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free2talk.de  |  Rund ums Leben  |  Leben & Tod (Moderatoren: Derya, BirkelNo1)  |  Thema: Ergreifende Zeilen
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Autor Thema: Ergreifende Zeilen  (Gelesen 12766 mal)
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[Campina]
Gast

« am: 13. Jan 2005, 01:07 »

vielleicht bekommen wir alle zusammen die schönsten und ergreifendsten wieder zusammen

Die traurige Traurigkeit

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Es war einmal eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?" Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war. "Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.

"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."

"Ja, aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"

"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"

"Ich ... ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme. Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.

Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben geht weiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: nur Schwächlinge weinen.

Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."

"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet."

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh... Aber nur, wer die Trauer zuläßt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.

Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt." Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber...aber – wer bist eigentlich du?"

"Ich?" sagte die kleine Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. "Ich bin die Hoffnung!"
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[Campina]
Gast

« Antworten #1 am: 13. Jan 2005, 01:09 »

Sind so kleine Hände

Sind so kleine Hände
winz'ge Finger dran.
Darf man nie draufschlagen
die zerbrechen dann.

Sind so kleine Füße
mit so kleinen Zeh'n.
Darf man nie drauf treten
könn' sie sonst nicht geh'n.

Sind so klare Augen
die noch alles sehn'
Darf man nie verbinden
könn' sie nichts versteh'n.

Sind so kleine Seelen
offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen
geh'n kaputt dabei.

Ist so'n kleines Rückgrat
sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen
weil es sonst zerbricht.

Grade klare Menschen
wär'n ein schönes Ziel
Leute ohne Rückgrat
hab'n wir schon zuviel
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[Campina]
Gast

« Antworten #2 am: 13. Jan 2005, 01:10 »

Warum Mami?

Alkohol am Steuer: Tod einer Unschuldigen


Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte.
Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.

Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorhergesagt hattest.
Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich mokierten.

Ich weiß, dass es richtig war, Mami, und dass Du immer recht hast.
Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg.

Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde: aufgrund Deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und fein.

Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Strasse ein.
Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen,
der andere sei betrunken.
Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.

Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm' doch schnell.
Wie konnte mir das passieren?
Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste ist von mir.
Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.

Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami.
Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben.

Warum trinken die Menschen, Mami?
Es kann das ganze Leben ruinieren.
Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.

Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft herum, und ich liege hier im Sterben.
Er guckt nur dumm.

Sag' meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami.
Und Papi soll tapfer sein.
Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren.
Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben.

Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große Angst.
Bitte, weine nicht um mich, Mami.
Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.

Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe:
Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss?
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[Campina]
Gast

« Antworten #3 am: 13. Jan 2005, 01:11 »

Was ich Dir wünsche
Ich wünsche Dir nicht
alles Glück der Welt,
alles Liebe und nur das Beste.
Auch kein Leben
ohne Sorgen und Probleme.

Doch ich wünsche Dir die Kraft,
um alle Tiefen zu überwinden,
den Mut,
immer nach einer Lösung zu suchen,
die Möglichkeit,
einen Ausweg zu finden.
Möge sich immer ein Türchen öffnen
und helles Licht erscheinen !

Ich wünsche Dir
ein Strahlen in die Augen,
ein Lächeln um die Lippen,
den Wind im Rücken
und die Sonne im Gesicht.
Ich wünsche Dir,
dass Du die Hoffnung und Deine Träume
einschließt und ewig bewahrst.
Und auch, dass Dein Herz
Deinen Verstand immer besiegt
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« Antworten #4 am: 13. Jan 2005, 14:12 »

13 Zeilen für das ganze Leben" Gabriel García Márquez

1. Ich mag dich - nicht, weil du bist, wer du bist, sondern dafür, wer ich bin, wenn ich mit dir zusammen bin.

2. Keine Person verdient deine Tränen. Denn die, die sie verdienen, werden dich nie zum Weinen bringen.

3. Nur weil dich jemand nicht so liebt, wie du es dir wünschst, heißt das nicht, dass er dich nicht mit ganzer Seele liebt.

4. Ein wahrer Freund ist der, der deine Hand nimmt, aber dein Herz berührt.

5. Die schlimmste Art, jemanden zu vermissen, ist die, an seiner Seite zu sitzen und zu wissen, dass er nie zu einem gehören wird.

6. Höre niemals auf zu lächeln auch dann nicht, wenn du sehr traurig bist, denn du weißt nicht, wer sich vielleicht in dein Lächeln verliebt.

7. Du kannst für die Welt nur eine Person sein, aber für eine Person die ganze Welt bedeuten.

8. Verbringe deine Zeit nicht mit jemanden, der sie nicht mit dir verbringen möchte.

9. Vielleicht möchte Gott, dass du im Laufe deines Lebens viele falsche Menschen kennen lernst damit du, wenn du die richtigen triffst, sie auch zu schätzen weißt und dankbar für sie bist.

