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free2talk.de  |  Smalltalk  |  Gastforum (Moderator: Krümel)  |  Thema: Kleiner Träumer
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Autor Thema: Kleiner Träumer  (Gelesen 5349 mal)
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.shadow.
Gast

« am: 11. Dez 2005, 22:26 »

Weine nicht, Kleines.
Niemand wird dich hören.
Niemand wird dich in den Arm nehmen
und dich trösten.
Es gibt keinen, der mit dir fühlt.
Keinen, der dich versteht.
Keinen, der sich für dich einsetzt.
Die Welt ist ungerecht,
zu ungerecht für alle,
die es wagen zu träumen.
Wenn deine Träume sterben,
weint niemand mit dir.
Wenn deine Träume sterben,
wird keiner verstehen,
warum du überhaupt weinst.
Denn niemand außer dir
weiß dass er gestorben ist,
weiß dass er in deinem Innersten zerbrochen ist.
Zerbrochen in tausend kleine Scherben,
die sich jetzt in dein Herz bohren.
Dein Blick ist starr,
deine Augen sind leer.
Du siehst die Welt nicht mehr als die Welt,
die sie einmal gewesen zu sein schien.
So weine nicht, kleiner Träumer.
Vergiss nicht,
dass du eigentlich nur um dich weinst.
Dass du eigentlich einen Teil von dir verloren hast.
Wagst du es öfter,
wirst du noch ganz verschwinden.
Glaube mir, denn ich bin wie du.
Ich war verloren in mir selbst.
Auf der Suche nach meinem Traum.
Auf der Suche nach mir.
Doch ich weine nicht mit dir.
Ich würde dich mehr verletzten,
als dass ich dir helfen würde.
Du musst alleine den Drang nach
einer absolut glücklichen Zukunft aufgeben.
Denn sie ist nur Schein.
Es gibt nicht das vollkommene Glück,
dass du aus deinen Träumen kennst.
Das ist die harte Realität.
Vergiss die Träne,
die über deine Wange rollt,
ich werde dir ein Taschentuch geben.
So weine nicht, kleiner Träumer.
Es gibt nur einen,
dem du vertrauen kannst.
Es gibt nur einen,
dem du deine Nöte erzählen kannst.
Es gibt nur einen,
der weiß wie du im Innersten bist.
Und das bist du.
So höre auf,
dich im Mitleid zu versenken.
Denn dein Traum wird nicht verschwinden,
solange du an ihn glaubst.
Träume sterben nur,
wenn das eigene Handeln sie dazu zwingt.
Damit ist gemeint,
dass du sie nicht verleugnen sollst,
dass du sie nicht in die Ecke drängen sollst,
nur um etwas "Besonderes" zu sein.
Denn das bist du schon.
Du hast einen Traum,
den niemand anderes mit dir teilen kann.
Du hast einen Freund,
den du noch nicht erkannt hast.
Dieser Freund ist genauso wie du,
er ist immer bei dir,
er wird dich nie verlassen,
außer du lässt es zu.
Du kannst ihn nicht hassen,
du kannst ihn nicht sehen.
Du kannst ihn nicht einmal berühren.
Aber du kannst an ihn glauben,
kannst auf ihn bauen und vertrauen,
kannst dir sicher sein,
dass er dich beschützt,
kannst dir sicher sein,
dass er weiß wie du dich fühlst.
Er kann nicht reden,
er kann nicht sehen.
Er kann nicht hören,
kann nur verstehen.
Also, hör auf zu weinen, kleiner Träumer.
Letztendlich bist du doch nicht allein.
Letztendlich wirst du das auch niemals sein.
Du musst ihn nur erkennen,
deinen besten Freund.
Darfst dich nie von ihm trennen,
dann bleibt er dir immer treu.
Stirbst du, stirbt er mit dir.
Weinst du, weint er mit dir.
Schreist du, schreit er mit dir.
Bist du nicht bei guter Laune,
heitert er dich wieder auf.
Glaube mir,
mit mir geschah das gleiche
wie jetzt mit dir.
Nun hör auf zu trauern...
Glaube mir,
ich kann jetzt einschätzen,
wie gut es ihm geht,
ob er ihn meinem Wirrwarr in mir untergeht,
was er nie tun wird.
Denn er ist wie ich.

