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Autor Thema: 33 Tote bei Amoklauf an US-Hochschule  (Gelesen 1111 mal)
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Mitglied durch Treffen überprüft thomux
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« am: 17. Apr 2007, 04:42 »

Hier mehr Details.

Oh Mann, ist das nötig?  Crying


Allerdings: Es ist doch immer wieder interessant, wie solch ein Ereignis weltweites Entsetzen auslöst. (Z.b.: "Bundeskanzlerin Angela Merkel reagierte erschüttert und sprach Bush ihr Beileid aus.")

Die vielen Toten z.B. bei Selbstmordanschlägen sind heut ja leider schon 'Tagesordnung'.
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Ex-Maria
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« Antworten #1 am: 17. Apr 2007, 16:05 »

die vielen toten bei selbstmordanschlägen sind vor allem keine amerikaner oder deutsche. die berichterstattung wäre sicher anders, wenn die ganzen autobomben nicht in bagdad oder algier, sondern in chicago und münchen hochgehen würden. der "nachrichtenwert" eines menschenleben ist leider von dessen pass abhängig Rolling Eyes
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Mitglied durch Treffen überprüft Lars
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« Antworten #2 am: 17. Apr 2007, 16:54 »

US-Präsident George W. Bush reagierte mit Abscheu und Entsetzen auf die Bluttat und bot seine Gebete für die Opfer an. An eine Verschärfung der Waffengesetze - die in den USA immer wieder diskutiert wird - denkt er aber offenbar nicht. Seine Sprecherin Dana Perino sagte: "Der Präsident glaubt, dass Menschen ein Recht haben, Waffen zu tragen, aber dass alle Gesetze befolgt werden müssen."

Wieviele Tote muß es bei einer solchen Tat erst geben, bevor über die Gesetzgebung nachgedacht wird?  grrrrr!

Obwohl - die vielen Waffen, die bisher schon im Umlauf sind, bekommen sie sowieso nicht mehr kontrolliert Confused
« Letzte Änderung: 17. Apr 2007, 17:01 von Lars » Gespeichert

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« Antworten #3 am: 17. Apr 2007, 18:58 »

"nachrichtenwert" eines menschenleben ist leider von dessen pass abhängig Rolling Eyes
Mich hat das in Amerika genauso tangiert, wie die fast täglichen schlechten Nachrichten aus dem Irak.

Im Radio sagten sie auch, wieviele tausend Menschen in den USA jährlich wegen Schußwaffen issbrauchs getötet werden.

Dagenen sind die nun 33? Menschen bei diesem Amoklauf verschwindend klein.

Warum nun ist das hier etwas besonderes?
Weil man erhofft, Zentren ohne Gewalt erschaffen zu haben? (Schulen, Krankenhäuser, ... ).

Ist doch Quark mit Marmelade ...  unter die Lupe nehmen
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Leute! Es ist Evolution!


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« Antworten #4 am: 18. Apr 2007, 23:52 »

Weil man erhofft, Zentren ohne Gewalt erschaffen zu haben? (Schulen, Krankenhäuser, ... ).
Tja, die wird es leider niemals geben.  Crying Es werden jährlich weltweit Attentate in öffentlichen Einrichtungen ausgeführt. Ebenso werden hiervon religiöse Bauten wie Moscheen und Kirchen nicht ausgespart. Auch sportliche Veranstaltungen, wo man sich eigentlich zum Vergnügen trifft sind vor solchen Taten nicht sicher (denke da an das Olympia-Attentat von München 1972).

Denke, dass es diesmal wieder besonders ins Gewicht fällt, weil es eben die USA (der Titan) ist, die getroffen wurde. Da "muss man ja, als Bundeskanzlerin Bedauern ausdrücken".  Wink Wie käme das rüber, wenn man so täte, als hätte man davon nichts gehört? Die Welt würde uns sofort die Vergangenheit wieder vor die Nase halten.  Sad  Confused
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Die Erde der Heimat lässt sich niemals abschütteln. (Kardinal Meisner)
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« Antworten #5 am: 19. Apr 2007, 10:32 »

Zitat
Warum nun ist das hier etwas besonderes?
Weil man erhofft, Zentren ohne Gewalt erschaffen zu haben? (Schulen, Krankenhäuser, ... ).
die nra wird dir jetzt scharf widersprechen. deren argumentation ist, dass solche massaker nur dort passieren, wo waffen verboten sind. hätte jeder student auch auf dem campus eine waffe tragen dürfen, so hätte auch einer schießenderweiße eingreifen können. klingt ziemlich krank, aber die meinen das ernst Rolling Eyes
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« Antworten #6 am: 22. Apr 2007, 11:44 »

die nra wird dir jetzt scharf widersprechen. deren argumentation ist, dass solche massaker nur dort passieren, wo waffen verboten sind. hätte jeder student auch auf dem campus eine waffe tragen dürfen, so hätte auch einer schießenderweiße eingreifen können. klingt ziemlich krank, aber die meinen das ernst Rolling Eyes
Als ich das gehört hab dacht ich auch ich spinne! Die sehen echt in jeder Bluttat noch ein Nötigungsgrund, um die Waffen noch freier verkaufen zu dürfen grrrrr!

Umgekehrte Logik kopfschüttel


Andererseits: man sollte sich hüten, diese Tat allein mit der Vielzahl Waffen zu begründen - dann wären die Eidgenossen auch bereits reichlich dezimiert Wink

Hätten sie in USA nicht soviele Waffen, würden sie sich vermutlich einfach gegenseitig steinigen Confused
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Toni-Maroni
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« Antworten #7 am: 23. Apr 2007, 21:36 »

Solange der Besitz einer Waffe in der amerikanischen Verfassung verankert ist, solange jeder (mit Personalausweis) dort locker eine Waffe kaufen kann,
solange wird es auch solche Amokläufe geben.
Geistig Verwirrte gibt es in jedem Land, nur kann man nicht so leicht wie in der USA eine Waffe kaufen.

Leider ist die Waffenlobby in der USA zu stark.

Diese Waffenlobby sagt nun nach dem Amoklauf: "Wenn die Lehrer und die Schüler insgesamt mit Waffen ausgerüstet gewesen wären, hätten diese
sich gegen den Amokläufer aktiv wehren können und der Amoklauf wäre in dieser extremen Form nicht passiert"!

Irgendwie als Nichtamerikaner unglaublich.
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« Antworten #8 am: 25. Apr 2007, 11:32 »

Und was bringt uns ein schärferes Waffengesetz?

Da fahr ich in die Tschechei, Polen, oder sonst ein ungarisches Land un kann mir sofort ne Waffe kaufen.
98% von den in Deutschland verübten Gewalttaten sind mit illegalen Waffen verübt.

Also ist es die Frage ob es soviel Sinn macht, das Waffengesetz so zu verschärfen.

Natürlich ist es nicht richtig wie in einigen Amerikanischen Staaten das Waffenrecht verkauft wird.
Da sollte man dann schon etwas ändern, aber was glaubt ihr was das für einen Protest auslösen würde in Amerika!!!?!?!?
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Ich weiß nicht mit welchen Waffen sich die Menschen im 3. Weltkrieg bekämpfen, aber im 4. werden es Keulen sein.
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