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Autor Thema: Britische Erziehung: Schläge nur noch gut gezielt  (Gelesen 14448 mal)
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« am: 15. Jan 2005, 23:33 »

Zitat
Britische Eltern, die ihr Kind schlagen, können dafür künftig mit fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Aber nur, wenn sie nicht aufpassen: Ein am Samstag in Kraft getretenes Gesetz erlaubt eine "vernünftige Züchtigung". Strafbar sind lediglich Prügel, die Flecken, Beulen oder Hautabschürfungen zurücklassen...


weiter zum Artikel bei: n-tv.de
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« Antworten #1 am: 15. Jan 2005, 23:42 »

Zitat von: "~Luna~"
Zitat
Britische Eltern, die ihr Kind schlagen, können dafür künftig mit fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Aber nur, wenn sie nicht aufpassen: Ein am Samstag in Kraft getretenes Gesetz erlaubt eine "vernünftige Züchtigung". Strafbar sind lediglich Prügel, die Flecken, Beulen oder Hautabschürfungen zurücklassen...


Das ist doch was für mich Wink

jeder Schlag, den man einem Kind zufügt hinterlässt Flecken, Beulen, Kerben, Narben und Schürfungen. Wenn nicht auf der Haut, dann in der Seele. Ganz schlimm sind Schläge ins Gesicht. Dadurch werden nicht nur einige Hirnzellen zerstört, sondern das Kind wird eingeschüchtert und lernt daraus nur, Angst zu haben wieder einer solchen Übermacht ausgesetzt zu werden. Es gibt keine Tat, worauf ein Kind es verdient hätte geschlagen zu werden. Ganz egal ob zur Züchtigung oder zur Zurechtweisung. Schließlich dürfen Kinder ja auch ihre Eltern nicht schlagen, wwnn diese der Meinung sind, dass ihre Eltern etwas falsch gemacht haben. Das Machtgefälle zwischen Kind und Erwachsenen ist schon von anderen Begebenheiten groß genug, dass es durch so etwas nicht noch verstärkt werden sollte.

Das wäre doch was für`s Erziehungsforum  Wink
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Gruß, An.Di.
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« Antworten #2 am: 15. Jan 2005, 23:50 »

Zitat von: "An.Di."
Das wäre doch was für`s Erziehungsforum  Wink


Das ist so ein Test Wink Sieht aber gut aus mit dem Forum gut gemacht



Die ältere Generation schwürt aber trotzdem weiterhin auf autoritäre Erziehung und Prügel. Oft habe ich schon beobachtet, dass die Eltern mit der Erziehung und dem Kind völlig überfordert sind und es entweder anschreiben oder an dem Kind rumzerren, bzw. einen auf den Hintern geben.  Sad
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« Antworten #3 am: 16. Jan 2005, 00:03 »

Zitat von: "~Luna~"
Zitat von: "An.Di."
Das wäre doch was für`s Erziehungsforum  Wink


Das ist so ein Test Wink Sieht aber gut aus mit dem Forum gut gemacht



Die ältere Generation schwürt aber trotzdem weiterhin auf autoritäre Erziehung und Prügel. Oft habe ich schon beobachtet, dass die Eltern mit der Erziehung und dem Kind völlig überfordert sind und es entweder anschreiben oder an dem Kind rumzerren, bzw. einen auf den Hintern geben.  Sad


