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Autor Thema: Brauchen wir eine Kindergarten-Pflicht?  (Gelesen 9028 mal)
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« Antworten #50 am: 19. Feb 2009, 22:57 »

Ich hab jetzt nicht alle antworten gelesen  angel aber ich denke wir brauchen eine kindergartenpflicht, ich weiss auch gar nicht ob die mittlerweile durch ist?  Confused

Unsere nachbarn z.b. hatten ihren sohn nur eine woche im kindergarten, der hat sonst morgens bis um 10 uhr geschlafen und so musste er ja spätestens um 8 aufstehen. Das war der mutter zu stressig  :nono:Ich hoffe echt für den jungen dass es mittlerweile kindergartenpflicht gibt. Denke die umstellung ist sonst so hart. Früh aufstehen, so viele menschen täglich um sich rum. Mama nicht mehr da den ganzen tag...
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« Antworten #51 am: 19. Feb 2009, 23:04 »

Ich denke es ist auf jeden Fall für die Kinder gut und für die Entwicklung wichtig. Aber auch für die Arbeitsplätze ist es wichtig, denn viele Kigas haben zuviel Personal.
Die Kindergartenpflicht existiert meines wissens bereits.
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« Antworten #52 am: 20. Feb 2009, 01:16 »

Zitat
aber ich denke wir brauchen eine kindergartenpflicht

Aufjedenfall. Smile

Zitat
Ich denke es ist auf jeden Fall für die Kinder gut und für die Entwicklung wichtig

JA finde ich auch. Smile
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« Antworten #53 am: 20. Feb 2009, 08:38 »

Aber auch für die Arbeitsplätze ist es wichtig, denn viele Kigas haben zuviel Personal.
Wo?????????????? Also ich finde nicht dass auch 25 Kinder 2 Erwachsene zuviel personal sind, im gegenteil. Wenn mal eine praktikantin da ist das merkt man sofort, weil dann viel mehr gemacht werden kann


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« Antworten #54 am: 20. Feb 2009, 09:21 »

Meine Mutter arbeitet seit 17 Jahren in einem Kindergarten. Von Jahr zu Jahr haben sie weniger Kinder. Man muss dazu sagen, dass es in dem Ort (ca. 7.000 Einwohner) 3 Kindergärten gibt. Die Stunden wurden schon vor 3 Jahren verkürzt und man banngt jedes Jahr, dass eine Kollegin gehen muss. Hier in der Gegend (bis auf sehr wenige Ausnahmen) kämpfen die Kigas um jedes Kind.
Auf der anderen Seite gibt es viele frischausgebildete Erzieherinnen, die auf der Jobsuchen sind und nichts finden können.

Klar, es gibt Orte, wo man Glück haben muss um einen Kiga Platz zu bekommen. Es sind aber meinst Ortschaften, in den nur ein Kiga existiert.

Letzte Woche hieß es in den Medien, dass die Geburtsraten etwas gestiegen sind, deshalb gibt es noch Hoffnung.
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« Antworten #55 am: 20. Feb 2009, 11:27 »

Bei uns in G. ist es auch so, dass es im nächsten Jahr wohl ca. 45 Kiga-Plätze zu wenig geben wird. Deshalb sollen jetzt noch zwei Einrichtungen neu eröffnet werden, eine kommunale und eine in freier Trägerschaft. Also bei uns ist es ein Glücksfall an einen guten Platz zu kommen. Vermutlich hängt das aber am "Arbeitsverhalten" der Mütter, weniger am Bestreben ihrem Kind ein passendes Sozialverhalten im Umgang mit anderen beizubringen. Da in der Oberlausitz Arbeitsplätze sehr rar sind, liegt den Müttern viel daran, sehr schnell wieder ins Berufsleben zurückzukehren, wenn sie vorher berufstätig waren, denn nach einer Weile ist dann schnell "der Zug abgefahren".
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« Antworten #56 am: 21. Feb 2009, 08:40 »

Achso Luna, ich dachte meinst die hätten zuviel personal für die paar kinderchen Wink

Bei uns ist platz für 75 kinder, aber im kiga sind momentan nur 60, hier wird auch nicht nur zum 1.8. aufgenommen, sondern die kinder kommen immer in dem monat wo sie geburtstag haben rein. Das ist viel schöner, weil die so sich nicht um 10 neue pro gruppe oder mehr auf einmal in der eingewöhnung bevorzugt kümmern müssen, sondern dann nur 1-2 neue haben und die werden dann von den großen gleich mitbetüddelt Wink
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« Antworten #57 am: 21. Feb 2009, 11:43 »

Es ist auch zuviel Personal da, deshalb bangt man, dass eine gehen muss. Nicht, dass eine freiwillig geht. Deshalb hat man die Stunden bereits reduziert um nicht jemanden entlassen zu müssen. Klar gibt es hier auch Ortschaften, bei den die Kigas überfüllt sind, aber das sind eben Orte, wo es nur einen Kiga gibt.
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« Antworten #58 am: 21. Feb 2009, 12:21 »

Ich denke die Frage stellt sich kaum.

Offensichtlich sind heutzutage viele Eltern überfordert ihre Kinder ...  ich will schon garnicht mehr "erziehen" sagen. Wenn das eine kompetente Instanz übernehmen würde wäre das sicherlich eine Basishilfe für die Gesellschaft. Wobei mit "kompetent" vielleicht schon wieder die nächste Herausforderung auf den Tisch kommt.

Lassen wir es einfach ganz und arbeiten an der nicht vorhandenen Politik die so etwas vernünftig entscheiden/planen könnte.
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« Antworten #59 am: 21. Feb 2009, 12:26 »

Luna. hm ich glaub wir reden aneinander vorbei. Also ich dachte du meinst das 2 erwachsene zuviel für 25 kinder sind. Aber du meintest ja eher dass in dem kiga wo du von sprichst zuwenig kinder da sind.
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« Antworten #60 am: 21. Feb 2009, 12:29 »

Ja genau. 2 Erzieher sind etwas wenig für 25 Kinder. Das ist echt ein sehr anstrengender Job und so schnell, wie die kleinen "Mäuse" herumlaufen, kann man gar nicht gucken. Bei meiner Mum ist es so, dass sie pro Gruppe, pro Erzieher z. Zt. ca. 16 Kinder im Schnitt haben - das ist zu wenig. Ich weiss allerdings nicht, wieviele es sein sollten und max. sein dürfen.
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« Antworten #61 am: 21. Feb 2009, 12:36 »

also wenn sie kinder ab 3 nehmen sind 2 auf 25 der standart wenn kinder unter 3 dabei sind ändert sich die zahl.
zumindest ist es in nrw so.
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