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Autor Thema: Sterilisation  (Gelesen 9641 mal)
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tamagothi
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« am: 10. Jun 2006, 09:58 »

Hat isch hier schon mal ein Mann sterilisieren lassen und mag mal erzählen wie das für ihn war? Mein Mann hat sich entschlossen, wenn mein baby auf der Welt ist sich sterilisieren zu lassen. Weder er noch ich möchten weitere Kinder danach und er sagt auch zu sich seine Zeit ist dann abgelaufen. Ich bin zwar noch jung, aber mehr als 3 Möchte ich dann auch nicht haben. Ich bin froh dass er selbst sagt er möchte das, mir wäre nicht wohl bei dem Gedanken das bei mir machen zu lassen. Ich würds auch nie von ihm verlangen Wink
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« Antworten #1 am: 10. Jun 2006, 10:06 »

Du fragst Männer und ich bin ja nun mal keiner. Aber ich selbst bin sterilisiert. Also falls Du wissen willst, was ich da für Erfahrungen hab und warum ich es machen lies... dann bin ich gern bereit, mehr zu schreiben.

Lindgrün
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tamagothi
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« Antworten #2 am: 10. Jun 2006, 10:50 »

Hast du dir die Eileiter durchtennen lassen oder eine totaloperatio machen lassen? darf ich fragen wie es dazu kam dass du dich hast sterilisieren lassen?
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« Antworten #3 am: 10. Jun 2006, 12:46 »

Mein Mann hat sich vor etwa 2,5 Jahren sterilisieren lassen. Ihm wurden unter Vollnarkose die Samenleiter durchtrennt, man kann es aber nur mit örtlicher Betäubung machen lassen. Er durfte nach ein paar Stunden wieder nach Hause.
Nach etwa 12 Wochen wird dann getestet, ob die Strilisation erfolgreich war. Er musste also nochmal ein Samenprobe abgeben.

Nachteil der Sterilisation beim Mann ist, dass es nicht von der Krankenkasse bezahlt wird. Wir haben etwa 700 Euro bezahlt.
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« Antworten #4 am: 10. Jun 2006, 16:02 »

Zitat von: "tamagothi"
Hast du dir die Eileiter durchtennen lassen oder eine totaloperatio machen lassen? darf ich fragen wie es dazu kam dass du dich hast sterilisieren lassen?


Als Kind hab ich mir immer mindestens 4 eigene Kinder gewünscht. Ich wollte sogar Heimerzieherin werden, damit es Kinder mal besser haben als ich.

Später merkte ich dann, dass ich extrem kaputt gemacht worden bin in der Kindheit. Meine Mutter war niemals eine wirkliche Mutter. Ich sah es als Fluch, der von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Meine Mutter hatte schon eine miese Kindheit und war nicht fähig, eine richtige Mutter zu sein.

Ich spürte soooo viel Wut in mir und hatte Angst... Was, wenn ich ein eigenes Kind haben würde und es schreit und schreit und schreit? Was, wenn ich irgendwann ausrasten würde bei all der Wut in mir?

Ich wollte niemals einem Kind antun bzw. mitschuldig sein, was ich erlebt hatte!

Sobald ich zum ersten Mal meine Tage hatte, hatte ich riesige Angst, schwanger zu werden. Es war ein Wunder, denn ich bin seit es möglich war, niemals schwanger geworden. Keine Ahnung, wie mein Stiefvater das hinbekommen hat, denn die Pille nahm ich nicht.

Mit 30 hatte ich schon viele Klinikaufenthalte hinter mir und sprach es aus: Ich kann/darf einfach nicht Mutter werden!

Die Sterilisation erwies sich als schwieriger als gedacht. Ich hatte zwar vorgeschlagen, es mit Vollnarkose zu machen und per Bauchschnitt, aber das wollten die Ärzte nicht. ~ Ich hatte ja mit etwa 20 schon eine Unterleibsoperation. Da muss wohl schon einiges schief gegangen sein. Der erste Versuch war "von unten". Die Angst vor Schwangerschaft blieb komischerweise. Also lies ich testen, ob die OP erfolgreich war.