Ja, allerdings auch nicht alle. Es gibt auch ältere Menschen die mit viel menschenverstand für das Recht von Kindern kämpfen. Und die Generation, die geprügelt wurde, neigt dazu weiterzuprügeln. Dies geschieht meistens unterbewusst. Durch das Weiterprügeln werden Emotionen abgebaut und eigene Erfahrungen "wieder gut gemacht", was natürlich letztendlich ein Teufelskreis ist. Sicher, nicht jeder der geprügelt wurde prügelt weiter und nicht jeder, der nicht verprügelt wurde schlägt seine Kinder nicht. Dennoch gibt es durchschnittlich eine hohe Rate. Auch Schreie und Herumzerren ist nur ein Mittel zu zeigen, wer die höhere Macht hat. Leider. Bewirken tun diese Dinge nämlich nichts Positives. Nicht beim "Täter" und nicht beim "Opfer" dieser Situation. Ein weiteres Problem ist, dass sich beim Kind durch solche "Misshandlungen" Aggressionen aufbauen und anstauen, die es nicht loswerden kann. Dann müssen meist jüngere Geschwister oder Haustiere hinhalten. Das nächst-Schwächere eben. Oder auch später die eigenen Kinder.  Sad
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« Antworten #4 am: 16. Jan 2005, 08:25 »

Meine Oma hat mich nie geschlagen, im gegensatzt zu meinen Eltern....

Eigentlich ich kann mich nur an einmal bei Alina dran errinnern, weilse partu immer am Heissen Topf wollte, und ich da laut sein konnte und sie nicht hörte....Dann sah ich in meinen Gedanken die kleinen Finger verbrannt und haute ihr drauf....Erschrocken hatte sie sich, aber seit dem eigentlich immer Glück gehabt*toitoitoi*
 kopfkratz Aber die anderen drei*grübbeldenk* nö bisher noch nicht.... kopfkratz

Aber Kinder Züchtet man nicht wütend
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« Antworten #5 am: 16. Jan 2005, 10:29 »

Hallo Cindy,
ja, es rutscht durchaus Mal die Hand aus. Ganz besonders auch dann, wenn man sehr viel Angst um die eigenen Kinder hat, wie in Deinem Fall. Und genau das ist ein Beispiel wo man sich wirklich fragen muss, ob ein kleiner Überraschungseffekt (Patscher auf die Hand) nicht unschädlicher für das Kind ist als sich die Hand zu verbrennen und dadurch vielleicht sogar lebenslang darunter Leiden zu müssen. Ich kann mich an die Hitze des Bügeleisens meiner Mutter früher sehr gut erinnern. Mir wäre da lieber eine auf die Finger gewesen als mir die Hand zu verbrennen. Der Mensch muss das in einige Jahrtausenden auch erstmal lernen, dass Kochstellen und andere Hitzequellen nicht mehr glühen müssen um sich die Finger zu verbrennen. Instinktiv ist das nämlich nur noch beim Feuer so. Das strahlt auch schon genug Wärme ab um sich dem gar nicht so nah ran zu trauen als eine Herdplatte oder ein Bügeleisen.
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« Antworten #6 am: 16. Jan 2005, 11:01 »

Also ich denke auch, dass ein kleiner Klapps auf den Pops auch mal nicht schaden kann.  Ich betreue hier ja nun auch tagtäglich zwei Kinder und die Kleinere hat schon zweimal was auf den Po gekriegt von mir. Nicht doll und mir tat es danach selbst leid, aber ich wusste mir nicht anders zu helfen.

Die erste Situation weiß ich schon gar nicht mehr, aber bei der zweiten hatte sie einen Ausraster und hat mich gebissen. Da ist mir dann die Hand ausgerutscht.

Wie gesagt, es tut mir dann oft leid, aber was zu weit geht, geht zu weit. Und wenn ich den beiden zehnmal sage, sie sollen das und das nicht anfassen und sie wollen es trotzdem machen, dann kann mir keiner sagen, dass ein kleiner Klapps auf die Finger weittragende Wunden (auch innerlich) bei ihnen verursachen könnte.
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« Antworten #7 am: 16. Jan 2005, 11:27 »

Zitat von: "...YOU"
Also ich denke auch, dass ein kleiner Klapps auf den Pops auch mal nicht schaden kann.  Ich betreue hier ja nun auch tagtäglich zwei Kinder und die Kleinere hat schon zweimal was auf den Po gekriegt von mir. Nicht doll und mir tat es danach selbst leid, aber ich wusste mir nicht anders zu helfen.

