Lindgrün, ich würde auch meine leiblichen KInder bevorzugen. Du solltest jetzt nicht denen einen Vorwurf machen die ihre eigenen KInder lieber heranwachsen sehen wollen, sondern denen die Kinder in die Welt setzen aber sie nicht haben wollen!
Du HAST Kinder! Da ist es für mich völlig logisch, dass Du sie uneingeschränkt liebst (was ja eigentlich bei jeder Mutter normal sein so sein sollte.).
Ich hab davon geredet, BEVOR man schwanger ist oder Kinder hat oder über das nächste (eigene) Kind nachdenkt ... über Adoption nachzudenken oder eben auch, weil man schon eigene Kinder hat.
Aber vielleicht mach ich dieses Thema kaputt, wenn ich weiter versuche, etwas zu erklären, was ich sowieso nicht gut in Worte fassen kann.
Vielleicht ist es einfach mein Wunsch, ich hätte sehr sehr gern ein liebendes Zuhause gehabt, wo ich nicht jede Sekunde meiner Kindheit Angst vor der nächsten Reaktion meiner Eltern hätte haben müssen. Sowas wünsche ich KEINEM Kind; weder in Heimen, noch in Adoptivfamilien, noch in leiblichen Familien!
Wahrscheinlich ist es wirklich so, dass solche wie wir eben letzten Endes immer nur zweite Wahl bleiben werden. Und das macht mich traurig. Aber ich muss es wohl akzeptieren. Es ist wohl doch besser, im Heim zu leben als ständig das gefühl zu haben, nur zweite Wahl zu sein.
Danke für Eure Ehrlichkeit! Ihr seid auf jeden Fall fair.
Lindgrün