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Autor Thema: Eure Meinung zu Abtreibung?  (Gelesen 23389 mal)
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Rosé
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« Antworten #75 am: 29. Jul 2005, 21:32 »

~Luna~ hat folgendes geschrieben:
Zitat
Trotzdem frage ich mich manchmal, wie mein leben mit diesem Kind (falls ich es nicht verloren hätte) aussehen würde.

Ja,genau das meine ich..
Zitat
Ich denke, dass man nach einer Abtreibung mal hin und wieder das selbe denkt - müsste ich meine Schwester mal fragen, denn sie hatte schon abgetrieben - irgendwie haben wir aber nie genau darüber geredet

Wie alt war denn deine Schwester wo sie abgetrieben hat? Habt ihr nicht so ein gutes Verhältnis, oder redet sie einfach nicht gerne über ihre Abtreibung?  kopfkratz
Ich hoffe ich bin nicht zu neugierig...  Confused
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@-->-- Rosé
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« Antworten #76 am: 29. Jul 2005, 21:44 »

Meine Schwester war mitten in der Ausbildung, sie war 18 Jahre alt oder fast 19. Sie hat es heimlich abgetrieben und niemanden etwas davon erzählt, ich habe es erst nach 1 Jahr von ihr erfahren. Sie hatte damals tierischen Streß mit ihrem Freund und es wäre ziemlich übel, wenn sie zu der damaligen Situation, zusätzlich keiner abgeschlossenen Ausbildung noch ein Kind bekommen würde  - zumal nicht mal der damalige Freund in der Lage war für sich selbst zu sorgen und später müsste er es für 3 tun - es wäre eine Katastrope. Ich weiß nur, als meine Eltern es irgendwann erfahren haben, was sie getan hat, gab es einen Riesenzoff - vor allem mein Vater war richtig wütend. Mit meinen Eltern habe ich aber nie darüber geredet, ihnen ist es wohl ziemlich peinlich die Sache - ich habe keine Ahnung  Confused
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« Antworten #77 am: 29. Jul 2005, 22:08 »

Och man.. die Arme.. wenn ich mir jetzt vorstelle, auf einmal schwanger zu sein.. Aber ziemlich krass das sie garnicht mit deiner/eurer Mom darüber geredet hat..
Ich glaube meine Mum wäre bestimmt ziemlich paff und vielleicht auch sauer, aber ich glaube sie hätte Verständis dafür.. meine Mum ist ziemlich verständnisvoll, mit ihr kann man über sogut wie alles reden.
Aber Respekt dass deine Schwester das sozusagen ganz allein geschafft hat, ich glaube das könnte ich nicht..
Irgendwie kann ich sie aber auch verstehen, das es einen Riesen Zoff gab, ich glaube meine Mum wäre ziemlich enttäuscht von mir gewesen,wenn ich mit diesem Problem nicht zu ihr gekommen wäre, sie ist in solchen Sachen immer ziemlich eige.

Also weißt du garnicht ob es deine Schwester bereut, oder ob sie denkt das es die richtige Entscheidung gewesen ist.

Frage : Kostet eine Abtreibung eigentlich Geld? Der Frauenarzt führt sie doch durch, oder? Sorry, habe mich mit diesem Thema noch nie wirklich befasst..    kopfkratz
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@-->-- Rosé
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« Antworten #78 am: 29. Jul 2005, 23:30 »

Wenn meine Schwester damals damit zu meinen Eltern gegangen wäre würden sie die Abtreibung niemals zulassen. Anderseits weiß ich gar nicht, wie es gehen sollte, falls sie das Kind bekommen würde. Meine Eltern könnten sie finanziell nicht sonderlich unterstützen, ihr Freund ebenfalls nicht - wovon sollte sie leben? Weder sie noch ihr Freund hatten einen Job, bzw.  eine abgeschlossene Ausbildung. Würde meine Mutter ihren Job dafür opfern? - ich glaube nicht, denn meine Eltern hatten damals noch die Eigentumgswohnung abzubezahlen und mit einem Gehalt wäre es nicht machbar, wobei man noch meine Schwester berücksichten müsste + Kind  Confused Tja, es hätte mich allerdings trotzdem interessiert, wie unsere Eltern das Problem lösen würden.

