~Luna~
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« am: 03. Jun 2005, 18:05 » |
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Schulfahrten, Sexualkunde und Schwimmunterricht bringen strenggläubige Muslime oft in Konflikt mit der Schulpflicht in Deutschland. Ein Düsseldorfer Gericht wies den Antrag von Eltern zurück, die ihrem Sohn den Anblick von Mitschülerinnen in Badeanzug oder Bikini ersparen wollten... weiter zum Artikel: spiegel.deWie findet Ihr das?
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Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte. Berthold Auerbach
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« Antworten #1 am: 04. Jun 2005, 14:58 » |
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Bei Abwägung widerstreitender Interessen habe der staatliche Bildungsauftrag Vorrang vor der Religionsfreiheit und dem elterlichen Erziehungsrecht, befanden die Richter in ihrer Urteilsbegründung. Die Teilnahme am Schwimmunterricht sei zumutbar. also das mit dem schwimmen find ich daneben. ich finde, hier überwiegt die religionsfreiheit und der junge hätte ruhig vom unterricht befreit werden können. anders beim biologieunterricht: Ähnlich wie ihre Kollegen in Düsseldorf hatten im vergangenen Jahr Richter des Hamburger Verwaltungsgerichts entschieden. Sie lehnten das Ansinnen einer türkischen Mutter ab, ihre beiden 14 und 15 Jahre alten Töchter vom Sexualkundeunterricht freizustellen. Sexualität finde im Islam nur in der Ehe statt, vorher gebe es keinen Aufklärungsbedarf, so hatte die Mutter argumentiert. sexualkundeunterricht ist definitiv wichtig - auch für muslimische mädchen. aber ansonsten finde ich es ok, aufgrund religiöser überzeugungen nicht am schwimmen teilzunehmen oder auf klassenfahrt zu gehen. Quelle der Zitate: spiegel.de
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An.Di.
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« Antworten #2 am: 04. Jun 2005, 17:28 » |
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ich finde diese Urteile in Ordnung. Für alle die in Deutschland leben gelten die gleichen Rechte und Pflichte. Wenn ich in der Türkei lebe, kann ich auch nicht selbst entscheiden, was ich mache und was ich lasse. Und das ist in jedem Land so. Das mal zum Einen. Also aus rechtlicher Sicht stimme ich da voll zu. Sollten sich unsere Gesetze ändern, haben diese dann höchstes Gewicht. Außerdem finde ich haben solche Dinge gar nichts mit der Religionsfreiheit zu tun. Glauben dürfen sie ja trotzdem was sie wollen, aber den Glauben in jedem Land ausleben, das geht nunmal nicht. Wenn sich damit Jemand nicht einverstanden erklärt, dann muss er in ein Land ziehen, in dem er seinen Glauben auch ausleben kann.
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« Antworten #3 am: 04. Jun 2005, 17:35 » |
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Ich bin ebenfalls der gleichen Meinung, wie An.Di. - wer hier lebt, muss sich auch anpassen. Genauso müsste sich ein Deutscher an das jeweilige Land im Ausland anpassen, wenn er dort lebt. Ist also alles fair. Ich hatte bei mir auch so ein Fall, wo die Eltern die Kids (ein Mädchen aus der Türkei und eines aus Pakistan) vom Sportunterricht sogar befreit haben, wg. der Bekleidung und Umziehen in der Kabine  Haben die Lehrer auch irgendwann nicht akzeptiert und es gab dann erstmal Ärger mit den Eltern, da dies als Verweigerung des Unterrichtes gewertet wurden (also eine 6). Ich fand das schon damals als Schuldkind unmöglich und finde solche Rechtssprechung gut!
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Geolino
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« Antworten #4 am: 04. Jun 2005, 21:15 » |
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Und ich kann mich auch nur anschließen, WIR DEUTSCHEN müssen uns im Ausland auch der gegebenen "Kultur" anpassen, wieso die hier nicht?
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der_schakal
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« Antworten #5 am: 04. Jun 2005, 22:35 » |
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Da kann ich nur beipflichten. Aber da haben wir in Deutschland wieder das Problem das uns wegen solcher sachen bald wieder Rechtsradikalismus vorgeworfen werden wird. Aber vor allem in den muslimischen Ländern müssen sich ja alle Ausländer angleichen, warum sollte das dann in Deutschland angezweifelt werden oder anders gehandhabt werden??
