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Autor Thema: Brauchen wir eine Kindergarten-Pflicht?  (Gelesen 9021 mal)
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« am: 22. Mär 2007, 09:35 »

Zitat
Brauchen wir eine Kindergarten-Pflicht?

Immer öfter ist die Forderung zu hören, den Kita-Besuch schon für Vier- oder Fünfjährige verpflichtend - und kostenfrei - zu machen.

Quelle und mehr dazu hier

Was haltet ihr davon? Würdet ihr eure Kinder in den Kindergarten schicken oder lieber die Betreuung selbst übernehmen?
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« Antworten #1 am: 22. Mär 2007, 10:07 »

Ich habe keine Kinder, aber trotzdem denke ich, dass eine Kindergartenpflicht nicht schlecht wäre. Es kann ja nur gut sein, wenn die Kinder mit anderen Kindern soziale Kontakte pflegen - es ist auch eine gute Vorbereitung für das Schulleben später.
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« Antworten #2 am: 22. Mär 2007, 10:25 »

Ich denke das wir keine "Pflicht" brauchen.
Allerdings finde ich dass es heutzutage Probleme verursacht, wenn Kinder keinen bezahlbaren Platz bekommen, obwohl sie einen benötigen.
Was nutzt eine Kindergartenpflicht, wenn nicht mal genügend bezahlbare Plätze vorhanden sind?
Im allgemeinen ist es kein Geheimnis, dass man mit einem Gehalt kaum hinkommt und dass man zu zweit arbeiten muss, um sich einen halbwegs normalen Lebensstandard zu leisten. Das klappt aber nur dann wenn man auch seine Kinder versorgt weiß.
Ich kann mich daran erinnern, dass uns 200-250 Euro Hortgeld abverlangt worden ist und wir aus finanziellen Gründen ablehnt haben.
In der heutigen Zeit ist es absolut nötig genügend bezahlbare Jugendbetreuung zu leisten, um auch zu gewährleisten dass weiterhin Nachwuchs geplant wird.
Vielleicht ist es auch nur alles zu hochgesteckt? Das muss ja immer gleich superduper psyschologisch wertvoll sein! Oft würde weniger auch genügen finde ich!
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« Antworten #3 am: 22. Mär 2007, 10:29 »

So teuer ist ein Hort?  Surprised
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« Antworten #4 am: 22. Mär 2007, 10:46 »

Ich bin fast der Meinung wie Pupsi. Wenn wir eine Kiga-Pflicht haben sollten, dann auch bitte ausreichend bezahlbare oder kostenfreie Plätze. Wir bezahlen monatlich etwa 80 Euro plus ca. 30 Euro Essensgeld für einen Ganztagsplatz.

Grundsätzlich finde ich es sehr wichtig, dass Kleinkinder so früh wie möglich Kontakt zu anderen Kindern haben. Unser Sohn geht seit seinem 3. Geburtstag in die Kita und ich bin täglich erstaunt, wie er sich weiter entwickelt. Ob das auch so wäre, wenn er nur zu Hause wäre, glaube ich nicht.
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« Antworten #5 am: 22. Mär 2007, 10:54 »

So teuer ist ein Hort?  Surprised

Wurde den Gehältern angepasst, so weit ich das weiß! War aber noch zu DM (2001) Zeiten.
Bei uns war das aber nur für ein paar Stunden täglich und manchmal auch gar nicht nötig! Da wurde aber kein Unterschied gemacht.
Essensgeld musste immer gezahlt werden.
Meine Frau konnte immer um 12.30 h - 13.00 h zu Hause sein und die Schule endete schon mal um 11.00 h. Manchmal war erst um 9.00h Schule!
Das war alles wozu ich eigentlich einen Hortplatz brauchte! OK, in den Ferien vielleicht noch, das war es aber auch!
Alle 2 Wochen war ich ohnehin zu Hause wegen des Schichtdienstes.
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« Antworten #6 am: 22. Mär 2007, 10:58 »



Wurde den Gehältern angepasst, so weit ich das weiß!

Ja, die Kindergarten- und Hortbeiträge werden nach dem Einkommen berechnet.