Die erste Situation weiß ich schon gar nicht mehr, aber bei der zweiten hatte sie einen Ausraster und hat mich gebissen. Da ist mir dann die Hand ausgerutscht.

Wie gesagt, es tut mir dann oft leid, aber was zu weit geht, geht zu weit. Und wenn ich den beiden zehnmal sage, sie sollen das und das nicht anfassen und sie wollen es trotzdem machen, dann kann mir keiner sagen, dass ein kleiner Klapps auf die Finger weittragende Wunden (auch innerlich) bei ihnen verursachen könnte.


Hallo You,

leider ist "ein kleiner Klapps" nicht genau definiert wie stark dieser sein darf. Es gibt Menschen, die verprügeln ihre Kinder und sagen auch, dass ein kleiner Klapps nicht schaden kann. Zudem darf auch als Entschuldigung nicht die "Aussichtslosigkeit" gerade stehen. Man muss sich ganz einfach mal in die Welt der Kinder hineinversetzen. Meienr Ansicht nach ist das eine ganz andere Welt als die Welt der Erwachsenen. Kinder sind neugierig, naiv, verspielt, lebensfroh, lebenslustig und vieles mehr, was sich häufig in ihrern Lebendigkeit und scheinbar unzustillende Neugier wieder spiegelt. Man muss sich schon fragen, warum ein Kind einen Ausraster bekommt. Dafür gibt es ja auch viele Gründe. Der meiste ist, dass ein Kind etwas nicht versteht und sich somit eine Erklärung zu "erzwingen" versucht. Ich finde es wie gesagt nicht in Ordnung das bereits vorhandene Machtgefälle auch nur mit kleinen Klappsen zu vergrößern. Die Kinder sind auch oft mit den Erwachsenen überfordert, aber die dürfen den Erwachsenen keinen Klapps geben. Was berechtigt dann die Erwachsenen die Kinder mit Klappsen zurecht zu weisen? Ja, das Machtgefälle. Leider. Vielleicht hat das die Natur aber auch absichtlich so gemacht, dass die Kinder hin und wieder auch mal einen Klapps bekommen?  kopfkratz

Ich weiß nur, dass der Ausraster durch einen Klapps unterdrückt wird. Das Kind möchte Aggressionen abbauen und wird dabei von einer höheren Macht, einer höheren Aggression ausgebremst bzw. unterdrückt. Die Aggression ist dann immer noch da, vielleicht sogar noch größer. Und das macht dann schon ein kleines Wündchen innerlich. Im Fall von Cindy fand ich aber den Klappser auf die Hand durchaus vertretbar, da dem Kind sonst größeren Schaden zugefügt worden wäre. Dies gilt allerdings auch nicht immer. Wenn keine größere Gefahr drioht, sollten die Kinder auch ihre eigenen Erfahrungen sammeln.
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« Antworten #8 am: 16. Jan 2005, 11:37 »

Also nicht dass du denkst, dass das alles für mich immer mit einem kleinen Klapps abgetan ist. Ich mache mir schon viele Gedanken darum, warum die Kleine so ausrastet und habe auch schon viel mit ihr gesprochen. Auch bei den Eltern habe ich es angesprochen, aber die meinen einfach: Ihr kind ist hat schwierig und fertig. Das sehe ich nicht so. Ich weiß, es muss einen Grund geben, aber ich habe ihn noch nicht gefunden.

