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free2talk.de  |  Rund ums Leben  |  Leben & Tod (Moderatoren: Derya, BirkelNo1)  |  Thema: Zwangsabtreibung in China
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Autor Thema: Zwangsabtreibung in China  (Gelesen 5237 mal)
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« am: 08. Mär 2005, 17:13 »

Zitat
Die rigide Bevölkerungskontrolle hat ihre Opfer, zuallererst die Kinder. Viele werden abgetrieben. Wer ein „nicht genehmigtes“ Kind bekommt, muss Strafe zahlen.  

Washington, DC (www.kath.net / LifesiteNews.com / CWN) In China stehen Zwangsabtreibungen nach wie vor auf der Tagesordnung. Das geht aus dem Menschenrechtsbericht des US State Department hervor, der am Montag veröffentlicht wurde. Gewalt gegen Frauen inklusive einer strengen Geburtenkontrolle habe zu „erzwungenen Abtreibungen und Sterilisationen“ geführt, was bis in die Gegenwart ein Problem darstelle, heißt es in dem Bericht...

weiter zum Artikel: kath.net

Schlimm finde ich, dass eine unerlaubte Schwangerschaft eine hohe Strafe nach sich zieht: kann sogar das 10fachte vom Jahreseinkommen betragen.  Rolling Eyes
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Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte. Berthold Auerbach

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« Antworten #1 am: 10. Mär 2005, 14:02 »

Das ist echt krass. Da kommt man sich doch als Frau wieder wie auf der untersten Stufe vor.

Aber China hat nun mal massig mit der Bevölkerungsexplosion zu kämpfen. Sie müssen was unternehmen, was aber nicht heißt, dass ich diese Methoden gut heiße. Im Gegenteil kann mir nichts schlimmeres vorstellen.

Man sollt emehr in die andere Richtung denken und die Familien unterstützen, die nur ein Kind haben, wenn es die Regierung so viel, aber nicht andere ausbeuten.
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...das Leben ist so toll, wenn man verliebt und glücklich ist...
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« Antworten #2 am: 14. Mär 2005, 10:24 »

Unsinn. Die Gesetze in China sind den Chinesen sicherlich bekannt, ebenso wie die guten Gründe, die zu diesem Gesetz führten. Wer sich nicht dran hält, muß die Konsequenzen tragen; wie bei allen Gesetzen.
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Black
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« Antworten #3 am: 14. Mär 2005, 10:42 »

Zitat von: "Eiszapfen"
Wer sich nicht dran hält, muß die Konsequenzen tragen; wie bei allen Gesetzen.


was sind das für Gesetze die eine Frau zum Abtreibung zwingen  schlecht

Wie You sagte, die familien unterstürzen, stat sich einfach machen, und beseitigen was zuwiel wird Rolling Eyes
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An.Di.
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« Antworten #4 am: 14. Mär 2005, 12:16 »

Dies wird wohl immer wieder, zumindest so lange es die 1-Kind Politik in China gibt, Thema werden. Gerade in der Provinz ist dann ein männliches Kind deutlich eher erünscht als ein Mädchen. Mädchen werden sogar im Nachhinein von den eigenen Eltern umgebracht und das Kind wird zu Hause geboren. Ist es ein Junge wird er groß gezogen, ist es ein Mädchen, wird es getötet. ist zwar nicht erlaubt, wird trotzdem gemacht. Dadurch sinkt die Geburtenrate von Mädchen in den Slums und in der Provinz. Folge ==> weniger Frauen ==> weniger Kinder. Die Rechnung geht leider auf tragischer Art und Weise auf. Hinzu kommt, dass in den Slums und in der Provinz von China der Nachwuchs für die Eltern sorgt und Kinder schon früh hart arbeiten müssen. Deshalb werden dann auch eher Jungs bevorzugt und kleine Mädchen oft wie Dreck behandelt. Grausam! Aber menschlich. Die Menschen haben Hunger und Angst. Und zwar nicht so einen Hunger, den wir verspüren, wenn wir mal drei Stunden kein Stück Schokolade gefuttert haben, sondern sie haben nach einer Woche Tag für Tag nur eine Hand voll Reis, wenn es viel ist. Und Jungs werden früh auf die Felder geschickt um für essen und wenn sie Glück haben sogar noch um für einen Nebenverdienst zu sorgen. Wobei die Kinder oftmals sogar den Hauptverdienst der Familien einbringen. Eine Förderung für kinderlose "Eltern" (wie bei uns für Familien mit Kindern) wäre auch eine Idee, aber ich denke auch, dass sich die chinesische Regierung sich schon ihre Gedanken darüber gemacht hat. Ich würde nur gerne wissen, ob die Regierungsmitglieder mit gutem Beispiel voran gehen!?!?