Meine Schwester hat ihre Entscheidung bis heute nicht bereut - das weiss ich.

Eine Abtreibung kostet 400 Euro. Ich weiß nicht, wie es heute ist, aber damals war die Abtreibung bei meiner Schwester kostenlos, da sie noch keine abgeschlossene Ausbildung hatte und somit Wenigverdiener war.
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« Antworten #79 am: 29. Jul 2005, 23:42 »

ICH käme wohl niemals mit der Schuld einer Abtreibung klar. Und ich denke, so geht es den meisten Frauen dieser Welt.

Zu DDR Zeiten fand ich es schrecklich, wie leicht jeder eine Abtreibung bekam, der es wollte. Es gab viele Frauen, die auf Staatskosten Stammkunden in dieser Abteilung warn. Sie beschwerten sich noch, dass dies nur alle halbe Jahre möglich war.

Ich finde, ein Gespräch mit jeder Schwangeren ist wichtig, damit sie von Alternativmöglichkeiten hört. Dieses sollte meiner Meinung nach mit einer Psychologin sein, die wenigstens halbwegs beuteilen kann, ob sie eine Stammkundin ist oder eine Frau in wirklicher Not. ~ Und dann müsste es gut sein. Keinerlei Druck auf Frauen in Notsituationen! Und Stammkunden müssten wenigstens alles selber bezahlen.

lindgrün
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« Antworten #80 am: 29. Jul 2005, 23:53 »

Lindgrün hat folgendes geschrieben:
Zitat
ICH käme wohl niemals mit der Schuld einer Abtreibung klar. Und ich denke, so geht es den meisten Frauen dieser Welt

Ich auch nicht.. wie gesagt, ich müsste immer dran denken wie mein Leben dann wäre...
Zitat
Sie beschwerten sich noch, dass dies nur alle halbe Jahre möglich war.

 Shocked  Das ist ja echt dreist! Gab es zu der Zeit keine Verhütungsmittel?
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« Antworten #81 am: 29. Jul 2005, 23:56 »

In Rußland ist die Abreibung auch üblich, habe mal einen Bericht gesehen - von der Verhütung haben in einem bestimmten Bereich von Rußland (ländlichere Gegend) haben die wohl nie was gehört.

In Polen z. B. ist die Abtreibung verboten, schwanger ist schwanger - Ausnahme nur besondere Fälle.
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« Antworten #82 am: 30. Jul 2005, 00:04 »

Ui.. das ist aber auch hart,wenn du das Kind ÜBERHAUPT nicht willst, aber halt gebären musst.
Ich hatte mal einen Film gesehen, da haben sie das Baby abgetrieben in dem sie der Schwangeren eine Fahrradspeiche(?) eingeführt haben.Sie musste diese auch ein paar Tage tragen, sie hatte natürlich totale Schmerzen dadurch, nachdem die Speiche dann wieder rausgenommen wurde, wurden ihre Beine mehrere Tage zusammen gebunden, und sie durfte sich garnicht bewegen. Voll krazZ.
Weiß da jemand was drüber, also ob das stimmt oder ob das nur im Film so "gemacht" wurde.  kopfkratz
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« Antworten #83 am: 30. Jul 2005, 00:12 »

Im Mittelalter hat man auch auf grausame Weise abgetrieben - das gab es schon immer. In Polen wird es illegal gehen, wenn men Geld hat findet man schon einen Arzt, der dazu bereit ist... oder man fährt eben ins Ausland. Das kann sich jedoch nicht jeder leisten, von daher gibt es in Polen ziemlich viele junger Mütter, allgemein werden drüben die Kinder früher geboren. Mit 30 ist man da superspät dran, hier ist es sogar das Durchschnittsalter für das erste Kind bei der Frau.
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« Antworten #84 am: 30. Jul 2005, 00:21 »

Zitat
Mit 30 ist man da superspät dran, hier ist es sogar das Durchschnittsalter für das erste Kind bei der Frau.