Wenn mein Sohni krank ist, wird das Essensgeld nicht berechnet.
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« Antworten #7 am: 22. Mär 2007, 11:02 »

Hmmmmmm, was ich noch klasse finde ist:

Überall muss man sich im Berufsalltag anpassen und in den Schulen machen die noch was sie wollen!

9.00 h Schulbeginn und um 11.00 h wieder Feierabend.
Wie soll man da weiterhin im Berufsleben teilnehmen???????
Können Grundschullehrer nicht auch WIE ANDERE Mitmenschen von morgens 7.30h bis um 16.00h in der Schule anwesend sein?
Kann ich nicht begreifen sowas?????!!!!!
Und dann noch 3 Monate bezahlten Urlaub und noch jede Menge Seminare usw.! kopfschüttel

 kopfkratz kopfkratz kopfkratz kopfkratz kopfkratz unter die Lupe nehmen
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« Antworten #8 am: 22. Mär 2007, 11:59 »

Kiga~Pflicht? Nein, denke ich nicht.

Aber es sollte so sein wie in der DDR in Punkto Kids! Da MUSSTEN die Mütter regelmäßig mit ihren Kindern zum Arzt und wenn sie nicht kamen, wurde wer vorbei geschickt.

Ausserdem sollten die Gesetze verschärft werden!!!! Wenn ein Kind/Baby aus dem Fenster geschmissen wird, ist das KEIN Totschlag, sondern MORD! In Zeiten der Babyklappe dürfte es keine mildernen Umstände geben, wenn man sein Kind tötet; verhungern lässt oder sonstwie umbringt!

Basta!

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« Antworten #9 am: 22. Mär 2007, 12:38 »

Nachtrag:

Der Staat sollte endlich darüber nachdenken, bei Straftätern, die ihre Kinder töten oder Kinder sexuelle Gewalt antun; eine Zwangssterilisation einzuführen!

Ich finde, wer sowas tut, hat das Recht auf eigene Kinder bzw. seine Sexualität verwirkt.

Ich weiss, das klingt rabiat; aber ich bin selbst ein Opfer von sowas und hab mein leben lang darunter zu leiden und dennoch hab ich eine Wahl. Sowas wird man nie wieder los!

Ich kann entscheiden, ob ich Kindern das gleiche antue, was mir angetan wurde oder es eben lassen. Da ich immer Schiss hatte, dass ich mal so werd wie meine Mutter, hab ich mich sterilisieren lassen (freiwillig).

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« Antworten #10 am: 22. Mär 2007, 12:41 »

zweiter Nachtrag:

Elternkurse müssten eingeführt werden, die als Pflicht gelten.

Kindergärten? Warum?! Damit die Eltern ihre Kinder früher loswerden und damit einen grossteil ihrer Verantwortung?! Der Staat will an der falschen Stelle Geld bezahlen.

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« Antworten #11 am: 22. Mär 2007, 13:30 »

zweiter Nachtrag:

Elternkurse müssten eingeführt werden, die als Pflicht gelten.

Kindergärten? Warum?! Damit die Eltern ihre Kinder früher loswerden und damit einen grossteil ihrer Verantwortung?! Der Staat will an der falschen Stelle Geld bezahlen.

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Surprised Nur weil ich mein/e Kind/er in den Kindergarten schicke, heißt das doch nicht, dass ich sie oder die Verantwortung loswerden will.  so nicht Und den Beitrag für den Kiga bezahle ich selbst, nicht der Staat.

Ich finde einfach, dass soziale Kontakte schon früh für Kinder wichtig sind, damit sie nachher in der Schule keine Probleme mit anderen Kindern haben oder es ihnen schwer fällt, Kontakte zu knüpfen. Kinder brauchen Kinder um sich zu entwickeln, nicht nur Erwachsene. Kinder lernen von- und miteinander, sie können sich untereinader ungezwungen entfalten und Ideen austauschen.
Zugegeben fehlt mir oft die Zeit, wenn er morgens zu Hause ist, mich ausgiebig mit ihm zu beschäftigen. Im Kiga hat er jeden Tag seine Action und vor allem seine Freunde, mit denen er spielen kann.
Außerdem bin ich ja nicht nur Mutter und ich möchte auch was für mich tun. Ich habe 10 Jahre lang "nur" Kinder und Haushalt gehabt und ich bin froh, dass ich wieder ein paar Stunden arbeiten gehen kann. Und das ginge nicht, wenn meine Kinder nicht betreut würden. Und ich habe in keinster Weise das Gefühl, meine Kinder "abzuschieben", nur weil sie in den Kiga gehen.


