kitten
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« am: 19. Sep 2005, 17:22 » |
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Auf dem Münchner Oktoberfest müssen Jahr für Jahr rund 500 Betrunkene wegen eines Vollrausches vom Notarzt behandelt werden – auf Kassenkosten. Bundesweit entstehen den Krankenkassen durch Alkoholvergiftungen Kosten von 70 bis 100 Millionen Euro pro Jahr. Deshalb fordern jetzt Experten und Politiker in der „Bild am Sonntag", dass „Bierleichen“ künftig für ihre Behandlung selber zahlen sollten. focuswas haltet ihr davon? irgendwie finde ich das unverantwortlich, da es sonst dazu führen könnte, dass volltrunkene sich nicht behandeln lassen und so eine alkoholvergiftung ist nicht ungefährlich. klar, man sollte gar nicht erst so viel trinken
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...YOU
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« Antworten #1 am: 19. Sep 2005, 23:34 » |
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Also ich finde es in Ordnung. Wer so mit seiner Gesundheit spielt und sich da so richtig zu laufen lässt, der soll auch für die Folgen aufkommen.
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Tattoobastard
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« Antworten #2 am: 19. Sep 2005, 23:39 » |
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Ich finde diese Forderung korekt, wenn ich ehrlich sein soll, ist genauso wie bei den "Suizidversuchen" von Jugendlichen.
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Pupsi
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« Antworten #3 am: 20. Sep 2005, 00:02 » |
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Auf dem Münchner Oktoberfest müssen Jahr für Jahr rund 500 Betrunkene wegen eines Vollrausches vom Notarzt behandelt werden – auf Kassenkosten. Bundesweit entstehen den Krankenkassen durch Alkoholvergiftungen Kosten von 70 bis 100 Millionen Euro pro Jahr. Deshalb fordern jetzt Experten und Politiker in der „Bild am Sonntag", dass „Bierleichen“ künftig für ihre Behandlung selber zahlen sollten. focuswas haltet ihr davon? irgendwie finde ich das unverantwortlich, da es sonst dazu führen könnte, dass volltrunkene sich nicht behandeln lassen und so eine alkoholvergiftung ist nicht ungefährlich. klar, man sollte gar nicht erst so viel trinken Du ich glaube nicht das ein volltrunkener sich noch großartig wehren kann um eine Behandlung abzuwenden, der ist doch froh das er geholfen bekommt! Und ich verurteile die Kumpels des Volltrunkenen eher für das Desaster, wer lässt seinen Freund denn soooooooo dermaßen absacken!?
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BirkelNo1
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« Antworten #4 am: 20. Sep 2005, 07:37 » |
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Auf dem Münchner Oktoberfest müssen Jahr für Jahr rund 500 Betrunkene wegen eines Vollrausches vom Notarzt behandelt werden – auf Kassenkosten. Bundesweit entstehen den Krankenkassen durch Alkoholvergiftungen Kosten von 70 bis 100 Millionen Euro pro Jahr. Deshalb fordern jetzt Experten und Politiker in der „Bild am Sonntag", dass „Bierleichen“ künftig für ihre Behandlung selber zahlen sollten. focuswas haltet ihr davon? irgendwie finde ich das unverantwortlich, da es sonst dazu führen könnte, dass volltrunkene sich nicht behandeln lassen und so eine alkoholvergiftung ist nicht ungefährlich. klar, man sollte gar nicht erst so viel trinken Ich fände es auch richtig, dass "Bierleichen" ihre Behandlung selbst zahlen müssen. Was ist denn daran unverantwortlich? Ärzte haben die Pflicht Hilfe zu leisten und ich denke, ein richtig Besoffener ist nicht mehr Herr seiner Sinne und wird sich schon helfen lassen. Und wenn der dann wieder nüchtern ist, folgt die Rechnung vom Arzt.
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doc
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« Antworten #5 am: 20. Sep 2005, 09:08 » |
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Sollense mal, dann vergeht ihnen vieleicht das Saufen Bin dafür SELBST ZAHLEN....Wer selbst Saufen kann kann auch das Bezahlen..Punkt
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kitten
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« Antworten #6 am: 20. Sep 2005, 14:45 » |
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wenn man das so sieht dann dürfte man auch die leute nicht behandeln, die sich selbst in gefahr bringen: z.b. raser, jegliche risikoreiche sportart, alkoholiker, drogenjunkies die liste kann man unendlich fortsetzen
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...YOU
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« Antworten #7 am: 20. Sep 2005, 14:49 » |
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Ich denke, dass sind allles zwei paar Schuhe.
Alkoholiker zum Beispiel kannst du nicht mit Leuten vergleichen, die sich einfach mal zulaufen lassen. Ja, Alkoholiker haben auch irgendwann mal so angefangen, aber die wissen nicht mehr was sie tun. Und die bekommen auch nur eine chance. Wenn sie rückfällig werden, haben sie Pech. Gut machen wir es mit allen anderen genauso. Einmal bezahlen ja und dann nicht mehr. Weil dann muss man ja was daraus gelernt haben.
