Lunas Zäpfle
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« Antworten #25 am: 17. Aug 2007, 12:48 » |
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Mir ist plausibel was ich mal gelesen habe: Die 68er Generation hat ihre Kinder ja totaaaaal liberal erzogen  (hab ich an anderer Stelle ja schon angeführt). Und diese Kinder werden nun zu Eltern und wissen nicht, was Erziehen ist. Womit wir zu kämpfen haben sind die Enkel der 68er Generation. Über Generationen aufgebaute Werte sind mit einem Schlag/Generation vernichtet worden, denn woher soll sich die neue Generation die Weisheit holen wenn nicht wieder im Laufe der Zeit erarbeiten? Naja, wir waren ja lange genug wichtige Wirtschaftsmacht und Vorzeigestaat. Jetzt bzw bald dürfen andere auch mal. An.Di hat auch recht, aber kann man vielleicht sagen, daß es diesmal den normalen Rahmen sprengt? So in etwa wie es schon immer Klimaveränderungen gab, aber eben nicht so viel innerhalb so kurzer Zeit?
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« Letzte Änderung: 17. Aug 2007, 12:54 von Lunas Zäpfle »
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- Der einfachste Weg etwas zu tun ist es zu tun. - Wer Ungewöhnliches erleben will, muß Ungewöhnliches tun. - Jede Generation hält ihre Erkenntnisse für neu, dabei schlagen sie nur uralte Bücher auf. - Albert Einstein: Ich möchte wissen was Gott denkt, alles andere sind Details.
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An.Di.
der Sommer, der bis auf April keiner war ists chon vorbei :-(
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« Antworten #26 am: 17. Aug 2007, 13:19 » |
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Hi Zäpfle, ich kann mich an Zeiten wie 50er, 60er und 70er Jahre nicht persönlich erinnern, aber durch Erzählungen von Vater, Großvater usw. und ich kann Dir sgaen, die haben weiß Gott größeren Bockmist gemacht was in Richtung Körperverletzung, Drogenkonsum usw. geht. Da sind unsere heutigen Kinder und Kindeskinder heilig  und das zu einer Zeit, in der die Tracht Prügel regelmäßig war und von Pädagogen bis über Kirchenoberhäupter ging. Da stellt sich bei mir die Frage "wie erzieht man denn Kinder richtig, die zugleich egal welcher Erziehungsmethode einen eigenen Charakter entwickeln, der bei gleicher Erziehung total unterschiedlich ausfällt, da jeder Mensch ein Individuum entspricht?" Zum Klima : nur so weit, es gibt auch Theroien, dass sich das Klima zu Saurierzeiten so stark geändert hat, dass diese sogar ausstarben und Bohrungen im (noch vorhandenen) "ewigen" Eis beweißen Klimakollapse innerhalb kürzester Zeit, wie wir sie bei weitem noch nicht haben (kürzester Zeit bedeutet innerhalb eines Jahres um 5 Grad Durchschnittstemperatur dauerhaft gesunken oder auch gestiegen. Und 5 Grad durchschnittlich haben wir nicht einmal innerhalb der letzten 200 Jahre geschafft  ). Zu diesen Kollapszeiten gab es den Menschen übrigens noch nicht. Dieser hätte dies manchen Ortes nicht überlebt. Es gibt sogar Theorien, die besagen durch die menschliche Umweltverschmutzung hat sich das Klima stabilisiert und machte keine solchen Sprünge mehr 
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Gruß, An.Di.