Er ist mein allerliebster Freund.
Er ist mein Traum,
der niemals sterben wird.

Träume formen nicht nur die Welt,
Träume formen vor allen Dingen auch die eigene Person.

Siehst du kleiner Träumer?
Jetzt ist er bei dir.
Ich sehe du hast verstanden.
Verleugne nie deine Träume,
denn damit verleugnest du dich
und das was einen Menschen ausmacht.
Wenn deine Träume sterben, stirbst auch du.
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Gast

« Antworten #1 am: 11. Dez 2005, 22:29 »

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
  dass ich dich einschlafen sehe, würde ich dich besser zudecken
  und beten, man möge deine Seele schützen.

  Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
  dass ich dich zur Tür rausgehen sehe,
  würde ich dich umarmen und küssen
  und dich für eine weitere Umarmung zurückrufen.

  Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
  das ich deine Stimme höre,
  würde ich jede Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen,
  damit ich sie Tag für Tag wiedersehen könnte.

  Wenn ich wüsste, das es das letzte Mal ist,
  dass ich einen Moment innehalten kann,
  um zu sagen "Ich liebe Dich"
  anstatt davon auszugehen, dass du weißt,
  dass ich dich liebe.

  Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
  dass ich da sein kann, um den Tag mit dir zu teilen,
  Weil ich sicher bin, dass es noch andere Tagen geben wird,
  ich würde jede Minute 60 Sekunden lang auskosten, um bei dir zu
  sein.

  Es gibt sicherlich immer ein "morgen"
  Um ein Versehen, einen Irrtum zu begehen.

  Und wir erhalten immer eine 2. Chance,
  um einfach alles in Ordnung zu bringen.

  Es wird immer einen anderen Tag geben,
  um zu sagen: "Ich liebe dich".

  Und es gibt sicher eine weitere Chance,
  um zu sagen: "Kann ich etwas für dich tun?",
  "Kann ich dir helfen?".

  Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen sollte,
  und es bleibt nur der heutige Tag,
  möchte ich dir sagen, wie viel du mir bedeutest.

  Das "morgen" ist niemandem versprochen,
  weder jung - noch alt.
  Und heute könnte die letzte Chance sein
  Die Du hast, um Deine Lieben fest zu halten.

  Also, wenn du auf Morgen wartest,
  wieso tust Du's nicht heute?
  Falls das "Morgen" niemals kommt,
  wirst du bestimmt bereuen,
  dass du dir keine Zeit genommen hast,
  Für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen Kuss.

  Falls das "Morgen" niemals kommt,
  wirst du bestimmt bereuen,
  dass du zu beschäftigt warst, um jemanden etwas zuzugestehen,

  was sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.

  Nimm dir die Zeit zu sagen: "Es tut mir leid"
  "Bitte verzeih' mir", "Danke", oder "Ist in Ordnung"

  Nimm dir die Zeit und halte deine Lieben heute fest
  Und flüstere ihnen ins Ohr,
  sag ihnen, wie wichtig sie für dich sind
  und das sie immer einen Platz in deinem Herzen haben werden.

  Wenn es keinen Morgen gibt,
  musst du den heutigen Tag nicht bereuen.
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Gast

« Antworten #2 am: 11. Dez 2005, 22:32 »

Sie sitzt seit Stunden vor dem Fenster
Schaut den Regentropfen nach
Sie läßt ihre Blicke wandern
Durch den Regen durch die Nacht
Erinnert sich an alte Zeiten
Alte Freunde altes Leid
Hofft auf Dinge die mal kommen
Keiner hört sie wenn sie weint

Und wieder spürt sie die Tränen
Auf ihrem Gesicht
Sie würde lieber nicht hier sein
Ihre Hoffnung zerbricht
Sie versucht zu entkommen
Doch gelingt es ihr nicht