Sie pumpten mir ein Vakuum in den Unterleib, was ungefähr so schmerzhaft ist wie eine Geburt. Ich schrie mir die Seele aus dem Leib. Dann zogen sie die Eileiter in Sichtnähe und stellten fest: die schon einmal operierte Seite war gelungen, aber die andere nicht.

Danach wurde genau das gemacht, was ich zuvor abgelehnt bekommen hatte: Vollnarkose und Bauchschnitt.

Damals hatte ich mich entschieden, niemals Mutter zu werden. Aber inzwischen habe ich festgestellt, dass damit auch verbunden ist, niemals Großmutter zu werden.

Ich weiß nicht, wie ich heute entscheiden würde, wenn ich nochmal die Wahl hätte. Aber so kaputt wie ich bin, war es wohl für alle nicht entstandenen Kinder das beste! Und wenn jetzt bei meiner Scheidung auch noch Kinder im Spiel wären... dann hätte er wohl noch mehr Möglichkeiten, alles in seine Wahrheiten zu ziehen.

Auf jeden Fall finde ich es besser, selbst steril zu sein. Die Männer haben wohl immer das Problem um die Angst mit ihrer Potenz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Beziehung sowas aushält. In meiner Bekanntschaft ist die Ehe nach der Sterilisation des Mannes kaputt gegangen.

Lindgrün
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« Antworten #5 am: 10. Jun 2006, 17:52 »

Hallo liebes Lindgrün!

Ich kann deine entscheidung ein wenig nachvollziehn, werde es dir in naher zukunft wohl gleichsetzen! Es wäre beinah schon mal soweit gewesen, einmal Mutter zu werden, aber der Kelch ging an mir vorrüber!! Ich bin ebenfalls sehr kaputt, ich komm weder mit mir, noch mit meinem Leben klar ...und ich bezweifle das ich mit einem Kind klar kommen würde!

Meine Schwester ist dreifache Mutter, hatte aber schon zwischen ihrem zweiten und dritten Kind, eine Abtreibung! Vor vier Jahren hat sie sich dann sterilisieren lassen! .. Naja, jetzt lange nach ihrer scheidung, bereut sie es, denn sie wünscht sich noch eins mit ihrem "neuen" Freund!
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tamagothi
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« Antworten #6 am: 10. Jun 2006, 21:30 »

Lindgrün, das klingt echt furchtbar.


Du, das ist ja die eigene Entscheidujg von meinem Mann udn er weiss genau dass das schwachsinn ist dass man davon impotent wird  Rolling Eyes . Wei gesagt würde ich ihn niemals dazu überreden oder so
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« Antworten #7 am: 11. Jun 2006, 08:51 »

@Lindgrün... ich kann dich sooo gut verstehen.  Sad  Ich habe mich damals FÜR meine Kinder entschieden, gerade weil ich es besser machen wollte, als meine Eltern. Auch wenn ich mich manchmal dabei ertappe, Eigenschaften meiner Mutter zu übernehmen, bereue ich meine Entscheidung nicht.

@Tamagothi... wir haben damals auch überlegt, wer sich sterilisieren lässt. Nach einem Beratungsgespräch mit dem Frauenarzt haben wir entschlossen, dass er es machen lässt. Auch wenn wir die Kosten selbst übernehmen mussten. Die Sterilisation bei der Frau ist ja dennoch eine größere OP, als beim Mann und nicht so sicher wie beim Mann.
Es gibt verschiedene Arten der Sterilisation beim Mann. Wir haben uns für die Vasektomie entschieden.
Hab dir hier mal nen Link dazu rausgesucht. http://www.verhuetung-abc.de/index.html?html/hauptteil_vasektomie.html#html/li_naturlich.html

Ist natürlich in den ersten Tagen nicht angenehm, weil sich Blutergüsse bilden können und es dadurch etwas weh tut. Aber nach 3 Tagen konnte mein Mann wieder arbeiten gehen.
Weniger Lust auf Sex oder gar Impotenz ist bei uns nicht eingetreten.  Smile
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« Antworten #8 am: 11. Jun 2006, 12:04 »

Danke für die lieben mitfühlenden Antworten!

