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free2talk.de  |  Rund ums Leben  |  Erziehung & Familie (Moderator: BirkelNo1)  |  Thema: Adoption
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Autor Thema: Adoption  (Gelesen 8310 mal)
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Mitglied durch Treffen überprüft Derya
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« Antworten #25 am: 22. Dez 2005, 10:40 »

@Lindgrün ich finde die antwort was Tamagothi gegeben hätte ich auch als nächstes gegeben.
Nein ich würde ein adoptiertes kind ( gehe ich davon aus ) auch lieben, aber wie gesagt es würde eine andere liebe sein. Denn wie du es vielleich t schon mit bekommen hast bin ich im 5. monat schwanger, und ich merke jetzt schon was für eine verbindung und liebe zu diesem ungeborene kind da ist. Und da denke ich wenn ich nach der entbindung ein anderes Kind adoptiere, könnte die liebe zwischen dem kind nicht so extrem sein wie jetzt.
Ob das Adoptierte Kind eine zweite wahl oder ein Notnagel ist wie du es sagst ist eine komplizierte frage im moment für mich, denn in meiner situation in dem ich im momentan stecke, würde die antwort ganz klar Ja sein. Ich denke aber das das verständlich ist oder doch ein bisschen egoistisch?? Keine Ahnung....
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Mitglied durch Post überprüft Lindgrün
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« Antworten #26 am: 22. Dez 2005, 17:15 »

Zitat von: "tamagothi"
Lindgrün, ich würde auch meine leiblichen KInder bevorzugen. Du solltest jetzt nicht denen einen Vorwurf machen die ihre eigenen KInder lieber heranwachsen sehen wollen, sondern denen die Kinder in die Welt setzen aber sie nicht haben wollen!


Du HAST Kinder! Da ist es für mich völlig logisch, dass Du sie uneingeschränkt liebst (was ja eigentlich bei jeder Mutter normal sein so sein sollte.).

Ich hab davon geredet, BEVOR man schwanger ist oder Kinder hat oder über das nächste (eigene) Kind nachdenkt ... über Adoption nachzudenken oder eben auch, weil man schon eigene Kinder hat.

Aber vielleicht mach ich dieses Thema kaputt, wenn ich weiter versuche, etwas zu erklären, was ich sowieso nicht gut in Worte fassen kann.

Vielleicht ist es einfach mein Wunsch, ich hätte sehr sehr gern ein liebendes Zuhause gehabt, wo ich nicht jede Sekunde meiner Kindheit Angst vor der nächsten Reaktion meiner Eltern hätte haben müssen. Sowas wünsche ich KEINEM Kind; weder in Heimen, noch in Adoptivfamilien, noch in leiblichen Familien!

Wahrscheinlich ist es wirklich so, dass solche wie wir eben letzten Endes immer nur zweite Wahl bleiben werden. Und das macht mich traurig. Aber ich muss es wohl akzeptieren. Es ist wohl doch besser, im Heim zu leben als ständig das gefühl zu haben, nur zweite Wahl zu sein.

Danke für Eure Ehrlichkeit! Ihr seid auf jeden Fall fair.

Lindgrün
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« Antworten #27 am: 22. Dez 2005, 19:24 »

Hm, das ist ein schwieriges Thema. Ich finde es auf jeden Fall klasse, wenn sich jemand dafür entscheidet, ein Kind zu adoptieren.
Aber wenn "Frau" ehrlich zu sich selbst ist, will sie sicherlich erstmal ein Kind aus ihrem Fleisch und Blut. Für mich kam das Thema Adoption nie in Frage, weil ich eigene Kinder wollte. Ich will damit nicht sagen, dass Adoptivkinder zweite Wahl sind, aber man hat zum eigenen Kind, welches man unterm Herzen getragen und Bewegungen gespürt hat, doch eine viel engere Bindung.
Wenn ich keine Kinder hätte bekommen können, hätte ich bestimmt auch über das Thema Adoption nachgedacht.

@lindgrün, ich glaube, ich weiß was du damit sagen willst. Wink
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« Antworten #28 am: 23. Dez 2005, 00:01 »

Bin ich in Punkto Frausein+Mutter so anders? Oder bin ich so unehrlich, dass ich es nicht mal weiß?