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Ich weiß nicht mit welchen Waffen sich die Menschen im 3. Weltkrieg bekämpfen, aber im 4. werden es Keulen sein. Albert Einstein
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~Luna~
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« Antworten #6 am: 04. Jun 2005, 22:52 » |
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Aber mal eine andere Frage: Gehen denn die Muslime sonst nie schwimmen? Oder was ziehen die dann an? Ich meine, wenn sie auch bei sich in der Heimat schwimmen gehen, dann können sie hier das auch machen...  Die Schule schreibt doch nicht vor, wie die Badebekleidung auszusehen hat.
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...YOU
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« Antworten #7 am: 05. Jun 2005, 00:26 » |
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Aber da haben wir in Deutschland wieder das Problem das uns wegen solcher sachen bald wieder Rechtsradikalismus vorgeworfen werden wird. Ich denke, dass ist das größte Problem. Wir Deutschen werden gleich wieder als auslanderfeindlich abgestempelt, wenn wir wegen solchen Sachen gegen sie entscheiden. Das war auch schon mal bei mir in der Klasse so. Da habe ich auch gemeint, wenn jemand nach Deutschland kommt, dann soll er sich auch der deutschen Kultur anpassen und wenn nicht, kann er gerne wieder gehen und muss ja nicht hier leben. MIr wurde dann auch gleich gesagt, dass wir ja dann gleich wieder an alte Zeiten anknüpfen können und nicht besser wären. Aber nein, ich würde nie jemanden wegen seiner Religion oder siener Herkunft umbringen. MIt ihm über alles diskutieren und ihm vielleicht auch meine Meinung sagen mehr nicht. Somit kann ich nur sagen, dass ich die Urteile echt in Ordnung finde. Für mich steht noch die Frage, was die Kinder der Eltern wollen. Die Eltern grenzen ihre Kinder ja selbst aus und machen ihnen damit das Leben schwer. Muss man seinen Kinder, wegen einer Religion das Leben so schwer machen wegen Sachen, die in der heutigen Zeit (und vielleicht auch schon immer) einfach normal sind???
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An.Di.
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« Antworten #8 am: 05. Jun 2005, 09:46 » |
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@ YOU : bei uns ist es ja eigentlich auch so (wenn auch nicht so extrem). In die Kirche musste ich als Kind auch. Ob ich wollte oder nicht. Und gefallen hat es mir da nie (naja, höchstens es saß auf der anderen Bank meine Freundin von damals). Aber das war ja dann auch gleich schon wieder "Sünde" die man beichten musste. Ich finde jede Religion ("Sekte") hat ihre Vor- und Nachteile.
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Gruß, An.Di.
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...YOU
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« Antworten #9 am: 05. Jun 2005, 10:20 » |
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Naja aber in die Kirche gehen, gehörte zu dem Leben dazu. Das existierte schon immer in Deutschland und war halt so. So wie halt auch das Schwimmen bei uns zu dem heutigen Leben ganz normal dazu gehört. Warum den Kindern also so alltägliche Sachen verbieten, wenn sie es vielleicht machen wollen. sie leben nunmal nicht mehr in ihrem Land. Sie haben es freiwillig verlassen und wollten hier leben. Es ist doch logisch, dass man dann auch einen teil seiner Lebensart aufgeben muss. Man kann einfach nicht in zwei so unterschiedlichen Ländern so weiterleben wie immer. Eine Veränderung folgt da immer zwangsläufig und ich denke, die muss man dann auch zulassen.
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Angel
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« Antworten #10 am: 05. Jun 2005, 15:11 » |
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Ich schließe mich den Meinungen auch an. Viel zu schreiben brauche ich jetzt nicht, da alles gesagt wurde, was ich auch denke. Wenn ich in ein anderes Land ziehe, dann muß ich mich denen anpassen und nicht umgekehrt. Ich muß die Kultur erlernen, ebenso wie die Sprache und mich an ihre Regeln und Gesetze halten. Wenn es mir nicht paßt, dann muß ich halt' wieder in meine Heimat zurückkehren.