@One Of Us ~ Du klingst sehr traurig über Deine Erinnerungen und ziemlich verzweifelt über all das, was Du nicht hinbekommst. Mir geht es fast täglich ebenso. Trotzdem gibt es manchmal "lichte Augenblicke"; Augenblicke; Minuten; Situationen, wo ich mich riesig freue. Wenn es mir dann wieder scheisse geht, denke ich, es geht niiiiiiemals vorbei und es war niiiiiemals anders als beschissen!

Vielleicht sollten wir ein Freudetagebuch aufmachen, wo es verboten ist, NEGATIVES reinzuschreiben. Und wenn es uns dann schlecht geht, können wir darin lesen. Ja, ich glaube, ich mach es bei mir im Tagebuchtread! ~ Wäre das nicht auch was für Dich?

Glücklicherweise sind wir Menschen anpassungsfähig. On Of Us ~ denk nicht zu extrem drüber nach, was Du alles nicht schaffst (naja versuch es wenigstens ~ ich hab gut Reden!). Vielleicht bist Du ja eine wundervolle liebe Mutter, wenn es mal so weit ist. Könnte doch auch sein! Zu mir sagte jeder: Du hast so eine tolle Art, mit Kindern umzugehen! ~ Aber ich hab meine Ängste siegen lassen und leider somit auch meinen Stiefvater und meine sogenannte Mutter.

@ tamagothi ~ Realität und Verstand bzw. Gefühle und Ängste stimmen leider bei den Männern auch nicht immer überein! Ihr Schniedel ist ihnen heilig und ihre Potenz auch. Der siegt oft über die Vernunft; leider!

@ BirkelNo1 ~ Es wäre für mich schlimmer gewesen, wenn ich als Mutter versagt hätte oder ein Kind hätte abtreiben lassen müssen oder es im Heim gelandet wäre oder gar auf dem Friedhof! Glaub mir; ich war in meiner Kindheit oft nahe am Tod. ~ Einmal hat mich mein Bruder mit den Worten vor meiner in Rage an mir Kleiderbügel auf dem Kopf zerschlagenden Mutter mit den Worten gerettet: Für die doofe Kuh willst Du doch nicht in den Knast gehn! ~ Ich weiß bis heute nicht, ob er "nur" schlau war und wusste, wie er sie stoppen konnte oder ob er es genau so gemeint hat. Nach 5 Kleiderbügeln lag ich blutend und bewusstlos ewig lange auf dem Boden, ohne dass ein Arzt geholt wurde. So hatte ich öfter mal schulfrei...

Lindgrün
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« Antworten #9 am: 11. Jun 2006, 15:48 »

Zitat
Vielleicht sollten wir ein Freudetagebuch aufmachen, wo es verboten ist, NEGATIVES reinzuschreiben. Und wenn es uns dann schlecht geht, können wir darin lesen. Ja, ich glaube, ich mach es bei mir im Tagebuchtread! ~ Wäre das nicht auch was für Dich?


fände ich sogar sehr gut^^
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tamagothi
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« Antworten #10 am: 13. Jun 2006, 12:52 »

Lindgrün, mein Mann kann schon einschätzen was er will und was er nicht will Wink
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« Antworten #11 am: 09. Okt 2008, 00:59 »

Sagt mal,würdet ihr euch Sterilisieren lassen?
Oder ist von euch jemand vielleicht schon Sterelisiert?