10. Weine nicht, weil es vorbei ist, lache weil es überhaupt passiert ist.

11. Es wird immer Menschen geben, die dich verletzen also musst du weiter vertrauen und nur in Zukunft vorsichtiger sein, wem du ein zweites mal vertraust.

12. Werde ein besserer Mensch und vergewissere dich zu wissen, wer du bist, bevor du jemand anderen kennenlernst und darauf wartest, dass er weiß, wer du bist.

13. Strenge dich nicht so an, denn die besten Dinge passieren, wenn du sie am wenigsten erwartest.
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« Antworten #5 am: 13. Jan 2005, 14:14 »

Brief vom Himmel

Liebe Mami,

Jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu Schoß.
Er liebt mich und ist mir ganz nah. Ich wäre so gern dein kleines Mädchen gewesen und verstehe eigentlich nicht so richtig,
was passiert ist...

Ich war so aufgeregt, als ich feststellte, dass ich zu existieren begann...

ich befand mich in einemdunkeln aber wohligen Raum. Ich merkte, dass ich Finger und Zehen hatte.Ich war schon ziemlich weit entwickelt, wenn auch noch nicht bereit meine Umgebung zu verlassen.
Die meiste Zeit verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen.
Schon zu Anfang an fühlte ich mich ganz tief mit dir verbunden...

Manchmal hörte ich Dich weinen, und habe mit dir geweint.
Manchmal hast du geschrien oder sehr laut gesprochen und dann geweint.
Und ich hörte wie Papa zurückschrie.
Ich war Traurig und hoffte, es würde Dir bald besser gehen.
Ich habe mich gefragt warum Du wohl soviel weinen musstest..
Einmal hast du den ganzen Tag geweint.
es tat mir in der Seele weh.
Ich konnte mir nicht vorstellen , was Dich so unglücklich machte...

Genau an diesem Tag passierte etwas ganz Schreckliches.....
Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand.
Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien, aber es kam kein Laut über meine Lippen.
Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder." Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir!"

Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte.
Ich schrie bis ich nicht mehr konnte.
Dann riss das Monster mir den Arm aus.
Es tat so weh, ein unbeschreiblicher schmerz.
Und es hörte nicht auf.
Oh, wie ich bettelte, es möge aufhören!
Voller Entsetzen schrie ich,als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss.
Trotz unsäglicher Schmerzen wusste ich dass ich im Sterben lag.
Ich wusste dass ich nie Dein Gesicht sehen oder von dir Hören würde, wie sehr du mich liebst.
Ich wollte alle deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne, dich glücklich zu machen- nun konnte ich das nicht mehr, meine Zräume wurden zerschlagen....

Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte,

spürte ich vorallem mein Herz brechen.
Mehr als alles andere wollte ich deine Tochter sein.
Doch nun war es vergebens, denn ich starb einen quallvollen Tod.
Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie dir angetan hatten.
Bevor ich ging wollte ich dir sagen dass ich dich Liebe, aber ich kannte die Worte nicht, die du verstehen konntest.
Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Athem, um sie auszusprechen.
Ich war tot.
Ich fühlte, wie ich in die Höhe Stieg.
Ich wurde von einem riesigen Engel zu einemgroßen, wunderschönen Ort hinaufgetragen.
Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden.
Der Engel brachte mich zu Jesus und setzte mich auf seinem Schoß.
Jesus sagte mir, dass er mich Liebt und dass Gott mein Vater ist.

Da war ich glücklich.
Ich frage ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte.
er antwortete: " Abtreibung. Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt."
Ich weiß nicht was Abtreibung ist, vermutlich ist dass der Name des Monsters.

Ich schreibe, um dir zu sagen, dass ich dich Liebe und wie gerne ich Dein kleines Mädchen gewesen wäre.
Ich habe mit aller Kraft versucht, zu Leben.
Ich wollte Leben.
Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das Monster war zu Stark.
Es war unmöglich zu Leben.
Ich wollte nur, dass du weist,dass ich versucht habe, bei Dir zu bleiben.
Ich wollte nicht sterben.
Also, Mami, bitte hüte dich vor diesem Monster Abtreibung.
Mami, ich liebe Dich und will auf keinem Fall, dass du dieselben Schmerzen durchmachen musst, wie ich.

bitte pass auf Dich auf! In Liebe,

Dein Baby.


Autor unbekannt
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« Antworten #6 am: 13. Jan 2005, 14:16 »

Eine schöne Geschichte die zum nachdenken anregt.