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kitten
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« Antworten #8 am: 20. Sep 2005, 18:24 » |
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@you: nur so stellst du das system in frage. was ja verständlich wäre. nur man kann es nicht bei dem einen so machen und bei dem anderen anders. so ist es nunmal in unserem sozial-staat.
prinzipiell würde ich auch sagen, dass diese leute selbst schuld sind, wenn sie sich wissentlich in gefahr begeben und dann sollen sie die leistungen auch selbst bezahlen. nur, wo wird dann die grenze gezogen. oder willst du einem menschen, der sein ganzes leben geraucht hat und nun lungenkrebs hat sagen, dass er selbst schuld ist und die kosten für die behandlung selbst tragen muss?!
ich weiß nicht, ob jedem hier klar ist, wie teuer ein tag im krankenhaus sein kann
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~Luna~
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« Antworten #9 am: 20. Sep 2005, 18:36 » |
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Ich finde es auch gut, dass jede "Bierleiche" für die Kosten aufkommen soll. Jeder ist Erwachsen und sollte einschätzen können, wann man aufhören sollte. Es ist unfair anderen Kassenpatienten gegenüber, wenn solches Verhalten über die Kasse abgerechnet wird. Ich finde es wirklich traurig, dass manche Menschen unter Feiern automatisch "Saufen bis zum umfallen" verstehen Es wurde sogar schon überlegt, die ganzen Ski-Urlauber mit einer zusätzlichen Versicherung abzudecken, da sich die Kassen "weigerten" bei grober Fahrlässigkeit für die Kosten aufzukommen - das fand ich auch gut.
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Tattoobastard
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« Antworten #10 am: 20. Sep 2005, 18:53 » |
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grobe Fahrlässigkeit bei Skiurlaub? Wie geht das den bitte? 
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~Luna~
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« Antworten #11 am: 20. Sep 2005, 18:55 » |
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Wenn man z. B. die Piste runterfährt, obwohl es Warnungen gibt, dass es an diesem Tag gefährlich ist. Manche halten sich nicht an die Regeln und schneiden andere Leute ohne Rücksicht zu nehmen, oder die Snowboardfahrer, die an ungeeigneten Stellen "Kunststücke" versuchen, die sehr gefährlich sind... oder Ski-Urlauber, die nach ein paar Gläser Glühwein die Piste hinunter fahren, obwohl sie nicht dazu nicht mehr tauglich sind. Noch nie im Ski-Urlaub gewesen? 
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Geolino
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« Antworten #12 am: 20. Sep 2005, 19:52 » |
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Was ist dann mit den ganzen Möchte-Gern-Wanderern/Kletterern, die dann mim Heli rausgeholt werden?
Wenn man bei Alkohol anfängt wird man nicht so schnell fertig.
Als DRKler kann ich das alles nicht so ganz gut heißen, denn dann hieße es für das DRK und andere ganz schnell, dass man vor Ort erstmal entscheidet, ob der Patient das Geld wohl hat oder nicht und evtl. wieder wegfährt, denn Geld eintreiben kostet wieder Geld etc...
Das System funktioniert einfach auf der Basis der Notfall-Versorung für alle...
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Tattoobastard
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« Antworten #13 am: 20. Sep 2005, 20:05 » |
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Noch nie im Ski-Urlaub gewesen?  Nein, aber ich stand schon für 20cm auf Skiern und bin dann hingefallen! 
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~Luna~
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« Antworten #14 am: 21. Sep 2005, 19:54 » |
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@Geolino, ja Du hast vollkommen Recht..., aber eine Zusatzversicherung würde doch schon mal das Problem lösen. Helfen muss man so oder so. Wenn Du im Ausland Urlaub machst und keine Auslandsversicherung vorher abschließen tust, musst Du auch aus eigener Tasche dann zahlen. Ich glaube nicht, dass man da vorher nach einer Versicherung gefragt wird  Aber habe da keine Ahnung, da ich so etwas noch nie in Anspruch nehmen mußte (worüber ich auch sehr froh bin). Es gibt Länder in denen Menschen, die z. B. Rauchen auch einen höheren Krankenversicherungsbeitrag zahlen, dann können das Extremsportler auch tun. Eine Fahrt mit dem Krankenwagen kostet wohl um die 250 - 300 Euro (wenn ich mich nicht irre) und bei Schnapsleichen auf dem Oktoberfest entstehen den Krankenkassen enorme Kosten.
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kitten
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« Antworten #15 am: 21. Sep 2005, 22:38 » |
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Eine Fahrt mit dem Krankenwagen kostet wohl um die 250 - 300 Euro (wenn ich mich nicht irre) und bei Schnapsleichen auf dem Oktoberfest entstehen den Krankenkassen enorme Kosten.
250 - 300 euro ist da noch billig. das kann auch mal schnell 500 euro werden. und wenn ein notarzt kommen muss ist es ziemlich teuer
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Geolino
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« Antworten #16 am: 21. Sep 2005, 23:14 » |
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Also Krankenwagen und Rettungswagen sind zwei paar Sachen, Notarzt kostet nochmal extra.
Ne KTW-Stunde kostet um knapp unter 100 Euro. Ein RTW-Einsatz kostet so zwischen 400-650 Euro plus Notarzt und je nach verbrauchtem Material. UND die Besatzung des Rettungswagens FRAGT NACH der KRANKENKASSENKARTE! Das entscheidet dann nämlich zwischen Maximal und Minimal-Versorung... that's it...
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