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« Antworten #11 am: 06. Jun 2005, 16:27 » |
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Und ich kann mich auch nur anschließen, WIR DEUTSCHEN müssen uns im Ausland auch der gegebenen "Kultur" anpassen, wieso die hier nicht? was ist denn das für eine argumentation? wie du mir, so ich dir??? wenn ich es aber für richtig erachte, die religionsfreiheit über in diesem fall eine schulregel zu stellen, dann erachte ich das auf der ganzen welt für richtig. nur weil "die türken" das nicht so sehen, werde ich mich trotzdem für diesen maßstab einsetzen. und weil ich halt in deutschland wohne, tue ich das hier. und wenn "wir deutschen" eine moralisch hochwertige meinung vertreten, uns aber scheuen, diese durchzusetzen, bloß weil andere länder es auch nicht tun, find ich das ziemlich schwach. wir sollten vielmehr anfangen damit, denn am ende denkt jeder "die anderen setzen sich auch nicht für freiheit ein" und kein mensch tut mehr was. und ich selber finde wir sollten den muslimen diese schwimm-sache durchaus zugestehen. ich wurde auch schon aus religiösen gründen vom fasching beurlaubt! und ich fand das super, daß das möglich war. ich bin froh über die religionsfreiheit in deutschland und daß ich meinen glauben hier ausleben darf. ich bin gegen kopftuchtragen im unterricht, gegen den bau von moscheen durch staatliche finanzierung,... aber wenn ein einzelner mit einer billigen schulregel ein religiöses problem hat, kann man doch darauf rücksicht nehmen. ich kann andere menschen doch so behandeln, wie ich in ihrem land gern behandelt werden möchte. das heißt nicht, daß ich mich nicht an das land anpasse. aber genauso wie ich dem land, den sitten und der kultur respekt gegenüberbringe, möchte ich doch auch selbst respektiert werden.
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Geolino
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« Antworten #12 am: 06. Jun 2005, 20:08 » |
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In dem Fall muss ich ehrlich sagen, dass ich nicht finde, dass man darauf Rücksicht nehmen muss... oder soll...
Deutschland ist von den Grundprinzipien ein christliches Land und die staatlichen Schulen vertreten und vermitteln die festgelegten Inhalte, wenn jemandem das nicht passt kann er sein Kind doch auf eine Privat-Schule stecken, da ist so was i.d.R. kein Problem...
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*Micky*
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« Antworten #13 am: 06. Jun 2005, 20:10 » |
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Eigentlich bin ich der selebn Ansicht, das man darauf keine Rücksicht neh,men sollte. Wenn man nach seiner Religion nicht aufgeklärt werden sollte dann muss man eben in dem eigenem Land bleiben. So werden die Kinder hier ja auch hin und her gerissen da sie auch an dem anderem, den christlichen Leben teilnehmen...zum Teil...
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Geolino
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« Antworten #14 am: 06. Jun 2005, 20:25 » |
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Danke @Micky für die Unterstützung...!!!!
Ich weiß, dass eben eine totale Isolierung von genau dem, was die Religion will, eben nicht möglich ist. Ein Leben in unserer Gesellschaft würde, auch wenn die Schule Rücksicht darauf nehmen würde, nicht schützbar sein vor diesen "Einflüssen"...
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*Micky*
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« Antworten #15 am: 06. Jun 2005, 21:35 » |
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Man kann nicht immer auf alles rücksicht nehmen. Und man kann auch keine Schule für Ausländer machen. Das macht uns ja wieder schulden... Also bei dem Thema sollten sie sich anpassen *Punkt* 
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Geolino
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« Antworten #16 am: 06. Jun 2005, 21:48 » |
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Wie gesagt, "Schuldenfrei" ist es für uns möglich indem sie sich ihre eigenen Privat-Schulen finanzieren, die können von mir aus dann ein deutsches Abi machen, spricht ja nichts dagegen, aber Sonderwünsche müssen wir net immer erfüllen...
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An.Di.
