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free2talk.de  |  Lifestyle & Hobbys  |  Technik (Moderator: Geolino)  |  Thema: Foto-Technik-Thread
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Autor Thema: Foto-Technik-Thread  (Gelesen 11326 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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« am: 07. Aug 2007, 11:57 »

Ja also technisch sind diese Caplios teilweise sehr interessant!
Bin in so fern auch begeistert ...
Gut. Die Displays waren "damals" eben so klein  Crying

Naja ich brauch ne Sucherkamera, anders gehts bei mir sowieso nix. Also die ganzen (neuen) wo nur noch Display dran ist, aber kein Sucher/Spiegel mehr... so nicht Ich muss mir einfach beim Knipsen die Nase blattdrücken können Smile

Ich verstehe nicht, daß es keine (billigen) Digikamers gibt mit Sucher (muß ja kein Prisma/Spiegel wie bei ner SR sein), und manueller Fokusmöglichkeit.
Das manuelle Fokussieren sollte wenn möglich noch gut & praktikabel zu bedienen sein - also bitte keinen Wipptaster sondern ein kleines rädchen oder so...

Muss doch möglich sein Confused
Ich brauch garkeine 10 MPixel Schnickschnack - wenn herkömmliche Digikams mir sowas wie oben bieten würden wär ich sogar mit ner 4 MPixel zufrieden,...

Zitat
Man kann zwar die ZEIT nicht direkt einstellen, aber man kann sie indirekt beeinflussen (Lichtverhältnisse, Belichtungsspeicherung, ASA auto oder manuell bis ASA 800, mit welcher Verschlußzeit sie am Ende knipst.
So hat sie auch noch eine Einstellung für Sportfotografie, und kann 1/2000 Sekunde belichten.
Da meine Porst CR7 Multiprogramm mit 50 mm, 1:1,2  Surprised damals (ohne Autofokus) nur 1/1000 sek konnte, finde ich das als Goody für so eine Kompakte schon echt mal toll.
gut gemacht nicht schlecht. Meine macht (is auch logisch) 1/4000... braucht man aber sowieso eher selten...

Zitat
Zumal meine "kleine" sogar für diese Klasse einen recht guten Lichtwert beim Objektiv aufweist (leider Weitwinkel nicht ab 28 bezogen auf Weitwinkel bei Kleinbild), sie hat ab 2,6 - 4,7 ...
Apropos - wie isn das eigentlich mit der Umrechnung bei Kompakt/Digiknipsen? Also ich bin ja 35mm Angaben gewöhnt, aber auf den Digiknipsen stehen ja mitunter astronomische Werte (1,56er Blende blabla...). Solche Werte entsprechen sicher nicht 35mm-Norm - nicht für 200€...
Geben die Hersteller die auf 35mm-Norm gerechneten Werte auch an? Oder kann man die selbst irgendwie errechnen?


Zitat
Einerseits kommt sie mit dem Kontras bei hellem Himmel/Horizont irgendwie nicht klar, und belichtet gern über oder unter.
Will man die Bilder nachbearbeiten (Gamma/Helligkeit) lohnt das nicht, weil die Bilder dann doch Körnig sind.
Ok, für ein 10 / 15 Bilddruck wärs egal.
Das ist ein allgemeine Problem von Digitalkameras, auch von hochwertigen Spiegelreflex.
Digi hat immer einen sehr geringen Kontrastumfang verglichen mit Film.
Für viele ist das der Hauptgrund, um z.B. bei Schwarzweiß-Fotografie weiterhin auf Film zu setzen. Denn grade bei SW-Fotos ist ein hoher Kontrast sehr vorteilhaft.

Zitat
Könnte sein dass ich mal ASA manuell stellen sollte.
Habe gelesen, wenn die Kamera einen (zu) hohen ASA wert eingestellt hat, kommt es dazu.
Je höher der ASA/ISO-Wert, desto Pixliger... Viele DIgikamers passen den Wert automatisch den Lichtverhältnissen an (wenn zu dunkel -> ASA-Wert höher).
Vielleicht kannst du den aber auch manuell festlegen...

Zitat
Eine Frage mal an den Profi  Smile
Ich glaube (gelesen zu haben, und daraus abgeleitet), dass wenn ich die Kamera auf Makro stelle, nur der Autofokus anders arbeitet.
Heißt: Ich meine, eine Kamera wie diese auf Makro zu stellen bringt nur was, wenn man Autofokus nutzen möchte.
Nutzt man manuelle Schärfe, kann man sich die Einstellung sparen, denn das Objektiv bildet genauso ab?
Ist das so?  kopfkratz

Puhh, also ich denke das ist bei jeder Kamera anders. Manche Kameras ändern bei Makro tatsächlich nur den Autofokus. Andere passen vielleicht noch den Weißabgleich an, verändern den ASA-Wert, versuchen eine möglichst kleine Blende zu wählen (damit nicht zuviel im Unschärfe verschwindet) etc...


Zitat
Wie wärs denn mal, wenn du einige deiner Bilder präsentierst?
Puhh jaa wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich erstmal anfangen, und meine in 2 Jahren inzwischen gesammelten Fotos aufarbeiten... Schätze die Anzahl der "Knipser" geht bei mir inzwischen auf die 5.000 zu Confused

Diese sinnvoll auf ein paar gute Fotos zu reduzieren kostet mich wohl locker mal 2 Monate Arbeit Confused

Aber du kannst mal hier schauen, da gibts ein paar Bilder von mir:
http://galerie.netzkavaliere.de/kiten/NL2007/  (Holland Bilder vom Kiten)
http://galerie.netzkavaliere.de/gluehwurm/ (nächtliche Fotosession)
http://photoblog.netzkavaliere.de/index.php?x=browse (ein alter Fotoblog)
http://wortfetzen.netzkavaliere.de/ (mein aktueller Blog - gibts ein paar wenige Fotos)

Zitat
Aber nun hast du ne tolle Kamera, und zeigst deine Bilder nicht?  Confused  winken

Zeit mein Lieber, Zeit Wink

Ich kann schlecht sämtliche Bilder die ich immer knipse "einfach so" online stellen (das würde eben mal in die Tausende gehen). Ich muss vorher eine Auswahl treffen... und dafür fehlt mir im Moment einfach die Zeit Confused
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« Antworten #1 am: 07. Aug 2007, 12:50 »

Naja ich brauch ne Sucherkamera, anders gehts bei mir sowieso nix. Also die ganzen (neuen) wo nur noch Display dran ist, aber kein Sucher/Spiegel mehr... so nicht Ich muss mir einfach beim Knipsen die Nase blattdrücken können Smile

Ich verstehe nicht, daß es keine (billigen) Digikamers gibt mit Sucher (muß ja kein Prisma/Spiegel wie bei ner SR sein), und manueller Fokusmöglichkeit.
Das manuelle Fokussieren sollte wenn möglich noch gut & praktikabel zu bedienen sein - also bitte keinen Wipptaster sondern ein kleines rädchen oder so...

Muss doch möglich sein Confused
Ich brauch garkeine 10 MPixel Schnickschnack - wenn herkömmliche Digikams mir sowas wie oben bieten würden wär ich sogar mit ner 4 MPixel zufrieden,...
Also nachdem ich nun die JD 6.0 näher kennenlerne bin ich überzeugt, eine nahezu perfekte Kamera ist heute schon (billig) realisierbar!
Müßte nur mal ein Hersteller sämtliche guten Ansätze in einer Kamera vereinen  Smile

Aber ..., funktionöppelt denn deine manuelle Scharfstellung auch über den optischen Sucher?
Also meinst du nicht den normalen kleinen Durchguck Sucher der Kompaktkameras?  kopfkratz

Ein kleines Rädchen wäre toll, stimmt.
Ist das bei den Spiegelreflex üblich?

Zitat
gut gemacht nicht schlecht. Meine macht (is auch logisch) 1/4000... braucht man aber sowieso eher selten...
Hm. 1/2000 scheint wohl mittlerweile Standart zu sein, nichts Besonderes.
Nur nutzt meine JD es nicht explizit  angry
Scheint, dass die verbauten, gekauften Komponenten (Optik, Elektronik) schon ziemlich gut und billig zu haben sind  Smile

Zitat
Apropos - wie isn das eigentlich mit der Umrechnung bei Kompakt/Digiknipsen? Also ich bin ja 35mm Angaben gewöhnt, aber auf den Digiknipsen stehen ja mitunter astronomische Werte (1,56er Blende blabla...). Solche Werte entsprechen sicher nicht 35mm-Norm - nicht für 200€...
Geben die Hersteller die auf 35mm-Norm gerechneten Werte auch an? Oder kann man die selbst irgendwie errechnen?
Die JD hat f=8-24 mm (soll in KB ca. 38 mm sein meine ich gelesen zu haben).
Die Caplio hat f=5,5 - 16,5 mm, soll KB ab 35 mm - 105 mm entsprechen).
Hm, ich las vor Zeiten mal über die Problematik, wenn man Objektive aus Analogzeiten auf seine Spiegelreflexdigi setzt, es bei einigen Objektiven nicht funktioniert, und bei denen, die funktionieren verschiebt sich dann die Brennweite?, na ja, der Bereich halt ^^ nach oben.
Also z.B. ein Zoomobjektiv von 28 - 70 mm würde dann weiter in den Telebereich verschoben, auf (fiktiv) 50 mm - irgendwas ...