Zitat
Aber es sollte so sein wie in der DDR in Punkto Kids! Da MUSSTEN die Mütter regelmäßig mit ihren Kindern zum Arzt und wenn sie nicht kamen, wurde wer vorbei geschickt.

Und was trägt das zum sozialen Leben der Kinder bei?  kopfkratz Aber ich weiß, wo du drauf hinaus willst. Leider schützen auch regelmäßige Arztbesuche nicht immer vor Gewalt und Missbrauch. Aber das ist hier nicht Thema.  Wink
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« Antworten #12 am: 22. Mär 2007, 15:16 »

Ich habe keine Kinder, aber trotzdem denke ich, dass eine Kindergartenpflicht nicht schlecht wäre. Es kann ja nur gut sein, wenn die Kinder mit anderen Kindern soziale Kontakte pflegen - es ist auch eine gute Vorbereitung für das Schulleben später.
Ich war echt teilweise überfordert in der ersten Klasse, erstens war ich selten (oder gar nicht) vorher mit so vielen anderen Kindern dauerhaft zusammen, zweitens war ich sowieso einer der jüngesten (zum großen Teil waren ander einen Jahrgang höher), ich konnte mich nicht so recht einfinden.
War noch viel am träumen ..., kannte so Sachen wie die Jahreszeiten/Monate nocht nicht ausm FF, was beim Singen von Liedern echt blöd war ...
Damals dachte ich, man bin ich blöd? Das es natürlich nicht (nur) an mir lag, darauf kommt man ja erst viel viel später (als Erwachsener, wenns zu spät ist).

Zumindest kann der Kindergarten (auch wenn ich in keinem war) die Kinder einschätzen.
Meinen Eltern hätte man vielleicht dann nahegelgt, noch ein Jahr mit der Einschulung zu warten, etc. ...
Das wäre also eine weitere Kontrollinstanz, die unfähige Eltern dann zumindest unterstützt.

PS
Bin nie sitzen geblieben, kam aber immer mehr schlecht als recht durch.
Es war in dieser Beziehung eine qual, weil ich zu den anderen (älteren) nie aufholen konnte.
10 Jahre Qual. Danke Eltern, danke Lehrer.  ziemlich sauer
« Letzte Änderung: 22. Mär 2007, 18:34 von Krebsi » Gespeichert

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« Antworten #13 am: 22. Mär 2007, 18:25 »

Das zu verallgemeinern, ist wirklich nicht die Lösung. Natürlich weiss ich, dass nicht alle Kinder im Kiga nur deshalb dort sind, damit die Kids weg sind von zu Hause. Sie lernen dort ne Menge nützliche Dinge.

Pflicht in der Beziehung hätte sicher auch einige Vorteile FÜR die Kids.

Bin heut einfach mies drauf. Seufz

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« Antworten #14 am: 22. Mär 2007, 20:23 »

Nun ich sehe eine Kindertagesstätte auch eher als Vorschule.
Ich finde auch das dort soziales Verhalten gelehrt wird und das der Schuleinstieg dann leichter fällt.
Kinder die mit 3 oder mehr Geschwistern groß werden (sind in der heutigen Zeit eher die Seltenheit) brauchen diese Kita Stelle nicht unbedingt! Da sie soziales Verhalten schon zu Hause lernen.
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« Antworten #15 am: 03. Apr 2007, 14:12 »