So bleibt sie allein
Zählt die Stunden bis zur Ewigkeit
Sie ist allein
keiner da, der bei ihr bleibt, wenn sie weint
Sie ist allein
zählt die Stunden bis zur Ewigkeit
Sie ist allein
Keiner da, der mit ihr weint

Sie sitzt seit Stunden vor dem Fenster
Die Sonne blendet ihren Blick
Sie ist allein, sie ist verlassen
Keinen Ausweg, kein Zurück
Doch worauf soll sie schon warten
Sie muss ihr Leben neu sortieren

Sie sitzt seit Stunden vor dem Fenster
Sie blickt stundenlang ins Nichts
Der Tag ist um, die Nacht gekommen
Der Mond scheint kalt auf ihr Gesicht
Erinnert sich an alte Zeiten
Alte Freunde altes Leid
Hofft auf Dinge die mal kommen
Keiner hört sie wenn sie weint
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« Antworten #3 am: 15. Dez 2005, 14:18 »

WOW  Surprised  Das hast du so geil geschrieben *ma knuddel*
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« Antworten #4 am: 15. Dez 2005, 15:28 »

Oh, das habe ich noch gar nicht gesehen - wow gut gemacht  Surprised
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Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte. Berthold Auerbach

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst. Albert Schweitzer
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« Antworten #5 am: 15. Dez 2005, 18:46 »

Das erste gefällt mir richtig gut... das ist einfach wow... das zweite kenn ich von einer anderen seite.. und das dritte konnt ich gar nicht mehr lesen...

Aber das erste ist wirklich toll...
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"Man muss das anpacken, was man für unmöglich hält." ~Eleanor Roosevelt
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« Antworten #6 am: 23. Dez 2005, 14:29 »

Wow, genauso geht es mir gerade ... sehr sehr schön
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« Antworten #7 am: 15. Aug 2007, 15:13 »

Wie ist das geschehn,
ich kann nicht verstehn,
was jetzt anders ist.
Ich halte deine Hand,
doch sagt mir mein Verstand,
daß du nicht bei mir bist.
Man war sich so nah,
kein Zweifel war je da,
und auch kein falscher Ton.
 Jetzt seh ich dir an,
wir kommen aus der Bahn,
ist das die Endstation?

Fremde oder Freunde,
wie wird alles sein?
Wieder unzertrennlich,
oder ganz allein?
Freunde Du und ich zusammen
was auch kommen mag
zwei auf verschied`nen Wegen
in den neuen Tag.
Fremde oder Freunde,
die Frage ist gestellt,
und wir müssen wissen,
wie nun der Würfel fällt.
Du nur kennst die Antwort,
du und ich der Wind,
ob wir von nun an
Fremde oder Freunde sind

Soviel Zärtlichkeit
fühlten wir zu zweit,
wo ist das alles hin?
Es kann nicht möglich sein,
daß ich auf ja und nein
für dich ein And`rer bin.
 Mir ist nur nicht klar,
woher droht die Gefahr,
wie wende ich sie ab?
Gab es ein Signal,
das ich irgend einmal
nicht recht gedeutet hab?
....
....
....
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« Antworten #8 am: 15. Aug 2007, 15:17 »

Regen fällt - kalter Wind
Himmel grau - Frau schlägt Kind
Keine Nerven - so allein
Das Paradies kann das nicht sein

Männer kommen müd' nach Haus
Kalte Seele fliegt hinaus
Kind muß weinen - Kind muß schrei'n
Schrei'n macht müde - Kind schläft ein

Ich hab Heimweh...
            Fernweh...
            Sehnsucht?
Ich weiß nicht, was es ist

Keine Sterne in der Nacht
Kleines Kind ist aufgewacht
Kind fragt, wo die Sterne sind
Ach, was weiß denn ich, mein Kind...

Ist der große Schwefelmond
eigentlich von wem bewohnt
Warum ist der Himmel leer?
Ist da oben keiner mehr?

Ich hab Heimweh...
            Fernweh...
            Sehnsucht?
Ich weiß nicht, was es ist
Ich will nur fort
Ganz weit fort

Ich will raus!