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« Antworten #17 am: 06. Jun 2005, 22:58 » |
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ich denke nicht, dass es nur daraum geht, dass es andere Länder tun, sondern hauptsächlich, dass es bei UNS so ist. Die Gesetze nehmen auch Rücksicht auf die vorherschende Religion im Lande. Und da bei uns das Christentum weit verbreitet ist, wird der Statt auch diese Religion unterstützen. Zudem ist Schwimmen, Religion hin oder her, eine natürliche Sache, genauso wie auch der Körper des Menschen (inkl. Haare). Wenn ich dies alles gut heißen würde, wie die Muslime leben, dann wäre ich ja Moslem und würde auch dafür sprechen. Als Atheist finde ich aber beide Seiten übetrieben (ich bin zwar Atheist, finde Religion aber auch gut, das ist aber ein anderes Thema  ). Nun, wenn wir da Ausnahmen machen würden, dann wollten auch andere Deutsche hier im Lande dies vielleicht Nachmachen. Die dürfen dann aber nicht, weil es Pflicht ist. Und damit wäre Ärger und der Hass auf Muslime vorbereitet bzw. würde vergrößert werden. Gleiches Land, gleiche Rechte und Pflichten für alle. Ausnahmen sollte es da bei "normalen" Menschen keine geben. (Bei Behinderungen oder sonstiges sieht das natürlich anders aus). Aber wenn nichts gegen das Wohl des Kindes bzw. des Menschen spricht, dann ist das doch in Ordnung.
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gesperrter User S.
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« Antworten #18 am: 07. Jun 2005, 00:00 » |
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Soweit ich weiß, geht man in islamischen Ländern getrennt schwimmen, wobei Männer bevorzugt werden, sprich bessere Öffnungszeiten und Einrichtungen, die Frauen müssen sich mit schlechteren Zeiten und Anlagen begnügen, wie immer dort.
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« Antworten #19 am: 08. Jun 2005, 14:54 » |
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Nun, wenn wir da Ausnahmen machen würden, dann wollten auch andere Deutsche hier im Lande dies vielleicht Nachmachen. Die dürfen dann aber nicht, weil es Pflicht ist. Und damit wäre Ärger und der Hass auf Muslime vorbereitet bzw. würde vergrößert werden. Gleiches Land, gleiche Rechte und Pflichten für alle. eben. und ich plädiere dafür, daß man aufgrund religiöser gründe vom schwimmunterricht beurlaubt werden darf. wenn ich das mit meinen christlichen prinzipien nicht vereinbaren kann, genauso wie mit meinen muslimischen. ob schwimmen natürlich ist oder nicht, ob man sich sonst der gesellschaft entziehen kann, ist für diese entscheidung nicht relevant.
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Geolino
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« Antworten #20 am: 09. Jun 2005, 20:04 » |
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Du lebst aber leider in einem deutschen Staat, der die Lehrpläne den Ländern übergeben hat und da eben diese es für pädagogisch und allgemein sinnvoll erachten, dass Schwimmunterricht gegeben wird, wirst du dich entweder damit abfinden müssen ODER auswandern...ODER du gehst in die Politik und änderst alles!
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« Antworten #21 am: 09. Jun 2005, 23:08 » |
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Du lebst aber leider in einem deutschen Staat, der die Lehrpläne den Ländern übergeben hat und da eben diese es für pädagogisch und allgemein sinnvoll erachten, dass Schwimmunterricht gegeben wird, wirst du dich entweder damit abfinden müssen ODER auswandern...ODER du gehst in die Politik und änderst alles! falsch! man kann sich auch einfach wie ich vom schwimmunterricht durch atteste befreien lassen.. ok jetzt mal im ernst: meine eltern haben mich damals vom fasching beurlaubt und das war ok. warum ist es nicht ok, die muslime vom schwimmen zu beurlauben? so lang das normale zeugs gelernt wird?? schwimmen wird zudem nicht an jeder schule unterrichtet!
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An.Di.
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« Antworten #22 am: 09. Jun 2005, 23:32 » |
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es kommt ja immer noch darauf an, weshalb sich Jemand genaus von etwas freistellen lassen möchte.
