Sandra
Labertasche
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« am: 02. Sep 2007, 00:07 » |
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geschrieben am: 2 märz 2007 papa rief an, fragte mich wo ich grad bin. ich sagte in adendorf. und fragte warum. er sagte mir, das seniorenheim hat angerufen, opa ist vor einer halben stunde ca. eingeschlafen. ich meinte ich komme sofort. fuhr mit 150km/h die schnellstraße lang (wo eigentlich nur 100 km/h erlaubt sind). wollte nur noch zu oma und papa. voll verheult kam ich dort an. meine oma auch voll am weinen, mein vater - ich glaube er verdrängte seine gefühle. wir fuhren nocheinmal zu ihm ins seniorenheim. er lag da im bett. bewegte sich nicht mehr. ich schaute immer aus seinen körper. hätte ihn am liebsten gerüttelt, ihm gesagt das man mit sowas keine scherze macht. das er doch wieder atmen soll. konnte nicht lang bei ihm am bett bleiben. mein vater musste mich schon festhalten, weil ich sonst unter garantie noch zusammen geklappt wäre. meine beine,... alles war am zittern. mein kreislauf verließ mich. ich musste dort wieder raus. meine oma meinte, sandra nun höre doch auf zu weinen. doch die tränen liefen einfach weiter. warum musste sein herz aufhören zu schlagen. er hat schon sehr viel durchgemacht. sein körper hat höchstleistung erbracht. er hat soviel gekämpf. ich weiß das er es nun besser hat. aber es tut so verdammt weh. kaum zu ertragen. fuhr abends zu einer freundin, weil ich es nicht mehr aushielt, bei oma und papa. wir redeten, tranken dabei wein ect. mein exfreund fuhr mich spät abends zu meinem vater. ich voll den rausch gehabt. meine oma erschreckte sich. sie kannte mich so nicht. es war jetzt nicht so schlimm, das ich nicht mehr laufen oder so hätte können. aber auto fahren, durfte ich halt nicht mehr. es ist nun das erste mal, das ich sowas miterleben muss. und dann auch noch bei meinem lieblingsopa. nun macht meine oma sich sorgen um mich. weil sie sieht wie sehr es mir weh tut. ich sagte zwar sie bräuche sich keine sorgen machen, ich schaff das schon. aber das rede mal so einer alten frau aus. wollte die taufe absagen. aber meine mama, meinte, das hätte opa nicht gewollt. nun werde ich zwar die taufe machen, ich werde und kann nicht so tun, als sei nicht passiert. ich werde ganz sicher im gedanken nur bei ihm sein.
sandra
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Danyeal
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« Antworten #1 am: 02. Sep 2007, 10:27 » |
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Liebe Sandra, ...erst Mal noch: Mein aufrichtiges Beileid!  Ich kann mir ungefähr vorstellen wie Du Dich gefühlt hast, und es tut mir alles so unendlich leid!  Ich hoffe Dein Großvater hatte keine Schmerzen! Wenn Du Jemanden zum reden brauchst, zu dem Du etwas Abstand hast, .. bin ich immer für Dich da! Dieser Augenblick sitzt wohl noch in Deinem Herzen  ... ich wünsch Dir alles gute! 
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andinine
Little Miss Sunshine
5 Hackerangriffe überlebt
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« Antworten #2 am: 02. Sep 2007, 10:41 » |
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Liebe Sandra, auch von mir mein Beileid. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie du dich gefühlt haben musst. Als mein Opa Feb. 06 gestorben ist, was das auch sehr schlimm für mich. Denn ich hatte ein sehr gutes Verhältnis zu ihm, habe ihn sehr oft gesehen und er war immer da für mich. Dein Opa scheint dir sehr nahe gestanden zu haben. Ich wünsche dir, dass du die Erinnerungen an ihn in deinem Herzen bewahrst. *drück*
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Sitzen Sie manchmal auch an einem außergewöhnlichen Ort, wie zum Beispiel in einer Mülltonne, und kommentieren das Geschehene um Sie herum?
