Bianka
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« am: 24. Jan 2005, 22:43 » |
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Stadien des Träumens & Unterschiede des Astralwanderns
Stadien des Träumens
Hier folgt nun ein ungefähres Unterscheidungsspektrum für die verschieden Intensitätsstufen von Träumen oder die Lebhaftigkeit und Genauigkeit von Traum-Erinnerungen:
Stufe 0: Keinerlei Erinnerungen an irgendwelche Träume Stufe 1: Das vage Gefühl, einen Traum gehabt aber vergessen zu haben Stufe 2: Das undeutliche Gefühl, mit einer traumbedingten Emotion erwacht zu sein Stufe 3: Eher vage Erinnerung an Gefühl, Personen, Örtlichkeiten oder Story des Traums Stufe 4: Klare, deutliche Erinnerung an das gesamte Traumgeschehen incl. Emotionen Stufe 5: Erkenntnis der Traumhaftigkeit des Geschehens während des Traums, Eingreifmöglichkeit, Steuerbarkeit und Erinnerungen an das Wachleben oder vorherige andere Träume im Traum. (Der Traum, dass Du gerade träumst) Danach folgen selbstdefinierbare Stufen bis hin zur Außerkörperlichkeit und weiter, je nach Geschmack, Anschauung und Zielsetzung.
Jede (auch vage oder latente) Erinnerung ab Stufe 1 ist es zu jeder Zeit wert, sofort niedergeschrieben zu werden. Nachts aufzuwachen und sich selbst zu versichern, morgens werde man schon noch genug zu schreiben haben, entmutigt das Unbewusste, bei der Bewusstmachung behilflich zu sein. Das getreue dokumentieren ALLER übermittelten Inhalte (Botschaften) hingegen ermutigt es und kann in relativ kurzer Zeit zu großen persönlichen Erfolgen auf der Basis von Einsicht und Erkenntnis führen.
Je klarer die Träume werden, um so erholsamer wird der Schlaf und man wird mit weniger Schlaf leistungsfähiger. Ob man die gewonnene Energie im Tagesablauf nutzt, oder ob man entspanntes ausgeruhtes Liegenbleiben als Ausgangsbasis für Außerkörperlichkeits-Übungen nimmt, bleibt jedem selbst überlassen.
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Bianka
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« Antworten #1 am: 24. Jan 2005, 22:43 » |
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Bewusst träumen - der luzide Traum (1)
Bei den Träumen ist eine Unterkategorie für unsere Zwecke besonders wichtig und nützlich: der Klar- oder Luzid-Traum. Manche Autoren unterscheiden zwischen diesen Bezeichnungen. Einige nennen den Klartraum den bewusster erlebten Traum, manche den Luziden Traum und einige bewerten beide Unterarten als gleichartig. Für unsere Betrachtung ist es jedoch zweckmäßiger, beide Arten als äquivalent zu betrachten.
Genau genommen ist die Gleichartigkeit der Bedeutung beider Begriffe auch gerechtfertigt. Die deutsche Bezeichnung Klartraum definiert einen Traum, der sich durch Klarheit des Bewusstseins und Deutlichkeit der Erinnerungen im Traum und an den Traum auszeichnet.
Die Bezeichnung luzid bzw. lucid stammt vom lateinischen Wortstamm Lux, das Licht. Der ursprüngliche Buchstabe X wurde wie bei vielen lateinischen Worten, die im indo-germanischen Sprachraum verwendet werden durch das Z bzw. C ersetzt. Somit bedeutet der Begriff luzider Traum also „Licht-Traum“ oder „leuchtender Traum“. Damit wird deutlich, dass es sich beim luziden Traum allein vom Wort her ebenso wie beim Klartraum um einen ungewöhnlich deutlichen Traum handelt
Besonders Autoren, die sich beruflich als psychologische Traumforscher verstehen, ziehen gern eine beider Bezeichnungen vor und werten dann die jeweils Andere als im Bereich des Mystizismus angesiedelt und somit „unwissenschaftlich“. Gerade wissenschaftliche Autoren, die letztlich einem wissenschaftlichen „Glaubenssystem“ angehören, treffen gerne diese Unterscheidung, um gewisse Themenbereiche außerhalb ihres eigentlichen Forschungsgebietes zu vermeiden.
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Bianka
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« Antworten #2 am: 24. Jan 2005, 22:43 » |
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Bewusst träumen - der luzide Traum (2)
Man trifft z.B. die Ansicht an, Träume und gerade Klarträume seien zwar als Lebenshilfe oder Therapie-Inhalte nützlich, aber bezüglich Fragen über das seelische Weiterleben nach dem Tod vertraue man besser seiner Religion. Solche Anschauungen dienen wohl dazu, neue therapeutische Verfahren durchzusetzen ohne die potentiellen Patienten oder wissenschaftlichen Mitverfechter durch allzu unorthodoxe Theorien abzuschrecken. Oder den Autoren selbst mangelt es am Glauben an die lebensübergreifenden Konsequenzen ihrer eigenen Erfahrungen.