Ist das vielleicht auch so,das diese Frauen halt keine Karriere "machen". Es ist ja so,das die Frauen hier halt erstmal einen gescheiten Beruf erlernen und dann erstmal Geld verdienen und sich danach dann Gedanken um das "Familienglück" machen. Ich denke mal das dass zb in Polen ganz anders ist.[/url]
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« Antworten #85 am: 30. Jul 2005, 00:28 »

In Polen wird fleißig studiert, kenne niemanden aus meinem dortigen Bekanntenkreis, der nicht mind. 1 Studium abgeschlossen hat. Ohne Studium bekommst Du dort keinen Job inwzischen,, die Arbeitslosigkeit ist sehr hoch. Die Menschen sind gebildet und trotzdem bekommen sie meistens (Frauen) ihr erstes Kind (geplant) mit 24/26. Dort ist es auch normal, dass beide Partner arbeiten - die Menschen bekommen es irgendwie alles unter einen Hut, ich wundere mich auch andauernd darüber. Zumindest ist es in der Großstadt so, auf dem Land ist der Bildungstand niedriger.
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« Antworten #86 am: 30. Jul 2005, 00:35 »

kein echter Engel Jetzt bin ich schlauer als vorher..
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« Antworten #87 am: 30. Jul 2005, 00:39 »

Wenn die Mädels aber sehr früh Schwanger werden und ihren Abi nicht machen können, dann ist es natürlich vorbei mit beruflichen Karriere Wink (erstmal zumindest).
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« Antworten #88 am: 30. Jul 2005, 00:44 »

Hehe,dann hatte ich ja wenigstens ein bisschen Recht mit meiner Theorie..
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« Antworten #89 am: 04. Okt 2005, 18:29 »

Generelle Meinung zur Abtreibung:

Also bin weder ein Abtreibungs befürworter noch ein strikter Gegner, weil ich finde das, das auf die Situation ankommt!!

-Eine 12 jährige die eben mal ein, zwei dummheiten begangen hat, und jetzt gar nicht weiß was mit ihrem Körper geschieht,
-risiko SChwangerschaften, bei denen es 50/50 steht das man di Geburt überlebt,
-schwangere Vergewaltigungsopfer
-gezwungene Schwangerschaften
-Schwangerschaften bei denen feststeht das man wohl ein behindertes Kind zur Welt bringt
 
Das sind alles Gründe bei denen ich eine Abtreibung "verstehen" kann!!

Aber wenn jetrzt irgendeine verwöhnte Rotzgöre, zu blöd zum verhüten ist und ein Kind nach dem anderen abtreibt, krieg ich *so* nen Hals.
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dreamgirl18
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« Antworten #90 am: 11. Okt 2005, 11:32 »

Also ich halte von Abtreibung garnichts,Für mich wäre das Mord und egal in welcher Situation ich wäre ich würde niemals ein Baby weg machen lassen.Das könnte ich niemals mit meinem Gewissen vereinbaren.Und deshalb habe ich auch mit 16 mein Baby bekommen,denn andere sind einfach so dreist und lassen es abtreiben.Das finde ich unverantwortlich.
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« Antworten #91 am: 11. Okt 2005, 12:15 »

Hm, schweres Thema.

Eigentlich bin ich auch gegen Abtreibung, aber ich finde auch, dass es auf die Situation ankommt.

Wie Angel schon schrieb, wäre eine Abtreibung für mich "sinnvoll" , wenn mein eigenes Leben auf dem Spiel stehen würde. Das ist auch der einzige Grund, in dem ich einen Schwangerschaftsabbruch zulassen würde.

