine Söhne das wirklich zu schätzen wissen und diese Geschichte auch kennen.
Meiner Mutter und sogar meine Oma haben schon immer die Welt nicht verstanden, wenn sie in der heutigen Zeit eine Mutter jammern hörten, die eigentlich keinen Grund dafür hat.
Meine Mutter kannte auch keine Pampers, kein Essen aus dem Glas und konnte nicht mal 1 Monat stillen. Also wurde die Nahrung zubereitet. Die Stoffwindeln wurden gewaschen und abgekocht. Meine Mutter hat immer gearbeitet, wie lange sie beim Kind bleiben durfte, weiss ich nicht. In Polen dauert heute der Erziehungsurlaub max. 1 Jahr. Meine Mutter hatte nicht so schwer wie Du Cherie. Wir wohnten modern in der Stadt, hatten fließendes, warmes Wasser, Zentralheizung und eine moderne Waschmaschine, allerdings hatte sie keine Kochwäsche, deshalb wurden die Windeln am Wochenende abgekocht.
Meine Mutter sagt, dass sie sich nie über Mutterdasein beschwert hat. Sie hat die Zeit genossen, auch wenn es hin und wieder stressig wurde. Sie fühlte sich manchmal totmüde. Sie denkt heute sehr gerne an diese Zeit.
Meine Oma wurde während des II. Weltkriegs schwanger. Als sie hochschwanger war, war mein Opa im Krieg und sie und ihre Mutter wurden von den Russen nach Sibirien verschleppt. Man liess jede Menge Menschen aus dem Wagon in Sibirien aussteigen. Alle hatten nur das dabei, was sie in 10 min einpacken konnten, also falls nichts. Sie lebten in der Kälte in Erdlöchern, die oben mit Holz abgedeckt wuden und dort hat meine Oma Zwillinge zur Welt gebracht. Die Menschen aus dem Dorf haben ihnen Sachen vorbeigebracht, damit sie was hatten. So erging es dutzenden Menschen vor Ort. Meine Oma hatte nur zusätzlich Pech schwanger zu sein. 2 Wochen nach der Geburt starb leider das Mädchen, der Sohn überlebte - es ist der große Bruder meiner Mutter. Ich meine es hat 1 Jahr gedauert bis meine Oma mit ihrem Sohn und ihrer Mutter von Sibirien wegkonnten - eigentlich nur, weil man Opa davon erfuhr und sich im Tausch als Arbeitskraft bei den Russen anbot. So durfte seine Familie nach Hause. Seinen Sohn sah er eine lange Zeit nicht.
Was sind schon heutige Probleme gegen das, was unsere Eltern bzw. Großeltern meisten mussten. Ich denke, daran sollte man in solchen Meckersituationen bedenken.
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Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte. Berthold Auerbach
Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst. Albert Schweitzer
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #88 am: 08. Dez 2009, 19:19 » |
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Ja, mind 1 Geschwisterchen ist bestimmt für das Soziale nicht schlecht. Aber dazu wären beobachtungen in China (oder war es Japan?) mit deren langer 1Kind-Politik interessant.
Cherie´s Posting müßte man bundesweit in diverse Foren kopieren. Danach dürfte sich keine Mutter mehr beschweren und es wäre endlich Ruhe im Karton.
Klar waren das "andere Zeiten", aber es waren dieselbe Spezies Mensch. Wir sind verwöhnt, punkt. Es ist reine Kopfsache denke ich.
Mir fällt gerade ein: Ich glaube jammern ist unter Müttern teilweise vielleicht auch nur so eine Art Smalltalk-Kontext.
Und was würden heutige Mütter tun wenn sie in den kalten russischen Winter geschickt werden? Sofort tot umfallen, jammern, oder ums Überleben kämpfen? Ich denke letzteres, so wie die Frauen damals. Nur wenn man nicht muß ...
