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Autor Thema: Probleme mit Kindern  (Gelesen 4120 mal)
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...YOU
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« am: 16. Jan 2005, 11:52 »

Hm also ich hatte ja shon gesagt, dass ich euch gerne mal von meiner Kleinen erzähle möchte, weil ich ab und zu mal bei ihr nicht weiter weiß.

Also ich bin ja jetzt seit fast 5 Monaten hier als Au-Pair und passe auf zwei Mädchen auf. Margaux, die Ältere macht fast keine Probleme und ich komme gut mit ihr aus. Aber die Kleine ist sehr schwierig.

Sie ist jetzt 5 Jahre alt und macht mir oft mal Kummer. Denn sie hat immer mal ein paar Ausraster, wo man sie nicht mehr anfassen darf und nichts und sie nur noch um sich schlägt und schreit. Ein Grund dafür ist auf jeden Fall, dass ihr die Eltern fehlen. Sie sieht ihre Mutter so etwa eine Stunde am Tag (am Wochenende den ganzen Tag) und den Vater in der Woche vielleicht eine Viertelstunde. (aber auch am Wochenende den ganzen Tag)

Den schlimmsten Ausraster hatte sie vor Weihnachten.
Wir waren gerade beim Duschen. Da wollte sie anfangen auf edm Wannenrand rumzuklettern. Ich habe es ihr verboten aus Angst, sie könnte abrutschen und habe ihr das auch so erklärt. Sie meinte nur, mit ihrer Mutti darf sie das auch. Ok sagte ich, mach es mit deiner Mutti, aber bitte nicht mit mir. Sie hat es immer wieder versucht, worauf ich dann auch lauter geworden bin in meinem Verbot. Plötzlich fing sie an mit schreien und hauen und allem drum und dran. Ich habe versucht mit ihr zu reden. Erst normal, dann energischer. Aber sie brüllte immer wieder los, sowie ich nur den Mund aufmachte. Da habe ich sie erstmal kurz allein gelassen. Nach ein paar Minuten habe ich nochmal versucht mit ihr zu reden, aber es ging kein Weg rein. Ich habe sie dann gegen ihren Willen abgeduscht. (ihr müsst wissen, sie war komplett nass und eingeschaumt und ich wollte nicht, dass sie kalt und krank wird. )
Dann habe ich sie aus der Wanne gehoben. Ihre Schwester kam rein und ohne Grund hat sich die Kleine auf ihre Schwester gestürzt und sie gehauen und getreten. (Die Kleine hat durch ihr Judo und alles was sie macht ganz schon kraft, auch wenn sie erst 5 ist) Da wollte ich sie schnappen und ins Kinderzimmer bringen, da mit sie sich beruhigt und sowie ich sie auch nur mit dem Arm berührt hatte, hat sie zugebissen.
Da war ich dann am Ende. Es gab einen Klapps auf den Po und ich meinte, sie solle erstmal gehen. Nur raus aus dem Bad und weg aus meinen Augen. Ich war echt verzweifelt. Den Bademantel habe ich ihr mitgegeben, damit sie was anziehen konnte. Und ich habe mich auch vergewissert, dass sie ihn an hat.
Dann musste ich mich selbst erstmal beruhigen. Habe einfach MArgaux geduscht und fertig gemacht und dann mit der Kleinen geredet. Viel erzählt hat sie nicht. Eigentlich gar nichts. Ich habe sie dann einfach in den Arm genommen und ruhig mit ihr geredet.

Als ich den Eltern davon erzählt habe, meinen sie nur, dass ich doch gut reagiert habe und dass die Kleine halt schwierig ist.

Was sagt ihr denn dazu? Und könnt ihr mir tipps geben für solche Situationen. Bin mit meinem Latein dann immer am Ende.
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« Antworten #1 am: 16. Jan 2005, 12:57 »

Zitat von: "...YOU"
Hm also ich hatte ja shon gesagt, dass ich euch gerne mal von meiner Kleinen erzähle möchte, weil ich ab und zu mal bei ihr nicht weiter weiß.

Also ich bin ja jetzt seit fast 5 Monaten hier als Au-Pair und passe auf zwei Mädchen auf. Margaux, die Ältere macht fast keine Probleme und ich komme gut mit ihr aus. Aber die Kleine ist sehr schwierig.