Eine schöne Geschichte

Es war einmal... ein Junge der wurde krank geboren. Seine Krankheit war unheilbar. Er war 17 Jahre alt, und konnte jeden Augenblick sterben. Er lebte immer noch bei seiner Mutter und unter ihrer Aufsicht. Es war schwierig für ihn, und so beschloss er einmal raus zu gehen - nur ein einziges Mal. Er bat seine Mutter um Erlaubnis, und sie gab sie ihm. Während er so durch sein Stadtviertel schlenderte, sah er etliche Boutiquen .Als er vor ein Musikgeschäft kam und ins Schaufenster sah, bemerkte er ein sehr zartes Mädchen in seinem Alter. Es war Liebe auf den ersten Blick. Er öffnete die Tür, und trat ein indem er nur sie beachtete. Nach und nach näherte er sich der Theke, wo sich das Mädchen befand. Sie sah ihn an, und fragte lächelnd: Kann ich Dir helfen? Er dachte, es sei das schönste Lächeln was er in seinem ganzen Leben gesehen hatte, und er hatte das Verlangen sie im selben Moment zu küssen.

Er sagte stotternd: Ja, hmmmm... ich würde gern eine CD kaufen. Ohne nachzudenken, nahm er die erste die ihm in die Hände fiel, und bezahlte. Möchtest Du dass ich sie Dir einpacke? fragte das Mädchen wieder lächelnd. Er nickte, und sie ging in das Hinterzimmer der Boutique und kam mit dem eingepackten Paket zurück, und gab es ihm. Er nahm es und ging aus dem Geschäft.

Er ging nach Hause, und seit diesem Tag ging er tagtäglich in dieses Geschäft um eine CD zu kaufen. Er packte sie alle immer ein, und er brachte sie nach Hause, um sie in seinem Schrank unterzubringen. Er war zu schüchtern, um sie zum ausgehen einzuladen, und selbst wenn er es versuchen wollte, brachte er es nicht über sich. Er schilderte dies seiner Mutter, und sie ermutigte i doch etwas zu unternehmen, und so ging er den nächsten Tag mit Mut bewaffnet wieder in das Musikgeschäft. Wie jeden Tag kaufte er eine CD, und sie ging wie jedes Mal in die Hinterboutique um es ihm einzupacken.

Sie nahm also die CD; und während sie sie ihm einpackte, hinterließ er schnell seine Telefonnummer auf der Theke und verlies schnell das Geschäft. Am nächsten Tag: dring, dring Seine Mutter nahm den Hörer ab: Hallo? Es war das Mädchen und wollte den Sohn sprechen. Die Mutter, untröstlich begann zu weinen und sagte: Was, Du weißt es nicht? Er ist gestern gestorben. Es gab eine lange Pause, Später ging die Mutter in das Zimmer des Sohnes um sich seiner zu erinnern. Sie beschloss seine Kleidung durchzusehen, und öffnete seinen Schrank. Wie sehr war sie überrascht, als ihr eine riesige Menge von CDs entgegen kam. Keine einzige war geöffnet. Das alles machte sie sehr neugierig, und sie konnte nicht widerstehen: Sie nahm eine CD, setzte sich auf Bett und öffnete sie. Als sie das machte fiel ein kleiner Zettel aus dem Paket. Die Mutter nahm es auf, und las: Hallo!!! Du bist super süß, möchtest Du mit mir ausgehen? Hab Dich lieb.....Sofia. Sehr gerührt nahm die Mutter eine andere CD; noch eine andere und so weiter. In mehreren befanden sich kleine Zettel, und auf jedem stand das gleiche!

Moral:
So, ist das Leben - warte nicht zu lange um jemandem, der für Dich außergewöhnlich ist, zu sagen was Du fühlst. Sag es Heute. Morgen kann es schon zu spät sein. Diese Nachricht wurde geschrieben, um die Leute zum nachdenken zu bringen, und so kann nach und nach die Welt verändert werden.
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« Antworten #7 am: 13. Jan 2005, 14:18 »

Eine Träne
sie entspringt aus deinen Augen
an der Nase vorbei
wandert sie auf deinen zarten Wangen
am Kinn angekommen
stürzt sie sich ins unendliche
sie wird immer schneller
und beginnt zu glühen
gleich hat sie ihr ziel erreicht
bald ist alles zu ende
nur noch wenige Meter
bis sie dann auf meinem herz einschlägt
und eine tiefe wunde in mich gräbt
der schmerz ist groß
doch ich bleibe stark
denn ich bete für dich
das du bald wieder glücklich bist
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« Antworten #8 am: 14. Jan 2005, 20:25 »

Die Schatten werden länger

Helles Licht erweckte mich vor einigen Jahren
Nun ist es am höchsten, direkt über mir
Doch die Zeit wird weiterfahren
Und das Licht nicht bleiben hier!
Nun ist es soweit, daß ich das Ende
meines Schattens nicht mehr halten kann
somit betrachte ich die Hände,
meines ichs,   - der alte Mann!
Bald verlischt mein Schatten in der Dunkelheit
Sie holte mich trotz Fliehens ein,      - die Zeit!

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« Antworten #9 am: 14. Jan 2005, 20:37 »

Meine zweite Chance!

