~Luna~
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« am: 20. Feb 2005, 15:25 » |
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Gehört wohl auch ins Religionforum, aber ich meine es eher erzieherisch.
Findet Ihr es gut, dem Kind die Entscheidung für eine Religion abzunehmen und dieses im frühen Alter zu Taufen - oder seid Ihr der Meinung, dass das Kind später selbst entscheiden soll, welche Religion und ob überhaupt es annimmt?
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Anoita
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« Antworten #1 am: 20. Feb 2005, 20:16 » |
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Falls ich mal Kinder haben sollte, würde ich diese auf jeden Fall taufen lassen- gehört für mich irgendwie dazu, obwohl ich jetzt nicht besonders "religiös" bin.
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[Campina]
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« Antworten #2 am: 20. Feb 2005, 20:59 » |
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Also unser kleiner wird am 20.03. getauft
gesegnet ist er direkr ein paar stunden nach der geburt geworden
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~Luna~
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« Antworten #3 am: 20. Feb 2005, 21:25 » |
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Ich habe die Frage gestellt, da ich selbst gegen meinen Willen als Baby getauft worden bin und durfte auch noch zur Kommunion gehen, später bin ich aus der Kirche direkt ausgetreten und meine Eltern hätten sich den ganzen Kram sparen können. Mir wäre auch der Religionsunterricht erspart geblieben, den ich schon immer furchtbar fand.  Ich hatte ziemlich lange einen Hals auf meine Eltern, dass sie mir die Kirche auf "den Hals" gehetzt haben - ich konnte mich damit von Anfang an nicht identifizieren. In vergangener Woche habe ich mich mit meinen Arbeitskollegen unterhalten, die selbst Kinder haben und einige haben sich dafür entschieden, die Kinder nicht zu taufen. Sie sollen sich später selbst entscheiden ob und welchen Glauben sie annehmen möchte. Diese Einstellung fand ich richtig gut!  Was hat man denn davon, wenn man das Kind tauft? Eigentlich nur Ausgaben, sonst nichts. Das Kind bekommt nichts davon wirklich mit. Sollte das Kind später den Wunsch haben zur Kommunion z. B. gehen zu wollen oder später kirchlich heiraten zu wollen, können sie sich immer noch Taufen lassen. Bei meinen Kusinen war es auch so, sie wurden mit 13-14 erst getauft
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« Antworten #4 am: 20. Feb 2005, 21:43 » |
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Also ich würde mein kind gleich taufen lassen! ich selber wurde auch erst mit 12 getauft und mir war das einfach nur peinlich, da vor den ganzen menschen mit 12 jahren zu stehen und getauft zu werden! Wenn mein kind es hinterher nicht möchte kann es ja austreten, aber würde es ihm nicht antun wollen sich da so hinstellen zu müssen!
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[Campina]
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« Antworten #5 am: 20. Feb 2005, 22:16 » |
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also ich finde auch dass die kommunion was schönes ist. eine in meiner klasse die stand auch da und durft nicht mit. die war einfach nur traurig. ausserdem finde ich es auch einfach schön. Man macht es ja auch damit das Kind in die gemeinde aufgenommen wird. Ausserdem zeigt man dem Kind ja auch nur einen Weg, wenn es sich nachher dagegen entscheidet ist das auch ok.