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #27 am: 19. Aug 2007, 12:50 » |
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Ja, wenn ich mir noch was ausdenke haben wir sogar noch eine Theorie. Leider hört da niemand drauf weil ich kein Prof. bin. 95% der seriösen Wissenschaftler sind sich einig, daß der Mensch diesmal dran schuld ist. Die anderen 5% labern bevorzugt in Boulevardblättern oder sind von den Lobbies bezahlt. Ist das denn so abwegig mit unseren enormen Gas-Ausstößen? Und .... was für ein Zufall gell, wir verpesten seit 100 Jahren die Athmosphäre und hups, genau jetzt, haben wir eine auffällige Klimaveränderung. Na sowas aber auch  Zu den Kindern: Ich war auch nicht in den 80ern, habe aber 70er und 80er als Kind erlebt. Klar gab´s Streiche. Es gab auch ausgesprochene Assi-Kinder, das war aber die Minderheit. Heute sieht´s so aus, als würden sie die Mehrheit bilden. Wenn´s anders wär ... wie kommt´s dann, daß wir sowas wie heute von unserer Jungenzeit nicht berichten können? In den 80ern mit 10 Jahren und einem Sixpack rumlaufen? Alles klar. 25-jährige mit "F*cken?" ansprechen? Irgendwas hab ich wohl zu meiner Zeit verpasst ... obwohl ich die ganze Zeit draußen aktiv war ... vor der PC und Spielkonsolenzeit.
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« Letzte Änderung: 19. Aug 2007, 12:52 von Lunas Zäpfle »
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Kristina
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« Antworten #28 am: 19. Aug 2007, 13:01 » |
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Ja die Zeit ändert sich ja wir leben eben nicht mehr in der Vergangenheit das ist schon so lange her die 70er oder 80er wir leben jetzt nun mal in einer modernen Zeit!!
Ihn 20 Jahren wird wieder alles ganz anders sein,da müssen wir uns auf unsere Kinder auch einstellen,so wie unsere Eltern sich auf uns in der heutigen modernen Zeit auch einstellen müssen!(Meine Eltern aufjedenfall)
Obwohl meine Eltern auch schon über 50 Jahre alt sind!!!
Ich finde man kann die Zeit vor 20 -30 Jahren nicht mit der heutigen vergleichen,denn alles ist ganz anders geworden!!!! Und das ist auch gut so!!!
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« Letzte Änderung: 19. Aug 2007, 13:20 von Kristina »
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An.Di.
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« Antworten #29 am: 19. Aug 2007, 14:16 » |
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Mal abgesehen davon, dass es zu früheren Zeiten durch Vulkanausbrüche und Faulgasen von Tieren usw. weitaus mehr Gase in der Luft waren und der Sauerstoffgehalt so hoch wie die letzten 20000 Jahre nicht war, ist; finde ich es sowieso interessant, dass sowohl Luftverschmutzungsgegner, als auch Wissenschaftler die einen menschlichen Grund dafür wollen gefunden zu haben, ist offensichtlich, dass es nur um Geld geht. Lustig ist auch, dass der Mensch meint innerhalb von 100 Jahren den Hintergrund erfahren zu wollen (und noch lustiger den Hintergrund gefunden haben zu wollen) weshalb es jetzt eine Klimaveränderun gibt. So schlau schätze ich den Menschen nicht ein. Das Klima und das Wetter entspricht der Chaostheorie. Und da dies alles Geldmacherei ist, ist es nach diesem verregneten Sommer nicht verwunderlich, dass die ersten vermeintlich seriösen Klimaforscher von einem Rückgang der globalen Durchschnittstemperatur sprechen. Genau das ist ja das, was wir alle hörenb wollen.