Hat vielleicht was mit der am Ende viel kleineren Flächs zu tun (Bildchip/Sensor), im Gegensatz zur Fläche die das Licht bei einem Kleinbildfilm hat, da stimmt die Optik dann einfach nicht mehr.
Aber ich befürchte, dass weißt du besser als ich  Smile  kopfkratz

Zitat
Das ist ein allgemeine Problem von Digitalkameras, auch von hochwertigen Spiegelreflex.
Digi hat immer einen sehr geringen Kontrastumfang verglichen mit Film.
Für viele ist das der Hauptgrund, um z.B. bei Schwarzweiß-Fotografie weiterhin auf Film zu setzen. Denn grade bei SW-Fotos ist ein hoher Kontrast sehr vorteilhaft.
Ah siehste.
Das wußte ich noch nicht.
Dann liegts nicht direkt an mir, nicht an speziell der Kamera, sondern ist technisch bedingt.
Gibts da trotzdem auch Qualitätsunterschiede die im Testumfeld relevant sein mögen?
Ich fürchte ma, ja?! Weil ich den Kontrast ja per Software regeln kann ...

Zitat
Puhh, also ich denke das ist bei jeder Kamera anders. Manche Kameras ändern bei Makro tatsächlich nur den Autofokus. Andere passen vielleicht noch den Weißabgleich an, verändern den ASA-Wert, versuchen eine möglichst kleine Blende zu wählen (damit nicht zuviel im Unschärfe verschwindet) etc...
Ich schätze, die Hersteller geben den Makrobereich so an, wie die Kamera ihn automatisch fokussieren kann.
Meine JD wie gesagt kann nicht wie im Prospekt beschrieben ab 10 cm, sondern mit manuellem Fokus ab gut 4 cm scharf darstellen.
Und gut. Die anderen von dir beschrieben Einstellungen sind ja auch nicht zwingend nötig für ein Makrofoto, also scheint man den Modus "Makro" als solchen gar nicht zu benötigen ...
Die JD hat bei ihren 19 Motivprogrammen allein glaub 3 oder 4 mal Makro.
Einmal für Text (hoher Kontrast), einmal für Blumen (hohe Sättigung) usw. ...
Aber kann man ja auch alles von Hand einstellen ...

Zitat
Zitat
Wie wärs denn mal, wenn du einige deiner Bilder präsentierst?
Puhh jaa wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich erstmal anfangen, und meine in 2 Jahren inzwischen gesammelten Fotos aufarbeiten... Schätze die Anzahl der "Knipser" geht bei mir inzwischen auf die 5.000 zu Confused

Diese sinnvoll auf ein paar gute Fotos zu reduzieren kostet mich wohl locker mal 2 Monate Arbeit Confused

...
Zitat
Aber nun hast du ne tolle Kamera, und zeigst deine Bilder nicht?  Confused  winken

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Ah. Guck ich mir mal an.
Na ja. Aber so eine kleine Auswahl ist ja immer möglich.
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« Antworten #2 am: 10. Aug 2007, 17:39 »

Aber ..., funktionöppelt denn deine manuelle Scharfstellung auch über den optischen Sucher?
Also meinst du nicht den normalen kleinen Durchguck Sucher der Kompaktkameras?  kopfkratz
Doch genau. Es gibt Kameras, bei denen beide Strahlengänge (die zum Film und die durch den Sucher) parallel verändert werden beim Fokussieren. Leider verzichten heute Hersteller oft darauf, und bieten nur noch den "Autofokus" an, auf den sich der Fotograf dann verlassen muss..

Dabei wäre das Prinzip der Sucherkamera viel besser geeignet für manuelles Fokussieren als bspw. Spiegelreflex. Denn durch die beiden getrennten Strahlengänge könnte man beide Bilder am "Betrachter-Ende" der Kamera wieder neben- oder übereinander legen (Schnittbildverfahren). Dadurch kann man sehr gut manuell fokussieren, selbst bei schlechten Lichtverhältnissen. Denn ein falsch eingestellter Fokus fällt sofort dadurch auf, daß beide Bilder zueinander verschoben sind.

DIeses Verfahren wurde auch sehr lange bei Spiegelreflex verwendet (bei teuren auch heute noch), bei Sucherkameras hingegen fast garnicht. Obwohl eben grade dort das viel einfacher und besser zu bewerkstelligen wäre...

Zitat
Ein kleines Rädchen wäre toll, stimmt.
Ist das bei den Spiegelreflex üblich?
Nein bei den SRs verstellt man den Fokus üblicherweise direkt am Objektiv. Da es das aber an ner Sucherkamera meist nicht gibt, muss man ein extra Rädchen bereit stellen Wink

Zitat
Die JD hat f=8-24 mm (soll in KB ca. 38 mm sein meine ich gelesen zu haben).
Die Caplio hat f=5,5 - 16,5 mm, soll KB ab 35 mm - 105 mm entsprechen).
Die Umrechnung der Brennweite ist ja meist angegeben (also eben: "entspricht 28-75mm bei 35mm" etc..)
Aber ich frage mich, ob auch der Blendenwert davon abhängig ist. Also ob der auch auf 35mm umgerechnet werden müsste. Darüber findet man aber fast nie eine Angabe bei den Kompaktknipsen fotografieren

Zitat
Hm, ich las vor Zeiten mal über die Problematik, wenn man Objektive aus Analogzeiten auf seine Spiegelreflexdigi setzt, es bei einigen Objektiven nicht funktioniert, und bei denen, die funktionieren verschiebt sich dann die Brennweite?, na ja, der Bereich halt ^^ nach oben.
Also z.B. ein Zoomobjektiv von 28 - 70 mm würde dann weiter in den Telebereich verschoben, auf (fiktiv) 50 mm - irgendwas ...

Hat vielleicht was mit der am Ende viel kleineren Flächs zu tun (Bildchip/Sensor), im Gegensatz zur Fläche die das Licht bei einem Kleinbildfilm hat, da stimmt die Optik dann einfach nicht mehr.
Aber ich befürchte, dass weißt du besser als ich  Smile  kopfkratz
Ganz genau. Wird als "Formatfaktor" (oder neudeutsch "Crop-Faktor") bezeichnet.
Entsteht genau wie du schreibst dadurch, daß die reine "Aufnahmefläche" bei vielen digi. Kameras nicht dem 35mm-Format entspricht (meist ist der Chip viel kleiner als Film).

Dadurch nimmt der Fotochip "weniger auf"... also das Objektiv leitet eigentlich noch genausoviel Licht/Information ins Innere der Kamera, aber der Chip ist kleiner als ein "Bild" auf einem Film, und nimmt einen kleineren Teil auf. Dadurch verändert sich also auch der Aufnahmebereich - also anders ausgedrückt die Brennweite.

Der "Faktor" bestimmt nun direkt die Umrechnung zwischen einem Digi-Chip und einem Vollformat-35mm-Film. Bei meiner Kamera ists z.B. ein Faktor von 1,6. D.h. ich muss alle Brennweiten-Angaben an Objektiven mit 1,6 multiplizieren.
Such einfach mal nach "Formatfaktor" wenn du mehr wisssen willst winken

Teure Spiegelreflex zeichnen sich übrigens häufig dadurch aus, daß sie eben doch Vollformat aufzeichnen Smile


Zitat
Gibts da trotzdem auch Qualitätsunterschiede die im Testumfeld relevant sein mögen?
Ich fürchte ma, ja?! Weil ich den Kontrast ja per Software regeln kann ...

Mmhh, das sind meines Wissens zwei verschiedene Dinge. Also mein Wissen dazu ist auch nicht vollumfänglich, aber ich kansn ja mal versuchen zu erklären.

Das was mit mit "Kontrast" bei einer normalen Kamera einstellen kann, ist glaube ich nur der sogenannte "lokale Konstrast". D.h. der mögliche Unterschied zwischen 2 benachbarten Pixelwerten. Der "Konstrastumfang" hingegen bestimmt den maximal möglichen Konstrastunterschied über das gesamte Bild betrachtet. Also den Unterschied zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Punkt im Bild.

Um einen höheren "lokalen" Kontrast zu erzielen (zwischen nah beieinander liegenden Bildbereichen), muss die Kamera entweder höherwertige Chips/Technik verwenden, oder "tricksen", indem sie den Kontrast künstlich hochrechnet:

Will man den Kontrast z.B. im "mittel hellen" Bereichen des Bildes erhöhen (also das, was den meisten Anteil am Bild hat), so "zerrt" man die Werte im Mittelbereich auseinander. Dadurch werden aber die Werte im "hohen" und im "tiefen" Bereich quasi "zusammengestaucht". Es geht also in den Extremwerten (hellster & dunkelster Bereich) der lokal mögliche Kontrastunterschied zurück. Der Kontrast sinkt in den Extremwerten, um im Mittelbereich erhöht werden zu können.

Das passiert z.B. dann sehr häufig, wenn man bei strahlendem Himmel ein Objekt/eine Person im Schatten aufnehmen will. Man stellt den Kontrast auf den Bereich im Schatten ein (damit dort alles gut belichtet ist) - und dadurch "säuft" aber der strahlend helle Himmel total ab. Der Himmel wird also zu einem kompletten Weiß, Wolken oder unterschiedlich helle Stellen am Himmel verschwinden einfach.
Obwohl man "vor Ort" mit bloßen Auge durchaus dunkle Wolken von hellem (wolkenfreiem) Himmel unterscheiden konnte...

Hat eine Kamera hingegen von Anfang an einen möglichst hohen Kontrastumfang, so kann sie gleichzeitig auch in den hellen und dunkleren Bereichen einen höheren lokalen Kontrastunterschied darstellen.