Der Besuch eines Kindergartens hat bis jetzt och keinen Kind gschadet...im Gegenteil...erstes schon mal die Sozialenkontakt die sie dort erlernen sind sehr wichtig und brägend fürs weitere leben...hilfsbereitschaft, sich auch mal durchsetzen aber auch mal nachgeben und unterordnen, wie löse ich einen Konflikt angmessen....usw...
aber auch andere Beriche werden gefördert...ob es der Sprachlichebereich ist oder der Motorische....gibt da soviel...oder dann auch das lernen von Liedern, Gedichten, Fingerspielen, das hören von Geschichten, Märchen Bildertbüchern, stärkt alles das Erinnerungsvermögen die KOnzentration und auch mal das Stillsiten, zuhören und aufpassen...und dann eben auch die Schulvorbereitung...grad auf das wird bei uns im Kiga sehr wert gelegt...die Kids werden nach und nach langsam mit der Schule bekannt gemacht...ob es ein Besuch einer Unterrichtsstunde ist, gemeinsamer Sporttag, Bastelstunde zusamen oder Besuch der 1 Klässler bei uns im Kiga, Besuch der Pause in der Schule...Wir sind eine Gemeinde mit 5000 Einmohner...ein Kigaplatz von 7.45 bis 14.15 kostet z.B. 60Euro
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« Antworten #16 am: 03. Apr 2007, 14:43 »

ich halte nichts von einer kindergartenpflicht. es sollte jeder mutter selbst überlassen sein, ob ihr kind in den kindergarten geht oder nicht.
ich selbst war nur 2 monate im kindergarten, weil ich es dort nicht so toll fand. meine schwester ist gerne dahin gegangen. meine mutter war zu der zeit noch zu hause und ich habe es genossen mir ihr in die stadt zu fahren.
das argument, dass kinder nur so ein sozialverhalten entwickeln können, kann ich nicht so unterstützen. spielen konnte ich auch zu hause....nachmittags auch mit den nachbarskindern.
ich denke, das problem liegt auch häufig darin, dass die meisten kaum noch etwas mit ihren nachbarn zu tun haben, so dass kinder in ihrer freizeit mehr zu hause sind als draussen mit anderen.
 
ich war sehrwohl in der lage in der 1. klasse soziale kontakte zu knüpfen und war anderen gegenüber hilfsbereit. probleme hatte ich in der grundschule überhaupt nicht...im gegenteil.

allerdings finde ich es wichtig für kinder, bei denen schon früh ein entwicklungsdefizit bzw eine lernschwäche festgestellt werden kann in einen kindergarten zu schicken, in dem kinder schon früh gefördert werden.
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« Antworten #17 am: 03. Apr 2007, 17:25 »

Vor allen Dinge muss man bei einer eingeführten "Pflicht" auch verschiedenes bedenken...

Die Unterschiedlichkeit der Kindergärten im Niveau (Bildung; Standarts; Preise usw.).

Wenn es Pflicht werden würde, würde ja somit dann auch schon ab da irgendwie die ganze Zukunft festgelegt werden. Wer in DEM Kindergarten (nicht) war, darf (nicht) auf diese oder jene Schule. (Es könnte jedenfalls so eine Tendenz folgen)

Was ich gut fände, ist so eine Förderung in finanzieller Hinsicht, dass es jedem Elternpaar möglich wäre, seine Kinder in den Kindergarten zu schicken. Oft ist es ja wirklich eine finanzielle Frage für viele heutzutage... abgesehen davon, dass es wohl garnicht genug Plätze für jedes Kind gäbe.

Tine

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« Antworten #18 am: 04. Apr 2007, 07:58 »


Was ich gut fände, ist so eine Förderung in finanzieller Hinsicht, dass es jedem Elternpaar möglich wäre, seine Kinder in den Kindergarten zu schicken. Oft ist es ja wirklich eine finanzielle Frage für viele heutzutage... abgesehen davon, dass es wohl garnicht genug Plätze für jedes Kind gäbe.