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« Letzte Änderung: 08. Dez 2009, 19:23 von Lunas Zäpfle »
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Cherie
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« Antworten #89 am: 08. Dez 2009, 22:05 » |
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Da denke ich mir grad echt, was hab ich mich so mit meinem Studium und fühle mich davon so gestresst?
Powergirl, so wie ich dich einschätze, wird es dir mal so ähnlich gehen wie mir.  Du wirst, wenn du Kinder bekommst, auch viel nebenher machen und viele Projekte gleichzeitig am Laufen haben. Das war bei dir noch nie anders und ich schätze, du wirst das auch dann nicht ablegen. Ich bewundere dich auf jeden Fall, was du bereits jetzt in deinen jungen Jahren alles so leistest.  @ Kristina, ich wollte dich mit meinem Beitrag nicht angreifen. Jeder ist anders. Du hast dir und deiner Kleinen die Auszeit gegönnt. Ich wiederum hatte beim Großen keine Wahl, ich musste gleich wieder arbeiten. Es gab nur den Mutterschutz und kein Erziehungsjahr. Und beim Kleinen traf es sich, dass ich eine gute Ausbildungsstelle für das Jahr darauf bekam. Und diese Chance wollte ich nutzen und nicht erst nach den 2 1/2 Jahren Erziehungszeit (so war das damals). Du sagst von dir "meinen Fehler gerade biegen". Ich sehe meine Ausbildung und die Kindererziehung, so wie ich sie bestritt, nicht als Fehler an. Es war nur eine sehr arbeitsreiche und aufwandsintensive Zeit. Als meine Kinder drei Jahre alt waren, hatte ich bereits jede Menge erreicht.  @ Luna, dass deine Oma so was schweres mitmachen musste, tut mir sehr leid.  Ich kannte so ähnliche Geschichten von Siebenbürgen. Die Geschwister meiner Mutter waren auch alle nach Russland deportiert worden und sie erzählten auch Schreckliches. Meine Mutti kam durch, weil sie zu jung war bei Kriegsende. Im sibirischen Winter auch noch Kinder zu bekommen, das muss der reinste Horror gwesen sein. @ Lunas Zäpfle, mir gefällt deine Aussage bzgl. Jammern als Smalltalk. Das ist durchaus möglich.  Wenn man heute Bekannte nach längerer Zeit zufällig mal trifft und man es anspricht, wieso man sich so lange nicht sah... dann kommt jedesmal das Argument... keine Zeit, viel Stress, der Job usw. Junge Mütter können schlecht die Zeit und den Job als Argument einsetzen. Ihre Arbeit ist die Kindererziehung, dann ist das halt der Stress.  Es ist wirklich nur eine Kopfsache. Wenn man sich die Zeit gut einteilt ist vieles erreichbar und fast alles machbar. toller Beitrag und diesen sollte sich jede Mutter durchlesen müßte man bundesweit in diverse Foren kopieren  Komm ich jetz ins Feeernseeehn? 
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« Letzte Änderung: 08. Dez 2009, 22:08 von Cherie »
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Campina
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« Antworten #90 am: 08. Dez 2009, 22:31 » |
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Meiner Mutter und sogar meine Oma haben schon immer die Welt nicht verstanden, wenn sie in der heutigen Zeit eine Mutter jammern hörten, die eigentlich keinen Grund dafür hat.
