Dreiäuglein
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« Antworten #27 am: 18. Jul 2006, 12:15 » |
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Ich glaube auch, das wir als Eltern da oftmals viel zu egoistisch denken. Als Mutter ( Vater ) heißt es viel: -Ichwill für mein Kind das Beste -Ichschaff mir doch kein Kind an, um es dann in eine Einrichtung zu geben -Ich....usw.
Aber die Frage ist doch, will das Kind es , ist es für das Kind wirklich das Beste, was in den Augen der Eltern das Beste ist ? Leider kann man die Kleinen Gnome nicht danach fragen. Fragt man sie mit 3 / 4 Jahren, ob sie zu Hause bleiben wollen oder in Kiga, ist es dann logisch das sie lieber zu Hause bleiben wollen, weil sie die Alternative Kindereinrichtung ja nicht kennen.
@Powergirl: So, wie es bei dir war, find ich es auch super, denn du hattest auch viele soziale Kontakte mit anderen Kids und der Kiga kam dann dazu. Aber wenn ich mir die Entwicklung heute ansehe, backt doch meist Jeder sein Brot für sich, Kontakte mit anderen Eltern und deren Kinder werden doch immer weniger, jede Familie macht sein Ding für sich und gerade bei Einzelkindern bleiben die sozialen Kontakte mit Gleichaltrigen so gut wie aus. Viele finden es dann noch recht amüsant wenn vier - / Fünfjährige neunmalklug wie Erwachsene daher schwätzen, weil sie überwiegend nur mit Erwachsenen aufwachsen. Ich find es eher traurig, denn ihnen wird ein ganzes Stück Kindheit genommen.
@tamagothi: Mit 6 Wochen war normal. Zu meiner Zeit gab es noch kein Babyjahr / Mutterjahre etc. Man wurde 4 Wochen vor Entbindungstermin krankgeschrieben, und 6 Wochen nach der Entbindung mußte man wieder arbeiten. Ist man nicht arbeiten gegangen hatte man kein Geld. Muttergeld / Sozialhilfe etc. gab es nicht. was es gab waren 20 Mark Kindergeld pro Monat. Und das der Partner allein so viel Geld verdient hat, um die ganze Familie zu ernähren war kaum möglich. Ich hatte normalen 8 Stunden Arbeitstag.
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