Ich spüre am Boden, der Zug rollt an.
Ich sehe, daß Niemand mir noch helfen kann.
Der Angstschweiß durchnässt mein Hemd.
Dieses Gefühl ist mir neu und völlig fremd.
Die Erlösung ist nah sie rollt auf Bahnen.
Jeder kann sich mein Ende erahnen.
Der Zug rollt wahrlich einen Weg
Ich meinen Körper auf seine Schienen leg.

Ich wünschte mir auch so einen Weg zu haben,
der mich führt ohne davon abzukommen.
Doch ich müsste dafür viele Tunnels graben,
das habe ich längst wahrgenommen.

Viele Wege wurden mir versperrt.
Soviel Berge kann ich nicht bei Seite bringen.
Somit hat mein Leben keinen Wert.
Vor Todesangst fange ich an zu singen.

Der Zug rollt näher ich könnte ihn schon sehen.
Die Zeit reicht nicht mehr um aufzustehen.
Meine Augen verschlossen, warten auf das Ende.
Der Zug quietscht laut, es klingt nach „Wende!“.
Ich kann es kaum fassen, doch er fuhr vorbei.
Er wurde umgegleist, so`ne Schweinerei.
Doch jetzt habe ich Zeit um nochmals aufzustehen
Und ich werde es versuchen, einen anderen Weg zu gehen!

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« Antworten #10 am: 14. Jan 2005, 20:46 »

Zur Erlösung verurteilt

Joey, der elfjährige Knabe
Stand am Abgrund mit der Frage,
was für ihn der Sinn des Lebens ist,
wenn ihn doch niemand vermisst!
Herzig, jedoch seelisch unterdrückt,
sind viele Erwachsene von ihm entzückt.
Von den „Alten“ zur Adoption freigegeben,
von den „Neuen“ unterdrückt frei zu leben.
Mit 11 Jahren er am Felsabgrund steht
Und seiner Kindheit nochmal nachgeht.

Mit einem Mal und ohne Worte
Versteht er das er falsch ist an diesem Orte,
er sich nicht entfalten kann
und er niemals wird ein alter Mann.

Kraftlos er sich nach vorne beugt,
grauer Himmel, große Felsen und tosendes Wasser
haben seine Erlösung bezeugt.

Joey fliegt mit letzter Kraft seines Strebens
In dem schönsten Moment seines Lebens
Zu den Felsen, die ihn als letztes auffangen
Und ihn im ewigen Leben empfangen.

An.Di.

(das ist sozusagen eine Mega-Vorab-Preview  Wink , denn ich schreibe darüber gerade ein Buch, mit gleichnamigem Titel. Dieses Gedicht wird die Zusammenfassung auf der Rückseite sein.)
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« Antworten #11 am: 14. Jan 2005, 20:47 »

Das Gefühl der Ruhe


Das Schilf mit messerscharfen Blättern,
schneidet das leicht wellige Wasser.
Es bewegt sich langsam, fast wie Blut,
welches sich um die geschnittene Wunde legt.
Die Wolken hängen wie ein Trauerkleid an den Gebirgen
Und die Sonne errötet die Wälder.
Ein Hauch von Dunst liegt in der Luft und lässt sie feucht erscheinen
Felsen ragen aus dem Gewässer, welches sich
Gen Abend zur Ruhe legt.
Ein winziges Eiland bedeckt mit weichem Moos
Es wirkt bei Einruch der Dunkelheit schwarz und unsanft,
beängstigend und verschlingend.
Die Lichter des Himmels beginnen immer stärker zu funkeln
Und der Mond bringt das mystische Licht bis zur Erde.
Es bildest sich ein Bodennebel, der sanft über das Wasser gleitet.
Es versteckt alles, was ich unter meinen Füssen sehen könnte.
Jeder Schritt kann zu viel sein, jede Tat zu wenig.
Ich würde mich gerne hinlegen, aber wo?
Wo bin ich, wo stehe ich, was ist unter mir, was hält mich?
Was hält mich hier fest, obwohl ich weis, das Wasser ist
Vor mir, warum laufe ich dann nicht zurück?
Zurück in die Richtung von der ich kam!
Darf ich überhaupt zurück, darf ich überhaupt zurück schauen?
Oder würde das Schmerzen?
Vor lauter Angst warte ich, bis die Sonne den Nebel auflöst.
Alles klar vor Augen, auch der Blick nach vorne hat wieder
Seine gewohnte Traurigkeit der Ruhe.
Ich entschließe mich den Weg zurück zugehen ohne aber
den Blick von der sagenhaften Traurigkeit des Bildes zu weichen.

Ruhe.........



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« Antworten #12 am: 14. Jan 2005, 20:49 »

vielleicht auch noch was fröhliches :  Wink

Der Schlittenhang

Es hat geschneit die ganze Nacht.
Nun liegt sie da die weiße Pracht.
Kaum von der Schule und an freien Tagen
Zog ich den Schneeanzug an mit warmen Kragen.
Rannte mit Schlitten zum Schlittenhang
Und sauste bis spät auf dem Schnee entlang.