Da muss ich jetzt mal ganz klar sagen DU KANNST DIE ZEITEN FRÜHER NICHT MIT HEUTE VERGLEICHEN!!! Erst mal muss man wie in cheries beitrag geschrieben, erstmal die mutter haben die auf die kinder aufpasst (du kannst stolz sein eine solche mutter zu haben!!!) Dann musstest du zwar früher per hand alles waschen ect ABER du hast deine kinder mittags raus geschickt die kamen nur noch zum essen rein, die haben sich damals gegenseitig erzogen. Wir konnten auch noch alleine raus - kannst du heute nicht mehr machen dein kind so früh alleine raus zu lassen - es passiert zu viel. die großen achten nicht mehr auf diek leinen wie früher. Die großen haben auch ehr anforderung als früherin der schule und so. dann musst d mit denk indern zu viel mehr sachen, hör dich mal um wieviele kinder zu ergotherapie, logopädie und so weiter gehen - das mussten früher nicht so viele - wenn die nicht lesen + schreiben gelernt haben - dann gingen die eben nach der 7 klasse nicht mehr zu schule - war auch egal. heute wird frühzeitig was gemacht . du hast viel mehr hin und her - empfinde ich jedenfalls so - ich selber hab kein auto und mach alles zu fuß oder bus da ist manchmal soviel zeit für nix weg - im sommer gehste eben auch rauus mit dek indern - da haben diem ütter früher die wäsche gemacht oder so - aber heut gehst du MIT deinen kindern dann auf den .spielplatz. die zeiten ändern sich damit die zustände - klar hast du es heute in vielen einfacher - aber es ist eben auch anders - nicht vergleichbar find ich
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« Antworten #91 am: 08. Dez 2009, 23:30 » |
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Die Kinder können auf jeden Fall genauso wie früher draußen spielen. Wieso nicht? Heute passiert nicht mehr als früher. Durch die Medien wird stets die Angst verbreitet, das Kind könnte entführt werden. Es soll im Gegenteil sein, heute soll weniger passieren als früher. Die Eltern liessen sich viel zu sehr einschüchtern und aus Angst lassen ihre Kinder nicht aus den Augen. Keine Ahnung, was das für eine Reportage im TV war, wahrscheinlich auch BBC, wo dies gesagt wurde. Ich kannte sowas nicht und lebte in einer Großstadt und war weit von zu Hause in der Stadt unterwegs und es war OK. Mir war immer klar, ich darf auf keinen Fall mit Fremden sprechen, mit jemanden mitgehen - egal was er behauptet. Fertig! Ich habe es kapiert. Diese ständigen Besuche bei Fachärzten, Babymassage, Krabbelgruppen usw. sind kommerzielle Erfindungen. Die meisten Dinge sind völlig unnötig. Die Eltern machen sich dadurch Stress. Die ganzen Kurse wie Turnen & Co. geben den Eltern das Gefühl das Kind richtig zu fördern und glücklich zu machen. In einer BBC Sendung über die "Kinder unserer Zeit" wurde z. B. ganz klar nachgewiesen, dass die barierrefreie Spielzeit der Kinder untereinander ohne Einflus der Erwachsenen am lehrreichsten für das Kind ist. Dies ist ffür die weitere Entwicklung des Kindes sehr wichtig. Die ganzen Kurse würden das Kind in den frühen Lebensjahren eher einschränken, weil man ihm alles vorgibt. Das Kind lernt dadurch langsamer eigene Entscheidungen zu treffen, die Kreativität kann sich dadurch ebenso nicht so gut entfalten. Die Kinder, die frei draußen spielen dürfen sind im Vorteil. Die Kinder sind heute nicht kränker und werden deshalb eher zu div. Fachärzten geschickt. Die Kinder hatten früher ganz sicher auch kleine Fehler, man ist aber nicht deswegen sofort zum Arzt gerannt. Ich sage nochmal: die Eltern werden von allen Seiten eingeschüchtert: von den Ärzten, von den Lehrern, von den Medien (es könnte was passieren). Die Zeit ist anders, es ist leichter - man hat viele Hilfen. Trotzdem ist eine Rumfahrerei, die Ärztetermine, die Hausarbeit & Co keineswegs mehr Stress im Vergleich zu früher. Die Eltern tun sich dies freiwillig an, es ist keine Pflicht. Die Dinge, die Cherie aufgeführt hat waren Pflichtaufgaben und keine Option. Heute wird einfach viel gejammert. Nicht nur bei den Eltern, auch beruflich wird viel gejammert und die Jobs sind leichter als früher. Wir leben inzwischen in Weicheizeitalter 
