Ich glaube nicht, daß diese Aktion viel bringt. Im Gegensatz zu anderen "Kauf-Streiks", bei denen man tatsächlich weniger kaufen
kann, sind die meisten auf Benzin angewiesen. Niemand wird die Arbeit schmeißen und seinem Chef erzählen:
ich konnte nicht kommen, mein Tank war leer - beim Benzin wurde gestreikt

Diejenigen die am 1.12. nicht tanken, würden also einfach am 30.11 oder am 3.12. gehen. Bringt also nichts.
Das einzige was wirklich hift ist ausweichen auf Alternativen zum Auto. Das würde bedeuten, das Fahrrad oder ÖPNV nutzen statt mit dem Auto fahren.
Oder eine andere Möglichkeit - die ich gern als Streik praktiziere - einfach im Ausland tanken

Und der Staat wird auch keine alterativen Lösungen suchen, da er am meisten vom Bezin erwirtschaftet, also macht euch keine Hoffnung.
Hachja, immer die alte Mär vom Großverdiener Staat

Ja es ist richtig, der Staat verdient nicht wenig am Benzin, aber - und das vergessen die meisten - die Mineralölsteuer & die Ökosteuer sind
Feststeuern. D.h. ob das Benzin nun 1,35€ oder wie vor ein paar Jahren noch 1,05€ kostet - der Staat verdient durch die Mineralölsteuer genau gleich (nämlich aktuell seit ein paar Jahren 65,45 Cent pro Liter).
Der Staat verdient durch erhöhte Benzinpreise mit der Mineralölsteuer nicht mehr als vor ein paar Jahren. Die MinÖlSt ist seit 1994 um gerade mal 15 Cent angestiegen - und seit 2003 (seit dem es die meisten Steigerungen im Benzinpreis gibt)
garnicht mehr!(kann man u.a.
hier nachlesen).
Das einzige wodurch der Staat bei höheren Benzinpreisen mehr verdient ist die Mehrwertssteuer. Diese Mehreinnahmen durch die MwSt betreffen aber sämtliche Preiserhöhungen, egal ob nun beim Benzin, bei Automobilen, Elektronischen Geräten oder bei Barbie-Puppen

Warum sollte also der Staat ausgerechnet beim Benzin eine Ausnahme machen?
Solange jedenfalls die deutsche Mehrheit weiterhin dem Staat die Schuld am erhöhten Benzinpreis gibt, können die Mineralölkonzerne weiter lustig die Preise in die Höhe treiben 