Üblicherweise ist der Kontrastumfang von Film meist höher als Digikam. Und auch bei den Digikams gibts wiederum Unterschiede, teure Spiegelreflex haben bessere Chips verbaut, die einen höheren Kontrast haben als Kompaktkameras.

Oftmals hängt der Kontrastumfang direkt mit der Anzahl der Bits pro gespeichertem Farbkanal zusammen:
"Einfache" Kameras speichern nur 8Bit pro Kanal (als JPG), d.h. eigentlich kann die Kamera nur zwischen maximal 255 unterschiedlichen Helligkeitswerten unterscheiden. Teurere Kameras können hingegen in ihrem RAW-Format auch z.B. 10Bit pro Farbkanal oder mehr speichern (mit 10 Bit sind schon 1024 unterschiedliche Helligkeitswerte möglich).

Es gibt seit einiger Zeit übrigens Spezialkameras, die einen extrem hohen Kontrastumfang bieten.
Z.B. bietet die SpheroCam einen Kontrastumfang, wie er bisher noch nie irgendwie als Foto festgehalten werden konnte (also auch nicht auf Film etc..).
Diese "HDR"-genannten Kameras (high dynamic range) verwenden teure Spezialchips, die einen viel höheren Farb/Kontrastumfang besitzen als normale Kameras oder FIlm.

Ich hoffe, daß diese Technik irgendwann so billig wird, daß sie auch in "normalen" Kameras verwendet werden kann Smile


Übrigens besitzt unser Auge einen sehr geringen Kontrastumfang. Allerdings kann sich unser Auge blitzschnell dem lokalen Kontrast anpassen, der dort herscht, wo man gerade hinschaut. Wendest du also deinen Blick von unten nach oben zum Himmel, so schließt sich blitzschnell die Iris deines Auges, und du kannst auch im hellen Himmel lokale Unterschiede erkennen.


Zitat
Ich schätze, die Hersteller geben den Makrobereich so an, wie die Kamera ihn automatisch fokussieren kann.
Meine JD wie gesagt kann nicht wie im Prospekt beschrieben ab 10 cm, sondern mit manuellem Fokus ab gut 4 cm scharf darstellen.

Ah ok. Bei Spiegelreflex-Objektiven ist mit Makrobereich meist die kürzeste Distanz zum Objekt gemeint, die überhaupt noch scharf gestellt werden kann (egal ob manuell oder autofokus).
Bei meinem "Teleobjektiv" kann ich z.B. maximal einen halben Meter an mein Objekt heran. Sobald ich noch näher ran gehe, kann nicht mehr scharf gestellt werden. Dies ist physikalisch bedingt und hat dort nix mit manuellem oder Autofokus zu tun.



Zitat
Ah. Guck ich mir mal an.
Na ja. Aber so eine kleine Auswahl ist ja immer möglich.
Müssen ja nicht hunderte Bilder sein  Smile

Klar, ich stell ja auch von Zeit zu Zeit Bilder online winken
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« Antworten #3 am: 10. Aug 2007, 23:08 »

Lars, du solltest mit solchen Beiträgen dein Geld verdienen Wink
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« Antworten #4 am: 10. Aug 2007, 23:31 »

Oha  unter die Lupe nehmen  Smile
Kannste wohl von ausgehen, dass die Chips für höheren Kontrast mal standart werden, denk ich  unter die Lupe nehmen
Hoff ich  Crying

Na ja, danke für die ausführliche Erklärung zum Kontrastproblem.
Habs denk ich verstanden.  Smile

Oda?  kopfkratz

 Razz


Aber ich frage mich, ob auch der Blendenwert davon abhängig ist. Also ob der auch auf 35mm umgerechnet werden müsste. Darüber findet man aber fast nie eine Angabe bei den Kompaktknipsen fotografieren
Hm.
Eigentlich: Warum sollte es?
Mag da sicher der Fall sein, wo man alte Objektive von analog Spiegelreflex auf Digitalspiegelreflex nutzen möchte.
Aber bei Kleinbild ist ja der Jetztzustand, Zusammenspiel aus Sensor und Objektiv, angegeben.
Oder eben bei Digitalspiegelreflex mit dafür hergestellten Objektiv.
2,6 Blende bei f= 8 mm entspräche 2,6 Blende bei 38 mm Kleinbild  (umgerechnet).
Würde ich denken ... , oder meintest du was anderes?  kopfkratz
Denn die Kamera fotografiert ja nunmal mit f=8 mm Blende 2,6 und hat im Ergebnis den Kleinbild Bildausschnitt 38 mm (geknipst mit Blende 2,6), also bleibt das Verhältnis des Lichteinfalls zum Sensor (und somit dem dargestelllten Bildbereich) ja bestehen.
Hm.  Confused kopfkratz ich war's nicht

Oh.
Hübsche Tierchen. Ist immer was Besonderes, ihnen zu begegnen ...  winken

PS
Jo, meine CR7 damals hatte das gut gelöst.
An einer horizontalen oder vertikalen Kannte (Mauer, Horizont, etc. ) wurde das Bild mit Prismen verschoben.
Sobald die beiden Teilbilder zusammenkamen, war das Objekt scharf.
Weiß nicht mehr, wie diese Messmethode genannt wurde, und funktionierte.
« Letzte Änderung: 10. Aug 2007, 23:35 von Krebsi » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 04. Sep 2007, 23:39 »

Sama Krebsi, wieviele Kameras hattest du denn jetzt schon? krümmt sich vor Lachen auf dem Boden

Immer noch auffer Suche nach der passenden? unter die Lupe nehmen



So! Hab jetzt mal versucht, alle meine wild verteilten Bilder an zentraler Stelle zu sammeln...

Raus gekommen sind dabei bis jetzt knapp 7000 Bilder auf 16 GB... und ich werde sicher nach und nach immer noch weitere finden.

Natürlich darunter viele doppelte und dreifache Motive, aber das ist ja genau das Problem Confused

Wie soll ich das jemals innerhalb eines Lebens durchsehen und aussortieren???! Crying Crying Seufz
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« Antworten #6 am: 04. Sep 2007, 23:47 »

Sama Krebsi, wieviele Kameras hattest du denn jetzt schon? krümmt sich vor Lachen auf dem Boden

Immer noch auffer Suche nach der passenden? unter die Lupe nehmen
Nö. Ja. Äh ...
Ich renne nicht an den Schnäppchen vorbei. Hab 15 Euro dafür bezahlt, und für 25 bis 30 werd ich die wieder los.  Smile
Wenn ich Geld für ne neue überhab, werde ich schon besser auswählen im Vorfeld.

Hab übrigens ne defekte Casio 2 MP Kamera gekauft  Smile
Das ist ein älteres Modell, aber hat ein super Objektiv  Surprised
1:2.0 - 2.8 bei 3 fach Zoom  Surprised Surprised Surprised
Für so ne handliche Kamera von heute wäre diese Lichtstärke ja ein Traum, und das noch als Zoom  fotografieren beten
Leider isse kaputt. Hätte mich echt mal interessiert, die Leistung.

Zitat
Wie soll ich das jemals innerhalb eines Lebens durchsehen und aussortieren???! Crying Crying Seufz

 amüsiert sich über jemanden

Aber wieso hast du Bilder doppelt und dreifach?
Hast du die ohne System rumkopiert?  hirnlos Smile
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« Antworten #7 am: 04. Sep 2007, 23:55 »

Ach ja, zum Ablegen der Bilder.
Ich hab da ach noch keine Idee für ein entgültiges System.
Klassisch in Ordner speichern ist wohl bei der Themenvielfalt und Menge der Daten heutzutage eher out?

Ich hab ja (noch) nicht so viele Bilder, und auch nicht nach Themen sortiert (Kindergeburtstag, Hochzeit ), weil ich ja kaum zu solchen Veranstaltungen gehe  Smile

Momentan speichere ich entweder Themenbezogen (Kirmes 07, Weihnachten 06 ...), oder Kamerabezogen (bei Blumen und Tierfotos z.B. ).
Einfach weil ich so direktere Kameravergleiche machen könnte.
Und in den Kamerabezogenen Ordnern vielleicht noch in Datum unterteilt.  Confused

Ist aber bei 250 000 Blumenbildern trotzdem doof.
Man müßte evt. die Blumen kennen und benennen (klassifizieren).

Im Grunde kommt man um ein Content Mangement System nicht drumherum.
Aber grad hier müßte man die Bilder kategorisieren (können).
Wäre viel Arbeit ...
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« Antworten #8 am: 04. Sep 2007, 23:56 »

Oh  Surprised Deine Fotos gefallen mir sehr !
Dankesehr Freundliches Lächeln schüchtern

Zitat
Und Du weißt sogar einiges über die Theorie ... ich nämlich so gut wie garnicht.  Crying Ich könnt ja wenn ich wollte mehr darüber lesen, aber bisher habe ich es nie gebraucht.
Naja die graue Theorie mag zwar ganz nützlich sein, wenn man mal in konkreter Situation ein genaues Ziel vor Augen hat, welches man erzielen möchte.
Hab selbst 2, 3 Bücher gelesen, aber eigentlich hilft nur ausprobieren, durchprobieren, rumspielen, und knipsen knipsen knipsen Wink
Viel mehr jedenfalls als die Theorie Wink


Zitat
An den SLR stört mich, daß alles wieder so groß ist wie bei den analogen Kameras --> große Tasche mit schwerem Gedöns.
Richtig, das ist schon ein Nachteil.
Es kommt halt drauf an, was man machen will... Mal eben im Urlaub ein Schnappschuss, oder auffer Geburtstagsfeier ein Knippser zwischendurch oder vllt. einen unbemerkten Blick untern Schottenrock Smile Dann natürlich kompakte Digiknippse.