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~Luna~
Forummama
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Luna´s Alptraum
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« Antworten #3 am: 04. Sep 2007, 13:48 » |
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Es ist sehr traurig, wenn die lieben Menschen gehen. Mein herzliches Beileid Sandra.  Wir müssen noch öfters in unserem Leben noch Abschied nehmen - das gerhöt zur Lebenserfahrung dazu. Deinen Opa wirst Du für die Ewigkeit in guter Erinnerung behalten, in Dir lebt er weiter. Ich denke auch sehr oft an meinem Opa und meine Omi - die waren so lieb, die vermisse ich schon oft :traurig: Bin damals nicht in Tränen ausgebrochen, wirkte sehr kühl - konnte es nicht realisieren und habe es vielleicht immer noch nicht. Aber sie fehlen mir schon sehr. Manchmal spreche ich in Gedanken mit den beiden.
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Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte. Berthold Auerbach
Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst. Albert Schweitzer
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Geolino
Schinderator
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« Antworten #4 am: 07. Sep 2007, 11:14 » |
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Oft ist es für uns total unverständlich, warum gerade einem selber ein so lieber Mensch, der einem unendlich wichtig ist, gehen musste. Von mir auch mein herzliches Beileid.
Ich frage mich manchmal was schlimmer ist, wenn so etwas "absehbar" ist oder wenn so etwas plötzlich passiert?
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...YOU
Akkordschreiber
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« Antworten #5 am: 09. Sep 2007, 20:54 » |
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Von mir auch mein herzliches Beileid.
Mein Opa ist vor fast drei Jahren gestorben. Es war absehbar. Da ich damals nach Frankreich bin, konnte/musste ich mich mit dem Gedanken von ihm verabscheiden, dass ich ihn nie wiedersehen werde...Das war mehr als schwer...Er wusste es genauso gut wie ich, dass wir uns nicht wiedersehen. Allein, wenn ich nun daran denke, könnte ich heulen... Und er fehlt mir auch noch heute...Er war ein toller Opa...Man hat so viel erlebt und das ist dieser Mensch plötzlich einfach nicht mehr da...
@Geo: Ich denke nicht, dass ein Abschied unbedingt leichter wird, wenn man es voraussehen kann...Ja, klar, ich kann mir sagen, dass es für meinen Opa besser war, weil er sehr krank war und Schmerzen hatte. Aber einfacher war sein Tod deswegen trotzdem nicht. Ich denke, dass es nur in der Hinsicht einfacher ist, wenn ein älterer Mensch stirbt, dass man sich nicht fragen muss: Was wäre denn gewesen wenn? Wie wäre dann mein Leben verlaufen? Ich habe mich das eine Weile mal gefragt. Was wäre gewesen, wenn mein Papa damals nicht gestorben wäre? Was wäre anders gewesen? Was hätte es an meinem Leben geändert? Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich es nicht wissen möchte. Ich habe einen tollen neuen Papa, der mich so liebt, wie ein Papa seine Tochter nur lieben kann und der immer für mich da ist.
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...das Leben ist so toll, wenn man verliebt und glücklich ist...
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Sandra
Labertasche
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« Antworten #6 am: 09. Sep 2007, 20:57 » |
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danke euch. find das ziemlich unhöflich von mir, das ich darauf so gut wie nicht antworte, aber ich versuche momentan wieder alles so gut wie es geht zu verdrängen, ect.
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Cherie
Ehrenuser
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« Antworten #7 am: 12. Sep 2007, 00:27 » |
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Sandra, von mir auch mein herzliches Beileid. Weiß wovon du sprichst. Weiß auch wie sich Verlust anfühlt, habe meine Mutti am 27. April 2007 verloren. Manchmal hilft nur  . Hoffe, dass es irgendwann mal besser wird, auch bei dir.
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Die Erde der Heimat lässt sich niemals abschütteln. (Kardinal Meisner)
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Sandra
Labertasche
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« Antworten #8 am: 12. Sep 2007, 23:29 » |
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oh cherie, das tut mir leid, mein beileid. 
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