Sie ist jetzt 5 Jahre alt und macht mir oft mal Kummer. Denn sie hat immer mal ein paar Ausraster, wo man sie nicht mehr anfassen darf und nichts und sie nur noch um sich schlägt und schreit. Ein Grund dafür ist auf jeden Fall, dass ihr die Eltern fehlen. Sie sieht ihre Mutter so etwa eine Stunde am Tag (am Wochenende den ganzen Tag) und den Vater in der Woche vielleicht eine Viertelstunde. (aber auch am Wochenende den ganzen Tag)

Den schlimmsten Ausraster hatte sie vor Weihnachten.
Wir waren gerade beim Duschen. Da wollte sie anfangen auf edm Wannenrand rumzuklettern. Ich habe es ihr verboten aus Angst, sie könnte abrutschen und habe ihr das auch so erklärt. Sie meinte nur, mit ihrer Mutti darf sie das auch. Ok sagte ich, mach es mit deiner Mutti, aber bitte nicht mit mir. Sie hat es immer wieder versucht, worauf ich dann auch lauter geworden bin in meinem Verbot. Plötzlich fing sie an mit schreien und hauen und allem drum und dran. Ich habe versucht mit ihr zu reden. Erst normal, dann energischer. Aber sie brüllte immer wieder los, sowie ich nur den Mund aufmachte. Da habe ich sie erstmal kurz allein gelassen. Nach ein paar Minuten habe ich nochmal versucht mit ihr zu reden, aber es ging kein Weg rein. Ich habe sie dann gegen ihren Willen abgeduscht. (ihr müsst wissen, sie war komplett nass und eingeschaumt und ich wollte nicht, dass sie kalt und krank wird. )
Dann habe ich sie aus der Wanne gehoben. Ihre Schwester kam rein und ohne Grund hat sich die Kleine auf ihre Schwester gestürzt und sie gehauen und getreten. (Die Kleine hat durch ihr Judo und alles was sie macht ganz schon kraft, auch wenn sie erst 5 ist) Da wollte ich sie schnappen und ins Kinderzimmer bringen, da mit sie sich beruhigt und sowie ich sie auch nur mit dem Arm berührt hatte, hat sie zugebissen.
Da war ich dann am Ende. Es gab einen Klapps auf den Po und ich meinte, sie solle erstmal gehen. Nur raus aus dem Bad und weg aus meinen Augen. Ich war echt verzweifelt. Den Bademantel habe ich ihr mitgegeben, damit sie was anziehen konnte. Und ich habe mich auch vergewissert, dass sie ihn an hat.
Dann musste ich mich selbst erstmal beruhigen. Habe einfach MArgaux geduscht und fertig gemacht und dann mit der Kleinen geredet. Viel erzählt hat sie nicht. Eigentlich gar nichts. Ich habe sie dann einfach in den Arm genommen und ruhig mit ihr geredet.

Als ich den Eltern davon erzählt habe, meinen sie nur, dass ich doch gut reagiert habe und dass die Kleine halt schwierig ist.

Was sagt ihr denn dazu? Und könnt ihr mir tipps geben für solche Situationen. Bin mit meinem Latein dann immer am Ende.


Vielleicht solltest Du es anstatt mit Latein mal mit Französisch probieren ?? Wink