Wenn ich unterwegs bin um Fotos zu machen, mag ich es allerdings, etwas "festes" in der Hand zu haben. Etwas was größer ist als ne Kreditkarte... was stabiles, was nicht aus der Hand rutscht... Außerdem macht man nen ganz anderen Eindruck auf Leute, wenn man mit großer SLR rumläufst... Die Leute nehmen viel mehr Rücksicht auf Dich. "Oh, da macht jemand Fotos..." lacht Ne kleine Knippse hingegen fällt meist nie auf.
(Es kann allerdings auch unangenehm werden mit großer SLR, wenn die Leute dich argwöhnisch beäugen. Und sich fragen, warum da ein Fotograf unterwegs ist Rolling Eyes Paparazzo fotografieren)


Zitat
Und ein neues Problem seit den Dingern ist Staub auf dem Sensor, was ich mir nervig vorstelle...
Japp richtig, und bei "billigen" SLRs kommt noch hinzu, daß der Spiegel meist nur eine gewisse Anzahl an Auslösern durchmacht.
Oftmals ist schon bei 10.000 Schluß Confused
Das mit dem Staub haben viele Hersteller übrigens inzwischen erkannt, und bieten spezielle Möglichkeiten zur Reinigung.
Glaub Minolta hat sogar inzwischen Serienmäßig ein Ultraschall-Reiniger direkt integriert -> keinerlei Probleme mit Staub mehr.

Zitat
Wegen der Lichtstärke bzw rauschfreien Fotos auch bei ISO800 und der tollen Tiefen-Unschärfe hätte ich andererseits gerne so ein Ding. Nicht für die Reise, aber für Fotos zu Hause. Da bin ich aber wiederum zu geizig für Rolling Eyes
Ich hatte mir meine damals extra wegen einer Reise angeschafft, da ich ordentliche Bilder machen wollte Smile

Es gibt halt verschiedene Gründe, warum man Bilder machen will...
Für mich ist definitiv der Hauptgrund, daß ich Fotos gestalten möchte. Ich will nicht nur "dokumentieren", sondern versuche in gewisser Art, künstlerisch tätig zu werden lacht Smile
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« Antworten #9 am: 04. Sep 2007, 23:59 »

Das ist ein älteres Modell, aber hat ein super Objektiv  Surprised
1:2.0 - 2.8 bei 3 fach Zoom  Surprised Surprised Surprised
Für so ne handliche Kamera von heute wäre diese Lichtstärke ja ein Traum, und das noch als Zoom  fotografieren beten
Leider isse kaputt. Hätte mich echt mal interessiert, die Leistung.

Hui.. und kannste nicht das Objektiv... ah ne halt - Digiknippse Smile

Zitat
Aber wieso hast du Bilder doppelt und dreifach?
Hast du die ohne System rumkopiert?  hirnlos Smile
Razz Du Hirni Razz
Ich schrieb, daß ich Motive zweifach hätte, nicht die Bilder Razz Wink
Hab halt am Anfang (als ich noch jung und unerfahren... Razz) immer erstmal "draufgehalten"... mehrfach geknipst.
Nach dem Motto "irgendeins davon wird schon gelingen.." lacht
Inzwischen weiß ichs besser Rolling Eyes
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« Antworten #10 am: 05. Sep 2007, 00:05 »

Bezüglich Ablage:
Ich speicher die Bilder in einen Unterordner, der für die "Hauptkategorie" der jeweiligen Bilder steht.
(Also z.B. Urlaub/Spanien, Urlaub/Holland, Stuttgart, Kiten etc..)

Und danach vergebe ich in meinem Programm ("digikam") zur Bilderverwaltung weitere Kategorien, Schlagworte (Tags) und Bewertungen.
(Also z.B. "Personenaufnahme", "Landschaft", "Makro", "Blume" Wink)
Und kann dann nach diesen Schlagworten suchen, sortieren, filtern etc...

Das klappt soweit ganz gut Smile
Aber ich habe auch keine 250.000 Blumenbilder, die ich kategorisieren müsste verrückt
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« Antworten #11 am: 05. Sep 2007, 00:34 »

Zitat
Du Hirni
Ja bitte?  Smile

Zitat
Hab halt am Anfang (als ich noch jung und unerfahren... Razz) immer erstmal "draufgehalten"... mehrfach geknipst.
Aber das tut "man) doch so.
Auswählen kann man dann zu Hause.  Confused
Oder meinste, du hast alle Bilder dann behalten, und nicht nur das beste/die besten?

Zitat
Ich schrieb, daß ich Motive zweifach hätte, nicht die Bilder
Das hatte ich auch zuerst so verstanden, aber dann schaltete sich mein Hirn ein ...
Kann ja mal vorkommen ...  keine Ahnung

Zitat
in meinem Programm ("digikam") zur Bilderverwaltung weitere Kategorien, Schlagworte (Tags) und Bewertungen.
Na ja.
Nicht schlecht.
Aber was ist in 14 Jahren?
Wenn das Programm nicht mehr läuft auf Windows INU 3001   (INU = immer noch unausgegoren)?
Neue Soft und alle Bilder neu "taggen"?  Surprised

Na ok. Da DE dann ja ein Billiglohnland sein wird, kannste da sicher ne billige Arbeitskraft ...   Crying

Ähm. Aber machst du das mit dem Programm konsequent?
Hast du also mind. 5000 deiner 7000 Bilder drin?  unter die Lupe nehmen
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« Antworten #12 am: 05. Sep 2007, 10:21 »

Bilder verwalten / sortieren
Oh je, das Thema Bilder verwalten ... genau aus dem Grund der "vergänglichen Software" benutze ich kein Programm mit einer eigenen Kategorisierung. Aber ich habe mitbekommen, daß im JPG-Format schon feste Plätze für sowas vorhanden sind, also nicht nur das Bild, die Belichtungsdaten etc sondern auch leere Felder, in denen Platz für Kommentare ist.
Mit dem entsprechenden Programm kann man dann nach Text suchen, nur welches kann das?

Ich nutze ACDSee wel es einfach total viel kann, nur ich habe bis heute nicht kapiert ob das Programm die Kategorisierungen, die ich ihm mitgebe in die EXIF-Daten (?) schreibt oder nur intern in einer ACDSee-Datenbank.

Bei 20.000 Fotos wüßte ich das vorher gerne ...

Ich habe meine Fotos folgendermaßen sortiert in Ordnern und Unterordnern:
"Jahr" / "Datum + Inhalt" / Datumzeit.JPG also zB
2007/20070905 Kölner Zoo/20070905 12:43:20.JPG

Bei "klaren" Kategorien habe ich eigene Ordner zB:
  • Katzen
  • Luna
  • Balkonien (Wetterfotos vom Balkon aus Mr. Green )
  • Ich
  • etc...

Aber jede Sortierung bringt ihre Problemchen mit sich ... WANN waren wir noch gleich in Spanien?  unter die Lupe nehmen
Ist eine Kategorisierung ohne Datum sinnvoller zb in "Urlaub", Geburtstage", "Streifzüge Natur"?  Confused


Wegen dem Staub auf dem Sensor:
Wenn ich mir so eine SLR kaufe, dann wohl nur für zu Hause bzw zumindest nicht für den Urlaub. Ich würde probieren, ob mir ein 28-70mmm (inkl Macro) reichen würde. Dann würde ich nie das Objektiv wechseln müssen und das Thema Staub wäre gegessen ... theoretisch. Jemand meinte, daß durch dsas zoomen das Objektiv wie eine Luftpumpe wirkt und trotzdem Staub reinkommt.
Und 70mm Zoom ist ziemlich ungewohnt für jemanden, der Leute gerne unbemerkt mit seinem 12fach Zoom ranholt  Sad
Aber so ein fettes 400mm oder mehr tu ich mir auf keinen Fall an, das ist kein fotografieren sondern arbeiten  Smile


Respekt / Eindruck schinden mit einer SLR
Ja, ich habe auch schon bemerkt, daß die (unbeteiligten) Leute vor einer SLR mehr Respekt haben und das direkt als professionell ansehen. Ich glaube die können nicht ganz vereinbaren, daß ich mit so ner Semi-Pro-Kompaktknipse (Sony DSC-H1, 12x Zoom) Fotos mache, die denen sehr gut gefallen. Mr. Green
geht mir ja selbst unwillkürlich so: Seh ich ein dickes Gehäuse habe ich erstmal Respekt. Teils aber nur bis ich dann die Fotos sehe Rolling Eyes  Autsch!