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[Campina]
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« Antworten #6 am: 20. Feb 2005, 22:19 » |
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Was ist Taufe?Die Taufe beinhaltet verschiedene Aspekte, zum Teil sehr verschiedene. Sie ist das "Eingangstor" zur Kirche. Ohne sie können keine weiteren Sakramente empfangen werden. Sie ist Eingliederung in die Gemeinschaft der Gläubigen. Sie eröffnet die Zugehörigkeit zu Christus. Sie bringt das uneingeschränkte Ja Gottes zum Menschen zum Ausdruck. Sie bedeutet (Selbst-)Verpflichtung für den Täufling bzw. seine Eltern und Paten. Sie ist "Sakrament", d.h. sie bringt zeichenhaft und leiblich zum Ausdruck, was im Geist geschieht. Sie markiert den Beginn des geisterfüllten Lebens des Menschen: Gott in mir. Am besten kommt man der Bedeutung der Taufe auf die Spur, wenn man den Symbolen und Bildern des Taufgottesdienstes entlang geht: Die Tür steht offen. Es braucht nur einen kleinen Schritt, um einzutreten. Die Taufe verlangt keine besonderen Zulassungsvoraussetzungen. Was hätte ein Baby auch schon vorzuweisen? Alles, was es braucht, ist Vertrauen, die Fähigkeit, sich von Gott beschenken zu lassen. Dann kann mit der Taufe ein Lebensweg beginnen, der in jedem Abschnitt anders aussieht. Aber überall lautet die Überschrift: "Du bist Gottes Kind". Das Licht einer einzigen Kerze genügt, um einen ganzen Raum hell zu machen. Das Licht eines einzigen Lebens genügt, um vielen Menschen Mut und Hoffnung zu schenken. Die Taufkerze wird am Licht der Osterkerze angezündet. Diese hat zum ersten Mal in der Osternacht gebrannt, jener Nacht, in der die ganze Christenheit den Sieg des Lebens über den Tod feiert. Die lebensverneinenden Kräfte behalten nicht die Oberhand. Gottes Liebe ist stärker, sie schenkt das Leben neu, immer wieder. Wasser ist Leben. Wasser erfrischt. Wasser erneuert. Wasser macht lebendig. Das äußere Zeichen des Wassers deutet die innere Wirkung der Liebe Gottes an: Der Mensch braucht die Gottes Liebe, sein Ansehen, genauso notwendig wie Wasser. Wer sich dem öffnet, erfährt die Wirkkraft des Geistes im Leben. "Ein Christ ist kein Christ", hat Rahner gesagt. Christsein lässt sich nur in Gemeinschaft leben. Die Gemeinschaft der Kirche wird dadurch begründet, dass alle dieselbe Taufe empfangen, dass alle sich auf die Nachfolge Jesu verpflichten. Es entsteht eine reichlich bunte Truppe. Das Vater Unser wird in unzähigen verschiedenen Sprachen gebetet, und doch ist es dasselbe Gebet. Diese gottgeschenkte Gemeinschaft ist die große Stärke der Christen - ein Vorblick auf das himmlische Jerusalem. Weg - Lebensweg: Mit der Taufe beginnt sozusagen "offiziell" der Weg mit Gott. Das ganze Leben ist ein Versuch, den Weg zur Mitte zu finden. Jeder Mensch braucht Begleiter auf diesem Weg. Darum ist die Taufe auch Verpflichtung der Eltern und Paten, für die religiöse Erziehung des Kindes Sorge zu tragen. Sie sollen dem Kind bezeugen, was sie selber von Gott erfahren haben. Und vielleicht ist das eine gute Gelegenheit, selber wieder einige Fortschritte im Glauben zu machen... quelle http://www.st-stephan-ka.de/taufe2.htm
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~Luna~
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« Antworten #7 am: 20. Feb 2005, 23:07 » |
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Ich empfand Komunion als Schrecklich, mit diesem unbequemen Kleid rumzulaufen und aufpassen, dass man es nicht dreckig macht. Die hunderte Proben davor in die Kirche, die lernerei um zur Kommunion zugelassen zu werden.  Schrecklich. Ich denke, dass heute immer mehr Kinder ohne Taufe gibt, nicht so wie früher, es ist von daher nicht mehr für das Kind schlimm, wenn es nicht mit kann. Es ging in der Klasse ja auch nicht nur Christien, auch Kinder die evangelisch, ortodox, moslem und sonst was sind. Wenn ein Kind unbedingt zur Kommunion gehen möchte, kann es auch vorher getauft werden. @Campina, ich habe von Deinem Text nur ein paar Zeilen gelesen und mich packte das Grauen und konnte nicht mehr weiter lesen. Lustig finde ich übrigens, dass man Pate werden kann, obwohl man selbst nicht in der Kirche ist. 