Tine



Nun lass Dir sagen, dass mittellose fast nichts für die Kita zahlen und auch noch superschnell eine Kitastelle bekommen (zumindestens hier in Köln schon oft erlebt).
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An.Di.
der Sommer, der bis auf April keiner war ists chon vorbei :-(
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« Antworten #19 am: 21. Apr 2007, 10:27 »

Hallo zusammen,

eine Kindergartenpflicht finde ich sinnvoll (und dachte, dass es das gibt!?). Nicht nur, dass die Kinder schnell und viel lernen in einem Alter wo die Neugier geradezu explodiert. Gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher tragen da ihren Teil bei. Zudem haben die Erzieherinnen und Erzieher einen frühen Einblick in das Familienleben der Kinder und können in Notfällen auch einschreiten bzw. das Amt einschalten, falls sich Kinder in irgendeiner Weise merkwürdig oder auffällig verhalten. Ich fände es gut, wenn in diesen Kindergärten dann auch Psychologen arbeiten würden.
Ich finde, dass die Kindergärten dann aber auch gerne private Anbieter sind, (mit bestimmten Voraussetzungen natürlich), wie z.B. Waldorfkindergärten, Horte usw. und die Eltern selbst entscheiden können in welchen Kindergarten sie ihre Kinder bringen.
Wenn man die Kinder in den Kindergarten bringt, wird man die Verantwortung nicht los, sondern erfüllt diese Verantwortung und erfüllt damit auch viele Menschenrechte. Zudem haben Mütter und Väter, auch wenn sie Kinder haben noch ein eigenes Privatleben und die Kinder dürfen ruhig auch schon früh lernen, dass sowohl sie als auch ihre Eltern das Recht haben auf ein Privatleben.
Gehört zwar nicht zum Thema , doch trotzdem noch zur Aussage : zum Arzt müssen. Zum Arzt muss ich, wenn ich mich nicht wohl fühle oder merke, dass sich mein Kind nicht wohl fühlt und vielleicht noch zur Kontrolle, ob in der Entwicklung alles normal läuft. Ansonsten sollte ein Arztgang kein müssen sein, zumal bei Kindern das Gefühl des ausgeliefert sein mit dabei ist und sogar Existenzängste (welche bei Kindern rasch aufkommen). Kommt dann auch noch der Arzt mit einer Spritze, oder einer "Soll"- bzw. "Muss"impfung, würgt es mich fast. Nicht nur dass nebenwirkungen schlimmer sein können als das wogegen geimpft wird, sondern der Körper wird in frühem Alter bereits mit Giftstoffen vollgepumpt, die nicht sein müssen. Das ist aber ein separates Problem, welches gerne vereitelt wird oder sich kaum einer nähere Gedanken darüber macht. Mit etwas Recherche stößt man aber auf Interessantes.

Und wer andere zwangsterilisiern lassen möchte ist kein besserer Mensch Wink. Viel besser wäre es, mit solchen Opferpositionen klar zu kommen, als der Wunsch zu hegen selbst Täter zu werden und Täter zu Opfer werden zu lassen. Denn selbst wenn alle zwangssterilisiert werden, würdest Du Dich noch nicht besser fühlen, wärst nur auf der gleichen Schiene der Täter gelandet, nämlich indem Du das Leben anderer zerstörst. Dein Hass ist groß und verständlich, doch wohin Hass führt sehen wir täglich bei den Amis und ich denke wir sollten als geistig-weitentwicketle Vorbilder voran gehen.
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Gruß, An.Di.
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« Antworten #20 am: 21. Apr 2007, 15:07 »

Hallo zusammen,

eine Kindergartenpflicht finde ich sinnvoll (und dachte, dass es das gibt!?). Nicht nur, dass die Kinder schnell und viel lernen in einem Alter wo die Neugier geradezu explodiert. Gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher tragen da ihren Teil bei. Zudem haben die Erzieherinnen und Erzieher einen frühen Einblick in das Familienleben der Kinder und können in Notfällen auch einschreiten bzw. das Amt einschalten, falls sich Kinder in irgendeiner Weise merkwürdig oder auffällig verhalten. Ich fände es gut, wenn in diesen Kindergärten dann auch Psychologen arbeiten würden.


Hallo An.Di.! winken Schön, dass du auch noch mal hier vorbei schaust.