Für SLR entschieden
Soderle, ich werde mir nun auch so ein Ding kaufen. Ich bleibe bei den großen Marken Nikon oder Canon, das wird nun die große Preisfrage. Viel falsch machen kann man da wohl nicht, werde mal auf dpreview.com Bewertungen stöbern ...  unter die Lupe nehmen Andererseits ... naja man kann ja auch mal in die anderen Marken reinschauen.
« Letzte Änderung: 05. Sep 2007, 10:23 von Lunas Zäpfle » Gespeichert

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« Antworten #13 am: 05. Sep 2007, 23:45 »

Aber das tut "man) doch so.
Vorher schauen, daß das Bild gut wird, daß das Motiv ordentlich "ins Bild gerückt" ist, Hintergrund beachten etc..
Das hilft später viel Zeit sparen um unnötige Bilder durchzusehen Wink

Das ist übrigens auch eins der Hauptprobleme, warum ich ungern Fotofiere, wenn ich mit anderen unterwegs bin:
Ich bin jemand, der sich gern mal 10-15 Minuten Zeit läßt und an einem Ort stehen bleibt, verschiedene Blickwinkel betrachtet, alles genau anschaut etc...
Da werden andere (die nichts zu tun haben) dann schnell unruhig, und damit auch ich^^

Zitat
Auswählen kann man dann zu Hause.  Confused
Oder meinste, du hast alle Bilder dann behalten, und nicht nur das beste/die besten?
Ja das war ja eben das Problem dann.. ich hab immer geknippst und geknippst und zum Auswählen/Sortieren der Fotos hatte ich nie Zeit Confused
Daher nun der Berg von 7000 Fotos Seufz

Zitat
Na ja.
Nicht schlecht.
Aber was ist in 14 Jahren?

Also da gilt es ja 2 Probleme zu unterscheiden:

1. Das Problem des Trägermediums: Auf was soll man speichern?
  • CD/DVD? Eigentlich zu kurzlebig (maximal 5-10 Jahre).
  • Festplatte? Könnte mal schnell unbemerkt unbrauchbar werden. Immer weniger lesbar mit der Zeit, ohne das man es bemerkt, bis irgendwann garnichts mehr geht.
  • Bandlaufwerk? Scheint mir fast noch am sichersten, aber auch am Aufwendigsten.

Inzwischen halte ich die Lösung am besten, DVDs zu verwenden, und aller 2-3 Jahre die DVDs auf neue Rohlinge kopieren... Ist zwar auch aufwendig, müsste aber am längsten haltbar sein...

2. In welchem Format speichern, und mit welchen Programm bearbeiten?

Da verwende ich entweder JPG (offener Standard) oder CRW (Das RAW-Format von Canon). Wenn ich könnte, würde ich natürlich gern nur JPG nutzen. Aber bei CRW wird in besserer Qualität gespeichert, daher nutze ich das immer häufiger...
Mein Programm was ich verwende (Digikam) ist OpenSource, die Quellen liegen offen. Insofern hab ich zumindest die Hoffnung, daß ich später mehr Möglichkeiten besitze, die Daten weiter verwenden zu können, wenn sich der Rechner oder das OS ändert.

Zitat
Wenn das Programm nicht mehr läuft auf Windows INU 3001   (INU = immer noch unausgegoren)?
Neue Soft und alle Bilder neu "taggen"?  Surprised
Siehe oben Wink

Zitat
Na ok. Da DE dann ja ein Billiglohnland sein wird, kannste da sicher ne billige Arbeitskraft ...   Crying
Zumindest ist mir das tatsächlich möglich, da alle Programme die ich verwende offen sind. Fällt mir also in 15 Jahren ein, daß ich das alte Programm von früher wieder ans Laufen bringen will, ist mir das zumindest tatsächlich möglich. Eben z.B. durch Beauftragung einer Firma/Programmierers... Wink

Zitat
Ähm. Aber machst du das mit dem Programm konsequent?
Hast du also mind. 5000 deiner 7000 Bilder drin?  unter die Lupe nehmen
Nunja... die Bilder landen zumindest voll automatisch in meinem Programm, denn dazu muß ich die Bilder nur in einen entsprechenden Ordner innerhalb meiner Eigenen Dateien kopieren. Was das "Taggen" und Bewerten der Bilder angeht - eben da liegt ja derzeit mein Problem Wink Dazu fehlt mir einfach die Zeit Confused
« Letzte Änderung: 06. Sep 2007, 00:21 von Lars » Gespeichert

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« Antworten #14 am: 06. Sep 2007, 00:18 »

Bilder verwalten / sortieren
Oh je, das Thema Bilder verwalten ... genau aus dem Grund der "vergänglichen Software" benutze ich kein Programm mit einer eigenen Kategorisierung. Aber ich habe mitbekommen, daß im JPG-Format schon feste Plätze für sowas vorhanden sind, also nicht nur das Bild, die Belichtungsdaten etc sondern auch leere Felder, in denen Platz für Kommentare ist.

Diese Möglichkeit hätte ich bei mir auch (ist optional im Programm), aber trotzdem setze ich einen zentralen Speicherplatz für die Kommentare/Schlüsselwörter ein.

Dafür seh ich 3 Gründe:
1. ein zentraler Speicher ist wesentlich schneller. Suche ich z.B. nach Bildern mit den beiden Schlüsselwörtern "Menschen und Foto-Qualität", so müssten bei dezentraler Speicherung 7000 Dateien geöffnet werden und danach gesucht werden. Genauso beim "Taggen" von Bildern. Möchte ich nachträglich zu allen Bildern aus dem Jahr 2005+2006 das Schlüsselwort "Canon" hinzufügen, so müssen unter Umständen 2000-3000 Dateien geöffnet und geschrieben werden!
2. Gibt es tatsächlich immer noch Bildbearbeitungsprogramme, die zerstören die Zusatz-Informationen in den Dateien (in JPG etc..) beim Bearbeiten... Da kann ich mir nie sicher sein, daß die Daten nicht irgendwann einfach verschwunden sind.
3. Verwende ich teilweise Formate, die keine Speicherung der Zusatzdaten erlauben, oder zmd. nur sehr eingeschränkt (z.B. das oben genannte CRW oder Tiff).

Digikam speichert die Zusatzdaten in einem offenen Format (eine SQL-Datenbank). SQL ist ISO-standardisiert und dürfte auch in mehreren Jahren oder Jahrzehnten noch lesbar sein. Außerdem kann ich die Daten auch in anderen Programmen (jedes Datenbankprogramm) importieren und verändern.


Zitat
Mit dem entsprechenden Programm kann man dann nach Text suchen, nur welches kann das?
Mmhh, müsste doch jede bessere Bildverwaltung können? kopfkratz Kenn mich da unter Windows nicht so aus.
Bei Digikam werden Schlüsselwörter und Tags innerhalb von Dateien automatisch importiert... und man kann auch danach suchen.
Digikam gibts aber vorrausichtlich erst Ende des Jahre für Windows Wink

Zitat
Ich nutze ACDSee wel es einfach total viel kann, nur ich habe bis heute nicht kapiert ob das Programm die Kategorisierungen, die ich ihm mitgebe in die EXIF-Daten (?) schreibt oder nur intern in einer ACDSee-Datenbank.
Mmhmh, läßt sich das nicht irgendwie in den Optionen einstellen?
Kenne ACDSee nur noch von früher, so vor 3, 4 Jahren. Damals gabs doch bereits massig Optionen bei ACDSee.

Zitat
Aber jede Sortierung bringt ihre Problemchen mit sich ... WANN waren wir noch gleich in Spanien?  unter die Lupe nehmen
Ist eine Kategorisierung ohne Datum sinnvoller zb in "Urlaub", Geburtstage", "Streifzüge Natur"?  Confused
Genau darum will ich mich nicht auf die "einfache" Kategorisierung per Ordner einschränken.
Die oberste / wichtigste Kategorie läßt sich ja damit noch gut abbilden (eben "Urlaub", "Katzen" etc..), Aber sobald ein Bild mehr als eine Eigenschaft/Schlüsselwort hat, ist man damit an der Grenze angelangt Confused


Zitat
Jemand meinte, daß durch dsas zoomen das Objektiv wie eine Luftpumpe wirkt und trotzdem Staub reinkommt.
Das stimmt. Allerdings kommt durch das Zoomen der Staub meist direkt in die Objektive, nicht auf den Sensor. Was aber mitunter fast noch schlimmer ist (Objektiv "aufmachen" ist nicht - an den Sensor kommt man aber ran).

Ich hatte bereits durch eine Fotosession am Strand ein Sandkorn in meinem teuersten Objektiv, was sich eine zeitlang unangenehm durch Kratzen beim Zoomen bemerkbar gemacht hat nicht begeistert
Wollte es damals fast schon einschicken, aber Canon läßt sich das reinigen eines Objektivs ordentlich was kosten.
Seitdem Wechsel ich nur nioch unter guten Bedinungen das Objektiv, und am Strand schon garnicht. Zoomen versuch ich mich da auch einzuschränken.
Naja zumindets hab ich ja mittlerweile ne Versicherung, die sogar diesen Schaden abdecken würde Smile


Zitat
Und 70mm Zoom ist ziemlich ungewohnt für jemanden, der Leute gerne unbemerkt mit seinem 12fach Zoom ranholt  Sad
Aber so ein fettes 400mm oder mehr tu ich mir auf keinen Fall an, das ist kein fotografieren sondern arbeiten  Smile
Naja 400 ist wirklich nicht notwendig. Ich hab max. 135 (was aber durch den Crop ein 216er ist). Das reicht schon ordentlich aus. Bei noch größeren kommt immer die Gefahr dazu, daß das Bild verwackelt. Irgendwann muss die Belichtungszeit so kurz sein, daß das vorhandene Licht nicht mehr ausreicht für 300 oder mehr... Und Blitzen in 500 Metern Entfernung ist auch schlecht Wink

Da helfen dann nur super teure Profi-Zoom-Objektive, von denen eins mehr kostet als meine gesamte Ausrüstung Confused


