Peter Gebhardt, Weltjugendtags-Teamleiter und Dekanatsjugendseelsorger in Bad Münstereifel, kritisierte Schulz: „Der Mann hat den Gedanken des Weltjugendtages offensichtlich nicht verstanden.“ Die Kondom-Aktion habe mit dem Weltjugendtag nichts zu tun, da sie ein falsches Zeichen setze. „Das Treffen dient zwar Begegnungen, aber nicht solchen“, betonte Gebhardt. Der Geist des Weltjugendtags sei ein anderer.
Um auf diesen Ausschnitt des Artikels zu reagieren: Mag ja sein, daß der Geist des Weltjugentags "ein anderer" ist und daß es den Veranstaltern nicht darum geht, daß Jugendliche Sex haben, ABER man sollte einfach der Realität ins Auge schauen.
solche Artikel machen mich in diesem Sinne wütend, dass ich denke, dass die Kirche am Liebsten noch im alten Rom und alten Griechenland leben wollten. Und dazu brauchten sie keine Verhütungsmittel, weil sie sich an Jungs vergangen haben.
erstens korrigiere ich hier mal wieder "katholische Kirche", denn im alten Rom und alten Griechenland gab es keine andere christliche Kirche (da es heute aber durchaus mehr Kirchen gibt, möchte ich das verdeutlichen).
zweitens ist es eine verallgemeinerung und pauschalisierung.
sicherlich haben mitglieder der katholischen kirche damals "sich an Jungs vergangen", aber das waren sicher auch nicht alle oder die katholische kirche in ihrer gesamtheit.
Und das ist einer der Gründe, weshalb ich nicht an das Christentum glaube.
Ich glaube auch nicht an das Christentum, aber ich glaube an Jesus Christus.
@kitten und rosé:
ich kann euch beiden nur zustimmen.