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Autor Thema: Was bedeutet Astralreisen?  (Gelesen 3161 mal)
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Bianka
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« am: 24. Jan 2005, 22:18 »

Was bedeutet Astralreisen?

Zora

Weiter Der Begriff "Astralreisen" bezeichnet im modernen Sprachgebrauch die Erfahrung eines Menschen, getrennt vom physischen Körper als denkendes, wahrnehmendes Bewusstsein zu existieren. Im deutschen Sprachraum wird dies auch AKE (AußerKörperliche Erfahrung) genannt. Dies ist gleichbedeutend mit der englischen Bezeichnung OOBE bzw. OBE (Out of Body Experience). In der einschlägigen Literatur findet man oft die Ansicht, die Ablösung des Astralkörpers finde jedes Mal im Schlaf statt, allerdings völlig ohne Bewusstheit und Erinnerung. Wenn überhaupt eine Erinnerung an bewusstes Erleben während des Schlafes im Wachbewusstsein erhalten bleibt, so tun die meisten Menschen ihr Erlebnis einfach als Traum ab.

Der Oberbegriff des Astralen steht im Allgemein für Bereiche, die von nicht-körperlichen Sinnen wahrgenommen werden. Die astrale Wahrnehmung kann mit dem Erleben von Orten und Ereignissen im Traum verglichen werden. Die Bezeichnungen „Astral“, „astrales“ und „Astralreich“ gehen auf den lateinischen Wortstamm „Astrum“ (der Stern) zurück. Der Begriff sollte das Leuchtvermögen ferner und „unerklärlicher“ Objekte im dunklen Raum ausdrücken.

Viele Berichte stimmen darin überein, dass man nach dem bewussten Austritt aus dem entspannten Körper zunächst Finsternis erwartete. Statt dessen wurde jedoch oft ein faszinierendes Licht oder Leuchten bemerkt, das alles Wahrgenommene erhellte und ein wenig an den Nachthimmel erinnerte. Auch wolkenartige Gebilde wurden während Reisen außerhalb des Körpers wahrgenommen. Diese Wolken liessen an Regenwolken denken und vielleicht heißt der religiöse Himmel daher ebenso wie der Luftraum. Die selbe Beobachtung veranlasst moderne Autoren zu der Vermutung, die Propheten und Religionsstifter könnten eher astrale als mystische Erlebnisse gehabt haben, die aber auf Grund fehlender sprachlicher Möglichkeiten eine mystische Deutung erfuhren.

Vermutlich geht sogar der Begriff „Erleuchtung“ auf das Leuchten der Astralsphäre zurück, denn im Vergleich zu den Erkenntnissen, die ein Mensch im Astralkörper erlangen kann, grenzt vermeintliches Wissen des Diesseits an neblige Dunkelheit.
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« Antworten #1 am: 24. Jan 2005, 22:19 »

Sylvan Muldoon - "Die Aussendung des Astralkörpers"

Zora

bei Schlaf Einer der ersten Autoren, die das Thema Astralreisen unabhängig von mystisch-okkulter Arbeit betrachteten, war Sylvan Muldoon. Er vertrat die Auffassung, die Ablösung der "Seele" vom Leib fände allnächtlich im Schlaf bei jedem Menschen statt und diene auch der Wiederaufladung seelischer Ressourcen. Dieser Meinung schlossen sich später fast alle weiteren Autoren an. Manche Wissenschaftler gelangten sogar zu der Ansicht, dass der natürliche Schlaf mehr diesem geistig-psychischen Wiederaufladevorgang diene, als nur der rein körperlichen Regeneration.

In seinem Werk „Die Aussendung des Astralkörpers“ schreibt Muldoon, während einer Phase körperlicher Schwäche habe er des öfteren festgestellt, dass er seinen im Bett schlafenden Körper von außen betrachten konnte. Sein Ich-Bewusstsein befand sich dabei in einer Art energetischem Double seines Körpers.