Umweltschutz ist gut, doch muss man dafür nicht and en Haaren herbei gezogene Argumente dafür suchen. Ich persönlich halte zum Beispiel auch die Überbevölkerung der Welt und unseren Gasausstößen (CO2 und Faulgase nach Tod und Fäkalien) sowie die von uns produzierte Radioaktivität nicht für minderwertig. Mit etwas Sarkasmus muss man schon fast sagen, dass die Kriege die wir auf der Erde führen wichtig sind, da wie sonst noch mehr Gase produzieren (und dass auch ohne Abgase von Kraftwerken usw.). Hinzukommen die Faulgase von Tieren, die bei uns auf den Speisekarten stehen. Denn jede Kuh furzt und jedes Fleisch das wir essen kommt von einem Tier, wovon ein Großteil fort geschmissen wird (denn der Verzehr von Hähnchenhirn und -Herz ist weitaus geringer als der von Hähnchenbrust und -flügel). Und wenn man dann noch bedenkt, dass wir zu viele Tiere züchten wird auch gleich bewusst, dass wir auch da mehr Gase produzieren als nötig ist. Wer also einen Furz losläasst, der müsste sich eigentlich schon schuldig fühlen, da er damit Gase in die Luft presst. *schäm*
Ich kann mich an Geschichtsbücher erinnern, in denen Kinder als Sklaven gehalten wurden (und auch Erwachsene), dass im alten Rom und Griechenland sich jeder Mann ein Jüngling für sexuelle Gefälligkeiten hielt und dass auch heute noch in einigen Stämmen die Verstümmelung von jungen Mädchen an der Tagesordnung ist, geschweige denn verstümmelt werden oder die tödliche 1-Kindpolitik in China? Was das alles mit der Erziehung zu tun hat? Nur ein Junge, der auch einen Mann im alten Rom oder Griechenland an seiner Seite hatte wurde angesehen. Die restlichen wurden verspottet. Das nenne ich Erziehung in den früheren Jahren (ich denke auch nicht, dass das in Deutschland anders war). Kinder im kinderheim, die von ihren Eltern geschlagen wurden landen an der Nadel, Kiffen, werden handgreiflich, überfallen alte Frauen usw. Kinder in Familien mit Züchtigungen versuchen ihre Wut an Schwächeren raus zu lassen.
Und es gibt auch Erziehungsmaßnahmen, die ohne Schläge das gewünschte Ziel erreichen. Kein Kind, welches frech ist hat Dresche verdient, eher die Eltern, die die Erziehung nicht im Griff haben.
Persönlich finde ich die Entwicklung momentan gut, auch wenn viele Eltern damit überfordert sind. Besonders solche Eltern, die früher geschlagen wurden und diese Erfahrung gerne mit weiter verteilen der Schläge kompensieren möchten. Eben genau mit diesem Argument "hat mir auch nicht geschadet". Und wenn man genau hinschautr hat es sehr wohl geschadet. Es kann mir keiner erzählen, dass er während einer Ohrfeige nicht erschrocken ist, Angst hatte o.ä.. Und das ist Schadenzufügung. Gerne wird dies aber verharmlost, weil dann den Meisten bewusst wird, dass das doch nicht so ohne war.
Wenn ich mir bedenke wie Hitler erzogen wurde, oder Hussein; und wie Mutter Theresa und Ghandi erzogen wurden, sehe ich ganz klar, was die richtige Erziehungsmethode ist. Scheinbar sind unterentwickelte Länder teilweise in erzieherischen Maßnahmen uns weit voraus.
Man sollte sich fragen, weshalb die heutigen Kinder mit solchen Aktionen wie "frech sein" oder anderen Aktionen versuchen Aufmerksamkeit auf sich zu legen. Denn die Kinder kommen nicht so auf die Welt. Sondern sitzen dann vor dem PC, werden vernachlässigt weil beide Eltern arbeiten gehen müssen um Lebensmittel zu kaufen.
Zudem zeigt man mit Schlägen, wie argumentationslos man gegenüber den Kindern ist.
Ein Schlag ist zudem keine pädagogische Erziehungsmaßnahme sondern Missbrauch von Verantwortung und Missbrauch von Vertrauen. Kurz körperlicher und psychischer Missbrauch.
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« Antworten #30 am: 19. Aug 2007, 14:34 » |
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Ein Schlag ist zudem keine pädagogische Erziehungsmaßnahme sondern Missbrauch von Verantwortung und Missbrauch von Vertrauen. Kurz körperlicher und psychischer Missbrauch.
Besser kann man es nicht ausdrücken. Spitze!
Mannomann, da kommen Kindheitserinnerungen hoch. 
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Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm, im Gegensatz zu der Kaltschnäuzigkeit der Menschen! 
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Kristina
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« Antworten #31 am: 19. Aug 2007, 14:38 » |
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Ein Schlag ist zudem keine pädagogische Erziehungsmaßnahme sondern Missbrauch von Verantwortung und Missbrauch von Vertrauen. Kurz körperlicher und psychischer Missbrauch.
Besser kann man es nicht ausdrücken. Spitze!
Mannomann, da kommen Kindheitserinnerungen hoch.  Ja finde ich auch,der hat das geschrieben,was ich nicht richtig ausdrücken konnte!!!Supi!!! 