Kein Grund für eine Abtreibung wäre für mich, wenn ich wüsste ein behindertes Kind auf die Welt zu bringen. Ich würde dieses Kind genauso lieben, wie ein gesundes.
Auch wenn meine Tochter in jungen Jahren schwanger würde, würde ich zu ihr stehen und nicht wirklich zulassen, dass sie das Kind wegmachen lässt. Eltern müssen in solchen Situationen zu ihren Kindern stehen udn sie unterstützen.
Auch Vergewaltigungsopfer können glücklich mit ihren Kindern sein. Als letzter Ausweg besteht immer noch die Möglichkeit zur Adoption.

Das denke ich im Moment über dieses Thema. Aber wenn man selbst davon (Vergewaltigung) betroffen ist, denkt man vielleicht anders.
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Yaso
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« Antworten #92 am: 11. Okt 2005, 22:58 »

Zitat von: "BirkelNo1"

Auch Vergewaltigungsopfer können glücklich mit ihren Kindern sein. Als letzter Ausweg besteht immer noch die Möglichkeit zur Adoption.

Das denke ich im Moment über dieses Thema. Aber wenn man selbst davon (Vergewaltigung) betroffen ist, denkt man vielleicht anders.


Puh. Also wenn ich mich in die Lage versetze, dass ich nach einer Vergewaltigung ein Baby davontragen würde und stünde vor der Entscheidung: JA oder NEIN dann würde ich nein sagen. Ich bin eigentlich auch gegen Abtreibung aber das könnte ich nicht. Mit der Tatsache fertig zu werden, vergewaltigt worden zu sein ist schwer. Aber daraus noch ein Baby zu bekommen ist irsinnig schwer. Mag Leute geben, die das können aber ich glaube der Großteil der Frauen wäre unfähig. Es erinnert dich ja ständig daran. Und wenn es da ist denkst du daran, wer der Vater ist.

Wenn man in einer Beziehung steckt und du hast einen Partner, der dir hilft und das Kind annimt ist das vielleicht alles bisschen einfacher aber wenn du alleine bist stelle ich mir das wahnsinnig schwierig vor.
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« Antworten #93 am: 12. Okt 2005, 09:08 »

Zitat von: "Yaso"
Es erinnert dich ja ständig daran. Und wenn es da ist denkst du daran, wer der Vater ist.

Und da kann es passieren, dass sich Opfer dann an dem Kind, was eigentlich nichts dafür kann, rächen wird.
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« Antworten #94 am: 12. Okt 2005, 09:30 »

Zitat von: "Yaso"
Zitat von: "BirkelNo1"

Auch Vergewaltigungsopfer können glücklich mit ihren Kindern sein. Als letzter Ausweg besteht immer noch die Möglichkeit zur Adoption.

Das denke ich im Moment über dieses Thema. Aber wenn man selbst davon (Vergewaltigung) betroffen ist, denkt man vielleicht anders.


Puh. Also wenn ich mich in die Lage versetze, dass ich nach einer Vergewaltigung ein Baby davontragen würde und stünde vor der Entscheidung: JA oder NEIN dann würde ich nein sagen. Ich bin eigentlich auch gegen Abtreibung aber das könnte ich nicht. Mit der Tatsache fertig zu werden, vergewaltigt worden zu sein ist schwer. Aber daraus noch ein Baby zu bekommen ist irsinnig schwer. Mag Leute geben, die das können aber ich glaube der Großteil der Frauen wäre unfähig. Es erinnert dich ja ständig daran. Und wenn es da ist denkst du daran, wer der Vater ist.

Wenn man in einer Beziehung steckt und du hast einen Partner, der dir hilft und das Kind annimt ist das vielleicht alles bisschen einfacher aber wenn du alleine bist stelle ich mir das wahnsinnig schwierig vor.


Ich sagte ja, dass man das aus der Situation heraus entscheiden müsste. Das Kind kann ja eigentlich nichts dafür.
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Yaso
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« Antworten #95 am: 12. Okt 2005, 14:38 »

Zitat von: "BirkelNo1"


Ich sagte ja, dass man das aus der Situation heraus entscheiden müsste. Das Kind kann ja eigentlich nichts dafür.


Ja ist schon klar, dass das Kind nichts dafür kann aber in solchen Zeiten kann man meist nicht rational denken und wird es nicht so erkennen.