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Cherie
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« Antworten #92 am: 09. Dez 2009, 01:15 » |
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@ Campina Ja ich hatte eine wunderbare Mutter. Sie ist leider nicht mehr am Leben.  Ich komme aus einer Gesellschaft, wo einer für den anderen da war. Jede meiner Freundinnen hatte eine Oma, eine Mutter, eine Tante, eine Schwester usw., die auf die Kinder mit aufpasste. Das Negative daran war das patriarchaische Verhalten der Männer. Es war verpöhnt, wenn ein Mann der Frau im Haushalt oder bei den Kindern half. Das war nicht einfach.  Mein Mann zB. der kochte so gerne. Aber er hätte das niemals jemandem erzählt oder es zugegeben. Er macht das heute noch, aber heute schämt er sich nicht mehr dafür.  Beim Großen Sohn hat er kein Mal die Windeln gewechselt, weil das in Siebenbürgen kein Mann machte. Bei unserem Kleinen hat er alles gemacht, ihn gefüttert, gewickelt ihn gebadet, einfach alles wie ich auch. @ Luna So wie du das schreibst, sehe ich das auch. Es wird den Eltern schon viel Angst eingeflösst bereits ab Geburt. Früher hieß es man soll mit den Kindern an die frische Luft gehen, damit sie Sonne abbekommen. Das hilft dass sich die Fontanelle schneller schließt. Irgendwo auch logisch. Sonne fördert die Produktion von Vitamin D und dieses wiederum ist zuständig für das Wachstum der Knochen. Demzufolge schließt sich die Fontanelle ordnungsmäßig. Kinder, die nicht viel draußen waren, hatten länger die Fontanelle offen. Heute bekommen die Babys ab Geburt die D-Florette, für die Zähne. Man erklärt nicht groß wieso. Aber es ist so, die MUSS man den Kindern geben. Fast keine junge Mutter weiß, wieso sie dieses Medikament verabreicht. Die Tochter einer Bekannte, die ich vor einigen Jahren kennenlernte, hat total fleckige Zähne. Nicht mehr zahnfarben, sondern so ähnlich wie Elfenbein. Ich fragte sie, was das sei. Sie sagte, sie hätte dem Kind die D-Floretten zu lange gegeben und auch im Sommer. Das hätte zur Folge gehabt, dass das Kind nun solche Calziumablagerungen in den Zähnen hätte. Sie seien nicht krank, aber sie sähen halt so hässlich aus. So viel zum Thema Angstmache. Die ist heute auch etwas skeptisch gegen jede Art von Verordnung.  Heute wird einfach viel gejammert. Nicht nur bei den Eltern, auch beruflich wird viel gejammert und die Jobs sind leichter als früher. Wir leben inzwischen in Weicheizeitalter Die Leute jammern heute sogar WEIL sie arbeiten müssen.  Dabei ist das die einzige Pflichtaufgabe, die uns in dieser Zeit noch geblieben ist. 
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« Antworten #93 am: 09. Dez 2009, 07:41 » |
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Der gesellschaftlicher Druck spielt auch eine Grosse Rolle. Der Kumpel vom Sohn geht regelmäßig zum Kinderturnen, das Kind von Freunden bekommt Musikunterricht und das Nachbarskind spielt bereits mit 3 schon Tennis. Da will man nicht schlechter sein und meldet eigenes Kind auch irgendwo an. Dann kommen immer mehr andere Dinge hinzu.
Der Arzt oder die Erzieherin sagt den Eltern, dass das Kind für das Alter zu wenig spricht, schnell wird eine Entwicklungsstörung daraus und die Eltern sitzen schon beim Arzt.
Von der Oma erfährt man dann später, dass der eigene Vater erst spät anfing zu sprechen bzw. laufen. Dann ist es aber schon eh spät, weil die Vorsichtsmaßnahmen bereits laufen.