Es wurde Nacht und es wurde Tag,
es wurde gefahren bis kein Schnee mehr lag
und die Hosen dreckig und naß
trotz allem war`s ein riesen Spaß!

Die Jahre vergingen, ich wurde älter.
Andere Interessen ließen mich den Schlittenhang vergessen!
Der Schlitten wurde weggeschmissen
Und ich dachte, „den werd` ich eh` nicht vermissen“

Nun da, heute kam ein Kind,
das meiner Freundin, ganz geschwind.
Klingelte an unserer Tür
Und fragte „ist der Andreas hier?“
Ich lief die Treppe hinunter,
da sah ich ihn und er fragte mich munter :
„Kommst Du mit Schlittenfahren?“
ohne lange in ein Gespräch zu verharren
sagte ich „ja, ich komme sofort“,
er ging dann schon Mal vor Ort.

Ich sah den Hang meiner winterlichen Kindheit.
Es war wie früher und es hat wieder geschneit!
Doch da, wo wir hinunter fuhren war jetzt ein Zaun.
Dieser riß mich aber deshalb nicht aus dem Traum.
Meine Freundin und ihre zwei Kleinen brachten  ihn nochmal zurück.
Den Winter, den Schlittenhang, die Kindheit, was für ein Glück!
Schwermütig stieg ich mit dem kleinen Großen in den Schlitten,
ich erinnerte mich an damals, als wir über diesen Hang glitten.
Ein kurzes Vergnügen, ein Stück meiner Kindheit.

An.Di.
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« Antworten #13 am: 14. Jan 2005, 20:50 »

und zuletzt noch ein Link zu einem meiner Gedichte mit Bild :

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/458208/display/1532769
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« Antworten #14 am: 16. Jan 2005, 10:36 »

Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.

Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest.

Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".

Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.

Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.

Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.

Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?".

Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.

Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.

Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"

Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.

Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.
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« Antworten #15 am: 16. Jan 2005, 16:22 »

habe folgendes zugemailt bekommen:

DER NACH HAUSE WEG

Denk doch bei der nächsten Heimfahrt mal an diese Geschichte:

Andi schaute kurz noch einmal auf sein Tacho, bevor er langsamer wurde:
79 innerhalb einer Ortschaft. Das vierte mal in gleicher Anzahl von Monaten. Wie konnte ein Typ denn so oft erwischt werden? Als er sein Auto auf 10 km/h abbremste fuhr Andi rechts ran. Der Polizist, der Ihn angehalten hatte stieg aus seinem Auto aus, mit einem dicken Notizbuch in der Hand..

Christian? Christian aus der Kirche? Andi sank tiefer in seinen Sitz. Das war nun schlimmer als der Strafzettel. Ein christlicher Bulle erwischt einen Typen aus seiner eigenen Kirche. Einen Typen, der etwas angespannt war, nach einem langen Tag im Büro. Einen Typen, der morgen Golf spielen wollte.

Als er aus seinem Auto sprang erblickte er den Polizisten, den er jeden Sonntag in der Kirche sah. Er hatte erst nur den Mann in Uniform gesehen.
"Hi Christian. Komisch, daß wir uns so wieder sehen!"
"Hallo Andi." Kein Lächeln.
"Ich sehe Du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause zu kommen, um meine Frau und Kinder zu sehen."
"Ja, so ist das." Christian, der Polizist schien unsicher zu sein.
"Ich bin die Tage erst sehr spät aus dem Büro gekommen. Ich denke auch, dass ich
die Verkehrsregeln nun mehr als einmal gebrochen habe." Andi war nervös und ungeduldig. "
"Verstehst Du, was ich meine ?"
"Ich weiß, was Du meinst. Ich weiß auch, dass Du soeben ein Gesetz gebrochen hast." Aua. Dies geht in die falsche Richtung. Zeit die Taktik zu ändern.
"Bei wie viel hast Du mich erwischt?" "Siebzig! Würdest Du Dich bitte wieder in Dein Auto setzen?"
"Ach Christian, warte bitte einen Moment. Ich habe sofort auf den Tacho geschaut, als ich Dich gesehen habe! Ich habe mich auf 65 km/h geschätzt!" Andi konnte mit jedem Strafzettel besser lügen.
"Bitte Andi, setz Dich wieder in Dein Auto." Genervt quetschte Andi sich durch die noch immer offene Türe. Ein Knall. Türe zu. Er starrte auf sein Armaturenbrett. Christian war fleißig am schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte Christian nicht Führerschein und Papiere sehen? Was auch immer der Grund war, es würden einige Sonntage vergehen, bis er sich in der Kirche wieder neben diesen Bullen setzen würde.