nein , im Ernst,

wie Du schon festgestellt hast, fehlen ihr ihre Eltern. Wie heißt denn die Kleine?
Ich denke mal die Mädchen werden wissen, dass Du nicht mehr allzu lange da sein wirst und auch, dass dann wohl wieder Jemand anderes kommen wird. Ich kann Deine Vorsicht auf jeden Fall ganz gut verstehen. Wenn sie abgerutscht wäre und es wäre was passiert, dann hätte das ganz bestimmt nicht gut ausgesehen. Außerdem muss es auch nicht unbedingt stimmen, wenn das Mädchen sagt, dass es das bei der Mutti darf. Vielleicht hättest Du sie einfach an die Hand nehmen können und sie somit beim Balancieren unterstützt, oder sie mit etwas anderem abgelenkt, schließlich kann man mit dem Schaum ja auch Seifenblasen machen, oder sich Hörner auf die Haare stecken. Sie trägt den Kummer, ihre Eltern selten zu sehen in sich und lässt ihn auch nicht raus. Ich finde es sehr gut, dass Du sie später in den Arm genommen hast, dass ist ihr, wenn sie es auch nicht sagen wird, bestimmt viel wert. Das schlimme ist, dass das jüngere Mädchen weiß, dass sie Dich wieder loslassen muss. Wenn Du gehst bist Du nicht mehr für sie da, dann kommt wieder Jemand anderes. Sie muss sich also ständig trennen, den sie mag und das weiß sie bestimmt auch meist schon im Voraus. Und da kann sie sich einer "Fremden" nicht öffnen.  Wichtig ist, dass sie weiß und das Gefühl hat, dass sie jederzeit mit Dir sprechen kann. Etwas herauszubitten bringt nicht viel, da sie dann bestimmt erst recht verschließt. Die Situation zeigt auch, dass sie in dem Moment an ihre Mutter gedacht hatte und sie damit auch vermisst. Wenn sie auf dem Rand herumgeklettert wäre, dann wäre das so, als wäre ihre Mutti da. Was natürlich leider nur Einbildung ist. Ich denke aber ehrlich gesagt nicht, dass sie das bei Mutti darf (zumindest hoffe ich das nicht). Es ist halt auch ein Grenzen testen. Und vor allem auch ein beobachten, wie wichtig sie für Dich ist. ich denke die Gefahr konnte sie schon ganz gut abschätzen. Es hat für mich einen zwiespältigen Charakter "ich will nicht geliebt werden" und "ich suche nach Liebe".
Wenn sie Dich übrigens beist, ist ein Klapps auf den Po auch in Ordnung. Es geht hier nicht um "Auge um Auge und Zahn um Zahn", aber sie soll dann ruhig auch wissen, dass sie Dir Schmerzen zugefügt hat, und dass Du sehrwohl im Stande bist Dich zu wehren. (Judo finde ich bei diesem Mädchen auch nicht gerade passend. Leichtathletik wäre bestimmt besser.). Fünf Jahre ist wohl tatsächlich ein schwieriges Alter, und schon zwei Mal, wenn die eigenen Eltern nicht da sind.

Als Tipp für weitere solche Situationen. Sobald Du merkst, dass sie etwas macht, dass gefährlich werden könnte, mache es mit ihr zusammen und zwar so, dass das Risiko, dass ihr was passiert in Richtung Null geht. Oder lenke sie ab. Nach fünf Monaten weißt Du bestimmt ihre Vorlieben. Locke sie mit einem dieser Vorlieben von ihrem Vorhaben weg. Regeln aufzustellen ist in Deiner Perspektive leider zu schwierig, weil jedes weitere Au-Pair Mädchen andere Regeln aufstellen und anders handeln würde. Für das kleine Mädchen ist dies nicht einfach zu akzeptieren und zu verstehen.
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Gruß, An.Di.
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« Antworten #2 am: 16. Jan 2005, 13:16 »

Also erstmal heißt die Kleine Jade. Sorry hatte ich vorhin vergessen.

Ich weiß, dass es für die Kinder schwierig ist, jedes Jahr jemand neues um sie drumherum zu haben. Ein Fremder, der sie nicht mal versteht, wiel er nicht ihre Sprache spricht. Deswegen sehe das Au-Pair sein auch sehr zweispältig. Für mich ist es schön, weil ich dadurch viel lerne und übe rmich erfahre, aber für die Kinder ist es schrecklich. Nur wenn ich es nicht machen würde, würde ja eh jemand anderes da sein.

Ich war am Anfang noch viel vorsichtiger mit den beiden. Einfach weil ich sehr unsicher war. Sie haben mir das irgendwann gesagt und wir haben den Kompromiß abgeschlossen, dass ich ihnen sage, wenn ich meine, dass ich Angst habe, es könne was passieren und das wir es dann ja gemeinsam ausprobieren können. Nicht alles, aber einige Sachen.

Das Schlimme ist, die Eltern begreifen nicht, wie sehr sie den Kindern fehlen. Aber ich kann ja schlecht hingehen und sagen, kümmert euch mal mehr um sie. Wenn wir vorm Fernseher sitzen, kommt Jade auch immer zum Kuscheln an. Was ich auch gerne mache. Ich bin gerne für sie da und würde ihr auch gerne mehr helfen.

Was noch ein Problem ist. Das die beiden bei den Eltern fast alles dürfen. Die Eltern denken halten, weil sie nicht oft da sind, sollte man dem Kind nicht so viel verwehren. Aber das kann ich nicht. Ich verbringe immer den halben Tag mt ihnen, da ist es doch logisch, dass nicht immer ein Ja kommt. Aber für die Kinder ist es halt schwer das zu unterscheiden.

