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Autor Thema: schwieriges Thema, welches Kind lieber?  (Gelesen 2368 mal)
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An.Di.
der Sommer, der bis auf April keiner war ists chon vorbei :-(
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« am: 09. Nov 2005, 16:36 »

Ich eröffne hier einmal ein Tabuthema. Oft ist es ja so, dass man zu einem Kind einen näheren Bezug hat, als zu einem anderen. das ist natürlich auch bei den eigenen Kindern so. Denn Vater-Sohn Beziehungen sind nunmal ganz andere als Mutter-Sohn; Mutter-Tochter; Vater-Tochter-Beziehungen. Gibt  es zwei Jungs oder zwei Mädchen als Kinder baut sich trotzdem ein unterschiedliches Verhältnis auf, was zwar für das "benachteiligte" kind nicht gut ist, aber natürlich ist. Man kann nicht mit allen Menschen gleich gut. Somit meine Frage an die MÜtter und Väter, aber auch an kinderlose. Wie empfindet ihr. Ich meine dabei nicht die Liebe zum Kind (ich denke die ist auf jeden Fall gegeben), sondern eher das Verhältnis zum Kind und umgekehrt auch das Verhältnis vom Kind zu den Eltern. Wie sieht es da bei euch aus oder wie seht ihr das? Vielleicht auch schon Erfahrungen als Kinderlose(r) im Umgang mit Kindern gemacht? Verein usw.?
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Gruß, An.Di.
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« Antworten #1 am: 09. Nov 2005, 16:41 »

Klar hat man als Eltern mehrer Kinder zu jedem Kind einen anderen Bezug. Das hab ich selbst erlebt und auch in meiner Familie ist das so.
Meine Eltern haben meinen Bruder und meine Schwester immer bevorzugt. Ich war meistens diejenige, die alles ausbaden musste, als ältere Tochter. Und nicht nur deswegen habe ich heute keinen Kontakt mehr zu meinen Erzeugern. Hat aber auch nen Hintergrund, den ich hier nicht näher erläutern möchte.

Meine Tochter z.B. ist ein totales Mamakind, wobei mein Sohn eher an seinem Vater hängt. Wir lieben beide gleich, obwohl meine Tochter nicht die leibliche Tochter meines jetzigen Mannes ist.
Aber dieser Bezug hat sich einfach so ergeben und das stellt für uns kein Problem dar. Die Kids werden gleich behandelt und niemand wird bevorzugt. Nur die Kuschelpartner suchen sich die Kids selbst aus. Wink
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« Antworten #2 am: 09. Nov 2005, 16:59 »

@ BirkelNo1 : vielen Dank schon mal für Deinen sehr offenen Anfang. Stimmt, das Alter spielt auch sehr oft eine große Rolle. Oft wird das zweite Kind bevorzugt und das ältere/älteste "benachteiligt", da es eben schon älter ist und von ihm bereits mehr erwartet wird. Dennoch sieht das ältee Kind auch, dass sich die Eltern verstärkt um das Kleinere kümmern (was ja auch in der Natur liegt, dass ein jüngeres Kind auch mehr braucht). Dennoch wird das ältere Kind dann auch mal eifersüchtig auf seinen "Nebenbuhler".
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Gruß, An.Di.
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« Antworten #3 am: 10. Nov 2005, 12:22 »

Also ich kann ja mal nur von mir und meiner Familie reden.

Bei uns haben meine Eltern immer versucht ein ausgeglichenes Verhältnis zu allen zu haben. Klar geht das nicht immer. Mal braucht das eine Kind einen mehr und mal andere. Es wechselte also oft. Und ich hatte manchmal das Gefühl, dass meine Geschwister bevorzugt werden. Aber wenn ich mir es recht überlege, dann war es nicht wirklich so.

Ok, meine kleine Schwester ist nun gerade mal wichtiger in der Familie und bekommt mehr zuwendung einfach deswegen,w eil sie auch noch zu Hause wohnt, ich ein Jahr weg war und meine große Schwester schon seit fünf Jahren nicht mehr zu Hause wohnt. Trotzdem versuchen sie es immer gerecht zuhalten und dafür bin ich ihnen sehr dankbar, weil ich würde nicht damit klarkommen, wenn sie einen anderen bevorzugen würden.
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« Antworten #4 am: 13. Aug 2006, 10:04 »

Bei uns in der Familie wurden auch alle gleich geliebt. Ich hatte nie das Gefuehl bevor-oder benachteiligt zu werden und ich weiss das meine Brueder das genauso empfinden. Klar gab es so Sachen die ich unfair fand weil ich als Aelteste alles erkaempfen musste (Taschengeld, abends wiederkommen..) und bei den Anderen hatten meine Eltern sich schon dran gewoehnt und es lief alles lockerer/grosszuegiger ab.

Obwohl meine Mutter mir vor einiger Zeit mal gesagt hat das mein Bruder der liebste von uns 3en ist und ich fuer nen Moment gedacht habe : und ich? Bin ich etwa nicht lieb? weiss ich trotzdem wie sie es meint und das sie uns alle liebt.

Das Verhaeltnis zu meinem Vater mag sich zu dem meiner Mutter unterscheiden allerdings aendert das nichts an der Tatsache das ich sie beide gleich lieb habe.
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« Antworten #5 am: 15. Aug 2006, 14:12 »

Also ich mag beide Kinder gleich - jedes auf seine eigee Art und weise. Wobei Sandro mehr ein Mamakind ist weil der gern kuschelt und schmusig ist und Pascal das ist ein flippiger der macht total gern Sachen wo Sandro sich schon beim Gedanken dran schüttelt (hoch klettern, Fußball und so) und macht das am liebsten mit Papa.

Manchmal frage ich mich schon wie sich das dann wohl mit einem Dritten Kind aufteilt  Confused
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« Antworten #6 am: 17. Aug 2006, 22:13 »

Was mir zu dem Thema noch einfällt. Ich hatte letztes Jahr zu meinen beiden Au-Pair-Kindern auch sehr unterschiedliche Beziehungen. Beide waren super lieb und mir total wichtig, aber doch war die Beziehung zu "meiner Großen" noch tiefer als zu der kleinen. Lag wohl auch daran, dass ich mit der Großen schon mehr über alle Dinge reden konnte. Und sie mir auch immer sehr viel erzählt hat.
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