Christian klopfte an die Tür. Er hatte einen Zettel in der Hand. Andi öffnete das Fenster, maximal 5cm, gerade genug, um den Zettel an sich zu nehmen. Christian gab ihm den Zettel durch. "Danke." Andi konnte die Enttäuschung nicht aus seiner Stimme halten. Christian setzte sich wieder ins Auto ohne ein Wort zu verlieren. Andi wartete und schaute durch seinen Spiegel zu. Dann faltete er den Zettel auf. Was würde ihn dieser Spaß wieder kosten? Hej! Warte mal! War das ein Witz? Dies war kein Strafzettel. Andi las:
Lieber Andi, ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie sechs Jahre alt war. starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten, der Typ ist zu schnell gefahren. Einen Strafzettel, eine Gebühr und drei Monate Knast und der Mann war wieder frei. Frei um seine Töchter wieder in den Arm nehmen zu dürfen. Alle drei konnte er wieder liebhaben. Ich hatte nur eine Tochter und ich werde warten müssen, bis ich in den Himmel komme, bevor ich sie wieder in den Arm nehmen kann. Tausend Mal habe ich versucht diesem Mann zu vergeben. Tausend Mal habe ich gedacht, ich hätte es geschafft. Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muß immer wieder an sie denken. Auch jetzt. Bete bitte für mich. Und sei bitte vorsichtig, Andi. Mein Sohn ist alles was ich noch habe. Gruß Christian"

Andi drehte sich um und sah Christians Auto wegfahren. Er fuhr die Straße wieder runter. Andi schaute bis er nicht mehr zu sehen war. Erst ganze 15 Minuten später fuhr er langsam nach Hause. Er betete um Verzeihung und zu Hause angekommen nahm er seine überraschte Frau und Kinder in den Arm und drückte sie ganz fest an sich.

---

Das Leben ist so wertvoll. Behandle es mit Sorgfalt. Dies ist eine wichtige Nachricht, bitte gib sie weiter an alle anderen Freunde.
Fahr vorsichtig und mit Verständnis anderen gegenüber. Vergiß nie, Autos kann man wieder kaufen - so viele man will. Menschenleben aber...


Schon komisch..., man bekommt 1000 "Witze" per Email zugeschickt und sie verteilen sich wie ein Feuer, aber wenn man anfängt nachdenkliche Briefe zu versenden, die auf das Leben anspielen, denken die Menschen zweimal nach bevor sie diese verteilen. Komisch, wenn Du diese Email weiter schickst, wirst Du sie sicher nicht jedem aus Deinem Adreßbuch schicken, oder!?
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Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte. Berthold Auerbach

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst. Albert Schweitzer
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« Antworten #16 am: 26. Jan 2005, 14:09 »

Das Leben wäre vielleicht einfacher
wenn ich dich
gar nicht getroffen hätte
Weniger Trauer
jedes Mal
wenn wir uns trennen müssen
weniger Angst
vor der nächsten
und übernächsten Trennung
Und auch nicht soviel
von dieser machtlosen Sehnsucht
wenn du nicht da bist
die nur das Unmögliche will
und das sofort
im nächsten Augenblick
und die dann
weil es nicht sein kann
betroffen ist
und schwer atmet
Das Leben
wäre vielleicht
einfacher
wenn ich dich
nicht getroffen hätte
Es wäre nur nicht
mein Leben

Erich Fried
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« Antworten #17 am: 26. Jan 2005, 14:10 »

man bat mich, worte zu sprechen. man bat mich, zu ihm zu kommen.
für die letzte ehre. ich konnte beides nicht.
was für worte spricht man über einen menschen, den man nicht lange kannte
und der einem doch so vertraut war, wie ein jahrelanger freund?
der die gleichen narben im herzen trug?
der wusste, wie sich der tod anfühlt?
wie es ist, wenn man jahrelang in scheisse tritt.
der einen nicht verurteilte, der nicht schlampe oder hure zu einem sagte.
der verstand, das leben manchmal wirklich nur saufen und ficken heissen konnte.

an einem freitag. ich langweilte mich. ich sollte mich nicht langweilen, ich sollte besuch bekommen.
besuch von ihm. an einem freitag. saufen und musik hören. sich wie proleten verhalten.
aber das spielt keine rolle. nicht, wenn man für einen grossteil der bevölkerung ohnehin abschaum darstellt.
vorher immer wieder sms und anrufe... "hey kleine, ich bin jetzt auch im boot. ich hab da mal aufgeräumt. die alte hat was zu hören gekriegt". irgendwie so.
warum weiss man manche dinge nicht mehr genau und andere dafür so, als sei es eben erst geschehen?
ich habe gewartet. an einem freitag. auf ein klingeln. an der tür. stattdessen klingelte das handy.
zusammen geschlagen wurden. messerstiche. sollte im kh bleiben.
fetzten. wort-fetzen. gefühls-fetzen.
gedanken-chaos.
aber alles gut gegangen. an einem freitag.

an einem sonntag. einem sonntag zwei tage später. an einem sonntag nahm man ihn uns.
ihn. einen freund. einen sohn. einen bruder. einen beschützer.
eine not-op. ich zitterte bevor ich es wusste, bevor ich gewissheit hatte.

