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free2talk.de  |  Rund ums Leben  |  Erziehung & Familie (Moderator: BirkelNo1)  |  Thema: Job oder Kind?!
Umfrage
Frage: Entscheidung:  (Umfrage geschlossen: 13. Jul 2006, 17:49)
Pro Kind - 7 (87.5%)
Anti Kind - 1 (12.5%)
Stimmen insgesamt: 7

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Autor Thema: Job oder Kind?!  (Gelesen 3176 mal)
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Mitglied durch Treffen überprüft Powergirl
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 Stats
« Antworten #25 am: 18. Jul 2006, 11:38 »

Meine Mutter war bei mir die ganze Zeit zuhause und sie hat total viel mit mir und meinem Bruder gemacht! Wenn ich nicht draußen mit Freunden gespielt habe, waren wir auch viel unterwegs oder auf dem Spielplatz oder zu Besuch bei Oma und Opa oder meiner Tante, die auch Kinder hatte, und bei uns war immer was los! Der Kindergarten war super, aber ich bin immer gern heimgegangen und hab meinen Eltern dann erzählt, was ich gemacht und gelernt hab und meine Mutter hatte immer Zeit dafür! Und ab dem Zeitpunkt, wo ich lesen konnte, hab ich total viel gelesen und das war für meine Mutter dann sicher auch praktisch!
Mein Vater hat voll gearbeitet, aber abends dann meistens noch mit meinem Bruder und mir gespielt. Da es ihm allerdings gesundheitlich nicht so gut ging, haben wir Unternehmungen wie Kinderfeste und Besuche meist nur mit meiner Mutter gemacht. Aber wenn er mal dabei war, war er echt ganz dabei und für uns da. Und wenn das am Wochenende war, dann war es oft so, daß mein Bruder und ich morgens zu meinem Vater ins Bett sind und meine Mutter schon aufgestanden ist und dadurch Zeit für sich hatte.
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Freiheit ist die beste Bindung.



tamagothi
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 Stats
« Antworten #26 am: 18. Jul 2006, 11:59 »

Lars, ja ampumpen kann man, aber wenn das Kind zu oft aus der Flasche trinkt nimmts die Brust ja nicht mehr und dann fühlst du dich nachher eher wie eine Kuh........als wie eine Nummer

Dreuäuglein, das könnte ich ja gar nicht mein kind so früh zu irgendwelchen Leuten geben so früh. 6 Wochen ist ja schon wirklich sher früh. Wie lange war das Kind denn dann da? Also wieviel Stunden?
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Dreiäuglein
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 Stats
« Antworten #27 am: 18. Jul 2006, 12:15 »

Ich glaube auch, das wir als Eltern da oftmals viel zu egoistisch denken. Als Mutter ( Vater ) heißt es viel:
 -Ichwill für mein Kind das Beste
 -Ichschaff mir doch kein Kind an, um es dann in eine Einrichtung zu geben
 -Ich....usw.

Aber die Frage ist doch, will das Kind es , ist es für das Kind wirklich das Beste, was in den Augen der Eltern das Beste ist ? Leider kann man die Kleinen Gnome nicht danach fragen. Fragt man sie mit 3 / 4 Jahren, ob sie zu Hause bleiben wollen oder in Kiga, ist es dann logisch das sie lieber zu Hause bleiben wollen, weil sie die Alternative Kindereinrichtung ja nicht kennen.

@Powergirl: So, wie es bei dir war, find ich es auch super, denn du hattest auch viele soziale Kontakte mit anderen Kids und der Kiga kam dann dazu. Aber wenn ich mir die Entwicklung heute ansehe, backt doch meist Jeder sein Brot für sich, Kontakte mit anderen Eltern und deren Kinder werden doch immer weniger, jede Familie macht sein Ding für sich und gerade bei Einzelkindern bleiben die sozialen Kontakte mit Gleichaltrigen so gut wie aus. Viele finden es dann noch recht amüsant wenn vier - / Fünfjährige neunmalklug wie Erwachsene daher schwätzen, weil sie überwiegend nur mit Erwachsenen aufwachsen. Ich find es eher traurig, denn ihnen wird ein ganzes Stück Kindheit genommen.

@tamagothi: Mit 6 Wochen war normal. Zu meiner Zeit gab es noch kein Babyjahr / Mutterjahre etc. Man wurde 4 Wochen vor Entbindungstermin krankgeschrieben, und 6 Wochen nach der Entbindung mußte man wieder arbeiten. Ist man nicht arbeiten gegangen hatte man kein Geld. Muttergeld / Sozialhilfe etc. gab es nicht. was es gab waren 20 Mark Kindergeld pro Monat. Und das der Partner allein so viel Geld verdient hat, um die ganze Familie zu ernähren war kaum möglich. Ich hatte normalen 8 Stunden Arbeitstag.
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Ich hatte sechs ehrliche Diener. Sie haben mich alles gelehrt, was ich weiß. Ihre Namen waren Wo und Was und Wann und Warum und Wie und Wer.
tamagothi
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« Antworten #28 am: 19. Jul 2006, 15:49 »

dreiäuglein, wie alt bist du denn und wo war das so?
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