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #32 am: 21. Aug 2007, 10:48 » |
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@an.diDie Chaostheorie ist nur eine Theorie und Du sagst selbst, daß es unwahrscheinlich ist, das die Wissenschaft heute am Ende der Erkenntnisse ist. Deine Ausführungen gehören ebenso dazu. Momentan ist mir auch nicht klar, inwiefern die Analysen Geldmache sind; die Folgen der Klimaveränderung kosten eine Menge Geld, dabei gibt es Gewinner und Verlierer (ist bei allen Änderungen so). Eigentlich leider ich ja selbst noch unter dem brennendem Hintern von damals und kann es garnicht erwarten das an meine Kinder weiterzugeben  Ja, so einfach ist das bei RTL-Psychologen und militanten Müttern. Und genau ... eigentlich ist alles eine Sache der momentan in der Gesellschaft üblichen Ethik / Moral. Und die ändert sich ja langfristig ständig (bzw kann an anderen Orten der Welt völlig anders sein). Da brauchen wir uns hier nicht wegen Popohaue zu streiten (auch wenn Ihr mir ständig das Wort Prügel unterschieben wollt). Dann ist es auch Mißbrauch sich an der Aldi-Kasse über die lange Wartezeit zu beschweren, denn mit sowas setzt man ja die Kassiererin unter Streß / Druck. Ängste hat jeder jeden Tag, das ist doch zB der Grund warum wir arbeiten gehen. Kommt Leute, regt Euch über die wirklich bösen Sachen auf der Welt auf. Ich bin dann hier nun auch off.
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BirkelNo1
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« Antworten #33 am: 21. Aug 2007, 11:11 » |
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #34 am: 21. Aug 2007, 11:57 » |
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Mist, jetzt habe ich doch wieder hier rein geguckt  Ja richtig, wir möchten keine Kinder. Und wenn es so wäre, würde ich mich durch Euch angeregt sicher auch über andere "Techniken" bei Machtspielchen informieren. Aber wie gesagt, manche Methoden finde ich viel schlimmer. Man darf Kindern nie drohen sie alleine zu lassen (aus "Spaß" mit Kinderheim drohen), sie nicht mehr lieb zu haben oder sie einschließen etc - das ist richtig übel und bleibt auch "drin". Mein Problem ist, daß ich viele solcher Fälle mitbekommen habe und darin die Ursache für die heutigen Probleme sehe. Da wurden Kindern zum 20.Mal vor denselben Walt-Disney-Film gesetzt oder vor den Nintendo , damit "man" seine Ruhe hat - und die kids waren erst 6 und 8. Kinder haben ist nichts für "nebenbei" oder mit 2 berufstätigen Eltern (nicht bei den heute finanziell vernachlässigten Kindertagesstätten). Warum heute so viele überfordert sind, weiß ich nicht wirklich. Und ich denke auch, daß primär Eltern und Großeltern erziehen sollten und keine Dritten. Und wenn es denn sein muß, dann sollte das eine erstklassige Einrichtung sein. Setzt natürlich voraus, daß Eltern und Großeltern wissen was sie tun und genau da seh ich zu häufig ein Problem.
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BirkelNo1
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« Antworten #35 am: 21. Aug 2007, 12:37 » |
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Kannst es wohl nicht lassen, was? Aber ist doch schön zu diskutieren, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist.  Man darf Kindern nie drohen sie alleine zu lassen (aus "Spaß" mit Kinderheim drohen), sie nicht mehr lieb zu haben oder sie einschließen etc - das ist richtig übel und bleibt auch "drin".