Naja und was ich noch denke: Die Kinder haben zu wenig Zeit für sich selbst. Sie gehen den ganzen Tag bis halb fünf zur Schule. Danach halt oft noch sowas wie Judo oder Tanzen. Und wenn wir dann heimkommen, müssen sie unter die Dusche und Abendbrot essen. Da bleibt keine Zeit um mit Puppen und sonst was zu spielen. Zumindest nicht in der Woche. Ich glaube, das fehlt ihnen auch mächtig.
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« Antworten #3 am: 16. Jan 2005, 13:27 »

Ja, das ist das typische Verwöhnen der Kinder, wenn die Eltern merken, dass sie zu wenig für ihre Kinder da sind. Sie werden es schon wissen, aber verdrängen. Und wenn sie dann mal nach einem anstrengenden Tag da sind, sind sie nicht wirklich für die Kinder da. Sie lassen sie alles machen, um nach der Anstrengung nicht auch noch zu Hause Anstrengungen zu haben. Den Kindern, besonders Jade, fehlt demnach eine Bezugsperson. Ein Kindermädchen auf Dauer wäre also nicht schlecht. Oder ein Hort oder eine Kindertagesstätte, wobei da die Erzieher ja auch ständig wechseln, weil dies zu schlecht bezahlt ist. Ändern wirst Du daran bestimmt nichts können, vor allem, weil es mir so erscheint, dass es den Eltern auch nicht unbedingt so wichtig erscheint etwas ändern zu müssen. Es klappt ja. Irgendwie  Rolling Eyes
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« Antworten #4 am: 16. Jan 2005, 13:55 »

Mit 5 gehn meine schon in den Kiga....
Ich denk auch du hast es Richtig gemacht....Nur sorry An.Di. wenn man was mit einem Kind zusammen macht, was sie später dann auch allein Probiert ist es noch Gefährlicher weil die Kleinen dann glauben "ich habs mit ihr gemacht ich kanns" und bumms liegense auf der Nase....

Diese Regel nicht dadrauf rumzu Topen, zb. bekommt die kleine bestimmt nicht nur bei dir....

Ich finds nicht toll das Eltern wennse schon keine Zeit haben für die Kinder, die Bezugspersonen immer wieder austauschen....

Jeder braucht doch eine Person die man vertrauen kann....Und wenn das Kind weiss "püh die geht eh wieder, ich versuch wieder meine Grenzen auszutesten" wird das nie gut Sad

Das Kind braucht eine Feste Person.....Du kannst nur weiterhin alles Klipp und Klar erklären....
Lob sie wennse was gut gemacht hat Wink

Nur ein Tip hätt ich....Schreib dir die Regeln auf die sie versucht hat bei Dir zu brechen, und Reich es an die nächste weiter das die dann direkt weiss, und handeln kann Wink
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An.Di.
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« Antworten #5 am: 16. Jan 2005, 14:09 »

Hoi Cindy,

nun ja, das ist auch nicht ganz einfach. Verbietet man es ihr, wird sie es heimlich machen wollen. Aber bei diesem Punkt denke ich auch nicht, dass sie das getan hätte, wenn sie alleine wäre. Wie ich schon schrieb, denke ich, dass sie sich der Gefahr schon bewusst war. Wenn nicht hätte sie eine Einschätzungsstörung, die behandelt werden müsste. Denn sei sie auch noch so jung (wobei 5 Jahre ist ja gar nicht mehr soooo jung Wink). Spätestens nach dem ersten Plumpser egal ob erlaubt oder nicht erlaubt, ob alleine oder zu zweit ob heimlich oder offensichtlich wird sie das nicht mehr machen wollen. Es kann sogar sein, dass wenn sie es ein Mal mit Jemandem zusammen gemacht hat, dass dann das Bedürfnis darauf rum zu balancieren weg ist.
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« Antworten #6 am: 16. Jan 2005, 20:35 »

Die Sache mir der Bezugsperson stimmt schon. Für die Kinder ist ihre Mutter das ein und alles, aber ich glaube, sie begreift das nicht.

Die Vorschule hatte dieses Jahr gewechselt, deswegen auch eine neue Erzieherin. Und mit der kam sie am Anfang nicht so gut aus, so dass sie auch da nicht immer hin wollte. Mittlerweile geht das aber schon ganz gut. Darüber redet sie wenigstens.

Ich bin erst das zweite Au-Pair in der Familie. Vorher hatten die KInder auch Tagesmütter, aber da gab es wohl auch immer wieder Probleme. Aber das ist ja auch logisch.