Bei der Förderung für kinderlose Paare ist allerdings auch wieder schlecht, dass ja eigentlich die Geld brauchen, die auch Kinder haben. Also alles nicht so einfach!
Aufklärungsprogramme und fairer Handel wären auch noch gut und werden so weit ich weiß auch durchgeführt.
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« Antworten #5 am: 14. Mär 2005, 16:06 »

Wenn einer einen besseren Vorschlag gegen Überbevölkerung hat, immer her damit. Kopie dann an die Regierung in China. Wenn man weiß daß nur ein Kind erlaubt ist, dann sollte jeder wissen wann Schluß ist. Das weiß ich VORHER. Wenn es dann ungeplant eintritt (zB trotz Verhütung) ist es Pech. Die Regierung kann es aber trotzdem nicht durchgehen lassen, weil dann jeder, der gerne mehr Kinder Hätte,  mit der Ausrede kommen würde "ups, es war ein Unfall".
(Wir reden hier nicht von Vergfwaltigungsopfern etc.)

Das die Kinder in den Slums für die Eltern sorgen müssen ist tragisch, aber kein langfristiges Argument, außer natürlich für den absoluten Überbevölkerungs-Supergau. Ich find, daß man solche Programme nicht auf China beschränken sollte. Es sind definitiv zuviele Menschen auf der Erde um mit der Umwelt (Erde) in Einklang zu leben.

Gegenargumente wie unser Rentenproblem zählen für mich nicht, da ich langfristig denke. Wenn die ältere Generation verstorben ist (alle, die jetzt über 50 sind), gibt es auch kein so krasses Rentenproblem mehr.
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[trinity]
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« Antworten #6 am: 14. Mär 2005, 18:53 »

Zitat von: "Eiszapfen"
.

 Wenn die ältere Generation verstorben ist (alle, die jetzt über 50 sind), gibt es auch kein so krasses Rentenproblem mehr.


super...also fleißig weiter kinder in die welt setzen, dafür aber jeden am 51 geburtstag umbringen oder einfach nicht mehr ärzlich versorgen? dann doch lieber geburten verhindern, als vorhandenes leben auslöschen....
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« Antworten #7 am: 14. Mär 2005, 21:28 »

Trinity, ich glaube Du hast es falsch verstanden. Ich denke, dass Eiszapfen es so meint..., dass wenn die Leute, die heute 50 sind irgendwann gestorben sind (also nicht sofort..., es geht eigentlich nur um diese Generation allgemein und nicht um 50jährige Wink) dann wird es immer besser, da es seit dieser Generation starken Geburtenrückgang gab bis heute. Danach kann bezüglich Rente nur noch besser werden.
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« Antworten #8 am: 14. Mär 2005, 22:39 »

einen besseren Vorschlag für China : Spenden, dass die armen Leute geug zu essen und zu trinken haben, damit sie nicht von den Kindern verpflegt werden. Leider ist dies kaum möglich. Ich sehe gar nicht mal das Problem, dass sie Kinder haben wollen. Ich sehe das Problem viel mehr in der ein Kind-Politik. Da sind Mädchen unerwünscht. Außerdem fehlt nach wie vor die Aufklärung, wir wissen schon, wie man verhütet, in China beschneiden sie die Frauen auf grausame Weise und verstümmeln sie. Und leider auch das nur wegen Unwissenheit. Jungs werden im Kindesalter kastriert. DAS MUSS DOCH WOHL WIRKLICH NICHT SEIN. Es gibt zum Glück Aufklärungsprogramme, die allerdings viel zu wenig sind. Bei uns zählt vielleicht "Kinder sind unsere Altersversorgung" nicht, aber in den Slums sieht die Welt nunmal anders aus als in unseren wohlhabenden Wohnzimmerchen. Das Hauptproblem ist wieder einmal das Zwischentauschmittelchen namens "Geld". Und leiden müssen darunter einmal mehr die Kinder und die Frauen. Die Männer dürfen da einfach rumbum.... wie sie wollen. Hinzu kommt auch noch, dass der Sextourismus in China an sehr hoher Stelle steht und auch da kommt es nicht selten vor, dass Kinder in die Welt gesetzt werden.
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« Antworten #9 am: 15. Mär 2005, 10:27 »

Zitat von: "trinity"
Zitat von: "Eiszapfen"
.

 Wenn die ältere Generation verstorben ist (alle, die jetzt über 50 sind), gibt es auch kein so krasses Rentenproblem mehr.


super...also fleißig weiter kinder in die welt setzen, dafür aber jeden am 51 geburtstag umbringen oder einfach nicht mehr ärzlich versorgen? dann doch lieber geburten verhindern, als vorhandenes leben auslöschen....