PS:Ist nur ne Frage,nicht das ihr denkt das ich es machen will! Smile

« Letzte Änderung: 09. Okt 2008, 01:05 von Kristina » Gespeichert

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« Antworten #12 am: 09. Okt 2008, 01:17 »

Sagt mal,würdet ihr euch Sterilisieren lassen?
Oder ist von euch jemand vielleicht schon Sterelisiert?

PS:Ist nur ne Frage,nicht das ihr denkt das ich es machen will! Smile


Ich habe mich mit 28 Jahren sterilisieren lassen. Hatte zu dem Zeitpunkt die zwei Jungs und zusätzlich noch Multiple Sklerose. Somit war für mich klar, ich wollte mit einer solchen Erkrankung kein weiteres Kind.  Confused
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« Antworten #13 am: 09. Okt 2008, 02:12 »

Sagt mal,würdet ihr euch Sterilisieren lassen?
Oder ist von euch jemand vielleicht schon Sterelisiert?

PS:Ist nur ne Frage,nicht das ihr denkt das ich es machen will! Smile


Ich habe mich mit 28 Jahren sterilisieren lassen. Hatte zu dem Zeitpunkt die zwei Jungs und zusätzlich noch Multiple Sklerose. Somit war für mich klar, ich wollte mit einer solchen Erkrankung kein weiteres Kind.  Confused

Achso ok,ich kanns verstehen!

Für mich kommts eh nicht in Frage,bin noch viel zu jung,aber später mal hätte ich darüber VIELLEICHT mal nachgedacht. Confused
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« Antworten #14 am: 09. Okt 2008, 09:14 »

Wir haben darüber nachgedacht, dass mein Schatz es macht. Wieso eigentlich nicht? Ich könnte auf die Pille dann verzichten
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Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst. Albert Schweitzer
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« Antworten #15 am: 09. Okt 2008, 11:57 »

  http://forum.free2talk.de/index.php/topic,3802.0.html
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« Antworten #16 am: 09. Okt 2008, 14:09 »

Naja wenn ich es machen würde dann vielleicht erst so in 15-20 Jahren..Keine Ahnung,werde ich sehen! Smile
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« Antworten #17 am: 09. Okt 2008, 15:12 »

Ich denk halt man sollte das von seiner finalen Lebensplanung abhängig machen.
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« Antworten #18 am: 09. Okt 2008, 16:05 »

@Powergirl hast du meinen Sterlilisations Thread gelöscht? kopfkratz
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« Antworten #19 am: 09. Okt 2008, 16:31 »

Ich habe die Themen zusammengeführt Wink
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« Antworten #20 am: 11. Okt 2008, 19:45 »

Also ich weiß nicht, ich kann mir irgendwie nicht vorstellen mich sterilisieren zu lassen. Aber ich will ja jetzt auch erstmal Kinder bekommen. Also nicht gleich, aber irgendwann. Da kommt das auch gar nicht in die Tüte.
Und später? Ich weiß nicht warum, aber ich denke , auch da möchte ich es nicht machen lassen. Ich kann nicht genau begründen warum. es ist grad so ein gefühl der Abneigung.

@Luna: Seid ihr euch denn wirklich zu 100% sicher, dass ihr keine Kinder haben wollt? (also wenn ich fragen darf?)
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« Antworten #21 am: 11. Okt 2008, 21:11 »

@Luna: Seid ihr euch denn wirklich zu 100% sicher, dass ihr keine Kinder haben wollt? (also wenn ich fragen darf?)
Ja, sind wir.  Und wenn, hätte ich viel lieber ein Pflegekind als ein eigenes. Mit Babies kann ich sowieso nichts anfangen und die Zeit ist auch sehr anstrengend. Aber Kinder sind bei uns nie ein Thema gewesen. Es ist so schön, wie es ist - uns fehlt es nicht. Freundliches Lächeln
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« Antworten #22 am: 11. Okt 2008, 23:38 »

Kann dich zwar verstehen,jeder sollte so Leben wie er es für richtig hällt,aber trotzdem....
Wieso lieber ein Pflegekind als ein eigenes? kopfkratz  Verstehe das nicht ,kann es vielleicht sein,das du so darüber denkst weil du ein Kind verloren hast,oder weil dein Mann keine bekommen kann?