ich hielt seine hand. sie war noch warm.

regen tropfte gegen scheiben. ich konnte nicht weinen.
der damm brach tage danach.

die erinnerungen traten ein. liessen nicht locker.
sie gehen nicht einfach. fallen nicht einfach mit der erde auf einen kasten aus holz.
sind nicht einfach begraben, vergraben - verbuddelt.
lassen nicht locker.
treten in der dunkelheit auf mich zu. suchen mich, finden mich und lassen mich nicht los.

er. der nasenbruch. die rippen. eine freundschaft, wie sie seltsamer wohl nicht hätte beginnen können.
aber das spielt keine rolle, das ist unwichtig, wenn zwei herzen sich mögen.
wenn sie einander halten. er konnte kein ersatz für andere verluste sein.
konnte keine lücken füllen. doch füllte er einen teil von mir.
bereicherte mein leben.

onkelz hören und bier saufen. über's ficken und über fussball reden.
hart sein und um die schwächen des anderen wissen.
nicht für tränen schämen.
über schläge reden. über tritte in den magen, fäuste im gesicht.
über väter und ihre söhne.
über gewalt in der familie.
über gewalt in der gesellschaft.

wenn ein mann der die statur eines schrankes hat, fast zusammenbricht,
weil er sich an seine kindheit erinnert, dann geht das verdammt an die substanz.
dann fühlt man hass.
dann möchte man den vater nehmen und ihn mit dem gürtel verprügeln.
dann möchte man die mutter für die sanftmütigkeit küssen.
dann möchte man den mann, der eigentlich ein kleines kind ist, im arm wiegen.
man möchte soviel.
aber man möchte ganz sicher nicht wenige monate später die warme hand eines toten körpers fühlen.

der weg in's paradies ist steinig. das paradies - das ist der ort in uns selber.
der, an den wir uns flüchten können, wenn der alltag wieder zu roh und zu hart ist.
manchmal geben menschen eine richtung vor, ohne das sie es wissen.
er gab mir viel. stärkte das vertrauen zu mir selber.

"na und?! dann hattest du lust am ficken! was soll's... jeder fickt gerne. jeder säuft mal gerne.
mach dich nicht selber kaputt deswegen. du bist nicht krank. das sind die menschen alle - du nicht."

manchmal sind harte worte poetischer als lyrische ergüsse von pseudo-dichtern.
manchmal braucht man texte von den onkelz.
weil das leben manchmal einfach wie ein scheiss spiel wirkt.
wie ein spiel, dessen regeln man nicht kennt - das man aber auf keinen fall verlieren will.

messerstiche. unter die rippen. unter's herz.
tritte. schläge.
das gesetz der straße.
ist das ironie?
es trifft immer die falschen. es trifft immer die richtigen.
solche worte sind zum kotzen.
denn es trifft immer menschen.
und für irgendwen auf dieser welt ist genau dieser eine mensch verdammt wichtig.

eine neue lücke. eine lücke, die niemand füllen kann.
wieder nicht. erneut erinnerungen, die irgendwann verblassen.
das ist so. ob man will oder nicht.
es schmerzt. beim schreiben, beim denken.

das leben geht weiter.

warum möchten menschen, dass es so ist?
warum kann man nicht in der trauer verharren?
warum möchten menschen andere glücklich sehen?
nein, mir war nicht nach glücklich sein.
mir war auch nicht danach, die ganzen worte zu hören, zu lesen...

ich sollte schmeissen. die erde.
ich sollte reden. letzte worte.
ich habe es nicht.

was sollte ich über diesen menschen sagen?

wir liefen durch scherben und bluteten nicht.

---
(ich weiß die quelle nicht mehr, aber wir hatten es letztes mal auch dabei.)
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« Antworten #18 am: 26. Jan 2005, 14:11 »

Du warst hier
ein Jahr
dann warst du fort
ein Jahr
und ich bin allein
ein Jahr
weine dir nach
ein Jahr
sehe dich nicht
ein Jahr
doch was ist ein Jahr
im Vergleich zum Leben?
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« Antworten #19 am: 26. Jan 2005, 14:11 »

Es gibt Momente im Leben eines jeden Menschen,
da hört die Erde für einen Moment auf, sich zu drehen.....
und wenn sie sich dann weiter dreht,
wird nichts mehr sein wie vorher
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« Antworten #20 am: 26. Jan 2005, 14:12 »

tut es dir leid
mich kennengelernt zu haben
hinterläßt es bei dir solche narben
das du dich nicht traust
mich zu sehen
ich kann nicht verstehen
warum du dich versteckst
einsam deine wunden leckst
ich hatte mich verliebt
doch nun hab ichs versiebt
ich hab fehler gemacht
verlier nun die schlacht
und nun
was soll ich tun
mich geschlagen geben
mir nen bruch heben?
mein herz wiegt schwer
und ist doch so leer
wir müssen uns sehen
ärger kann vergehen
bitte komm her
ich vermiss dich so sehr
laß uns freunde sein
sag bitte nicht nein