Keine schlechte Idee von Dir, das würde das ganze beschleunigen, aber ich finde das etwas unmoralisch  Smile  Mr. Green

Ich meinte es so wie Luna (und hoffentlich auch alle anderen) es verstanden hat.

Spenden behebt ein Problem nicht. Wenn´s danach ginge, müßte sowieso niemand auf der Welt hungern ... es ist mehr als genug für alle da, nur eben ungerecht verteilt. Das Problem ist alt und daran wird sich nichts ändern solange der Mensch sich nicht verändert.
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An.Di.
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« Antworten #10 am: 15. Mär 2005, 10:58 »

Zitat von: "Eiszapfen"
Spenden behebt ein Problem nicht. Wenn´s danach ginge, müßte sowieso niemand auf der Welt hungern ... es ist mehr als genug für alle da, nur eben ungerecht verteilt. Das Problem ist alt und daran wird sich nichts ändern solange der Mensch sich nicht verändert.


Hoi Eiszapfen, ja, das Geld ist ungerecht verteilt (auch wenn es nur Zwischentauschmittel ist). Allerdings könnte eine angemessene Spendensumme genau diese "gerechte" Verteilung herbei führen, somit also doch etwas bringen  Wink
Aber nicht nur das Geld ist ungerecht verteilt, sondern auch die Natur (Wüsten, Eis und so weiter). Die Kinder in China können sich leider nicht aussuchen, ob sie nun in China oder in Deutschland auf die Welt kommen. Somit ist es umso tragischer, dass alles auf dem Schicksal beruht. Vielleicht sollte man dann doch bei den Menschen die verschiedenen Rassen nicht versuchen zusammen zu führen, sondern klar differenzieren. Wie bei den Tieren. Katz und Maus können nunmal nicht zusammen leben. Mit diesem Gesichtspunkt könnte auch ich denken : andere Länder, andere Gesetze, andere Konsequenzen. Vielleicht sollten wir uns da auch gar nicht einmischen, vielleicht aber sollten wir doch auch nicht wegschauen. Ist halt ne Zwickmühle
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« Antworten #11 am: 16. Mär 2005, 15:01 »

Da ich daran glaube, daß alles seinen Sinn hat, denke ich auch daß es einen Sinn hat, daß es arme Länder gibt. Ist wohl verwandt mit dem angesprochenen Schicksalsglauben.

Es wird sich ändern wenn die Zeit und die Menschheit als ganzes vielleicht irgendwann dafür reif werden.

Eine einmalige große Spendensumme würde wohl nichts ändern. Die Leute müßten wirklich eine Anleitung zur relativen Unabhängigkeit bekommen, damit daß Geld dann auch nicht einfach irgendwann aufgebraucht ist.

ZB das Problem, daß die trotz ausreichenden Geldes immer noch 10 Kinder machen würden, die dann aber alle überleben würden und wieder je 10 Kinder zeugen. Das wäre eine Katastrophe.

Und naja, es gibt einfach Länder, in denen man aus nichts Nichts machen kann ... Wüste, Einöde etc.
Das ist nun total utopisch, aber man müßte die Erde sinnvoll einteilen, Grenzen weg, eine große föderale Erde. In die Wüsten würden riesige Solarfelder kommen, Staudämme wieder weg wo sie die Natur schädigen, große Windkraftfelder in unwirtlichen Gebieten.

Wir könnten es sicherlich echt schön haben und es müßte keiner Hungern oder ohne Licht auskommen müssen. Wenn ALLE mitmachen würden. Aber so wie es ist haben wenige "Alles" und viele "Garnichts". Und wie immer ist der Hauptgrund Geld.
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An.Di.
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« Antworten #12 am: 16. Mär 2005, 15:15 »

@ Eiszapfen, sehe ich auch so, muss wohl momentan so sein, da sind wir noch nicht weit genug dafür entwickelt, wenn aber solche Gedanken schon mal in die richtige Richtung gehen. Eine einmalige Spende würde tatsächlich nichts bringen, das müsste dann schon ein dauerauftrag sein, so wie zum Beispiel eine Patenschaft übernehmen. Übrigens ist zu viele Kinder ein typisches "Armen"profil (natürlich gibt es auch Großfamilien, die viel Geld haben, ist aber eher selten im Vergleich zu den Ärmeren). Nach dem zweiten Weltkrieg, wo`s bei uns nichts gab, explodierten ebenfalls die Familien, einige von uns müssten noch so einige Tanten und Onkel haben. Mit Geld wächst die Bildung, da Bildung etwas kostet (ist also eine Dienstleistung). Mit der Bildung sinkt die Kinderrate (da viele Arbeiten, wenig Zeit, Karriere usw. gibt es viele Faktoren)
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Gruß, An.Di.
Doktor Chaos
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« Antworten #13 am: 29. Apr 2005, 16:07 »

@ ~Luna~
Zitat

Schlimm finde ich, dass eine unerlaubte Schwangerschaft eine hohe Strafe nach sich zieht: kann sogar das 10fachte vom Jahreseinkommen betragen.  Rolling Eyes


So blöd dies jetzt klingt:
Andere Länder, andere Sitten und Gesetze.
Für uns klingt so Manches unverständlich und wäre auch bei uns nicht möglich.