Meine Freundin meint, dass stets dafür gesorgt wird, dass man sich als Elternteil Sorgen macht, weil das Kind sich nicht nach Schema A entwickelt.
Wg. der Kurse. Die Eltern geben dort ihre Kinder ab, haben das Gefühl für das Kind was Gutes zu tun. Die Kinder würden aber viel lieber in der Zeit mit den Freunden spielen. Klar gibt es gute Kurse, an den die Kinder viel Spaß haben. Es sind aber nicht alle Kinder.
Ich kenne jemanden, der fährt die Kinder nur von A nach B und das ist voll Stressig. Das Kind hat an einigen Tagen keine Zeit für sich zu spielen. Ich weiß nicht, ob das sich auf Dauer nicht negativ auswirkt. Ich werde es sehen...
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Campina
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« Antworten #94 am: 09. Dez 2009, 08:34 » |
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Nee Luna das stimmt nicht, da muss ich dir echt widersprechen  . Guck dir an wieviele leute heute bandscheibenvorfälle und so weiter haben da hätte vieles vermieden werden können. du kannst deine Kinder nicht einfach so rauf´s schicken wie früher es passiert wohl mehr - es geht schon los dass der verkehr viel zu groß ist früher gab es nicht soviele autos und vorallem nicht soviel schnelle! Und sie gehen nicht mehr so im rudel wie früher Meine schwester ging allein zum kiga und kam allein zurück - DARFST du heute gar nicht mehr. bei uns im kiga herscht abholpflicht UND BRINGPFLICHT. In der grundschule das gleiche - kinder dürfebn auch bis ende des 3. schuljahresn ichtallein mit dem fahrrad zur schule fahren, weil sie keinen fahrradführerschein haben - damit machst du dich als eltern STRAFBAR!!!!
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« Antworten #95 am: 09. Dez 2009, 10:02 » |
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Nee Luna das stimmt nicht, da muss ich dir echt widersprechen  . Guck dir an wieviele leute heute bandscheibenvorfälle und so weiter haben da hätte vieles vermieden werden können. Richtig, es kann vermieden werden in dem man sich z. B. mehr im Alltag bewegt oder Sport treibt. Die Rückenprobleme kommen meistens wg. mangelnder Bewegung oder schwerem bzw. falschem Heben. Die Kinder sitzen heute zuviel vor dem TV oder dem Computer, also wen wundert es, wenn man schon früh mit Rückenproblemen zu kämpfen hat.  Früher hat man sich mehr bewegt. du kannst deine Kinder nicht einfach so rauf´s schicken wie früher es passiert wohl mehr - es geht schon los dass der verkehr viel zu groß ist früher gab es nicht soviele autos und vorallem nicht soviel schnelle! Und sie gehen nicht mehr so im rudel wie früher Ich wiederhole mich: Ich lebte in einer Großstadt mit vielen Autos, LKWs und Bussen und nicht an jeder Kreuzung gab es eine Ampel. Ich habe noch nie im Bekanntenkreis gehört, dass etwas passiert ist und in der Stadt ist ja der Bekanntenkreis recht groß. In Deutschland leben viele in der Vorstadt, zum Teil auch auf dem Land. Trotzdem lassen sie ihre Kinder nicht einfach so draußen spielen, weil etwas passieren könnte. Meine schwester ging allein zum kiga und kam allein zurück - DARFST du heute gar nicht mehr. bei uns im kiga herscht abholpflicht UND BRINGPFLICHT. In der grundschule das gleiche - kinder dürfebn auch bis ende des 3. schuljahresn ichtallein mit dem fahrrad zur schule fahren, weil sie keinen fahrradführerschein haben - damit machst du dich als eltern STRAFBAR!!!! Ich sage ja, die Eltern werden von der Gesellschaft zu sowas gezwungen... totaler Blödsinn. Das mit dem Fahrrad kann ich schon eher nachvollziehen. Seit wann gibt es in der Schule eine Bring und Aholpflicht? Dies scheint nicht bundesweit zu geben, sonst könnten viele Kolleginen gar nicht erst arbeiten. Vielleicht beachten sie es nicht, keine Ahnung. Das ist ja auch total übertrieben.  Da bekommt man ein eigenes Kind und bekommt von allen Ecken etwas vorgeschrieben. Das ist ja noch schlimmer als bei den Eltern zu wohnen und nach deren Pfeiffe zu tanzen? Das ist ein weiterer Grund der gegen Nachwuchs spricht.