Dem oben Geschriebenen stimme ich zu. Ich finde auch, dass es sehr sinnvoll ist, wenn Kinder einen Kindergarten besuchen. Hatte ich aber auch schon hier erwähnt. Wink Will mich jetzt nicht wiederholen.


Zitat
Ich finde, dass die Kindergärten dann aber auch gerne private Anbieter sind, (mit bestimmten Voraussetzungen natürlich), wie z.B. Waldorfkindergärten, Horte usw. und die Eltern selbst entscheiden können in welchen Kindergarten sie ihre Kinder bringen.

Eltern können immer selbst entscheiden, in welchen Kiga sie ihr Kind geben, auch wenn dieser 20 km von zu Hause entfernt wäre. Es gibt ja genügend Formen. u.a. katholische und städtische Einrichtungen und Waldorfkindergärten.

Zitat
Wenn man die Kinder in den Kindergarten bringt, wird man die Verantwortung nicht los, sondern erfüllt diese Verantwortung und erfüllt damit auch viele Menschenrechte. Zudem haben Mütter und Väter, auch wenn sie Kinder haben noch ein eigenes Privatleben und die Kinder dürfen ruhig auch schon früh lernen, dass sowohl sie als auch ihre Eltern das Recht haben auf ein Privatleben.

Stimme ich auch zu. Ich bin ja nicht "nur" Mutter, sondern auch Frau, die gerne was für sich selbst tut. Wink Wenn Eltern zufrieden mit ihrem Privatleben sind, können sie auch ruhiger und konzentrierter mit ihren Kindern umgehen. ich selbst merke das, wenn Ferien sind und die Kids den ganzen Tag hier sind. Ich bin einfach schneller genervt und ausgepowert.

Zitat
Gehört zwar nicht zum Thema , doch trotzdem noch zur Aussage : zum Arzt müssen. Zum Arzt muss ich, wenn ich mich nicht wohl fühle oder merke, dass sich mein Kind nicht wohl fühlt und vielleicht noch zur Kontrolle, ob in der Entwicklung alles normal läuft. Ansonsten sollte ein Arztgang kein müssen sein, zumal bei Kindern das Gefühl des ausgeliefert sein mit dabei ist und sogar Existenzängste (welche bei Kindern rasch aufkommen). Kommt dann auch noch der Arzt mit einer Spritze, oder einer "Soll"- bzw. "Muss"impfung, würgt es mich fast. Nicht nur dass nebenwirkungen schlimmer sein können als das wogegen geimpft wird, sondern der Körper wird in frühem Alter bereits mit Giftstoffen vollgepumpt, die nicht sein müssen. Das ist aber ein separates Problem, welches gerne vereitelt wird oder sich kaum einer nähere Gedanken darüber macht. Mit etwas Recherche stößt man aber auf Interessantes.

Ich finde die Impfungen, die Kinder im Kleinkindalter bekommen vollkommen in Ordnung. Masern z.B. können viel schlimmer verlaufen als irgendeine Nebenwirkung der Impfung, zumal meine Kinder keinerlei Nebenwirkungen ihrer Impfungen hatten.
Wer seine Kinder aber nicht impfen lassen möchte, kann das auch verweigern. Es ist kein Muss. Außerdem halte ich regelmäßige Untersuchungen durchaus für sinnvoll.


Zitat
Und wer andere zwangsterilisiern lassen möchte ist kein besserer Mensch . Viel besser wäre es, mit solchen Opferpositionen klar zu kommen, als der Wunsch zu hegen selbst Täter zu werden und Täter zu Opfer werden zu lassen. Denn selbst wenn alle zwangssterilisiert werden, würdest Du Dich noch nicht besser fühlen, wärst nur auf der gleichen Schiene der Täter gelandet, nämlich indem Du das Leben anderer zerstörst. Dein Hass ist groß und verständlich, doch wohin Hass führt sehen wir täglich bei den Amis und ich denke wir sollten als geistig-weitentwicketle Vorbilder voran gehen.