Zitat
Respekt / Eindruck schinden mit einer SLR
Ja, ich habe auch schon bemerkt, daß die (unbeteiligten) Leute vor einer SLR mehr Respekt haben und das direkt als professionell ansehen. Ich glaube die können nicht ganz vereinbaren, daß ich mit so ner Semi-Pro-Kompaktknipse (Sony DSC-H1, 12x Zoom) Fotos mache, die denen sehr gut gefallen. Mr. Green
geht mir ja selbst unwillkürlich so: Seh ich ein dickes Gehäuse habe ich erstmal Respekt. Teils aber nur bis ich dann die Fotos sehe Rolling Eyes  Autsch!
Ich meinte das anders. Ich meine den Respekt auf der Straße / in der Wildnis, direkt beim Fotofieren.
Nicht was die Meinung der Leute bezüglich der Foto-Qualität angeht, sondern sie versuchen dich nicht zu stören, passen auf, daß sie nicht ins Bild laufen etc.. Einfach die Tatsache, daß da scheinbar jemand "professionell" am Werk ist, schreckt die meisten erstmal ab^^ Smile . Sie halten dann bedächtig Abstand...
Dumm ists nur, wenn man eben grad NICHT auffallen will... Rolling Eyes Bzw. wenn jemand ganz und garnicht das Gefühl hat, daß da jemand "professionell" Fotos machen darf Rolling Eyes

Wobei, am schlimmsten sind glaub diejenigen, die sich dann sofort mit Fotohandy neben dich stellen müssen und auch Fotos machen. Weil es doch dort bestimmt so ein tolles Motiv geben muß verrückt



Zitat
Für SLR entschieden
gut gemacht Wow das ging jetzt aber schnell Wink

Kann dir auch nur empfehlen, dich vorher gründlich zu informieren, dpreview ist ne super Quelle, und z.B. das DSLR-Forum.
Denn beim Kauf einer SLR schränkt man sich automatisch auf einen Hersteller ein, bei dem man später auch immer wieder kaufen muss... ich bereue inzwischen fast schon, bei Canon gelandet zu sein Confused
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« Antworten #15 am: 07. Sep 2007, 11:40 »

Staub auf dem Sensor:
Ja, deswegen will ich am liebsten mit einem einzigen Objektiv klarkommen, welches immer drauf bleibt.


Kameraauswahl
Eigentlich kommt nur Nikon oder Canon in Frage. Canon ist mir durch meine Canon IS S1 unsymphatisch geworden. Und Nikon ist mir durch meine alte analoge Nikon F-301 noch gut in Erinnerung. Das sind natürlich keine rationalen Gründe.
Einige Bekannte haben Canon, andere Nikon. Letztens hatte ich die Canon 400D in der Hand und ich war nicht hin und weg, was mir später in diversen Usermeinungen bestätigt wurde.

Ich schaue auf dpreview.com und guenstiger.de ... kreise erstmal die Kameras nach meinen Bedingungen an ihre Eigenschaften ein.
Ich muß zugeben, daß ich Olympus, Fuji und Sony sehr schnell ausgeschlossen habe, weil keiner derer Kameras in den Bewertungen der "User" hervorragende Durchschnittsnoten bekommt. So gesehen ist Nikon auch immer einen Tick besser in dieser Art der Massenbewertung.

Dann lese ich mir zuerst mal die negativen Meinungen der User durch und filtere für mich wichtige Kritikpunkte.


Entscheidung
Jetzt bin ich soweit, daß ich eine Nikon D80 möchte mit dem Nikon18-200VR 3,5-5,6 (Bildstabilisierung). Das wäre mit einem Cropfaktor 1,5 dann 24-300mm. Bei gleicher Lichtstärke gibts noch ein 24-120, aber warum sollte ich wenn´s wie gesagt, die gleiche Lichtstärke hat und nicht viiiiel teurer ist?


Blitz
Ich kam ja bisher immer mit dem internen Blitz klar bzw habe den ungerne benutzt weil das Bild dann so flach wird. Einerseits habe ich zu Hause 2 Tageslichtlampen, mit denen ich dann mal erneut rumspielen werde. Für meine Sony DSC-H1 Kompakt sind die Lampen zu dunkel für vernünftige Belichtungszeiten. Das "Model" muß immer recht ruhig stehen oder darf nur 20cm Abstand haben Mr. Green . Ich mache mir nun aufgrund der viel besseren Rauschwerte bei hohen ISO-Einstellungen nochmal Hoffnung, die Dinger doch noch gebrauchen zu können.

Allerdings habe ich in der fotocommunity.de gesehen, daß manche tätsächlich 2 Nikon-Blitze haben SB600+SB800 und die zusammen mit dem internen Blitz verwenden und die geilsten "Studiofotos" hinbekommen. Wohlgemerkt, die Nikon-Blitze sind eigentlich Aufsteck-Blitze, die über Funk von der D80 fernausgelöst werden  Surprised (deswegen auch für D80 entschieden und nicht die billigere fast identische D40x).
Meine Frage wäre nun, ob die Dinger tatsächlich Studioblitze ersetzen können, aber da werde ich wohl mal im DSLR-Forum fragen müssen.


Datensicherung
Ich sichere meine Fotos schnell und billig: Mit der Freeware PersonalBackup spiegel ich die Daten regelmäßig auf eine Festplatte im internen Wechselrahmen. Gerade mit DVDs habe ich üble Erfahrungen gemacht weil die nicht sauber gebrannt waren oder plötzlich nicht mehr lesbar waren  Surprised Crying


Kategorisierung
Ich muß mich mal richtig mit der Bildkategorisierung auseinandersetzen. Da läßt sich bestimmt auch was im DSLR finden, ich habe mir bisher nur nicht wirklich die Mühe gemacht.
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« Antworten #16 am: 07. Sep 2007, 15:38 »

Eigentlich kommt nur Nikon oder Canon in Frage. Canon ist mir durch meine Canon IS S1 unsymphatisch geworden. Und Nikon ist mir durch meine alte analoge Nikon F-301 noch gut in Erinnerung. Das sind natürlich keine rationalen Gründe.
Einige Bekannte haben Canon, andere Nikon. Letztens hatte ich die Canon 400D in der Hand und ich war nicht hin und weg, was mir später in diversen Usermeinungen bestätigt wurde.

Die 400D wäre mir ehrlich auch nix, die ist zu klein. Ja klingt blöd, aber WENN schon SLR, dann soll sie auch gut in der Hand liegen, und ich will an jeden Knopf ohne Probleme ran kommen. Die 350D und 400D wären mir viel zu klein dazu...
Da bin ich noch froh über meine 300D, die um einiges größer ist.

Canon und Nikon sind schon die meistgekauften, ganz klar. Haben sicher auch mit die besten Kameras.
Würde an deiner Stelle aber Olympus noch nicht ganz ausschließen, die haben einige klasse Dinge in den letzten 2, 3 Jahren bewerkstelligt. U.a. auch eine der ersten Kameras, mit integrierten Bildstabilisator direkt am Sensor. Also nicht mehr nötig, teure Objektive mit IS zu kaufen - die Stabilisierung geschieht direkt am Sensors...
Genauso mit der Ultraschall-Reinigung.. die verbauen inzwischen viele Hersteller in ihre neuesten Top-Modelle, aber Olympus waren einer der ersten.

Auch sind sie darin interessiert, ein "offenes" Objektiv-Format durchzusetzen. Dazu schufen sie den sogenannten Four-Thirds-Standard. Ziel ist hier ein offenes Format, damit man Objektive jeden Herstellers an allen Kameras verwenden kann.
Leider ist der Standard noch sehr jung, und die großen (eben Canon und Nikon) sehen im Moment noch keinerlei Anlass, ihr eigenes Format umzustellen auf 4/3...

Zitat
Ich muß zugeben, daß ich Olympus, Fuji und Sony sehr schnell ausgeschlossen habe, weil keiner derer Kameras in den Bewertungen der "User" hervorragende Durchschnittsnoten bekommt. So gesehen ist Nikon auch immer einen Tick besser in dieser Art der Massenbewertung.
Zu Fuji und Sony kann ich im Bereich SLR wirklich überhaupt nichts sagen. Wußte nicht mal, daß Sony überhaupt SLRs im Programm hat Rolling Eyes

Zitat
Jetzt bin ich soweit, daß ich eine Nikon D80 möchte mit dem Nikon18-200VR 3,5-5,6 (Bildstabilisierung). Das wäre mit einem Cropfaktor 1,5 dann 24-300mm. Bei gleicher Lichtstärke gibts noch ein 24-120, aber warum sollte ich wenn´s wie gesagt, die gleiche Lichtstärke hat und nicht viiiiel teurer ist?
Ein Bekannter hat genau die D80 (allerdings mit dem von dir erwähnten 24-120). Der macht hammer Bilder damit. Kann ich nur empfehlen, ist wirklich ne klasse Kamera! Kannst dir auch hier paar seiner Bilder anschauen:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/783576

Wenn du mal in Stuggi wärst, könntest sie sicher auch mal ausprobieren... Zeit fürs nächste Forentreffen in Stuttgart Mr. Green


Zitat
Ich kam ja bisher immer mit dem internen Blitz klar bzw habe den ungerne benutzt weil das Bild dann so flach wird. Einerseits habe ich zu Hause 2 Tageslichtlampen, mit denen ich dann mal erneut rumspielen werde. Für meine Sony DSC-H1 Kompakt sind die Lampen zu dunkel für vernünftige Belichtungszeiten. Das "Model" muß immer recht ruhig stehen oder darf nur 20cm Abstand haben Mr. Green . Ich mache mir nun aufgrund der viel besseren Rauschwerte bei hohen ISO-Einstellungen nochmal Hoffnung, die Dinger doch noch gebrauchen zu können.
Ein guter Blitz ist definitiv wichtig. Der interne Blitz macht Bilder viel zu flach. Ich hab mir erst später nen Blitz zugelegt (Sigma), weil das Geld von Anfang an nicht gereicht hat. Aber man merkt sehr stark den Unterschied zum internen Blitz.