Ja, da gebe ich dir Recht. Mein Sohn meinte abends mal zu mir "Mama, hast du mich nicht mehr lieb, weil ich heute böse war?" Natürlich hab ich ihn lieb, auch wenn er mal "böse" war. Ich erkläre ihm, wenn ich mit ihm geschimpft habe, auch immer, warum sein Verhalten nicht richtig war. Danach "vertragen" wir uns, er entschuldigt sich auch manchmal, und dann ist das Thema vom Tisch. Kinder verstehen halt nur, wenn man ihnen erklärt warum und weshalb. Mein Vater sagte mal zu mir "Wärst besser ein Junge geworden!" Dieser Satz hat mich lange, lange Zeit beschäftigt und da ich einen Bruder hatte, der sehr oft bevorzugt wurde, zweifelte ich natürlich an mir selbst. Er durfte Blödsinn machen und wurde nicht bestraft, ich hingegen schon. Das nagt ganz schön an einer Kinderseele. Mein Problem ist, daß ich viele solcher Fälle mitbekommen habe und darin die Ursache für die heutigen Probleme sehe. Da wurden Kindern zum 20.Mal vor denselben Walt-Disney-Film gesetzt oder vor den Nintendo , damit "man" seine Ruhe hat - und die kids waren erst 6 und 8. Kinder haben ist nichts für "nebenbei" oder mit 2 berufstätigen Eltern (nicht bei den heute finanziell vernachlässigten Kindertagesstätten). Warum heute so viele überfordert sind, weiß ich nicht wirklich. Und ich denke auch, daß primär Eltern und Großeltern erziehen sollten und keine Dritten. Und wenn es denn sein muß, dann sollte das eine erstklassige Einrichtung sein.
Setzt natürlich voraus, daß Eltern und Großeltern wissen was sie tun und genau da seh ich zu häufig ein Problem.
Ganz ehrlich gesagt, habe ich solche Tage auch. Wenn es mir wirklich nicht gut geht und ich keinen für die Kinder hab, dann schauen meine Kids auch mal 2-3 Stunden am Stück fern. Aber nicht, weil ich keinen Bock auf sie habe, sondern weil ich es mir erlaube, mir eine Auszeit zum Kraft tanken zu nehmen. Das ist aber nicht die Regel. Bin ja nicht täglich krank. Zudem muss ich aber auch sagen, dass meine Tochter sich viel mit dem Kleinen beschäftigt, wenn ich krank bin.
Es ist nicht die Aufgabe von Dritten, die Kinder zu erziehen. Diese Aufgabe sollte ausschließlich den Eltern gehören und nicht den Betreuungspersonen im Kiga. Aber wenn man berufstätig ist, darf man sich nicht wundern, wenn die Kinder die Regeln im Kiga aus zu Hause weiter führen wollen. Da mache ich dann Unterschiede. Kiga ist Kiga und zu Hause ist zu Hause. Obwohl ich sagen muss, dass der Kiga und ich überwiegend schon an einem Strang ziehen. Wir haben wirklich einen guten Kiga erwischt.
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An.Di.
der Sommer, der bis auf April keiner war ists chon vorbei :-(
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« Antworten #36 am: 21. Aug 2007, 12:55 » |
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Man darf Kindern nie drohen sie alleine zu lassen (aus "Spaß" mit Kinderheim drohen), sie nicht mehr lieb zu haben oder sie einschließen etc - das ist richtig übel und bleibt auch "drin".
Richtig, das ist wirklich viel schlimmer und setzt sich, wie Du schon geschrieben hast, richtig fest. bzgl. Aldikasse  das finde ich nur respektlos, denn sie muss sich ja nicht unter Druck gesetzt fühlen und es kann ihr egal sein. Wenn aber Jemand einen auf den Hintern bekommt kann er sich nicht einfach sagen "egal, habe nichts gespürt". Klimabedingt hast Du natürlich recht. Ich finde es nur blöd, wenn sich alle von den medien beeinflussen lassen (das tue ich übrigens auch, deshalb stelle ich gerne auch alles in Frage und suche diesbezüglich nach Gegenargumenten). Fakt ist, wir haben eine Klimaerwärmung und KEINE SAU weiß warum  wegen Popohaue brauchen wir uns wirklich nicht streiten, weil es verboten ist. Aber drüber diskutieren darf man schon  Wegen Erziehung von Dritten sehe ich das etwas anders. Jeder, der