Ich werde mal woanders einen Thread öffnen und euch von meiner kleinen erzählen. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.
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« Antworten #9 am: 16. Jan 2005, 11:43 »

@ YOU, nein, das hätte ich Dir auch nicht unterstellt. Und die Ansicht der Eltern "ihr Kind ist halt einfach schwierig", ist eine typische und einfache Antwort. Leider auch ein Weg des geringsten Widerstandes. Leider kenne ich auch Eltern, die so etwas sogar vor den Kindern sagen. Das entwürdigt sie. Ebenso um nochmals kurz auf den Klapps zurück zu kommen, kann man sich vor ASugen halten, dass solche Meinungsunterschiede, Ausraster u.ä. auch bei den Erwachsenen vorkommt. Denen gibt man dann aber keinen Klapps auf den Po, sondern es wird halt mal lautstark ausdiskutiert. Beide brüllen sich an, lassen ihre Aggression dadurch raus und fertig. Viele Eltern, die ihre Kinder anschreien (während einer Diskussion) ertragen es leider auch nicht, wenn die Kinder dnan zurück schreien. Eigentlich machen sie ja dann genau das, was ihnen vorgelebt wird und sie lernen. Ist natürlich schon hart, wenn so ein Knirps oder eine Knirpsin zurückschreit.  Shocked
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« Antworten #10 am: 16. Jan 2005, 11:49 »

Morgen Mädels,

ich bin auch mit "Prügel" aufgewachsen und damals in Polen war es normal, dass man von den Eltern den Hintern versohlt bekommen hat.  Sad  Toll fand ich das nicht und teilweise fand ich es echt übel, wenn ich von meinem Vater mit dem Springseil einen übergezogen bekam, weil ich frech war oder Mist gebaut habe. Teilweise hatte ich so dicke Schwellungen an manchen Stellen und es ist erst nach ein paar Tagen weggegangen.

Aber früher war es normal, ich war kein Einzelfall und hatte sogar noch Glük, da es seltener vorkam. In meinem Freundeskreis gab es Fälle, wo das Kind sogar den Springseil dem Vater bringen und sich danach über sein Knie legen mußte.

In der Schule hat man auch von den Lehrern eines übergebraten bekommen: mit dem Linial auf die Finger, oder am Ohr gezogen.  Confused

In heutiger Zeit ist es nicht vorstellbar.
Ich sage jetzt nicht, dass ich meinen Vater dafür hasse, was er gemacht habe - da ich es für normal hielt. Als Kind hatte ich sogar noch so viel Stolz (habe es aber immer noch  Smile) und habe nach dem "Prügel" meist gesagt "es tut überhaupt nicht weh" und dabei noch hämisch gegrinst, was meinen Vater dazu veranlasst hat, noch mehr zu geben.

Na gut, ich hatte wohl das Zeug dazu, einen auf die Palme zu bringen - aber nur um zu zeigen, dass es mir am A....... vorbei geht.  Bei Strafen wie: 1 Woche kein TV schauen oder Hausarest, tat ich auch so, als ob es mir egal wäre... oft sagte ich "den Scheiß wollte ich sowieso nicht gucken"...  oder "das Wetter draußen ist eh zum kotzen"... - aber innerlich hat mich das schon geärgert. :wutschlucker:

Meine Schwester dagegen hat immer versucht die Eltern umzustimmen, hat sie angefleht und sich 1000x entschuldigt - dazu wäre ich zu stolz gewesen und habe lieber die Strafe hingenommen.

Trotzdem war ich kein schlimmes Kind, das sagen sogar meine Eltern. Meine Mutter arbeitet im Kindergarten und sagt, dass man die heutigen Kinder überhaupt nicht mit den von frühern vergleichen kann, und meine Schwester und ich dabei noch Engel waren.  Smile
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« Antworten #11 am: 16. Jan 2005, 17:35 »

Zitat von: "~Luna~"

Oft habe ich schon beobachtet, dass die Eltern mit der Erziehung und dem Kind völlig überfordert sind und es entweder anschreiben oder an dem Kind rumzerren, bzw. einen auf den Hintern geben.  Sad


Hm, vielleicht sollte ich meinem Sohn auch mal einen Brief shcreiben er soll mehr tagsüber schlafen als Nachts  Laughing

zurück zum thema. Ich denke das schlagen überhaupt keine Lösung ist, aber denke das vielen einfach die geduld fehlt.
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« Antworten #12 am: 16. Jan 2005, 22:47 »

Zitat von: "Campina"
Ich denke das schlagen überhaupt keine Lösung ist, aber denke das vielen einfach die geduld fehlt.


Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Schlagen ist eine Tat der Schwäche.
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« Antworten #13 am: 17. Jan 2005, 08:19 »

Also ich fand es nicht Lustig....Sorry Luna Springseil ist echt Harmlos....Holzkleiderbügel, Ledergürtel oder was sonst noch da war....
Egal, diese Zeit ist vorbei, und meine Kinder werden sowas nicht erleben, nicht vbon mein Mann und auch nicht von mir, wers wagt hände an meine Kids zu legen, werd ich gern zeigen was ich erlebt hab.... :verysad:
Ich hab mir immer gesagt und geschworen, meine Kinder erzieh ich mit Liebe....Auch wenn durch diese Trozphase, Zickigkeitsphase und was nicht noch alles kommt, Ich nie mit gegenstände schlage...Generell nicht....
Auch wenn ich Koche ich schieb die Kinder inzwischen nur noch raus, mit der Begründung Heiss und Gefährlich....
Im tv sieht man auch genug Kinder deren
Händchen oder sogar ganzen Körper verbrannt ist, Unbeabsichtigt oder auch beabsichtigt der Eltern....Das find ich horror...

Oder wennse wieder Eltern und Babysitter zeigen,die die Kinder vermöbbeln, oderr die mit den Münchhausenersyndrom, einfach ihren Babys/Kinder kissen auffem Kopf drücken.....
Absolut Horror :verysad:  :verysad:
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« Antworten #14 am: 17. Jan 2005, 09:20 »

Zitat von: "cindy"
Also ich fand es nicht Lustig....Sorry Luna Springseil ist echt Harmlos....Holzkleiderbügel, Ledergürtel oder was sonst noch da war....


Finde ich nicht, es war kein Springseil aus Schnur, sondern Kunststoff und es hat ganz schön gezogen, dass ich oft kaum Luft holen konnte, und am Ansatz der Schlagstelle war alles dunkelblau gewesen.

Kannst locker mit einem Gürtel vergleichen, wobei ein Grütel nicht so fein ist wie dieses blöde Springseil. Kenne nämlich den Unterschied auch gut.  Sad
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« Antworten #15 am: 17. Jan 2005, 09:41 »

Das ist irgendwie krass, wenn ich mir das so vorstelle. Krieg ich irgendwie Gänsehaut.

Meine Eltern haben mich zum Glück nie geschlagen. Ok es gab mal eine auf den Po, aber ich bin ja der Meinung, dass so ein Klapps nicht schadet.
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« Antworten #16 am: 17. Jan 2005, 09:51 »

Zitat von: "cindy"
Also ich fand es nicht Lustig....Sorry Luna Springseil ist echt Harmlos....Holzkleiderbügel, Ledergürtel oder was sonst noch da war....


Wie kannst du sagen dass es harmlos ist? Hast du Lunas schwellungen gesehen? Oder gespürt?

Mein Vater hat uns auch damals geschlagen,  na mehr als geschlagen richtig verprügelt. Meiner Mutter hat er die Zähne ausgeschlagen und noch viel mehr. Sie hat sich zum glück von ihm getrennt mit Polizeieinsatz etc. und in meinen Augen ist sie eine sehr starke Frau dass sie das durch gestanden hat, das war nicht einfach.
Ich war 3,5 als sie sich getrennt haben, die erinnerungen die ich an ihn habe sind alles andere als schön dass könnt ihr glauben. Eine kann ich mich erinnern, als ich auf dem boden sass und gespielt habe und aufeinmal kam sein fuss und ich bin durch den halben raum gegen die nächste Wand geflogen. Und noch eine starke erinnerung da hat er mich meiner mutter weggenommen und wollte abhauen mit,  hatte mich über seine schulter geschmissen. und hinter uns lief meine mutter, sie war am weinen und am schreien und ich hab sie nie so rennen sehen. Ich weiss nicht wie die szene beendet wurde, aber ich hab sie ewig vor augen gehabt.
aber im gegensatz zu luna hasse ich meinen vater und so oft meine cousine auch anruft und sgat er will dich wieder sehen und er will sich entschuldigen, das interessiert mich nicht, soll er doch an seinem schlechten gewissen verrecken
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« Antworten #17 am: 17. Jan 2005, 10:05 »

