Kennst du nicht die Aktion "Ohne Sonntag gibt's nur noch Werktage"??
Ein Beispiel:
„Ohne Sonntag gibt´s nur noch Werktage“
Aktion für den arbeitsfreien Sonntag
Selbstverpflichtungserklärung
„Ein unersetzliches Gut der Sozialkultur ist der Sonntag. Der Schutz des Sonntags ist immer wieder dadurch bedroht, dass ihm ökonomische Interessen vorgeordnet werden. Der Sonntag muss geschützt bleiben. Als Tag des Herrn hat er einen zentralen religiösen Inhalt. Er ist auch die gemeinsame Zeit der Familie, der Freunde und Nachbarn und damit ein wichtiges kulturelles Gut, das nicht zur Disposition gestellt werden darf.“ So heißt es im gemeinsamen Wort der Kirchen „Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“. Wir ergänzen: „Die Heiligung des Feiertages ist ein göttliches Gebot und die Feiertagsruhe ein Geschenk auch für die Menschen, die sich an das Gebot nicht gebunden fühlen.“
Durch Sonntagsverkauf kommt unsere Region außer Atem
Was im Einzelhandel als Belebung angekündigt wird, bedroht in Wirklichkeit unser soziales Leben. Eigentlich soll der Sonntag als arbeitsfreier Tag den Menschen, besonders den Arbeitsnehmer schützen. Er verschafft die notwendige Zeit zur Erholung, der Begegnung, der Besinnung und der Lebensgestaltung. Wenn in unserer Region Arbeits- und Freizeit beliebig gewählt werden können, gehen Ruhe und Muße im öffentlichen Leben verloren.
Unser Leben braucht Unterbrechung
Der arbeitsfreie Sonntag ist wichtiger geworden, weil sich schon an den Werktagen feste Produktions- und Dienstleistungszeiten – und damit Arbeitszeiten- auflösen. Eine Unterbrechung der Arbeits- und Konsumzeiten der „Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ ist notwendig.
Warum einkaufen, wenn andere feiern?
Sonntagsarbeit kostet das Wertvollste, was wir haben: frei verfügbare, soziale Zeit. Verkaufsoffene Sonntage stellen den Kommerz über die Bedürfnisse der Arbeitenden.
Diese Aktion für den arbeitsfreien Sonntag wird getragen von den oben aufgeführten Einrichtungen. Start der Aktion ist der 1.Mai 2005.
Wir wissen, nicht jede gewerbliche Arbeit am Sonntag ist vermeidbar. Arbeit, die dem Menschen dient - z.B. im Krankenhaus oder im Rettungsdienst- ist sogar notwendig, da Not wendend. Unsere Aktion soll der individuellen Bewusstseinsbildung dienen und den vielfachen Forderungen nach Aufhebung des Ladenschlussgesetzes widersprechen.
Erklärung:
Ich setze mich für den arbeitsfreien Sonntag ein und bin deshalb gegen die Ausweitung der gewerblichen Sonntagsarbeit in Industrie, Handel und Dienstleistung. Ich bemühe mich, soweit irgend möglich, sonntags nicht gewerblich zu arbeiten und in meinem Bereich die Sonntagsruhe bewusster zu gestalten.
Quelle:
http://www.kab-illerdonau.de/betriebsseelsorge/Selbstverpflichtungserklaerung.htmIch würde sagen, es geht nicht um die Leute, die "lieber einkaufen statt zur Kirche gehn", sondern um die, die dann arbeiten müssen.