(C) shadow
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« Antworten #21 am: 26. Jan 2005, 14:13 »

Interpret: Curse
Titel: Und was ist jetzt

[editiert]

wer den songtext gern lesen möchte, kann ja im internet danach suchen.
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« Antworten #22 am: 26. Jan 2005, 14:13 »

sanduhr
 
langsam
stetig
unaufhaltsam
rieselt
korn um korn
in der sanduhr
deines lebens

sinnlos
leer
unbegreiflich
ist doch
der inhalt
und der antrieb
deines strebens

zeit
kostet nichts
ist unkäuflich

ewigkeit
kostet
ein gebet

Susanne Hoffmann
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« Antworten #23 am: 08. Apr 2005, 15:24 »

Rettungsdienst

Ich wünschte

Ich wünschte, du könntest die Furcht in den Augen der Ehefrau um 3Uhr morgens sehen, wenn ich ihrem Ehemann den Puls fühle und keinen finde, ich beginne mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung, hoffe wieder besser Wissen ihn zurückzuholen, aber weiß dass es zu spät ist. Aber seiner Frau und seiner Familie muss ich das Gefühl geben, dass wir alles mögliche getan haben.

Ich wünschte, du könntest in der Notaufnahme da sein, wenn der Arzt das hübsche 5 Jahre alte Mädchen für tot erklärt, nachdem ich es zuvor Minuten lang versucht habe es am Leben zu behalten. Sie wird nie zu ihrem ersten Date gehen können und nie wieder die Worte „Mama , ich liebe dich „sagen können.

Ich wünschte, du könntest meine Gedanken lesen, wenn ich helfe, eine junge Frau aus den zertrümmerten Resten ihres Wagens zu ziehen. Was wäre , wenn es meine Schwester, meine Frau oder ein bekannter ist ? Wie werden ihre Eltern reagieren, wenn vor ihrer Haustür ein Polizist steht, der seine Mütze in der Hand hält ???

Ich wünschte, du könntest verstehen, wie es ist, einen kleinen kleinen Jungen auf deinem Arm zu tragen, der fragt Ist meine Mama Okay ?, und es ist dir unmöglich, ihn in die Augen zu schauen, ohne das dir die Tränen die Augen steigen und weißt nicht, was du ihm sagen sollst. Oder wie es ist, einen alten Freund zurückzuhalten, der mit ansehen muss , wie sein bester Kumpel in den Rettungswagen getragen wird und du weißt genau, dass er nicht Angeschnallt war.
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« Antworten #24 am: 08. Apr 2005, 15:25 »

1,0 Sekunden
Die Bremsen haben blockiert. Du bist starr vor Schreck. Es gibt kein Ausweichen mehr.
Mit weißen Knöcheln umklammerst du das Lenkrad.

0,9 Sekunden
Noch knapp 30 cm bis zum Baum.

0,8 Sekunden
Die vordere Stoßstange und der Kühlergrill werden zermalmt.

0,7 Sekunden
Mit 80 km/h rast dein Körper nach vorne. du wiegst jetzt mehr als 3 t und wirst mit 20-facher
Schwerkraft aus dem Sitz gehoben. Deine Beine brechen am Kniegelenk.

0,6 Sekunden
Dein Körper löst sich aus dem Sitz, der Rumpf ist starr aufgerichtet, die gebrochenen Kniegelenke
gegen das Armaturenbrett gepresst. Umhüllung und Stahlfassung des Lenkrads biegen sich unter
deinen Händen.

0,5 Sekunden
60 cm des Autobugs sind total deformiert. Dein Körper rast weiter mit 80 km/h. Der Motor, fast
1/2 t schwer, stößt in das Hindernis.

0,4 Sekunden
Deine Hände - in Todesangst starr verkrallt - biegen das Lenkrad fast vertikal. Die Gelenke und
Unterarme brechen. Durch die andauernde Schwerkraft wirst du von der Lenksäule durchbohrt.
Stahlsplitter dringen in den Brustkorb, reißen Löcher in die Lungen und zerfetzen die inneren Arterien.
Blut dringt in den Lungenflügel.

0,3 Sekunden
Deine Füße werden aus den Schuhen gerissen. Das Bremspedal bricht ab, das Fahrzeuggestell bricht in der Mitte ein.Dein Kopf kracht gegen die Windschutzscheibe. Du hast nicht einmal mehr Zeit zum Schreien.

0,2 Sekunden
Das Auto krümmt sich. Die Sitze haben sich aus den Verankerungen gelöst, schnellen nach vorne
und pressen deinen Brustkorb unbarmherzig gegen die gesplitterte Lenksäule. Blut schießt aus deinem Mund.

0,1 Sekunden
Dein Herz bleibt stehen!

0,0 Sekunden
Du bist tot!

...und wie schnell fährst DU in Zukunft...?
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