Was wäre den wenn dein Mann KInder kriegen könnte,hättet ihr euch dann ein Kind gewünscht?Sei ehrlich!
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« Antworten #23 am: 12. Okt 2008, 00:20 »

Also, viele definieren ihr Leben über ihre Kinder und brauchen ein Kind um sich vollkommen zu fühlen. Bisher habe ich nie das Bedürfnis gehabt ein Kind zu haben und oft fühle ich mich deshlab so richtig frei. Ich beneide keine Eltern, eher im Gegenteil. Oft nach einem Besuch, wo Kinder anwesend sind denke ich mir, wie glücklich wir sind. Wir haben viel Zeit füreinander, können Dinge tun, auf die wir spontan Lust haben und müssen nicht ständig alles planen. Ist es egoistisch? Vielleicht, aber jeder schiedes sich sein Leben selbst. Es ist mein Leben, ich lebe nur 1x - deshalb möchte ich die kostbare Zeit für die Dinge nutzen im Leben, die mich interessieren und Spaß machen. Ein Kind schrängt einen zu sehr ein.

Es hat nichts damit zu tun, dass ich eine Fehlgeburt hatte (das ist schon gute 10 Jahre her). Wie gesagt, ich wußte nicht, dass ich schwanger war und deshalb war diese Nachricht für mich nichts schlimm. Ich reagierte sogar sehr erleichtert.

Lt. dem Arzt kann mein Mann nicht so einfach Kinder zeugen, aber die Erkenntnis ist auch schon 10 Jahre alt. Die Dinge ändern sich manchmal und in heutiger Zeit ist (wenn man will) einiges machbar. Aber mein Mann will auch definitiv keine Kider und wollte auch keine, bevor er den Befund bekam.

Und wenn Kinder, warum keine eigenen? Warum nicht? Es gibt so viele Kinder, die froh wären eine Familie zu haben. Ein Baby erfordert viel Zeit, man kann in dieser Zeit nicht arbeiten. Persönlich kann ich mit Babies nichts anfangen. Finde sie weder süß, noch interessant. Erst wenn die Kinder zu sprechen anfangen finde ich sie angenehm. Also lt. meiner Beobachtung ab dem Alter von 2-3 Jahren. Man könnte also ein Pflege- /Adoptivkind ab diesem Alter aufnehmen und ggf. noch das Wunschgeschlecht wählen (weiterer Vorteil).

Aber das steht bei uns nicht zur Debatte. Man sagt zwar immer, man soll niemals "Nie" sagen..., aber hier sind wir uns schon eigentlich ganz sicher und so langsam sind wir in dem Alter, in dem wir es wissen sollten Wink
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« Antworten #24 am: 12. Okt 2008, 10:07 »

Ich meine, es ist ja gut, dass ihr euch einig seid und es auch beide nicht wollt. es würde sonst sicherlich zu einigen Problemen kommen. Ich kann deine Ansicht nachvollziehen und akzeptiere das auch. Wie du und Kristina gesagt haben, jeder muss sein leben so leben, wie er es für richtig hält. Aber wirklich verstehen (hoffe, das kommt jetzt nicht falsch an) kann ich es nicht. wahrscheinlich, weil zu meinen Gedanken über die Zukunft und mein leben immer Kinder dazugehören und ich auch unbedingt welche will. Da ist es schwierig, sich in andere reinzuversetzen, die anders denken. Aber solange ihr damit glücklich seid, ist es doch schön.

Darf ich noch fragen, was deine oder auch seine Eltern darüber denken? Ich meine, wünschen sie sich keine Enkel?
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