Muldoon macht auch genaue Angaben zum Weg dieses „Energieleibes“ aus dem Körper heraus. Seine Skizzen des zurückgelegten Weges sind weit verbreitet. Als er nach seinen außerkörperlichen Erfahrungen jeweils wieder in seinem physischen Körper erwachte, fiel ihm auf, dass sich sein körperliches Wohlbefinden um so deutlicher gesteigert hatte, je weiter vom fleischlichen Körper entfernt sich sein energetischer Leib aufhielt.

Außerdem bemerkte Muldoon, dass es für sein denkendes und schlussfolgerndes Bewusstsein offensichtlich mehrere verschiedene Aufenthaltsmöglichkeiten gab - entweder in seinem physischen d.h. stofflichen Körper oder im Astralkörper.

Nach zahlreichen Beobachtungen und Versuchen stellte Muldoon fest, dass er sein Ego wahl-weise vom physischen zum astralen Körper transferieren konnte und sogar in beiden Körpern zugleich einigermaßen handlungsfähig war. Er konnte zudem den Ablösungsvorgang in einen dritten (und später noch weitere) Körper hinein vollziehen.

Muldoon suchte nach themenbezogener Literatur und wurde zunächst nur auf okkultem Gebiet fündig. Mystiker und Okkultisten aller Jahrhunderte bezeichneten unter Verweisen auf Geheim-haltungspflichten ähnliche Vorgänge, wie sie Muldoon begegnet waren, als Astrale Praktiken oder Ätherkörper-Aussendung.
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« Antworten #2 am: 24. Jan 2005, 22:19 »

Wie kann ich eine Astralreise bei mir selbst auslösen?

Zora

TECHNIKEN, TECHNIK oder TALENT?

Momentan gibt es für den Interessierten gleich mehrere Möglichkeiten, eine Astralreise auszulösen. Das einzig schwierige daran ist die Auswahl der individuell geeignetsten Vorgehensweise. Wer also meint, es mangele gerade ihm oder ihr an naturgegebenem Talent, kann sich Informationen beschaffen und mit dem Thema auseinandersetzen, bis die Überzeugung herangereift ist, selbst Astralreisen erleben zu können. Zu den Informationsquellen gehören Bücher, Foren, Websites und Personengruppen, ganz nach persönlichem Interesse, Zielsetzung und Vorlieben.

Gelegentlich kann man auch Menschen treffen, die das eigene Interessengebiet teilen oder nützliche Anregungen geben. Solche interessanten Menschen laufen einem aber eher selten mal eben im Café oder beim Sonntagsspaziergang über den Weg. Dann begegnet man schon eher seinem persönlichen astralen Führer im Traum. Aber jene, die die Möglichkeit eigener astraler Erfahrungen und Erkundungen außerhalb ihres Körpers in Betracht ziehen, treffen für gewöhnlich früher oder später immer auf andere, wenn auch spärlich verstreut, die Erfahrungen und/oder Anregungen mitzuteilen haben. Aus dieser Idee entstand auch diese Website. Und ohne ein gewisses Grundmaß an Vorstellungsvermögen, Abenteuerlust und Neugier, hättest Du Dich sicherlich nicht bis hierher durchgeklickt, oder?

Wir bitten daher jede(n), der/die etwas eigenes zu diesem Informationspool beizutragen hat, seien es Übungen, tolle Tipps oder Fragen, sich am Forum zu beteiligen und dort Hinweise und Nachrichten für andere Besucher zu hinterlassen, eigene Textbeiträge für die Besucherwelt per E-mail zu schicken (Button Kontakt). Alle eingehenden Beiträge werden selbstverständlich mit Sorgfalt und Hochachtung behandelt.
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« Antworten #3 am: 24. Jan 2005, 22:20 »

Techniken & Übungen


Zora

Weiter Wenn nun die Überzeugung in Dir gereift ist, astrale Forschungen sollten zu Deinen persönlichen Erfahrungen zählen, wenn Du einige Beiträge, Bücher usw. zum Thema gelesen hast, das alles aber noch nicht ausreichte, wenigstens einen bewusst gesteuerten Traum hervorzurufen, dann kommst Du an den Punkt, an dem Du Ziele für Deine neuen Fähigkeiten formulieren wollen wirst. Zum Auslösen einer spontanen aber willentlich vorbereitenden Außerkörperlichen Erfahrung könntest Du ungefähr nach folgendem Schema vorgehen:

Beginne ein Traumtagebuch, lege es neben Deinen Schlafplatz und trage jede Erinnerung an die bewussteren Momente Deiner Schlafperioden ein (z.B. auch fragmentarische Erinnerungen an ganze Trauminhalte, Deine Gefühle und Gedanken beim Aufwachen und Einschlafen, einzelne Traumbilder, Deine Ziele, möglichst vollständig ausformuliert, Veränderungen, die Du im Laufe der Zeit an Dir, Deinem Leben, Erleben oder auch Umfeld bemerkst sowie Übungen, die Du machst)

Schau in den Texten und Büchern zum Thema, die Du bereits gelesen hast, noch einmal gezielt nach den Übungen, auf die Du bereits beim Lesen am stärksten reagiert hast. Diese Reaktion kann sich von „toll, mach ich, klappt bestimmt“ über den Gedanken von „zu leicht für mich“ bis hin zu „nein, bloß nicht“ ziehen. Stelle Dir einen kleinen Übungsplan auf, wann Du welche Übung für Dich machen willst, welche Übungen vor welchen anderen kommen, wann im Alltag für Dich Übungszeit ist usw.
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« Antworten #4 am: 24. Jan 2005, 22:20 »

Der Schwingungszustand


Weiter Als Voraussetzung zur Auslösung einer Astralreise geben viele Autoren die Erzeugung und Nutzung des „Schwingungszustandes“ oder einfach der „Schwingungen“ an. Hierbei handelt es sich um ein hochenergetisches Gefühl, dass auch bei Menschen, die dieser Thematik abgeneigt sind, den ruhenden physischen Körper gelegentlich wie in Wellen überrollt. Dies geschieht dann beim oder kurz nach dem Einschlafen, wobei dann das geistige Bewusstsein augenblicklich wieder wach, energiegeladen und reaktionsfähig wird.

Genau so häufig treten spontane Vibrationen nach dem entspannten Aufwachen auf, wenn man noch Zeit und Muße hat, liegen zu bleiben. Diese Empfindung des Schwingungszustandes dürfte daher den meisten Menschen geläufig sein, wird jedoch zumeist kaum mit der Möglichkeit der Ablösung des Astralleibes in Verbindung gebracht. Der Großteil derer, die die Schwingungen erleben, schüttelt diese aus Unkenntnis oder Angst einfach mittels Bewegungen des Körpers wieder ab und verdrängt anschließend jede Erinnerung daran. Allerdings vertun wir eine einmalige Chance, wenn wir den Schwingungszustand (vorzeitig) beenden. Denn diese Schwingungen zeigen an, dass wir seelisch bereit sind, Neuland außerhalb unseres Körpers zu betreten.

Geübte Astralwanderer lösen ihre Schwingungen allein durch Konzentration auf den gewünschten Zustand aus. Mit einiger Erfahrung lässt das Überraschungsmoment nach, die Schwingung ist oft nur noch als aufwallende Wärme zu spüren und der erwünschte Zustand führt ohne Umschweife zur Ablösung des Astralleibes bei vollem Bewusstsein. Man erkennt die natürlichen oder herbeigeführten Schwingungszustände anfänglich leicht daran, dass der gesamte physische Körper wie von leichten elektrischen Strömen erfasst wird, die in unterschiedlicher Frequenz zu pulsieren scheinen.

Die Vibrationen beginnen oft am Hinterkopf, im Nacken, am oberen Rücken und gelegentlich auch an der Stirn und breiten sich, je nach bewusster Unterstützung oder unbewusstem Widerstand mehr oder weniger rasch über den ganzen Körper aus.
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« Antworten #5 am: 24. Jan 2005, 22:21 »

SO! Endlich geschafft!!! ICH BIN DRAUSSEN – UND WAS NUN?