Nun ja, vielleicht wäre es wirklich ganz gut, dass alles für meine Nachfolgerin mal aufzuschreiben und so. Ob es was bringt, weiß man ja vorher eh nie, aber vielleicht.
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« Antworten #7 am: 16. Jan 2005, 22:54 »

@ YOU,

ich denke, das lohnt sich auf jeden Fall schon alleine der Kinder wegen. (Das Aufschreiben für das nächste Au Pair Mädchen). Was sie dann daraus macht ist ihre Sache. Mir tun nur die Kinder leid, auch wenn ich denke, dass Du Dein Bestes gibst und Dir sogar Gedanken machst (was viele vielleicht auch gar nicht machen). Somit haben die Kinder echt Glück, auch wenn nichts zurück kommt oder nur wenig. Wobei wenn Jade mit Dir Kuscheln möchte kommt doch einiges zurück. Ich freue mich auf jeden Fall für Jade und Margaux, dass Du dort bist, und wünsche Dir noch viel Kraft und Durchhaltevermögen für den Rest der Zeit. Und wenn Jade einen Ausraster hat, denke daran, dass ihr die Mami fehlt. Ich wünschte mir für die zwei, dass ihre Eltern mehr Zeit mit ihnen verbringen würden und sich richtig auf die Kinder einlassen würden, so wie Du das tust. Und nicht einfach nur sagen "ist halt ein schwieriges Kind". Denn als schwieriges Kind wird man nicht geboren, sondern sie werden so "gemacht"
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« Antworten #8 am: 17. Jan 2005, 08:30 »

Durch Vernachlässigung werden die geprägt Sad Das gefühl zu haben nicht Geliebt zu werden....Kann mich niemanden anvertrauen, muss alles in mir reinfressen.....
Dann kommt die Phase der Versuche mit verschiedenen Dingen auf sich aufmerksam zu machen.....Früher oder später...Diebstahl, einbrüche usw....
Wenn man den Kinder zuhört , sagen sie einem was Ihnen feht und man kann helfen, ok Mein Sohn ist ehr verschlossen aber wenn ich ihn Kitzel sagt er mir alles......

Das wär mal ne Idee.... You versuchse mal beim nächsten mal zu Kitzeln*fg*
So hab ich meine Tochter über ihrer agresiven phase geholfen....Ehr Unbefust, aber inzwischen hilfreich Rolling Eyes
Aber wenn ich erlich bin, sind meine Kinder fuxig, fang ich an mit ihnen zu toben/kitzeln/kissenschlacht, bei meinen ist aus dem Agresiven schnell Spieln geworden

Probiern geht über studieren Wink
Ein versuch kann nicht schaden Smile
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« Antworten #9 am: 17. Jan 2005, 09:37 »

Merci für eure ganzen Tipps. Werde mal sehen, ob ich mir das annehmen kann.
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« Antworten #10 am: 17. Jan 2005, 11:09 »

@ Cindy,

Kitzeln finde ich ehrlich gesagt auch nicht gut. Ein Kind sollte von alleine kommen, wenn es ein Problem hat oder Sonstigs. Oft werden solche Dinge auch gar nicht mit den Eltern besprochen, sondern eher mit Freunden oder so. Wenn nur zum Spaß gekitzelt wird, ohne igrendetwas heraus zu bekommen ist das denke ich in Ordnung. Kitzeln wurde früher auch als Foltermethode angewendet um ein Geständnis zu erzwingen. Viele Kinder weinen auch, wenn sie gekitzelt werden. Zumindest unmittelbar danach.  Rolling Eyes
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« Antworten #11 am: 17. Jan 2005, 12:47 »

Nö meine Kids lieben es gekitzelt zu werden, ansonsten würden die nicht ankommen Wink  Smile
Wennse Wütend sind und kein an sich ran lassen, fang ich halt an zu flaxen und kitzeln, und es dauert nicht lange da lachense wieder, also ist es für mich der Beweis das ich sie nicht Foltere....
Wer weiss wie du Kitzelst..... kopfkratz
Ich so dase Spass dran haben Smile
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« Antworten #12 am: 17. Jan 2005, 13:09 »

lacht  das denke ich mir doch, dass Deine Kinder nicht gefoltert werden  Wink

Das mit dem Foltern war auch eher auf "ok Mein Sohn ist ehr verschlossen aber wenn ich ihn Kitzel sagt er mir alles......" bezogen.

Aber kitzeln ist auf jeden Fall etwas schönes und lustiges.

Da muss man nämlich ganz schön  Laughing
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Serena
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« Antworten #13 am: 21. Apr 2005, 22:46 »

Manchmal schaue ich mir aus Langeweile "Die Supermamas" an, die Kinder können wirklich grausam sein. Diese Sendungen sind vielleicht nicht wirklich real, aber wirken bei mir besser als die Pille  Smile
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