Zitat
tätsächlich 2 Nikon-Blitze haben SB600+SB800
Der Henning (oben erwähnt) hat den SB600, und den kann er tatsächlich fernsteuern! Ist super geil.
Geht übrigens auch mit nur einem externen Blitz super gut. Du stellst den einfach neben das Motiv, und verwendest zusätzlich den internen Blitz der Kamera (dessen Leistung du auf ein Minimum reduzierst).
Dadurch wird über Funk der externe Blitz gezündet.
Der Vorteil ist der, daß der Blitz weiter von der Kamera entfernt ist als normal, und dadurch wird die "Flach-Machung" des Bildes (blödes Wort) noch weiter verringert. Je weiter von der Kamera entfernt, desto weniger nimmt man optisch wahr, daß da überhaupt ein Blitz dabei ist... die "Spuren" des Blitzes (Flaches Bild, harter Schatten, flaue Farben) gehen zurück.

Hab ich selbst schon in Aktion gesehen beim He, u.a. hier bei diesem Radrennen:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/783576/display/9163679

Ist super genial was damit möglich ist gut gemacht
Meine eigenen Bilder waren alle unscharf, da ich mein externen Blitz nicht dabei hatte und die Radler mit 40/50 Sachen an uns vorbei sind... Rolling Eyes

Dazu reicht wie gesagt auch erstmal ein externer Blitz, kannst ja dann später noch einen 2. kaufen.


Ob du damit Bilder hinbekommst komplett wie im Studio..mhmh, schwierig.
Im Studio wird weiches Licht produziert, ganz einfach dadurch, daß eine große weiße Fläche leuchtet, und nicht eine kleine zigrettenschachtel-große Fläche wie beim Blitz.

Große Studioleuchten haben "Schirme" von 1 oder 2 Quadratmetern, die dann als Lichtquelle dienen.
Damit bekommt man IMMER besseres Licht hin als mit nem "kleinen" Blitz (egal ob intern oder extern).

Du kannst aber später auch probieren, dir ein "Schirm" selbst zu basteln, den du auf dein externen Blitz montieren kannst.
Es gibt Bastelanleitungen für gute Schirme, sogenannte Softboxen oder Bouncer, z.B. hier:
http://www.dforum.de/Technik/softbox/softbox.htm

Einige Hersteller bieten auch fertige Softboxen zum "Drüberstülpen" zum Kauf an (z.B. hier).
Das gibt schon viel besseres Licht als "herkömmlicher" Blitz.
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« Antworten #17 am: 07. Sep 2007, 16:15 »

Ja super danke für die vielen Links   winken Surprised

Mh, ok, dann werde ich mir mal die Olympus anschauen. Mit dem integrierten Stabi hatte ich am Rande mitgelesen, aber mich nicht weiter drauf eingelassen. Mach ich jetzt aber dann  Smile

Nene, ich sprach vom 18-200, nicht vom 24-120.
Alle reden doch immer von verschiedenen Abbildungsqualitäten der Objektive. zB Superzooms von Fremdherstellern (Tamron, Sigma, Tokina) im Gegensatz zu Festbrennweiten von der Originalmarke. Was soll ich sagen ... ich habe nun mal in der fc (foto-community) als Suchbegriffe verschiedene Objektive eingegeben und mir die Fotos angeschaut. WOW. Echt voll Unterschiede ... diese Schärfe bei manchen !!

Deswegen bin ich jetzt sogar eher für das Nikon 18-70. Das 18-135 ist schon ... "nicht so gut" von der Bildern her (wie gesagt ich gehe nach Schärfe, auch wenn die Blendeneinstellung sich auch noch darauf auswirkt).

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« Antworten #18 am: 07. Sep 2007, 16:31 »

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« Antworten #19 am: 07. Sep 2007, 17:02 »

Nene, ich sprach vom 18-200, nicht vom 24-120.
Ähm, naja klar, du sprachst vom 18-200, hast das 24-120 aber auch erwähnt (nämlich daß du es nicht kaufen würdest).
Ich meinte nur, daß der He eben genau das 24-120 hat...

Zitat
Alle reden doch immer von verschiedenen Abbildungsqualitäten der Objektive. zB Superzooms von Fremdherstellern (Tamron, Sigma, Tokina) im Gegensatz zu Festbrennweiten von der Originalmarke. Was soll ich sagen ... ich habe nun mal in der fc (foto-community) als Suchbegriffe verschiedene Objektive eingegeben und mir die Fotos angeschaut. WOW. Echt voll Unterschiede ... diese Schärfe bei manchen !!

Ja eben, das ist der Grund, warum Objektive mit "vollem" Zoombereich (20-200 etc..) nicht unbedingt die beste Wahl sind. Die sind zwar super praktisch, aber die Bildqualität sinkt dabei.
Es ist eben viel viel aufwendiger, einen großen Zoombereich abzudecken, als einen kleinen Bereich oder gar ne Festbrennweite. Je größer der Bereich, desto mehr Linsen müssen eingesetzt werden, desto mehr Platz braucht das alles, desto größer wird das Objektiv und damit der "Lichtweg" länger etc...

Um dann noch preiswert herstellen zu können, verwenden die Hersteller eben "billige" Linsen, mit weniger Präzision, mehr "Ablenkungsfehlern", billige Plaste fürs Gehäuse etc.. Confused

Ich hab ne "billige" Festbrennweite (50er), die hat etwa 80€ gekostet. Aber dadurch, daß da nur 3 Linsen drin sind (statt 8-12 in Zoomobjektiven) ist das Objektiv viel kleiner (das kleinste was ich habe) und hat trotzdem die höchste Qualität.

1. hat sie ne super starke Lichtleistung (1,8er), und
2. außerdem einfach eine super klasse Bildqualität, kaum Verfälschungen, kaum Krümmungen, super Scharf etc..

Ist eben durch die wenigen Linsen auch viel einfacher in guter Qualität herzustellen.

Für Portraitaufnahmen (das Objektiv entspricht durch meinen Cropfaktor der "portrait"-geeigneten Brennweite 80mm) ist es mein bestes Objektiv, da kann kein anderes mithalten, nicht mal mein super teures 28-135 IS/USM (und das hat etwa 450€ gekostet!).

Zitat
Deswegen bin ich jetzt sogar eher für das Nikon 18-70. Das 18-135 ist schon ... "nicht so gut" von der Bildern her (wie gesagt ich gehe nach Schärfe, auch wenn die Blendeneinstellung sich auch noch darauf auswirkt).
Es gibt inzwischen wohl mehr Testberichte über Objektive, als über die eigentlichen Kameras. Und das hat auch seinen Grund! Das entscheidende für gute Fotos ist nämlich tatsächlich eher ein gutes Objektiv.
Ich hab echt ein Wunder erlebt, als ich einmal ein "L"-Objektiv bei mir drauf hatte ("L" ist die Profi-Linie von Canon). Der Unterschied ist gewaltig Crying
Die Bilder werden da auch mit relativ "günstigen" Kameras (wie meine "alte" 300D) super scharf, klasse Farben, klasse Abbildungsleistung. IMO wird die reine Bild-Qualität eines Fotos zu 80% von der Linse bestimmt.

Das am stärken ausschlaggebende Kriterium für gute Fotos ist allerdings immer noch ein guter, kreativer Fotograf winken Wink

Zitat
Oh, muß Feierabend machen und zu Hause kein Internet  Crying
Diese rückständigen Hinterwäldler amüsiert sich über jemanden streicheln Wink




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Da bin ich wieder Mr. Green (muß ja auch arbeiten   Wink
Die Olympus E-510 ... mh, da spricht der Bildstabi, guter Staubschutz und LIVE-View. Aber die Objektive sind auch nicht viel günstiger und im DSLR-Forum sind sie sich wegen der Kamera die Köpfe am einschlagen. Rolling Eyes
Sowas verunsichert mich dann .... zudem spricht auch der kleinere Sensor für höheres Bildrauschen. Ich denk ich wink das ab und bleib bei Nikon.


@Lars
Jemand meinte, man solle sich ruhig das 18-135 kaufen, das kann man später immer noch als "immer drauf"-Objektiv verwenden. Wenn ich sehe, wieviel Objektive manche haben, dann muß ich echt sagen:  klopf klopf Man kann´s auch übertreiben. Also ich verstehe: Unterer Zoombereich 24-70, dann oberer Bereich 70-200, wenn´s sein muß ein lichtstarkes 50mm und bei Bedarf ein Makro, aber das ist doch das höchste der Gefühle, oder?
Ich wäre das garnicht mehr gewohnt, so eine Festbrennweite, da muß ich mich ja bewegen  Smile

Zitat
Ob du damit Bilder hinbekommst komplett wie im Studio..mhmh, schwierig.
Im Studio wird weiches Licht produziert, ganz einfach dadurch, daß eine große weiße Fläche leuchtet, und nicht eine kleine zigrettenschachtel-große Fläche wie beim Blitz.
Stimmt Autsch! das ist das fehlende Argument, mit den Dingern kann man ja nur begrenzt Licht formen.
Allerdings muß ich sagen, daß ich ein Freund des harten Schlaglichts bin (scheint momentan ziemlich verpönt), aber alles zu seiner Situation passend ...