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Black
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« Antworten #8 am: 21. Feb 2005, 07:41 » |
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Ich werde es begrenzt finden, wenn man als Paten, nur Menschen die der Kirche zugehören nehmen dürfte Man sucht sich als Paten, die Menschen aus, deren man eigenes Kind im falle des Todes anvetrauen würde, von daher denke ich das es besser ist, wenn das nicht nur auf die Kirche beschrenkt ist Obwohl ich auch nicht richtig Katholisch bin, würde ich trotzdem mein Kind Taufen, gerade deswegen, um ihm die möglichkeit geben später selbst zu entscheiden, Und Taufe ist ja nicht so schlimm, wie Beschneidung oder so, sie zeichnet nicht jemanden auf das ganze Leben, und wenn eine nicht daran glaubt, könnten den die paar tropfen Wasser, sowieso egal sein 
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[Campina]
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« Antworten #9 am: 21. Feb 2005, 10:24 » |
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luna wieso lustigß Pate sein bedeutet auch. Für das Kind da sein wenn die Eltern sterben und das kann immer passieren  Und da muss mein kind ja nicht unbedingt zu gläubigen Menschen 
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~Luna~
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« Antworten #10 am: 21. Feb 2005, 10:27 » |
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Die Paten haben jedoch kein Anrecht auf das Kind nach dem Tod, sondern nur die Pflicht sich um das Kind nach dem Tod zu kümmern bis das Sorgerecht bzw. Ersatzfamilie gefunden wurde. Taufpate hat aber schon einen christilichen Hindergrund, da man bei der Taufe eigentlich zustimmt, dass man die Eltern in der christlichen Erziehung unterstützen wird.
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[Campina]
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« Antworten #11 am: 21. Feb 2005, 10:43 » |
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aber nicht NUR Luna, deswegen reicht ja ein christlicher Pate. Das stimmt anrecht haben sie nicht.
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SUNgirl
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« Antworten #12 am: 25. Feb 2005, 09:56 » |
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Also ich hab meine Kids taufen lasse. Hmm,..ich selbst war damals aus der Kirche getreten. Aber nicht wegen dem Glauben,sondern eher wegen den Steuern. Heute bin ich wieder eingetreten und bezahle fleißig.Und zwar wegen der Gemeinde die ja auch für KiGa's aufkommen müßen.Und ich möchte nicht das es den kleinen schlechter geht oder sie sich einschränken müßen weil die Kirchen mehr als finanziell schlecht dastehen. Meine Tochter hat nun am 3.4.2005 ihre Kommunion,und sie sieht so süß aus in ihrem Kleidchen.Und sie freut sich sehr darauf.Aber ich denke mehr darauf dieses Kleid zu tragen und wie ne Prinzessin auszusehen ,als darauf endlich "aufgenommen" zu werden. Schaun wir mal. 
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[trinity]
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« Antworten #13 am: 27. Feb 2005, 13:35 » |
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ich würde meine kinder nicht taufen lassen. ich bin dagegen, meinen eigenen kinder die entscheidung ihrer religion abzunehmen. das sollte jeder mensch selbst entscheiden. ich habe mich auch erst mit 14 taufen lassen und finde es sehr gut, dass meine eltern entgegen der norm mich entscheiden ließen.
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~Luna~
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« Antworten #14 am: 27. Feb 2005, 13:36 » |
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ich würde meine kinder nicht taufen lassen. ich bin dagegen, meinen eigenen kinder die entscheidung ihrer religion abzunehmen. das sollte jeder mensch selbst entscheiden. ich habe mich auch erst mit 14 taufen lassen und finde es sehr gut, dass meine eltern entgegen der norm mich entscheiden ließen. Meine Meinung, jeder soll selbst darüber entscheiden. Finde diese Vorgabe von den Eltern unmöglich und hatte immer Hals auf meine Eltern deswegen, da ich bis zum 18 Lebensjahr nicht austreten konnte. 
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« Antworten #15 am: 27. Feb 2005, 13:42 » |
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ich bin in einem kleinen dorf aufgewachsen, und es war einfach nur peinlich nicht getauft worden zu sein! ich denke das spielt auch noch eine rolle! In einem kleinen dorf wie bei uns werden so gut wie alle kinder gleich getauft!
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[trinity]
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« Antworten #16 am: 27. Feb 2005, 14:00 » |
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ich bin in einem kleinen dorf aufgewachsen, und es war einfach nur peinlich nicht getauft worden zu sein! ich denke das spielt auch noch eine rolle! In einem kleinen dorf wie bei uns werden so gut wie alle kinder gleich getauft! war bei mir auch so. ich komme auch vom dorf und das war bei allen von meinen geschwistern und mir ein skandal, und trotzdem haben meine eltern es nicht gemacht.
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« Antworten #17 am: 27. Feb 2005, 14:11 » |
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@ trinity und es war dir nicht unangenehmen hinterher vor den ganzen leuten getauft worden zu sein?
