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Autor Thema: Breite Kritik an Sterbehilfe-Zentrum  (Gelesen 1569 mal)
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kitten
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« am: 26. Sep 2005, 20:23 »

Zitat
Begleitet von Protesten hat die Schweizer Sterbehilfe-Organisation "Dignitas" in Hannover eine deutsche Zweigstelle gegründet. Man wolle das Selbstbestimmungsrecht des mündigen Menschen durchsetzen, sagte Generalsekretär Ludwig Minelli. "Dignitas" berät in der Schweiz Menschen darüber, wie sie ihrem Leben ein Ende setzen können.


die welt.de


es gibt einen großen widerstand bei der aktiven sterbehilfe. in deutschland ist sie immernoch verboten.

sollte das gesetz aufgehoben werden?[/code]
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tamagothi
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« Antworten #1 am: 26. Sep 2005, 22:23 »

Also ich bin dafür, manchmal wenn ich alte Leute sehe, die nur noch vorsich hinstarren und röcheln dann denke ich mir, so will ich nicht leben. Da würde ich lieber tot sein.
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« Antworten #2 am: 26. Sep 2005, 23:02 »

ich wäre auch dafür, es ist natürlich schwierig, da man ja nicht einfach über ein Menschenleben entscheiden darf bzw. sollte, aber wenn sich ein Mensch nur noch quält und um sich herum nichts mehr mitbekommt, oder durch schmerzen so geschwächt ist, dann finde ich sollte es auch möglich sein diesen Menschen von seinen Leiden zu erlösen.
Nur die Frage ist, wie oder wer will sagen, was die Person genau fühlt oder noch mitbekommt?
Ich finde das Gesetz sollte zumindestens bei den Menschen aufgehoben werden, die es alleine Entscheiden können, denn selbst dieses ist ja nicht erlaubt.
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Richte nie den Wert des Menschen schnell nach einer kurzen Stunde. Oben sind bewegte Wellen, doch die Perle liegt am Grunde.
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« Antworten #3 am: 26. Sep 2005, 23:46 »

Habe große Bedenken bei solchen Themen.
Man sieht doch täglich, wie korrupt einige (nicht wenige) Ärzte sind.
Und ehrlich gesagt, mein Leben möchte ich nichtmal meinen Verwndten anvertrauen, denn sie denken komplett anders, als ich.

Ist sicher manchmal schwer, aber eben für mich auch nicht mit einem einfachen "ja" oder "nein" zu beantworten.

Leider entscheiden Menschen recht häufig über Dinge, über die sie sich kaum Gedanken gemacht haben (Siehe Politik, Deutsche Einheit, Tagespolitik).
Wie kann ich als Patient die Entscheidung jemandem überlassen, der oftmals nur aus niederen Beweggründen handelt (Verwandt die erben wollen, zu viele Alte und Patienten schädigen die Krankenkassen, also die Allgemeinheit).

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tamagothi
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« Antworten #4 am: 27. Sep 2005, 07:37 »

Ich weiss nicht ob ihr die Folge von King of Queens kenntwo die Eltern im Vorfeld so unterlagen kamen, wo sie angekreuzt haben, wann jemand die Maschinen ausstellen soll und wann nicht. Das finde ich nichtschlecht, wenn man früh genug so einen bogen ausfüllt
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« Antworten #5 am: 27. Sep 2005, 12:12 »

Also ich weiß auch nicht, was ich von Sterbehilfe halten soll. Auf der einen Seite bin ich dafür. Denken wir nur mal an den Fall in England mit der kranken Frau, die genau wusste, dass sie irgendwann qualvoll sterben muss und das nicht wollte. Wenn man sowas genau weiß und es keine Heilung gibt, dann bin ich dafür.
Mein Opa zum Beispiel hat sienen Tod auch mehr oder weniger selbst bestimmt. Er hat einfach seine Medikamente nicht mehr genommen und nichts mehr gegessen, damit es schneller ging. Seit Jahren quälte er sich mit unheilbaren Krebs rum. Wir konnten ihn verstehen, auch wenn sein Tod dadurch nicht einfacher wurde.

Aber klar möchte ich mein Leben auch nicht anderen Menschen in die Hand geben. NUr wenn ich es selbst entscheiden kann und für mich keine andere Lösung sehe, ist das ok. Aber ich muss es wollen und kein anderer.
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...das Leben ist so toll, wenn man verliebt und glücklich ist...
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« Antworten #6 am: 27. Sep 2005, 17:41 »

ich fände es auch gut wenn man Untrlagen ausfüllen würde, wann man die Maschienen abstellen soll.
z.B. wenn ich dann ankreuzen könnte das ich nicht im Rollstuhl leben will. Das sie mich dann lieber gleich sterben lassen sollen und so..
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« Antworten #7 am: 27. Sep 2005, 17:54 »

Zitat von: "Krebsi"
Habe große Bedenken bei solchen Themen.
Man sieht doch täglich, wie korrupt einige (nicht wenige) Ärzte sind.
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Besser hätte ich es nicht sagen können. Genau meine Meinung!
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Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm, im Gegensatz zu der Kaltschnäuzigkeit der Menschen!
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« Antworten #8 am: 27. Sep 2005, 17:57 »

Zitat von: "*Micky*"
ich fände es auch gut wenn man Untrlagen ausfüllen würde, wann man die Maschienen abstellen soll.
z.B. wenn ich dann ankreuzen könnte das ich nicht im Rollstuhl leben will. Das sie mich dann lieber gleich sterben lassen sollen und so..


Hm, wenn man heute so einen Schrieb ausfüllen würde, würde man dann in einigen Wochen/Monaten/Jahren auch noch so denken???

Und ich würde lieber ein Leben lang relativ gesund im Rollstuhl verbringen, anstatt zu sterben. Durch einen Rollstuhl hat man doch nicht weniger Lebensqualität. Vielleicht anders als "normale" Menschen, aber man lebt und kann am Leben teilhaben.

Jede Lebensphase hat seinen Sinn....  
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« Antworten #9 am: 27. Sep 2005, 18:43 »

Zitat von: "BirkelNo1"
Jede Lebensphase hat seinen Sinn....  


Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, blüht jede Weisheit auch und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und neu Beginne, um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in andre, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollten heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen, der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, es will uns Stuf' um Stufe heben, weiten. Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen; nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen jung entgegensenden, des Lebens Ruf an uns wird niemals enden... wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde.

Hermann Hesse
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« Antworten #10 am: 04. Okt 2005, 14:56 »

Menschen die jahrelang unter schmerzen im oma liegen, nicht mehr sprechen, denken können. Nicht mehr allein essen, trinken, auf die Toilette gehn, leben können. Es ist grausam, das ist sowieso kein richtiges Leben mehr. Warum muss man diese Menschen noch weiter quälen!!

Also ich finde wenn es keine Chance für eine Genesung gibt, sollte man wirklich überlegen die Aparate abzustellen!!
Sry aber das ist nunmal meine Meinung

---edit

wollte noch anbringen, das ich schon einen Menschen im Koma gepflegt habe, ... es ist total schwer, gefühlsmäßig da dieser Mensch keinerlei Reaktionen von sich gibt!! Da wird das Herz voll  schwer
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