Schon als Kind wollte ich beruflich Heimerzieherin werden, Immer hatte ich viele Kinder um mich. Irgendwie flogen mir die Herzen von Kindern  zu, wohl auch weil ich selbst oft eine kindliche Art habe.

Oft wünsche ich mir innerlich, Mutter zu sein. Dabei hab ich aber an Kinder gedacht, nie wirklich ans schwanger sein und gebären.

Zu 99% weiß ich, dass es wohl nicht gut für die/meine Kinder gewesen wäre, weil ich der Dauerbelastung nicht stand gehalten hätte und die Kinder oder ich dabei drauf gegangen wären; entweder seelisch oder sogar körperlich.

Ich übe zwar eher Gewalt gegen mich aus als gegen andere, aber wer weiß... Ich hatte immer das Gefühl: Nur einen Schlag gegen m/ein Kind und ich hätte mich umgebracht.

Das (ungeborene oder auch adoptierte; Hauptsache Kind) Kind war für mich immer wichtiger als eigene Bedürfnisse; selbst das, Mutter zu werden.

Lindgrün
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« Antworten #29 am: 11. Jul 2006, 05:46 »

Ich denke das ich mein adoptiertes Kind genauso lieben werde wie mein eigenes. Seid ich jung bin habe ich daran gedacht ein eigenes Kind zuhaben und eins zu adoptieren. Wie schon gesagt es gibt soviele Kinder die ein zu Hause brauchen und warum kann ich nicht einmal auf meinen egoistischen Streifzug durch die Welt innehalten und das Richtige tun...

Okay was ich sagen will ist, dass ich Adoption gut finde und gerne bereit bin ein Kind aufzunehmen und ihm meine uneingeschrankte Liebe zu schenken.
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« Antworten #30 am: 27. Sep 2008, 19:08 »

Hm, das ist ein schwieriges Thema. Ich finde es auf jeden Fall klasse, wenn sich jemand dafür entscheidet, ein Kind zu adoptieren.
Aber wenn "Frau" ehrlich zu sich selbst ist, will sie sicherlich erstmal ein Kind aus ihrem Fleisch und Blut. Für mich kam das Thema Adoption nie in Frage, weil ich eigene Kinder wollte. Ich will damit nicht sagen, dass Adoptivkinder zweite Wahl sind, aber man hat zum eigenen Kind, welches man unterm Herzen getragen und Bewegungen gespürt hat, doch eine viel engere Bindung.
Wenn ich keine Kinder hätte bekommen können, hätte ich bestimmt auch über das Thema Adoption nachgedacht.



Ich sehe das auch wie Birkel! gut gemacht Ich denke das wenn jemand keine eigene KInder bekommen kann und sich dann welche adoptieren möchte das es sicherlich keine 2.Wahl ist,es ist einfach so das der KInderwunsch da ist.Und  finde natürlich auch klasse wenn KInder adoptiert werden,es gibt wirklich genug Kinder die Eltern suchen.Da ich selbst schon Mama bin ist das ein unbeschreibliches Gefühl das eigene KInd aufwachsen zu sehen. Wink
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« Antworten #31 am: 01. Okt 2008, 19:48 »

Das sehe ich auch so.

Ich möchte auch unbedingt Kinder haben. Ich gebe zu, am liebsten sollten es meine eigenen sein. Nicht, weil ich denke, dass ich sie mehr lieben könnte, aber einfach weil es für mich auch irgendwie die Vollendung der Liebe zu meinem Schatz wäre. Zumindest von meinem Standpunkt jetzt aus gesehen. Für mich ist es etwas besonderes, wenn ich daran denke, mit meinen Freund Kinder zu bekommen. Etwas gemeinsames für die Zukunft. Kann man das verstehen?

Aber ich denke, dass ich ein adoptiertes Kind genauso lieben könnte. Ich würde mich genauso aufopfern und versuchen alles für sie zu tun. Und ja, auch für mich wäre es ein "Notnagel", wenn ich keine eigenen Kinder bekommen könnte. Aber ich würde es nie als einen solchen bezeichnen. Für mich wäre es dann die erfüllung meiner Träume.
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« Antworten #32 am: 01. Okt 2008, 19:56 »

@you du hast es super geschrieben,und kann es nur unterschreiben. Wink
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