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~Luna~
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« Antworten #18 am: 27. Feb 2005, 14:24 » |
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Mir war eigentlich immer ziemlich egal, was andere darüber denken und schon mal so ein primitives Dorfgequatsche würde mir sowieso am A**** vorbeigehen. Desswegen hasse ich dieses Dorfgehabe, jeder Steckt die Nase in Angelegenheiten, die ihn nichts angehen. :verysad:
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Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte. Berthold Auerbach
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[trinity]
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« Antworten #19 am: 27. Feb 2005, 15:11 » |
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@ trinity und es war dir nicht unangenehmen hinterher vor den ganzen leuten getauft worden zu sein? nein, ich war stolz darauf anders zu sein und dies freiwillig zu machen. wenn ich gläubig wäre würde ich es so begründen: jesus war es doch auch nicht peinlich, sich später taufen zu lassen, oder? vielmehr ist es so eine bewusste entscheidung, und dies zeigt, dass du viel mehr hinter diesem glauben stehst, als wenn du da einfach hinein gepresst wirst ohne wirklich deine meinung zu vertreten können. das einzige peinliche war, dass ich a)mich gewundert habe wieviel wasser einem über den kopf geschüttet wird und b) geschminkt war und ich mich mit einem weißen spitzentaschentuch abwischen durfte und es eingesaut habe  ausserdem fand ich es schön, dass ich mit meinen besten freunden dort am taufbecken stand, sie kerzen trugen und einen schönen spruch gemeinsam für mich sagten. das war viel schöner.
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An.Di.
der Sommer, der bis auf April keiner war ists chon vorbei :-(
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« Antworten #20 am: 02. Mär 2005, 22:54 » |
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Ich finde es sehr schade, dass es in einigen Dörfern (noch immer?) ein Skandal ist nicht zu taufen!? Scheinbar brauchen die Dorfbewohner immer noch Leute über die sie reden können, naja, was bleibt ihnen denn sonst noch, wenn kein Heidekind in der Satdt ist oder der Nachbar seine Äpfel zum Erntedankfest noch nicht hat weihen lassen. *sehrironisch*
Ich denke auch, dass Religion allgemein (nicht nur die Taufe) Erzeihungssache ist.
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Gruß, An.Di.
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Yaso
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« Antworten #21 am: 10. Jul 2005, 22:21 » |
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Also ich glaube, ich würde mein Kind zwar evangelisch taufen lassen, aber den Rest selbst entscheiden lassen. Vor der bevorstehenden Konfirmation würde ich das Kind fragen, ob es das auch will. Wenn nicht dann soll es lassen, kann später immer noch wieder aus der Kirche austreten.
Obwohl man ja gewisse kleine Vorteile hat, wenn man zumindest in der Kirche ist (man muss ja nicht hingehen).
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~Luna~
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« Antworten #22 am: 10. Jul 2005, 22:23 » |
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Obwohl man ja gewisse kleine Vorteile hat, wenn man zumindest in der Kirche ist (man muss ja nicht hingehen). Welche Vorteile?
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Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte. Berthold Auerbach
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An.Di.
der Sommer, der bis auf April keiner war ists chon vorbei :-(
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« Antworten #23 am: 10. Jul 2005, 22:27 » |
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Nun ja, einen Vorteil finde ich zum Beispiel, dass ältere Menschen und Menschen in Not die Kirche und der Glaube einen imaginären Halt zu geben scheint.
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Gruß, An.Di.
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Yaso
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« Antworten #24 am: 10. Jul 2005, 22:28 » |
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z.b. Wenn man bei der Hochzeit beide in der gleichen Konfession sind, ist es einfacher zu heiraten, ohne ökumenischen Gottesdienst. Man bekommt eine einfachere und schönere Beerdigung. Man wird nicht blöd angeschaut in der Gemeinde (das ist hierzulande der Hauptgrund, nicht aus der Kirche auszutreten).