Puh, harte Worte und Vorwürfe.  Surprised 
Hm, ich bin auch der Meinung, dass sich manche Frauen sterilisieren lassen sollten, zum Schutz der ungeborenen Kinder. Leider ist es sehr oft der Fall, dass Frauen zu viele Kinder bekommen, einige davon sogar in Heimen oder Pflegefamilien aufwachsen müssen, weil sich die Eltern nicht drum kümmern, die Kinder verwahrlosen lassen und die Mutter immer weiter Kinder bekommt. Das ist absolut verantwortungslos! Kinder haben das Recht normal aufwachsen zu dürfen, mit aller Liebe, Geborgenheit und Zuneigung der Eltern. Eine gewisse finanzielle Sicherheit sollte den Kinder auch gegeben sein. Und ein Vergleich mit der Situation in den USA halte ich bei diesem Thema für unangemessen. Das sind zwei Paar Schuhe.
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« Antworten #21 am: 21. Apr 2007, 16:20 »

andi ich könnte kotzen.

ICH hab mich sterilisieren lassen; ja und es wär toll, wenn es so eine Möglichkeit gäbe für so einige; ja der Meinung bin ich. Manche können es sich nicht leisten; müssten es heutzutage aber selbst bezahlen (hab jemand im eigenen Bekanntenkreis mit 3 Kindern, wo genau das der Fall war).

Und warum sollten Vergewaltiger das Recht auf weitere Sexualität haben?!? Um weiter vergewaltigen zu können?!?

Wünsche darf man doch haben oder? Ich bin gesetzlich nicht am Drücker, hab also keinerlei Einfluss darauf, ob sowas jemals durchgesetzt werden würde. Aber eine Meinung darf ich doch haben oder nicht?

Ich bin nicht der Meinung, dass ich ein besserer Mensch bin; weder besser als Du; noch als meine Mutter. Ich hatte bloss Angst, einem Kind sein Leben zu zerstören, wenn ich mal eins bekäme. Ist das nicht verständlich?

Ich hab nicht Hass auf alle; das lass ich mir nicht unterstellen; aber auf meine Täter darf ich es wohl haben oder? Oder soll ich sie lieben? Du sprichst, wovon Du null Ahnung hast und lieblos noch dazu.

Wie gesagt... ich könnte kotzen. Du tauchst irgendwann mal eben auf und kotzt Dich hier völlig lieblos aus; reisst neue Wunden. Das nervt! Und dann biste wieder weg und juckst Dich nicht darum, wie ich damit klarkomme.

Und wenn Du mich schon meinst, kannste mich wenigstens beim Namen nennen! Oder bin ich sowenig wert in Deinen Augen?

Bo eh weiss grad überhaupt nicht, was das alles soll. Soll ich einfach schweigen? Alles runterschlucken? Wenn es das ist, was Du willst...

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« Antworten #22 am: 21. Apr 2007, 16:36 »

Shocked Ohjeeee!

Komma her, Tine. kuscheln Beruhig dich wieder, obwohl ich verstehen kann, wie du dich jetzt fühlst.  Sad

Glaub, ich hatte An.Di.´s Beitrag zur Zwangsterilisation missverstanden.  kopfkratz Ging ja um ne andere Situation.
Will jetzt nicht wieder ausholen, aber Zwangssterilisation bei Vergewaltigern schützt aber leider nicht davor, dass sie es wieder tun. Deshalb halte ich das für sinnlos. Oder hab ich da jetzt wieder was falsch verstanden?  kopfkratz

Und bitte lasst das Thema nicht als Streit ausarten....sachlich diskutieren ist erlaubt. Wink
« Letzte Änderung: 21. Apr 2007, 16:38 von BirkelNo1 » Gespeichert

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« Antworten #23 am: 21. Apr 2007, 17:22 »

Hab mich entschlossen, eine hilfreiche Funktion des Forums erstmals zu nutzen (Ignorieren). Ist wohl für alle Seiten das beste.

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« Letzte Änderung: 21. Apr 2007, 20:08 von Lindgrün » Gespeichert

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« Antworten #24 am: 21. Apr 2007, 22:14 »

Aber Lindgrün, es ist doch nicht immer alles auf dich bezogen. Ich möchte dir nicht wehtun.. aber niemand mag dich hier angreifen... traurig
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