@maria und wie war der Film? Würdest du ihn weiterempfehlen?
hallo left-eye,
"volver" ist wirklich ein muss!!! reingehen und immer wieder ins kino zurückkehren.
hab der einfachheit halber mal einen beitrag von mir aus dem spiegel-forum rüberkopiert (bin heute ein bißchen bequem

)
"Auf den Film die ganze letzte Woche zu warten hat sich doch gelohnt.
Der Film beginnt zwar auf einem Friedhof, aber immerhin sind die einzigen, die dort noch Lebenszeichen von sich geben Frauen (Danke, Pedro!). Der erste Mann, der auftritt, ist Penélope Cruz´ Film-Ehemann, aber nicht lange, denn er bekommt sehr schnell durch die eigene Tochter das familieneigene Gemüsemesser zu spüren, nachdem er sich an dieser vergreifen wollte. Da die kleine Familie ohnehin ziemlich zerrüttet ist, wird aber auch dieser "Schicksalsschlag" recht routiniert weggesteckt und vertuscht. Auch Mutter Raimunda (Cruz) wurde als Kind von ihrem Vater missbraucht. Außerdem braucht sie ihr Messer, um Gemüse zu schneiden.
Raimundas Schwester Sole fährt derweil in die Heimat der Familie nach La Mancha, wo vor Jahren die Eltern bei einem Feuer ums Leben gekommen sind. Dort bekommt sie Gerüchte zu hören, dass Mutter Irene wieder von den Toten auferstanden sei, was sich bei der Rückkehr nach Madrid auch bestätigt. Die "tote" Mutter steigt quicklebendig aus dem Kofferraum von Soles Auto und lebt fortan mit ihrer Tochter zusammen, um noch einiges zu erledigen. Ihrem Mann und seiner Geliebten hat sie schon vor Jahren einen "heißen" Abschied bereitet. Alllerdings offenbart sich Irene nicht als Mutter und Sole tut alles, um das Geheimnis auch vor Raimunda zu bewahren, die ebenfalls ihre Schwester belügt. Ihr Mann habe sie verlassen. Dabei liegt er mittlerweile in einer Tiefkühltruhe in der Nachbarschaft. Aber wohin mit ihm? Vielleicht kann dabei ja Mutter Irene ihrer Tochter helfen, zu der sie nie ein besonders gutes Verhältnis hatte...
Ich muss sagen, Penélope Cruz hat mich in "Volver" am meisten überrascht. Zum ersten mal seit "Jamón, jamón" und vielleicht noch dem spanischen Original zu "Vanilla Sky" "Abre los ojos" hat sie mich wieder schauspielerisch überzeugt. Vielleicht weil sie hier endlich wieder "zu Hause" (nicht nur geographisch) arbeiten durfte. Auch gesanglich fand ich sie überzeugend. Allerdings fast schon zu überzeugend. Würde mich nicht wundern, wenn hier nachsynchronisiert wurde. Wenig glaubhaft ist allerdings der Altersunterschied zwischen Cruz und ihrer Film-Tochter. Schätze ich auf maximal zehn Jahre. Hat mich ein bißchen an Angelina Jolie und Colin Farrell als Mutter und Sohn in "Alexander" erinnert."