@Campina, ich hasse zwar meinen Vater nicht, habe aber keine enge Beziehung zu ihm. Er ist halt mein Vater, aber 1000 andere Menschen sind mir wichtiger.  Confused
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« Antworten #18 am: 17. Jan 2005, 10:27 »

Ich finde einen Klaps mit der flache Hand auf den Hintern nicht weiter schlim, habe ich auch bekommen, wo ich klein war, es hat mir nicht wirklich weh getan, und auch nicht geschadet  Wink

Was ich aber absolut nicht akzeptieren kann, sind schläge ins Gesicht, egal ob leicht oder nicht, das finde ich den Kind gegenrüber  total Respektlos  so nicht

Genauso, wie  Gürtel, oder sonstiges Zeug, das muß nun wirklich nicht sein Sad
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« Antworten #19 am: 17. Jan 2005, 10:54 »

Zitat
Meine Schwester dagegen hat immer versucht die Eltern umzustimmen, hat sie angefleht und sich 1000x entschuldigt - dazu wäre ich zu stolz gewesen und habe lieber die Strafe hingenommen.


Luna,das kenne ich zu gut, meine kleine Schwester war auch so, ich dagegen viel zu Stolz dafür, na ja, das hat sich für sie aber nicht gelohnt, weil hinterher gabs Prügel von mir um die Ecke  Laughing  ziemlich sauer  Wink
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« Antworten #20 am: 17. Jan 2005, 11:14 »

@ YOU und Black,

ja, mir wurde auch immer gesagt, dass es uns ja nicht geschadet hat. Kann ich so nicht sagen. Ich weiß nicht, wie es wäre, wenn ich keinen Klapps bekommen hätte. Aber meine Eltern versuchen es mir auch einzureden, dass es ja nicht geschadet hat. Und meine Eltern wurden damals richtig von ihren Eltern verprügelt und acuh meine Eltern meinen, dass es ihnen nicht geschadet hätte. Wenn ich sie mir so anschaue, könnte ich das auch glauben. Nur wer liebt, der schlägt nicht. Denn wie kann man etwas oder jemanden schlagen, den man liebt? Oder Jemanden verletzen, den man liebt? Wie schon gesagt, wenn ich mit einem Freund oder Freundin ein Problem habe, dann schlage ich sie doch auch nicht. Auch nicht, wenn sie auf mich nicht hören will. Wieso brauchen dann Kinder einen Klaps? Weil sie sich nicht wehren können. Ein Klaps ist das übermächtige Diskussionsende.  ziemlich sauer
Was wäre denn, wenn das Kind nach einem Klaps weiter macht? Noch ein Klaps? Oder wie geht das denn weiter???
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Gruß, An.Di.
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« Antworten #21 am: 17. Jan 2005, 12:51 »

Meine Eltern wurden nicht geschlagen, haben aber geschlagen....