Diese Bouncer kenn ich, letztens habe ich so ne durchsichtige-weiße Tupperdose ein paar cm vor den Blitz gehalten Mr. Green

Es gibt übrigens ein Programm, welches speziell auf einige Kameras und Objektive abgestimmt Bilder im Bezug auf Bildkrümmung und Eckenverdunklung korrigiert: DxO Optics Pro Standard. Auf der Page www.DXO.com sind da ein paar Beispiele, die schon fast unnatürlich wirken ... ich meine, sind manchmal nicht gerade stürzende Linien geil? http://www.dxo.com/de/photo/dxo_optics_pro

@Krebsi
Man sieht sofort, daß Du kein Sonnenwetter hattest ... die Farben und Kontraste sind diesmal ziemlich lau  Sad
Ich hab letztens ein Gruppenfoto bei soner Taufe gemacht und da kam gerade die Sonne raus ... die Fotos sind unterschiedlich wie Tag und Nacht von der Stimmung und brillianz her.

Wenn Du das Schiff vorher selbst gebastelt hast, ist das schon hart ... ?


@all
Sehr witzig was so passiert mit ner dicken Cam:
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« Antworten #21 am: 10. Sep 2007, 11:54 »

Man sieht sofort, daß Du kein Sonnenwetter hattest ... die Farben und Kontraste sind diesmal ziemlich lau  Sad
Na. Irgendwie aber für meine Kamera auch ein Vorteil, da sie hohe Kontraste nicht darstellen kann, und ansonsten entweder der Himmel als helles Etwas, oder die Umgebung zu dunkel verunschönt würde  angry kopfkratz
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« Antworten #22 am: 10. Sep 2007, 12:35 »

Najaaaa, meine Canon war da auch nicht so berauschend, aber lieber ein schwacher Kontrastumfang der Kamera als einer der Natur  Razz (nur das kann man sich ja leider nicht ausuchen)


@all
Sagt mal, haben die Nikon Zooms zB 18-70 / 18-135 eigentlich keine eingebaute Makro-Funktion?  Surprised Ich find darüber nix !  Confused
« Letzte Änderung: 10. Sep 2007, 12:43 von Lunas Zäpfle » Gespeichert

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« Antworten #23 am: 10. Sep 2007, 17:15 »

Ach. Ich hatte nur nen kleinen Disput mit dem "Mistkerlchen"  Smile amüsiert sich über jemanden
Und er schickte mir daraufhin am Samstag ne schöne Regenwolke zum Trödelmarkt ...  angry
amüsiert sich über jemanden Razz
Recht so! Wer so frech ist Razz

Zitat
Kein echter Wert. Nur vielleicht ideel.  winken

Naja das ist ja grade oft das Wertvollste an solchen Dingen Confused

Jemand meinte, man solle sich ruhig das 18-135 kaufen, das kann man später immer noch als "immer drauf"-Objektiv verwenden. Wenn ich sehe, wieviel Objektive manche haben, dann muß ich echt sagen:  klopf klopf Man kann´s auch übertreiben. Also ich verstehe: Unterer Zoombereich 24-70, dann oberer Bereich 70-200, wenn´s sein muß ein lichtstarkes 50mm und bei Bedarf ein Makro, aber das ist doch das höchste der Gefühle, oder?

Naja viele geben ihr gesamten Vorrat an Linsen an. Auch den, den sie vielleicht garnicht mehr oder nur selten nutzen.
Wenn man erstmal ein paar Jahr(zehnte) dabei ist, dann reihen sich die Objektive sicher irgendwann in der Schrankwand nebeneinander auf Wink
Davon benutzt man aber dann häufig nur 2 oder 3 Stück.
Sehe das ähnlich wie du - ein "Immerdrauf", 1 oder 2 gute Festbrennweiten, und entweder ein Weitwinkel oder nen Super-Zoom. Oder beides^^ Das reicht.

Zitat
Ich wäre das garnicht mehr gewohnt, so eine Festbrennweite, da muß ich mich ja bewegen  Smile
amüsiert sich über jemanden Soll gut tun, sowas Razz
Und nicht nur den Bildern... krümmt sich vor Lachen auf dem Boden

Zitat
Diese Bouncer kenn ich, letztens habe ich so ne durchsichtige-weiße Tupperdose ein paar cm vor den Blitz gehalten Mr. Green
Genau, hehe. Zur Not tuts auch ein schnell davor gehaltenes Blatt Papier Smile


Zitat
Auf der Page www.DXO.com sind da ein paar Beispiele, die schon fast unnatürlich wirken ... ich meine, sind manchmal nicht gerade stürzende Linien geil?
Sind schon ein paar extreme Beispiele dort. Naja ich brauch sowas nur ganz selten. Ich versuch ein Bild so hinzubekommen, wie ich es sehe..MIT den Verzerrungen.
Wenn ich direkt vor einer Kirche stehe, dann erhebt sich nunmal alles gewaltig über mir, und die Kanten verlaufen schräg nach außen. Das soll doch bitte im Foto dann auch so rüber kommen unter die Lupe nehmen Smile

Zitat
Ich hab letztens ein Gruppenfoto bei soner Taufe gemacht und da kam gerade die Sonne raus ... die Fotos sind unterschiedlich wie Tag und Nacht von der Stimmung und brillianz her.
Gutes Licht ist nunmal das wichtigste Wink
Wir "malen" schließlich mit Licht. Smile

Allerdings kann ein zuviel an Licht auch schlecht sein... das merkt man in südlicheren Regionen - da ist "normales" Sonnenlicht oft viel zu krass... Da braucht man dann wieder Sunfilter, Graufilter, Verlaufsfilter, Polarisationsfilter etc.. verrückt


Zitat
Sehr witzig was so passiert mit ner dicken Cam:]http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=21236&highlight=E-510
Hehe, kenne diesen (laaaaaangen) Thread^^
Ist schon teilweise echt krass, was da einige erleben... Die schlimmsten Dinge sind mir bisher zum Glück erspart geblieben Smile


Sagt mal, haben die Nikon Zooms zB 18-70 / 18-135 eigentlich keine eingebaute Makro-Funktion?  Surprised Ich find darüber nix !  Confused
Was meinst du mit Makro-Funktion?
Eine "Makro-Funktion" hat höchstens die Kamera selbst, die Linsen haben sowas normalerweise nicht.

Das was bei Linsen für Makro allerdings wichtig ist, ist der Mindest-Abstand zum Objekt, um noch scharf stellen zu können.
Je kleiner der Mindest-Abstand zum Objektiv - desto näher kann man an sein Motiv für ein Makro heran Smile

Diese Angabe findet sich normalerweise auf jeden Objektiv oder in den Beschreibungen.




Ich glaub ich werde diesen Thread hier mal aufspalten, und die Technik-Diskussionen in ein extra Thema auslagern.
Dann wird beides wieder übersichtlicher. Und Krebsis schöne Fotos verschwinden nicht so schnell Smile
« Letzte Änderung: 10. Sep 2007, 17:16 von Lars » Gespeichert

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« Antworten #24 am: 10. Sep 2007, 22:28 »

Eine "Makro-Funktion" hat höchstens die Kamera selbst, die Linsen haben sowas normalerweise nicht.

Das was bei Linsen für Makro allerdings wichtig ist, ist der Mindest-Abstand zum Objekt, um noch scharf stellen zu können.
Je kleiner der Mindest-Abstand zum Objektiv - desto näher kann man an sein Motiv für ein Makro heran Smile

Diese Angabe findet sich normalerweise auf jeden Objektiv oder in den Beschreibungen.
Meinste?  unter die Lupe nehmen
Ist es nicht so, dass wie ich ja bei der Digi bemerkte, die Makroautomatik eigentlich obsolet ist?
Diese Automatik verändert bei ner Digi nur den Autofokusbereich.
Manuell ließ sie sich noch weiter ans Motiv "bringen"
Meines Erachtens ist Makro doch nur die Fähigkeit einer Optik, bei einer bestimmten Brennweite und Motivnähe noch scharf gestellt werden zu können (ob nun manuell oder per Autofokus).
Also nur dann für die Kamera relevant, wenn sie das Autofokussystem "stellt".
Aber dennoch rein vom Objektiv und seiner Entfernungseinstellung abhängig?!


Habe grad aus meiner Fotoschublade  Smile ein Objektiv gekramt (wahrscheinlich mal auf dem Trödelmarkt gekauft).

Revuenon 1:1,7 / 8 - 48 mm Surprised Surprised Surprised

Könnte von irgendnem Projektor, TV Kamera oder so sein.
Ob da die Werte 1:1 zu übernehmen sind?
Ist eigentlich ein recht kleines Objektiv.  kopfkratz

Edit:
Glaub nun doch, dass wie du ansprachst, die Lichtstärke bei TV/Video/Digi Kamera Objektiven anders angegeben wird.
Denn das ist ja ein 6 fach Zoom in der Größe von ca. einem 50 mm Spiegelreflexstandartobjektivs (wie sie damals so bei vielleicht 1,4 Lichtstärke so waren.
Und in der Bauform bei einem 6 fach Zoom weitin den Telebereich ... mit 1,7   ???  Confused
Nö oda?  Smile

Edit 2:
hatte vor längerer Zeit mal ein Objektiv (auch von TV Kamera oder so).
Schneider - Kreuznach  Variogon, 1: 2  / 18 - 90
« Letzte Änderung: 10. Sep 2007, 22:57 von Krebsi » Gespeichert

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