Warum hast Du mich geboren?
Bevor ich da war, war ich schon verloren
Land der Henker - Niemandsland
Das Paradies ist abgebrannt

Ich hab Heimweh
Ich will nur weg
Ganz weit weg
Ich will fort
Ich will ganz weit fort

Ich will raus!
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« Antworten #9 am: 15. Aug 2007, 15:19 »

Die Tage werden kürzer
und die Zeit läuft mir davon
Ich zähl schon die Sekunden
die ich nie zurückbekomm

Und die einsamen Nächte, wo
absolut nichts läuft
Wo selbst die große Liebe sich
hemmungslos besäuft
Wo mittlerweile jede große Illusion
geplatzt ist wie ein ganz
normaler Luftballon... Komm und

Halt mich fest
Ich will da nicht hinunterfall´n...

Die Herzen sind noch härter als
Marmor, Stein und Stahl
Die, die noch schlagen, schlägt man
wie die Wälder alle kahl

Wir machten uns´re Schwäche
mal zu uns´rer Kraft
und dachten jahrelang so hätten wir´s
geschafft

Doch jetzt fühl ich mich wehrlos
mit dem Rücken an der wand
Alles, was ich brauche
ist nur Deine Hand... Komm und

Halt mich fest
Ich will da nicht hinunterfall´n...
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« Antworten #10 am: 15. Aug 2007, 15:22 »

Fühl mich erschlagen von dem Tag
der nicht mal angefangen hat
Das Frühstück steht da, wie verlor'n
Nicht angerührt und Du bist durch die Tür
Spür die Tränen im Gesicht
Laß es kommen, wehr mich nicht
In mir drinn ist es so leer
Warum ist ein leerer Kopf so schwer?

Und der Traum, mit Dir alt zu werden
scheintt ausgeträumt
Schmilzt wie Butter in der Sonne
Und der Tisch wird abgeräumt

Es tut weh - wie beim ersten Mal
Es tut weh - einfach jedesmal
Es tut weh - heut ein bischen mehr
weil ich weiß; alle Tränen der Welt
und Versprechungen, die man eh nicht hält
bringen Dich nicht mehr her

Wir wollten alles und noch mehr
Doch daß es so zu Ende geht
so ganz gewöhnlich - tut am meisten weh
Du stehst vor mir und fragst mich:
"Wie, wie heilt man Gefühlslegasphemie?"
Ich weiß nicht mal wie man das schreibt
Und sage nur: "Es tut mir leid!"
Und die Tür fällt in's Schloß und all die Jahre sind um
Das ging alles viel zu schnell
Ich weiß nicht mal genau warum

Es tut ...

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« Antworten #11 am: 15. Aug 2007, 15:25 »

Ich dachte, daß ich endlich
Drüber sei
Ich dachte, Du und ich
Das wär vorbei
Doch weit gefehlt, Du
Steckst in mir drin
Hast mich total besetzt
Und ich glaube, ich bin
Wieder mal soweit
Daß ich `nen Doktor brauch

Sag mir endlich, wann
Wann ich endlich
Ohne Dich leben kann
Sag mir endlich, wie
Wie ich das schaff
Oder schaff ich das nie ?

Da sind wohl zweieinhalb
Milliarden Frauen auf der Welt
Doch ich zuck zusammen
Wenn Dein Name fällt
Und jeder fragt mich
Was Du so machst
Ich hör schon, wie Du lachst
Seh den anderen Mann
Der Dich statt meiner lieben kann
Und erzähle den neuesten Witz

Sag mir endlich, wann
Wann ich endlich
Ohne Dich leben kann
Sag mir endlich, wie
Wie ich das schaff
Oder schaff ich das nie ?