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~Luna~
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« Antworten #25 am: 10. Jul 2005, 23:02 » |
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@An.Di's Grund kann ich noch nachvollziehen, aber Yasos überhaupt nicht. Man kann auch ohne Kirche schön heiraten und auch wenn nur einer der beiden in der Kirche ist, geht es inzwischen problemlos ebenfalls. Was die Beerdigung anbetrifft, kann es mir persönlich egal sein, welche Beerdigung ich habe - ich bekomme doch davon nichts mit. Dafür soll ich Kirchensteuer zahlen 
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Left-Eye
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« Antworten #26 am: 10. Jul 2005, 23:20 » |
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in meiner Familie ist keiner getauft, außer ich und mein Opa. Schon meine Oma damals hatte die Einstellung, die Kinder sollen selber entscheiden in ihrem Leben ob sie sich Taufen lassen wollen u.s.w. Meine Mutter hatte diese Einstellung genauso, was ich auch bis heute sehr toll finde und an ihr geschätzt habe, die Entscheidung finde ich sollte auch jeder für sich selber treffen, würde es bei meinen Kindern genauso machen. Ich habe auf eigenen Wunsch mich mit 13 zum Konfermanten Unterricht angemeldet und hatte eine Wunderbare Taufe, direkt im Meer in Dänemark auf Konfafahrt. Dadurch das ich mich selber dazu entschlossen habe, zahle ich natürlich gerne Kirchensteuer, bin jetzt zwar kein Mensch der in die Kirche zu Gottesdiensten rennt oder total gläubisch ist, denke aber auch jeder sollte es ja auch so Handhaben wie er es gerne möchte, oder für gut heißt.
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Richte nie den Wert des Menschen schnell nach einer kurzen Stunde. Oben sind bewegte Wellen, doch die Perle liegt am Grunde.
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An.Di.
der Sommer, der bis auf April keiner war ists chon vorbei :-(
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« Antworten #27 am: 11. Jul 2005, 07:13 » |
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@ Left eye : finde ich cool, wie ihr das handhabt. So sollte "Glauben" eiegntlich auch sein. Aus eigener Kraft, nicht schon vorbestimmt. Schließlich muss man selbst wissen, was man glaubt und was nicht. Logisch ist aber auch, dass bei uns das Leben eher christlich geprägt ist. Womit Du mit 13 bestimmt nicht alle Glaubensrichtungen kennen gelernt hast. Finde ich aber wie gesagt klasse!
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Gruß, An.Di.
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Kristina
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« Antworten #28 am: 09. Jan 2008, 16:17 » |
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Aufjedenfall Taufe,haben unsere MAus am 08.04.07 getauft das war an Ostern,und ein total schöner Tag! Hatten eine Doppeltaufe!!! 
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~Luna~
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« Antworten #29 am: 09. Jan 2008, 18:19 » |
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Ich mache mal am besten eine Umfrage auf 
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Paulebaerchen
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das paulebärchen
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« Antworten #30 am: 16. Jan 2008, 20:55 » |
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Ich bin seit 27 Jahren auf dieser Welt und bin nicht getauft. Wir sind in der "Zone" ohne kirchlichen Glauben aufgewachsen. Da haben zu DDR-Zeiten andere Werte für das Land eine Rolle gespielt, die Kirche wurde daher klein gehalten. Das hat sich auch auf sehr viele Menschen dort ausgewirkt. Wie gesagt ich habe keinen Glauben.
Paul ist NICHT getauft und wird es auch nicht werden durch unsere Entscheidung. Wenn er selbst entscheidet für sich dass er einer Religion nahe genug ist um nach ihr zu leben, ist es ihm überlassen. Wir zwingen ihn nicht, denn ich kann es ihm nicht vorleben...
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« Antworten #31 am: 16. Jan 2008, 20:59 » |
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@Paulebärchen, sehr gute Entscheidung  Was ist daran so schlimm, sich später taufen zu lassen?  Meine beiden Kusinen wurden auch ziemlich spät getauft und haben das selbst so entschieden. Es wäre mir auch viel lieber gewesen..., aber naja..., zum Glück lässt sich die Entscheidung der Eltern wieder rückgängig machen. Nur so hätten sie sich den Stress und die Kosten für eine Taufe und Kommunion sparen könnnen  Tja, die wollten damals nicht auf mich hören 
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« Antworten #32 am: 18. Jan 2008, 22:33 » |
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Wir zwingen ihn nicht, denn ich kann es ihm nicht vorleben...
finde eure haltung super! halte es für sehr konsequent! würde gerne die umfrage wieder öffnen! ist das ok @luna??
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« Antworten #33 am: 21. Jan 2008, 11:20 » |
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Die Umfrage ist doch noch auf? 
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« Antworten #34 am: 22. Jan 2008, 16:46 » |
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oh, das war wohl ein versehen! ich dachte, sie wäre geschlossen, dabei hab ich nur schon abgestimmt! sorry!
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« Antworten #35 am: 22. Jan 2008, 17:27 » |
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Kein Problem 
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