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« Letzte Änderung: 09. Dez 2009, 10:06 von ~Luna~ »
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Campina
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« Antworten #96 am: 09. Dez 2009, 10:20 » |
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Im kigai st bring und abholpflicht shcule weiss ich gar nicht aber es renenn ziemlich viele mütter da auch hin und her.
sagen wirs mal anders - von welcher altersklasse redest du denn wenn du von alleine raus gehen und spielen redest?
also bei uns zuhause gabs viel mehr felder damals - hier der spielplatz ist umgeben von wald und feldwegen da schicken die meisten nicht mal ihre grundschulkinder allein hin - der psielplatz an sich ist schön aber den weg möchte ich in dämmerung nicht mal alleine gehen.
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Kristina
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« Antworten #97 am: 09. Dez 2009, 10:57 » |
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Ich geh mit meiner kleinen auch zum Mutter-Kind Turnen und das jeden Dienstag für 1,5 Std.ich finde nicht das es negativ für sie ist. Wieso soll das schlecht sein?  Da sind genug KInder mit den sie in Kontakt kommt.  @Powergirl ich persönlich würde nie im Leben ein 2. Kind bekommen nur damit meine kleine jemand zum spielen hat,es ist vielleicht schön wenn die noch klein sind und zusammen spielen können.Aber was ist danach? Klar es gibt auch ausnahmen.Aber trotzdem.Ich kenne auch eine sie hat ein 2. Kind bekommen weil der Sohn mal von Kiga nach Hause kam und sagte das er gerne ein geschwisterchen möchte.  Ich bin z.b die Person die sich nicht vorstellen kann noch ein 2.Kind zu bekommen,weil ich einfach nicht möchte,ich bin so glücklich und zufrieden.  Beim ersten Kind weiß man einfach noch nicht was auf einen zukommt,beim 2. Kind überlegt man es sich dann doppelt.Eine zeit lang leidet auch die Partnerschaft darunter.Warum trennen sich viele Paare das ist meistens wegen den KIndern.Wieso soll ich meine Partnerschaft aufs Spiel setzten wenn wir jetzt glücklich sind mit einem KInd.Und ausserdem habe ich jetzt andere Pläne,da denke ich nicht an ein 2. KInd.  @Cherie mit dem Fehler gerade biegen meine ich einfach nur das,das ich so naiv war und keine Ausbildung gemacht habe.Aber weil es eben nur mal so ist, habe ich immer versucht das beste draus zu machen.Allein schon wegen der kleinen,den sie kann bestimmt nichts dafür.  Ja ja wie man sieht sind die Meinungen unterschiedlich,jeder soll einfach so leben wie er möchte und fertig.Ob mit oder ohne KInder. 