Autoren von Büchern zum Thema Astralreisen oder AKE (außerkörperliche Erfahrung) gehen jedoch gewöhnlich viel weiter als wissenschaftliche Autoren, die sich nur bis zur Traum-Thematik vorwagen. Die meisten Texte, die sich auf AKE beziehen, stufen den Klartraum im Erlebnisspektrum unterhalb der Astralerfahrung ein. Während eines luziden Traumes ist der Träumende zwar in der Lage, seinen Trauminhalt bewusst zu steuern, aber die Szenerie wird als weniger plastisch und bedeutsam empfunden als die Erlebnisse während einer AKE.
Prinzipiell handelt es sich beim Klar- bzw. Luziden Traum um einen Traum, in dem der Träumende feststellt, sich im Traumzustand zu befinden. An dieser Stelle, da der gewöhnliche Traum in den luziden Traum übergehen kann, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder sind Bewusstsein und Unterbewusstsein vorbereitet, willens und in der Lage, die Traumsteuerung unter Zuhilfenahme benötigter und verfügbarer Erinnerungen, Pläne und Ziele zu übernehmen oder sie sind es nicht.
Im erwähnten Zustand der vollständigen Bereitschaft bleibt der luzid gewordene Traum luzid. Man kann seine Pläne in die (Traum-Astrale) Tat umsetzen und z.B. die zuvor definierten Ziele für außerkörperlichen Erkundungen anstreben. Bei überwiegender Angst und/oder mangelnder Bereitschaft übernimmt das Unterbewusstsein einfach wieder die Führung und der Traum gleitet zurück in den gewöhnlichen Zustand, bei dem das Bewusstsein höchstens Zuschauer mit mehr oder minder gutem Gedächtnis ist.
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Bianka
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« Antworten #3 am: 24. Jan 2005, 22:44 » |
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Bewusst träumen - der luzide Traum (3)
Eine Mischform zwischen Außerkörperlichkeit und Traum gehört noch an diese Stelle: das so genannte „falsche Erwachen“. Hierbei handelt es sich um ein Traumerlebnis, in dem man träumt, den Tag mehr oder weniger gewohnheitsgemäß zu beginnen, nur um dann an einer bestimmten Stelle festzustellen, dass „etwas nicht stimmt“. Beispielsweise steht man auf, schaut auf eine Uhr und bemerkt, dass die abgelesene Zeit nicht in den „normalen“ Tagesplan passt. Oder man betätigt einen Lichtschalter aber die Helligkeit im Zimmer verändert sich nicht oder zu langsam (inadäquat).
Nun haben ja Träume häufig die Eigenschaft, sich nicht direkt als Traum zu erkennen zu geben. Das Unterbewusstsein erzählt dem Bewusstsein (als Zuschauer) eine Geschichte, von der das Bewusstsein zumindest während des Ablaufs anzunehmen und zu glauben hat, die Erlebnisse fänden tatsächlich, willensgemäß und unabänderlich statt. Einerseits verheimlicht unser Unbewusstes auf diese Weise vieles, steuert uns und schließt unser bewusstes Ich von der Mitwirkung aus. Andererseits genügt oft eine Veränderung der Anschauungen und eine entsprechende Willensbekundung im Fokus bewusster Gedanken, um jedwede Unterstützung durch das Unterbewusstsein zu erhalten.
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Bianka
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« Antworten #4 am: 24. Jan 2005, 22:44 » |
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Bewusst träumen - der luzide Traum (4)
Manchmal besteht die Unterstützung der Bemühungen durch das Unterbewusstsein auch „nur“ aus deutlicher werdenden Träumen und Traumerinnerungen oder verständlicher symbolisierten Schwierigkeiten, Hindernissen und Problemen in unseren Trauminhalten. Die Traumbilder stellen meistens längerfristige Lebensbahnen dar, die im Alltag wegen ihrer umfassenden Bedeutung gewohnheitsmäßig in der Betrachtung vernachlässigt werden. Sei es, weil zu umfangreich oder zu komplex für die andauernde Berücksichtigung oder weil für zu simpel befunden, um überhaupt mit einkalkuliert zu werden, wenn das wache Ego plant.
Die Bedeutsamkeit solcher Tipps aus dem „Off“ kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Für eine sich ständig verbessernde Erinnerungsfähigkeit empfiehlt sich das Anlegen eines Traumtagebuches, das direkt neben dem Schlafplatz zusammen mit einem guten Stift bei einer Lampe platziert werden sollte. Wenn diese Hinweise nämlich zu oft oder zu lange im Leben gewohnheitsmäßig vergessen oder besser gesagt verdrängt werden, kommt es auch vor, dass Menschen nach einiger Zeit überzeugt sind überhaupt nicht zu träumen, nur weil die Verdrängungsmaschinerie ihres Unterbewussten nicht mehr zulässt, dass nächtliche Verarbeitungsautomatismen irgend einen Platz in der täglichen Erinnerung bekommen.
Aber auch solche Menschen können zu einem reichhaltigen, farbigen und befriedigenden Traum-„Schatz“ zurückfinden, indem sie sich tagsüber mit dem Thema und den innewohnenden unbegrenzten Möglichkeiten auseinandersetzen und wieder beginnen, sensibel, feinfühlig und hellhörig im wahrsten Sinne dieser Worte auf ihre nächtlichen Gefühlsregungen zu achten.
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EVA 2074
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« Antworten #5 am: 18. Dez 2005, 00:21 » |
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Welche Stufe des Träumens ist es wenn man Dinge träumt die in Erfüllung gehen?
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