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Autor Thema: Muslime müssen am Schwimunterricht teilnehmen  (Gelesen 8609 mal)
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Mitglied durch Treffen überprüft Geolino
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« Antworten #25 am: 10. Jun 2005, 11:22 »

@Powergirl

Klar kann man sich per Attest vom Unterricht befreien lassen, aber das ist zume ienn nicht im Sinne des Erfinders und keineswegs der richtige Weg. Klar, wenn jemand wirklich nicht mitschwimmen kann aus medizinischen Gründen ist das total okay.

Aber wie ich schon mal erwähnt hab, wenn jemand eine spezielle religiöse Meinung vertritt, dann soll er doch einfach auf eine entsprechende Schule gehen, privat Schule.
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« Antworten #26 am: 10. Jun 2005, 14:49 »

In Berlin gab es mal einen Fall in einer kreuzberger Hauptschule, dass Lehrer unter Verweiß auf die Religionsfreiheit einem moslemischem Mädchen die Atemspende verweigerten. Ein Beispiel für eine überzogene Religionsfreiheit.
Wenn man dieses Beispiel nimmt wissen "die Deutschen" recht wenig über den Islam und seine Regeln. Manch ein Vater nutzt dieses und versucht seine Tochter oder Sohn von der Integration unter dem Deckmantel der Religion fernzuhalten. Dieses finde ich falsch und dieses zu fördern fahrläßig. Deshalb finde ich den Sportunterricht richtig und wichtig, nicht nur der sportlichen Seite wegen, sondern gerade die Förderung von Teamgeist und Akzeptanz des anderen sind hier die Schlüsselwörter.
Von mir aus sollen Mädchen und Jungs getrennt unterrichtet werden, was zum einen z.Z. pädagogischer Trend ist und zum anderen für mich noch unter dem Toleranzbegriff durchgeht - aber eine Befreiung aus Glaubensgründen kommt nicht in Frage, deshalb finde ich dieses Urteil richtig!
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« Antworten #27 am: 10. Jun 2005, 15:02 »

Zitat von: "Geolino"
Klar kann man sich per Attest vom Unterricht befreien lassen, aber das ist zume ienn nicht im Sinne des Erfinders und keineswegs der richtige Weg. Klar, wenn jemand wirklich nicht mitschwimmen kann aus medizinischen Gründen ist das total okay.


ich finde, moralische, psychologische und religiöse gründe sollten genauso eine rolle spielen wie körperlich-medizinische.

Zitat von: "Geolino"
Aber wie ich schon mal erwähnt hab, wenn jemand eine spezielle religiöse Meinung vertritt, dann soll er doch einfach auf eine entsprechende Schule gehen, privat Schule.


das ist nur leider nicht immer möglich. und wenn ich dann auf ner staatlichen schule hocke und mir so wenig toleranz entgegengebracht wird, fände ich das schön blöd.

Zitat von: "An.Di."
nun, aus religiöser Sicht dürfte aus meiner Sicht es gar keine Gründe geben


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« Antworten #28 am: 19. Jun 2005, 19:53 »

Zitat von: "Powergirl"
warum ist es nicht ok, die muslime vom schwimmen zu beurlauben? so lang das normale zeugs gelernt wird?? schwimmen wird zudem nicht an jeder schule unterrichtet!

Es gibt aber auch Muslime, die ihre Kinder komplett vom Sportunterricht befreien wollen, weil man sich zum Unterricht aum vorher umziehen tut und man dabei Haut zeigt in der Umkleidekabine usw. Das gab es bei mir in der Schule damals auch. Ich bin deshalb für Anpassung, da ich weiß, dass ich mich in einem muslimischen Land genauso anpassen müsste und nicht halbnackt rumlaufen könnte, nur weil meine Religion es mir erlaubt. Das wird von den Menschen dort ebenfalls nicht akzepiert - warum sollen wir hier entgegenkommen?  Confused Ich finde es auch den anderen Kindern, die vielleicht auch ungern am Schwimmunterricht teilnehmen, unfair gegenüber.
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« Antworten #29 am: 08. Okt 2009, 05:20 »

Zitat
Schulfahrten, Sexualkunde und Schwimmunterricht bringen strenggläubige Muslime oft in Konflikt mit der Schulpflicht in Deutschland. Ein Düsseldorfer Gericht wies den Antrag von Eltern zurück, die ihrem Sohn den Anblick von Mitschülerinnen in Badeanzug oder Bikini ersparen wollten...
weiter zum Artikel: spiegel.de

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Ich finde das absolut richtig.  Freundliches Lächeln
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