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« Antworten #12 am: 15. Aug 2007, 15:29 »

Du weißt wir haben uns nichts geschenkt
Wir haben uns um Jahre nur bestohlen
Und die sind jetzt weg
Ich weiß, ich hab Dich oft gekränkt
Ich hab nur reagiert, Du hast so
Oft mein kleines Herz verletzt
Es wär so leicht zu schweigen
So zu tun, als wenn nichts wär
Doch es brächte und der Wahrheit
Ganz bestimmt kein Stückchen näher

Hast mich erdrückt und überrollt
Du hast mein bestes nur gewollt
Und es mir abgenommen
Liebe hast Du das genannt
Ich hab`s ertragen, jahrelang
Ich hab mich freigeschwommen
Und bin zurückgekommen

Liebe Manu, jetzt ist es soweit
Die Wunden sind vernarbt
Denn man wird älter mit der Zeit
Ich bin nicht dran gestorben
Und auch nicht abgedreht
Ich hab Deine Liebe überlebt

Hast die Signale nicht gesehen
Die Schreie nicht gehört und irgendwann
Trat wirklich Ruhe ein
Da war`s zu spät zurückzugehen
Es hätte nichts gebracht, so schlimm das ist
Es scheint normal zu sein
Irgendwann begriff ich
Daß man einfach lügen muß
Du hast es mir oft vorgemacht
Und ab da war wirklich Schluß

Ich hab mein Leben nur an Dir
Geschickt vorbeimanövriert
Du hast nichts mitbekommen
Hab Dir Geschichten nur erzählt
Was wußtest Du von meiner Welt
Die Zeit im Flug verronnen
Erinnerst Dich verschwommen

Liebe Manu, jetzt ist es soweit
Die Wunden sind vernarbt
Denn man wird älter mit der Zeit
Ich bin nicht dran gestorben
Und auch nicht abgedreht
Ich hab Deine Liebe überlebt
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« Antworten #13 am: 15. Aug 2007, 15:31 »

Mein Herz hat `nen Sprung
Und jetzt ist es im Eimer
Beim Sperrmüll, da stell ich es raus
War schon immer allein
Doch jetzt bin ich alleiner
Halt mich schon selbst nicht mehr aus

Ich bin nicht der Typ
Der die Trauer genießt
Und still sein Beaujolais trinkt
Fühl mich eher wie`n Schwein
Das beim Flaschenbier schwitzt
Und besoffen im Weltschmerz versinkt

Nein, ich brauch Dich nicht
Ich will Dich nie wieder sehen
Vergess Deine Stimme
Vergess Dein Gesicht
Seh Dich in meinem Bier untergehen

Dein Abgang war bombig
Und so sieht es hier aus
Anarchie zwischen Trümmern und Dreck
Zerbrochene Träume, zerbrochenes Glas
Denk bloß nicht, ich räum das hier weg

Nein, ich brauch Dich nicht
Ich will Dich nie wieder sehen
Vergess Deine Stimme
Vergess Dein Gesicht
Seh Dich in meinem Bier untergehen
Nein, ich brauch Dich nicht...

Mein Herz hat `nen Sprung
Und jetzt ist es im Eimer
Beim Sperrmüll, da stell ich es raus
Wenn ich nichts dafür will, vielleicht
Nimmt es ja eine
Die da besser mit umgeht, und überhaupt:

Nein, ich brauch Dich nicht
Ich will Dich nie wieder sehen
Vergess Deine Stimme
Vergess Dein Gesicht
Seh Dich in meinem Bier untergehen
Nein, ich brauch Dich nicht...



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« Antworten #14 am: 15. Aug 2007, 15:33 »

Ich hab Dir alles gezeigt
All die Schwächen und Fehler
Die Narben aus ganz alter Zeit
Meine süßesten Lügen
Die bitterste Wahrheit
Die dunkelsten Seiten
Die wildeste Lust
Ich hab mich nie verstellt
Hab mein Leben vor Dir
ausgebreitet und dachte
Daß irgendwas dabei ist
was Dir gefällt

Du hast alles gesehen
Was hast Du dabei gedacht
Du hast alles gesehen
Wohin sollen wir gehen,
gibt es keine Geheimnisse mehr

Ich hab Dir alles gesagt
Und sogar als ich dachte
Du betrügst, sagte ich Dir
Daß ich Dich mag
Daß mit Dir nicht leicht ist
Doch ohne Dich schwer
Daß die viel zu kurzen Nächte bei Dir
Meine schönsten Tage sind
Hab Dir alles gesagt, doch jetzt sehe ich
daß soviel zwischen den Zeilen verloren ging

Du hast alles gesehen ...

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