mit dem Kind (oder mit anderen Mitmenschen) Kontakt hat, erzieht und beeinflusst (Erziehung ist ja eine richtungsorientierte Beeinflussung). Zudem sind Kinder mittlerweile seltener bei den Eltern (wenn beide berufstätig sind) als bei Lehrern, Freunden oder in vereinen. Der prozuentuale Anteil von Kindern, den sie mit ihren Eltern verbringen ist kleiner, als der kumulierte Rest. Vielleicht nur auf Einzelpersonen gesehen noch häufiger. Dennoch finde ich es auch interessant, dass Kinder Jeder haben kann ob mit oder ohne erzieherischer Ausbildung, doch wenn ein Kind zu hause nicht klar kommt (bzw. die Eltern mit den Kindern), dann muss hochqualifiziertes Fachpersonal die Kinder erziehen. Ich fände es wünschenswert, wenn eben in der Schule ein Fach "Erziehung" bundesweit und schulweit ins Lehrprogramm aufgenommen werden würde. Und selbst Erwachsene bzw. werdende Eltern sich nicht nur Schwangerschaftsgymnastik angeboten wird, sondern wenn diese werdenden Eltern sich auch Erziehung und Pädagogik rein ziehen müssten. (Führerschein zum Kinderkriegen  )
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« Letzte Änderung: 21. Aug 2007, 13:02 von An.Di. »
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #37 am: 21. Aug 2007, 13:05 » |
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@birkelOk, das hilft mir es nochmal anders zu formulieren: Eltern sind keine Maschinen und natürlich gehen da mal die Nerven durch. Und da ich weiß, daß ich eins der Kinder war, die gerne mal austesten, verstehe und verzeihe ich meinem Vater die Pohaue (es war nie so, daß ich nicht mehr sitzen konnte). Du sprichst da auch was gutes an: Die Teilverantwortung älterer Kinder für ihre jüngeren Geschwister. Das entlastet die Eltern und lehrt gleichzeitig die Kinder. Irgendwo habe ich mal bei einer Großfamilie mitbekommen, daß sich jedes Kind immer um das nächstjüngere kümmern sollte. Natürlich trotzdem dem Alter angepasst. Kann ja kein 2jähriges wirklich auf einen Säugling aufpassen  Aber sowas find ich toll wenn´s gut funktioniert. Dann haben die auch garnicht so den Kopf frei für Flausen  Für viele sind ja die Großeltern ein rotes Tuch, aber die Form der Großfamilie in einem Mehrgenerationenhaus hat damals das Leben wahrscheinlich auch nochmal etwas einfacher gemacht. @an.di.Naja, also in dem Fall hast Du recht, aber gesetzliche Verbote sind nicht unbedingt immer ein Argument bei unserem System. Und ok, dann einigen wir uns auf: Keine Sau weiß warum das Wetter kapriolt, ist wohl der Wahrheit am nächsten. Gespürt hat man die Pohaue schon, aber man kann es ja auch einfach nicht an sich ranlassen. Ich weiß, daß ist schon wieder unverschämt ... sowas von Kindern zu verlangen, aber glaub mir ich kenn da jemanden der war als Kind absolut trocken hinter den Ohren  (oder wie heißt das) Und ... ich wollte nicht schon wieder einen Aufschrei verursachen (wegen dem bin ich schonmal aus einem Mütterforum rausgeflogen  aber Du machst mir Mut: Ich hab mal gesagt, daß man für ein Auto zu fahren einen Führerschein machen muß, aber Kinder darf jeder D*pp bekommen. Oje, da wurde ich virtuell mit Windel-a-a bombardiert kann ich Dir sagen.  Andererseits: Die Menschheit ist ohne Erziehungs-Ausbildung groß geworden. Naja, unsere Spezies ist ja auch nicht gerade ein Prachtexemplar, wenn man es mal zu unserem Potential ins Verhältnis setzt  Ein unheimlich wichtiges Fach an den Schulen fände ich Sozialverhalten. Da wären dann so Sachen wie zB Erziehung, Konfliktlösung, Empathielehre Teilgebiete von. Einfach ein Fach, indem gezeigt wird, wie eigene Verhalten anderen gegenüber wirkt. Vielleicht könnte man es (hochtrabend) Emphatielehre nennen oder so. Sowas könnte Religion und Ethik (mal abgesehen vom geschichtlichen Lehraspekt der Religion) glatt komplett ersetzen.