Dann An.Di. werden hilfsmittel(Gürtel, Kleiderbügel oder sonst was genommen)und solange draufeingeschlagen bis das Kind still ist.... :verysad:
Sahn wirs nicht alle schon im Fernsehn?
Vor kurzen ein Kind aus dem Nachbarsort...
"Das Baby(2mon) wollte nicht aufhören zu Schreien" so die worte von eigenem Vater.... ziemlich sauer
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« Antworten #22 am: 17. Jan 2005, 13:06 »

@ Cindy, ja, das wird dann gefährlich. Dann lieber erst gar nicht damit anfangen. Das Problem ist auch noch, dass ein Klaps oder auch der Gürtel leider den gewünschten Erfolg erzielt. Ruhe. Aber das muss man sich vor dem Kinder machen überlegen, ob man Ruhe möchte oder sich auf eine anstrengende aber auch schöne Zeit einzulassen. Karriere nebenbei ist nicht drin. Eher nur halbtags arbeiten und mit Luxus etwas kürzer treten. Denn der größte Luxus, den es für die Kinder gibt ist die Zeit mit seinen Eltern.
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« Antworten #23 am: 18. Jan 2005, 00:43 »

An.Di.
Zitat
Denn der größte Luxus, den es für die Kinder gibt ist die Zeit mit seinen Eltern.

das ist auch im umgekehrten Fall der größte (schönste) Luxus den ich mir als Vater einer 9jährigen Tochter gönnen/vorstellen kann.  
 

 
 
[/quote]
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« Antworten #24 am: 18. Jan 2005, 14:01 »

Für mich ist es auch die schönste Zeit, wenn ich sie mit den Kindern verbringen kann.

Aber mal ehrlich, eininge Kinder haben nicht mehr den Respekt vor den Erwachsenen wie früher. Wenn ich Jade hier sehe. 5 Jahre alt und brüllt ihre Mutter an, sie solle gefälligst in einem ordentlichen Ton mit ihr reden. Und die Mutter lässt sich das gefallen.  Das würde ich nicht machen. Ich würde dann nicht zu hauen oder so, aber ihr klar machen, dass sie so nicht mit mir reden kann. UNd das ich ihr so auch nicht zuhöre. Bei mir zumindest hat sie es gelernt.

Ich bin deswegen nicht der Meinung, dass man Schläge und alles wieder einführen ud erlauben sollte. Aber bei mancher Erziehung, die ich jetzt so sehe (das heißt, wenn die Kinder überhaupt erzogen werden) bleibt mir echt die Luft weg.
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« Antworten #25 am: 19. Jan 2005, 10:50 »

@ YOU,

kommt darauf an, wenn es die Mutter ihr so vorgelebt hat, wird sie es auch so machen, oder wenn ihr die Grenzen nicht klar gemacht wurden. Wie schon gesagt erfordert das viel Zeit und auch eigene Disziplin und Konsequenz, wenn man etwas versucht bei zu bringen. Bei Dir hat das ja geklappt, dass sie Dich nicht anbrüllt.

"Ich bin deswegen nicht der Meinung, dass man Schläge und alles wieder einführen ud erlauben sollte. Aber bei mancher Erziehung, die ich jetzt so sehe (das heißt, wenn die Kinder überhaupt erzogen werden) bleibt mir echt die Luft weg"

leider können die Kinder da wenig dafür und einige versuchen mit Schlägen wieder gerade zu biegen, was sie verbockt haben und machen dadurch alles noch schlimmer.
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Gruß, An.Di.
Black
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« Antworten #26 am: 19. Jan 2005, 11:46 »

An. Di.,
Ich denke das Du noch keine Kinder hast ( wenn ja, und Du das alles so gemeistert hast, wie Du davon überzeugt bist, Respekt  Wink )

Aber wenn nicht, da kannst Du jetzt noch so von Deine Meinung überzeugt sein, aber Praxis ist alles andere als Theorie ( ich habe auch keine Erfahrung mit Kinder Erziehung) ich geb ja zu, und ich weiß auch nicht wie ich damit umgehen werde, wenn das Baby da ist  Rolling Eyes
Aber man kann nicht einfach sagen, ""die versuchen nur gerade zu biegen, was die verbockt haben""
Weil Du sprechts auch viel von Kinder liebe usw. und das ist am meisten gerade der Grund warum man es verbockt hat, man möchte den Kind jeden Wünsch von den Augen ablesen, ist oft nicht Konsekfent ( Schreib man nicht so, ich weiß )
genug,  und das sind die Folgen, warum die Kinder dann gerade so sind wie sie sind.