² Tattoobastard: Was meinst du mit an dem Kind "rächen"?
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« Antworten #96 am: 12. Okt 2005, 14:44 »

Zitat von: "Yaso"


² Tattoobastard: Was meinst du mit an dem Kind "rächen"?


Ich denke mal, damit meint er, dass solche Kinder dann ohne Liebe, Zuneigung und Geborgenheit aufwachsen. Stattdessen wird die Erziehung eines solchen Kindes mit Gewalt, Missachtung und Schlägen geprägt sein.
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desire
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« Antworten #97 am: 12. Okt 2005, 18:56 »

Ich möchte niemals Kinder und wenn ich trotz verhütung schwanger werden würde würde ich mich auf jeden Fall dagegen entscheiden.

Und zu der Vergewaltigung und dann schwanger, ich seh das wie tattoo.
Die meisten könnten das Kind niemals lieben. Es erinnert dich schließlich immer an diese schreckliche Erfahrung.
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« Antworten #98 am: 12. Okt 2005, 18:58 »

Zitat von: "desire"
Ich möchte niemals Kinder


Wieso das nicht? Gibts dafür n Grund,denn ich übersehen habe?

Zitat von: "desire"
Und zu der Vergewaltigung und dann schwanger, ich seh das wie tattoo.
Die meisten könnten das Kind niemals lieben. Es erinnert dich schließlich immer an diese schreckliche Erfahrung.


Stimmt.. da geb ich Dir recht..
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« Antworten #99 am: 27. Dez 2005, 11:05 »

Zitat von: "An.Di."
Zitat von: "Black"
Dazu habe ich nur eine;
Verhütung, ansonsten ;
Wenn man bumsen kann, sollte man sich desen Folgen auch bewust sein   so nicht



 Smile  GEILE Folgerung Wink


Ich bin auch gegen Abtreibung. Selbst wenn man vergewaltigt wurde.


Es ist ein Lebewesen, welches einen Körper hat, eine Seele, und auch schon einige Dinge wahrnimmt. Und Jemandem das Leben schenken ist doch was Schönes. Ist natürlich die Frage, ob ich das Kind auch möchte, wenn es von einem Vergewaltiger ist. Und vor allem, ob ich etwas austragen möchte, was vom Vergewaltiger ist. Aber ich kann mich ja auch zuerst dazu entschließen das Kind zur Adoption frei zugeben, sobald es da ist. Und wenn es dann da ist, kann ich ja nochmals entscheiden, ob ich es behalten will und es als "meins" ansehe oder besser doch abgebe.


Ach an.di.! Auch bei Vergewaltigung? Sooo pauschal?

Eine Freundin von mir wurde mit 12 schwanger (von ihrem Vater!). Sie hat das Kind ausgetragen... Der Junge war sogar gesund und ist heute erwachsen! Aber sie konnte ihn nie so richtig lieben und annehmen.

Hier im Ort gab es ein junges Mädchen, dass ein Kind von ihrem Vater austrug... Es war schwerstbehindert und starb mit ca. 18 Jahren (so ungefähr; vielleicht auch 1-2 Jahre mehr oder weniger)... Alle im Ort verurteilten sie! Sie hat es doch gewollt! Hätte doch weggehen können als sie alt genug war! ~ Als sie Hilfe suchte, half ihr keiner!

Ich selbst hatte immer Angst; was wird, wenn ich schwanger werde...

Die Qualen der Vergewaltigung bzw. des Missbrauchs gehen so mindestens noch weitere 9 Monate weiter...

Bitte an.di.! Verallgemeinere bei solchen Themen niemals! Schon garnicht bei Themen, die Du niemals am eigenen Leib erleben wirst! ~ Irgendwie bedeutet mir so eine Verallgemeinerung weiteres Gefängnis und Gewalt, die durch Vergewaltigung und/oder sexuellen Missbrauch in der Kindheit schon von vielen Frauen und Kindern erlebt worden sind...

Lindgrün
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