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Powergirl
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« Antworten #23 am: 09. Jun 2005, 23:34 » |
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ich finde gut dargelegte religiöse gründe sollten ausreichen
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An.Di.
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« Antworten #24 am: 10. Jun 2005, 00:22 » |
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nun, aus religiöser Sicht dürfte aus meiner Sicht es gar keine Gründe geben 
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Geolino
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« Antworten #25 am: 10. Jun 2005, 11:22 » |
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@Powergirl
Klar kann man sich per Attest vom Unterricht befreien lassen, aber das ist zume ienn nicht im Sinne des Erfinders und keineswegs der richtige Weg. Klar, wenn jemand wirklich nicht mitschwimmen kann aus medizinischen Gründen ist das total okay.
Aber wie ich schon mal erwähnt hab, wenn jemand eine spezielle religiöse Meinung vertritt, dann soll er doch einfach auf eine entsprechende Schule gehen, privat Schule.
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« Antworten #26 am: 10. Jun 2005, 14:49 » |
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In Berlin gab es mal einen Fall in einer kreuzberger Hauptschule, dass Lehrer unter Verweiß auf die Religionsfreiheit einem moslemischem Mädchen die Atemspende verweigerten. Ein Beispiel für eine überzogene Religionsfreiheit. Wenn man dieses Beispiel nimmt wissen "die Deutschen" recht wenig über den Islam und seine Regeln. Manch ein Vater nutzt dieses und versucht seine Tochter oder Sohn von der Integration unter dem Deckmantel der Religion fernzuhalten. Dieses finde ich falsch und dieses zu fördern fahrläßig. Deshalb finde ich den Sportunterricht richtig und wichtig, nicht nur der sportlichen Seite wegen, sondern gerade die Förderung von Teamgeist und Akzeptanz des anderen sind hier die Schlüsselwörter. Von mir aus sollen Mädchen und Jungs getrennt unterrichtet werden, was zum einen z.Z. pädagogischer Trend ist und zum anderen für mich noch unter dem Toleranzbegriff durchgeht - aber eine Befreiung aus Glaubensgründen kommt nicht in Frage, deshalb finde ich dieses Urteil richtig!
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Powergirl
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« Antworten #27 am: 10. Jun 2005, 15:02 » |
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Klar kann man sich per Attest vom Unterricht befreien lassen, aber das ist zume ienn nicht im Sinne des Erfinders und keineswegs der richtige Weg. Klar, wenn jemand wirklich nicht mitschwimmen kann aus medizinischen Gründen ist das total okay. ich finde, moralische, psychologische und religiöse gründe sollten genauso eine rolle spielen wie körperlich-medizinische. Aber wie ich schon mal erwähnt hab, wenn jemand eine spezielle religiöse Meinung vertritt, dann soll er doch einfach auf eine entsprechende Schule gehen, privat Schule. das ist nur leider nicht immer möglich. und wenn ich dann auf ner staatlichen schule hocke und mir so wenig toleranz entgegengebracht wird, fände ich das schön blöd. nun, aus religiöser Sicht dürfte aus meiner Sicht es gar keine Gründe geben  bin kein Moslem 
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~Luna~
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« Antworten #28 am: 19. Jun 2005, 19:53 » |
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warum ist es nicht ok, die muslime vom schwimmen zu beurlauben? so lang das normale zeugs gelernt wird?? schwimmen wird zudem nicht an jeder schule unterrichtet! Es gibt aber auch Muslime, die ihre Kinder komplett vom Sportunterricht befreien wollen, weil man sich zum Unterricht aum vorher umziehen tut und man dabei Haut zeigt in der Umkleidekabine usw. Das gab es bei mir in der Schule damals auch. Ich bin deshalb für Anpassung, da ich weiß, dass ich mich in einem muslimischen Land genauso anpassen müsste und nicht halbnackt rumlaufen könnte, nur weil meine Religion es mir erlaubt. Das wird von den Menschen dort ebenfalls nicht akzepiert - warum sollen wir hier entgegenkommen?  Ich finde es auch den anderen Kindern, die vielleicht auch ungern am Schwimmunterricht teilnehmen, unfair gegenüber.
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« Antworten #29 am: 08. Okt 2009, 05:20 » |
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