Nach vollzogener Ablösung hören die Schwingungen fast augenblicklich auf und man ist frei vom physischen Körper. An dieser Stelle kann die Astralreise beginnen. Wer „entschwebt“ ist, kann sich umdrehen, um seinen Körper auf dem Bett liegen zu sehen. Aber Vorsicht: Ein Wunsch wie z.B. „Ich will meinen Körper sehen“ kann lt. Buhlmann allein schon durch den Gedanken an den Körper zur Folge haben, in den Körper zurückzukehren. Wer es nicht glauben kann und meint, den fleischlichen Leib wirklich sehen zu 'müssen', sollte sich statt dessen lieber "umdrehen" und diesen Wunsch ohne Gedanken an 'das Fleisch' auch genau so (umdrehen) formulieren.

Noch ein TIPP: Will Buhlmann empfiehlt, nach der Ablösung den Wunsch nach "klarer Wahrnehmung" zu formulieren, falls die neue 'Optik' verschwommen erscheint. Auch dies natürlich wiederum ohne Erwähnung des fleischlichen Leibes. Er empfiehlt den astralen Ausruf: 'Klarheit, sofort' mit Nachdruck zu formulieren.

Andere Autoren raten dazu, bei den ersten Versuchen auf optische Wahrnehmung zunächst ruhig ganz zu verzichten und statt dessen erst einmal die willentliche Ablösung und Wiedervereinigung während einer oder mehrerer aufeinander folgender Übungs-Sitzungen mehrfach direkt nacheinander zu üben, bis man die Trennung ganz und gar dem eigenen Willen unterworfen hat und vollständig, wiederholbar (reproduzierbar) beherrscht. (Das "alte Rein-Raus-Spiel" gewinnt so eine völlig neue und interessante Bedeutung, nicht wahr? Wink Man solle dies sitzend (Kutscherhaltung, leicht vornübergebeugt in nicht allzu bequemem Stuhl) oder liegend (Rückenlage) üben.

Erst nach völliger Beherrschung sind dann allmählich die Augen des Astralleibes zu öffnen und der neue Sinn gelangt nach und nach zum Einsatz. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, nur immer eine neue Fähigkeit nach der anderen in die eigene Erfahrung zu integrieren. Man spart sich also Misserfolge, die aus Überlastung zu vieler Sinneseindrücke gleichzeitig entstehen könnten. Ich finde, hier muss einfach jeder selbst entscheiden, was genau für ihn oder sie das Beste ist und wünsche guten Erfolg. Nur nicht aufgeben. ALLES GEHT!


**die rechte der beiträge liegen bei mir*
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« Antworten #6 am: 24. Jan 2005, 22:22 »

Merkmale für eine außerkörperliche Erfahrung


Woher weiss man nun, dass die Übungen wirklich eine außerkörperliche Erfahrung ausgelöst haben? Schließlich will man ja etwas Echtes erleben und nicht etwa zum Opfer von Halluzinationen oder (Tag-) Träumen auf Grund übersteigerter Erwartungen werden...
Einige oder mehrere der folgenden Merkmale können eine Außerkörperliche Erfahrung als solche erkennbar machen:

Willentliche Verschiebung der Wahrnehmung nach außerhalb des Körpers

Betrachtung des eigenen entspannten Körpers von außen

Flugerlebnisse, angstfrei und steuerbar

Vollständige Bewusstheit - genau wie im Wachzustand - während des Erlebens

Klare und vollständige Erinnerung an das ganze Erlebnis nach der Rückkehr

Wissen um den Austritt aus dem Körper

Deutliche Erinnerung an den Wiedereintritt in den Körper

Erinnerung an alle Gedanken und Gefühle während der Reise

Umsetzbarkeit von Zielen, die man sich im Wachzustand gesetzt hat

Bewusste Steuerbarkeit des gesamten Erlebens

Häufig geht auch ein euphorisches Siegesgefühl mit den ersten Erlebnissen einher, wenn sie gewollt und gezielt aus Neugier eingeleitet werden.
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