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« Antworten #98 am: 09. Dez 2009, 15:18 » |
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Im kigai st bring und abholpflicht shcule weiss ich gar nicht aber es renenn ziemlich viele mütter da auch hin und her. Habe mich hier soeben im Büro umgefragt. Die Mütter sagen, es gibt keine Abhol- und Bringpflicht, weder im Kiga noch in der Schule. Wenn die Kinder alleine kommen und gehen dürfen, müssten die Eltern einen Wisch unterschreiben, dass sie damit einverstanden sind. Mehr nicht. Aber Du wohnst nicht bei mir um die Ecke und jede Schule, jedes Kiga regelt es vielleicht für sich. Es ist klar, dass man keinen 2jährigen alleine durch die Gegend ziehen lässt. sagen wirs mal anders - von welcher altersklasse redest du denn wenn du von alleine raus gehen und spielen redest? Ich durfte draußen ohne Aufsicht spielen, da war ich 5-6 Jahre alt. Meine Schwester war 4 Jahre jünger und ich durfte sie auch mitnehmen, was ich nicht wirklich prickelnd fand, weil sie genervt hat. Da durften wir nur auf den Spielplatz und wenn wir woanders wollten, mussten wir uns abmelden. Da waren wir nicht durch die Stadt unterwegs, aber in der nahen Umgebung. Wir durften meistens in einer Gruppe von Als in in der Schule war (das war in Polen mit 7), da war ich ein Schlüsselkind. Bin alleine in die Schule, wieder nach Hause und habe oft meine Schwester vom Kiga abhgeholt. Der Weg zu Fuß nach Hause dauerte ca. 15-20 min. Meine direkte Kollegin sagte, dass ihre Kinder mit 3 alleine in den Kiga gegangen sind, der Weg dahin beträgt ca. 50 Meter. also bei uns zuhause gabs viel mehr felder damals - hier der spielplatz ist umgeben von wald und feldwegen da schicken die meisten nicht mal ihre grundschulkinder allein hin - der psielplatz an sich ist schön aber den weg möchte ich in dämmerung nicht mal alleine gehen. Wenn es bei Euch kriminell ist, dann ist das was anderes. Ich rede von einer ganz normalen Gegend, wo nie was passiert ist. Aber auch da haben die Eltern Angst. ich durfte auch nicht alleine rumlaufen, sondern mindestens zu zweit, besser zu dritt oder mehr Kindern.
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« Antworten #99 am: 09. Dez 2009, 15:27 » |
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@Cherie: Ja, das kann gut sein, dass du recht hast und ich dann auch vieles gleichzeitig mache  Ich möchte mal noch grundsätzlich feststellen, dass wir alle großen Respekt vor der Leistung der Mütter haben, die unter solchen Bedingungen, wie Cherie und Luna (über die Großmutter) schrieben, ihre Kinder zur Welt gebracht und aufgezogen haben. Das ist klar. Allerdings haben sich die Bedingungen für die Kindererziehung, wie andere schon schrieben, heute sehr geändert. Und ich bringe den Müttern heute genauso Respekt gegenüber. Sie haben es vielleicht körperlich nicht so hart wie Cherie, aber es ist doch eine Herausforderung. Gerade wenn jeder einem in die Erziehung reinredet (Ärzte, Lehrer, andere Eltern) und es tausend Fachzeitschriften gibt, die alles besser wissen. Da ist es doch eine große Leistung, zu versuchen, sein Kind so "normal" wie möglich zu erziehen! Meine Tante zum Beispiel wohnt auf dem Dorf und ihre 3 Jungs wachsen im Prinzip genauso auf wie mein Bruder und ich. Mein Patenkind zum Beispiel wurde auch zum Kindergarten gebracht, weil der am anderen Ende vom Dorf war, aber nach einigen Wochen ist er immer ein Stück alleine gegangen und wurde an einer bestimmten Ecke abgeholt. Die ganze Strecke wäre wohl zu weit gewesen, was auch immer, sie haben es zumindest versucht, dass er einen Teil selbständig geht. Und wenn er mit seinem Freund gelaufen ist und es ausgemacht war, sind die beiden auch alleine zum Schwimmbad gelaufen und so. Ich sehe so was als Versuch an, die Kinder trotzdem so viel wie möglich rauszulassen und alleine machen zu lassen. Sie haben auch eine nette Nachbarschaft und können viel im Garten spielen mit anderen Kindern.
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