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« Letzte Änderung: 21. Aug 2007, 13:14 von Lunas Zäpfle »
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Danyeal
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« Antworten #38 am: 21. Aug 2007, 14:29 » |
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@an.di meintest Du auf der ersten Seite dieses alte Zital?!: "Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher,und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten…"
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #39 am: 21. Aug 2007, 14:31 » |
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Da bin ich ziemlich sicher. Und sowas hat dann Platon, Plato oder Sokrates (einer von den Typen mit den langen Bärten \ZZTop) gesagt glaub ich, gell? Naja, viel ist von der Kultur zu seiner Zeit auch nicht übrig geblieben 
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Danyeal
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« Antworten #40 am: 21. Aug 2007, 19:31 » |
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 ..naja, und das hat der gute Mann in weiser Voraussicht geschrieben, aber wenn der auch nur den Hauch einer Ahnung hätte was Heute so los ist, würde der sich wohl im Grabe umdrehen, und alles zurücknehmen was der über die damalige Jugend gesagt hat^^
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An.Di.
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« Antworten #41 am: 22. Aug 2007, 00:26 » |
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Danyeal
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« Antworten #42 am: 22. Aug 2007, 13:57 » |
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@ Danyeal : VIELEN DANK!!!!! Das war genau das wonach ich ewig gesucht habe!!!!!  Für Dich doch immer^^ 
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Danyeal
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« Antworten #43 am: 03. Sep 2007, 21:53 » |
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So, wir haben nun, auch noch zwei Meerschweinchen! Freddie und Schnuffel! schnujffel ist meins und Freddie gehört eigentlich meinen Neffen! Meine Nichte zerrt ihn aber ständig rum! Sie trägt ihn, kämmt ihn ständig, und neulich hat sie ihn mit nem Glitzerstift bemalt! Ich krieg echt noch die Kriese mit der  :verysad:
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...YOU
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« Antworten #44 am: 04. Sep 2007, 08:24 » |
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Ich kann mich vielen, was hier geschrieben wurde nur anschließen.
Da ich ja nun 10Monate als Au-Pair tätig war, habe ich ja einen kleinen Einblick in Kindererziehung bekommen und glaubt mir, ich möchte noch immer welche, aber ich habe auch gesehen, was ich gerne anders machen möchte.
Es ist nun mal so, dass Kinder Beschäftigung brauchen. Auch wenn die eltern berufstätig sind, muss irgendwo Zeit für die Kinder übrig bleiben und das muss man sich vorher überlegen, ob man das kann oder nicht. Die Kinder haben einfach ein Recht darauf. Ich habe das bei der Kleinen damals in Paris gesehen. In den Zeiten, wo ihre Eltern noch weniger Zeit als üblig hatten, hatte sie auch ihre Schwierigsten Phasen. Hat nicht mehr gehört, hatte oft richtige Ausraster, ging halt soweit, dass sie mich auch gebissen hat. Und doch wusste ich, dass sie auch echt lieb sein kann und wochenlang sich wie ein braves Mädchen verhalten konnte, was eigentlich eher ihrem Charakter entsprochen hat.
Ich denke, Kinder ticken auch oft aus, wenn Ihnen langweilig ist. Am Anfang war es bei "meinen" Kindern dort so, dass sie viel blödsinn gemacht haben, wenn ihnen nichts anderes einfiel und ich gerade in der Küche zu tun hatte. Nach und nach habe ich Ihnen ein paar Sachen gezeigt, die Ihnen Spaß machen, Zeit vertreiben und mit denen sie sich auch mal alleine beschäftigen können. Es hat funktioniert. Am Ende konnte man so schöne und ruhige Tage mit ihnen verbringen...Während die Eltern sie einfach nur gerne vor den TV gesetzt haben.
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...das Leben ist so toll, wenn man verliebt und glücklich ist...
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Lunas Zäpfle
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« Antworten #45 am: 04. Sep 2007, 14:16 » |
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Genau, deswegen sollten die Kinder einen guten Teil des Haushalts schmeißen wie in guten alten Zeiten. So lernen sie Verantwortung und haben keine Zeit für Flausen *habbichdasschonmalgesagt?* 
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