Wenn man aber ehrlich ist, muß so manches Land etwas gegen das Bevölkerungswachstum tun, denn sonst sterben noch mehr ... und darunter auch viele Kinder.

Das hat nicht unbedingt was mit Geld zu tun. Denn was nützt mir alles Geld, wenn ich mir nichts zum Essen kaufen kann, weil die Infrastruktur nicht stimmt und einfach nichts mehr da ist. ...
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« Antworten #14 am: 29. Apr 2005, 16:44 »

@Doktor Chaos, da hast Du auch wieder Recht - mich würde allerdings die Meinung eines Chinesen interessieren, ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass sie das nicht so schlimm, wie wir, finden. Confused
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« Antworten #15 am: 29. Apr 2005, 18:48 »

Na ja, in China schimpfen die Städter auf die Provinzler, dass die zu dumm zum Verhüten seien, kommen aber dann selber aus kinderreichen Familien. In China ist man daran gewöhnt, für freie Meinungsäußerung von Panzern überrollt oder nach Schauprozeß hingerichtet zu werden. Man mag vielleicht vieles nicht gutheißen, aber Geldstrafen sind jetzt nicht das, worüber sich ein Chinese aufregen würde.
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« Antworten #16 am: 29. Apr 2005, 19:12 »

hinzukommt, dass die Entwicklung (auch geistige) bei den über 6 Mrd. Menschen auf der Erde unterschiedl. sind (was auch ein Stück weit mit Geld zu tun hat). Bill Gates hat übrigens sein gewinn fast verdoppelt. Wäre aber eher was für den Nachrichten Thread. Werde ich noch machen
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doc
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« Antworten #17 am: 29. Apr 2005, 19:59 »

Dann ab ein Gewissen Alter eine OP (Steri) und dann wäre es doch unter Kontrolle, aber Abtreibung, finde selbst ich schlimm so nicht
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Doktor Chaos
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« Antworten #18 am: 30. Apr 2005, 11:48 »

Zitat von: "spookypsi"
Man mag vielleicht vieles nicht gutheißen, aber Geldstrafen sind jetzt nicht das, worüber sich ein Chinese aufregen würde.


Das ist richtig.
Der Chinese braucht jemanden, der Ihm sein Plansoll und die Richtung vorgibt, dann maschiert er ... das hat viel mit Tradition und Überlieferungen zu tun. Sie finden sich auch leichter mit Situationen ab und geben sich Ihrem "Schicksal" hin ...
Auch ist in diesem Land viel für den Chinesen normal, was wir widerum nicht akzeptieren würden ...
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« Antworten #19 am: 30. Apr 2005, 12:25 »

Z. B. für 28 cent die Stunde 12-16 Stunden nonstop täglich arbeiten, und "Mittagsschlaf" machen, wenn keiner hinsieht oder keine Arbeit/Kunden anliegen. Ich bewundere, wie sie sie sich glücklich in ihr Schicksal fügen und auf ihre bescheidene Habe stolz sind. Habe in China niemanden jammern hören, nichtmal die Bettler. Liegt einfach in deren Mentalität.
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Nell
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« Antworten #20 am: 30. Apr 2005, 19:31 »

Ich hatte vor ca. 2 Wochen Cross Cultere Unterricht bei einer Chinesin. Sie hat uns erzählt, dass es noch ein weiteres Problem gibt bei der 1 Kind Politik.

Da nun beide Grosseltern und Eltern nur ein Kind haben (Also pro Kind kommen 6 Erwachsene) werden den Kinder alle Wünsche erfüllt. Die wachsen dort auf wie kleine Prinzen und Prinzessinen.

Natürlich gibt es da dann auch das Problem, dass alle Erwartungen in ein Kind gesteckt werden. und dieses Kind dann später auch für die 6 Erwachsenen aufkommen muss (im weitesten Sinn).
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« Antworten #21 am: 30. Apr 2005, 20:16 »

Zitat von: "doc"
Dann ab ein Gewissen Alter eine OP (Steri) und dann wäre es doch unter Kontrolle, aber Abtreibung, finde selbst ich schlimm so nicht


Gegen Abtreibung an sich habe ich nichts dagegen, aber in diesem Ausmaß ist es wirklich schlimm. schlecht
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