Ich denke man muß es erstmal selbst erlebt haben, bevor man andere "beschuldigt"   Wink

Nicht weiter beachten, ist nur meine Meinung  Wink  Smile

Gruß Black
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« Antworten #27 am: 19. Jan 2005, 12:29 »

Hallo Black,

beschuldigen werde ich ganz bestimmt erst mal niemand, mir ist wichtig Tipps, Anregungen und Hilfe zu bieten. Theorie und Prxis sind zwei paar Steifel und ein und vor allem DAS Erfolgsrezept bei der Erziehung gibt es sowieso nicht, weil jedes Kind auch anders ist und einen eigenen Charkter hat und entwickelt. Somit muss man individuell und situationsbedingt erziehen und handeln. Alles richtig kann man eh nicht machen! Aber,  Wink  (das große aber musste ja folgen), Schläge sind so oder so nicht notwendig. Ganz egal wie schwer die Situation gerade ist. Mit einem Schlag ist nichts erklärt sondern nur Gewalt ausgeübt worden. Und wenn wir später den Kindern einmal vermitteln wollen, dass Gewalt keine Lösung ist, dann barcuehn wir ihnen auch keine Gwalt zufügen. Sowohl physischer als auch psychischer Gewalt. Und mit verbocktem wieder gerade biegen meinte ich hauptsächlich Dinge, die halt 20 Mal geduldet wurden und dann auf einmal nicht mehr. Und um der neuen Regel Nachdruck zu verleihen "rutscht" einigen die Hand aus. Und die Rechtfertigung "mir sit die Hand ausgerutscht" oder "ein Mal schadet nicht" oder sonstige Sprüche, da muss man doch  Crying

Erziehern egal ob in Kindrgärten oder Heimen oder sonst wo kostet ein Klapps den Job. Wieso funtioniert es denn da? Und die Kinder dort sind weiß Gott schwieriger. Auch in Psychiatrien usw.
Weil da einfach genug Druck für die Erzieher da ist. Da gibt es kein "mir ist die Hand ausgerutscht" oder "die Lage bzw. das Kind war schwierig" usw.
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Gruß, An.Di.
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« Antworten #28 am: 19. Jan 2005, 13:34 »

Zitat von: "An.Di."


Erziehern egal ob in Kindrgärten oder Heimen oder sonst wo kostet ein Klapps den Job. Wieso funtioniert es denn da? Und die Kinder dort sind weiß Gott schwieriger. Auch in Psychiatrien usw.
Weil da einfach genug Druck für die Erzieher da ist. Da gibt es kein "mir ist die Hand ausgerutscht" oder "die Lage bzw. das Kind war schwierig" usw.


Na, sowas kommt bei mir schon mal garnicht in Frage, das mir Fremde Menschen mein Kind "schlagen" usw. da könnte ich aber mächtig  sauer werden, nicht Oma, nicht Tante oder sonnst eine,
Und gleich möchte ich anmerken, wenn die Frage kommen sollte, warum Eltern es dürfen, und andere nicht, weil Fremde Menschen haben bei meinen Kind nichts verloren, nicht in der Erziehung oder sonnst was .
Und wie ich schon oben sagte, ich weiß es nicht, was ich tun werde, das erfahre ich erst, wenn es soweit ist.

Aber für gute Tipps bin ich immer ofen  Wink

Gruß Black
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An.Di.
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« Antworten #29 am: 19. Jan 2005, 14:07 »

Das kann ich auch nur jedem Kind wünschen, dass es nie in ein Heim kommen muss Rolling Eyes
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Black
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« Antworten #30 am: 19. Jan 2005, 14:51 »

Zitat von: "An.Di."
Das kann ich auch nur jedem Kind wünschen, dass es nie in ein Heim kommen muss Rolling Eyes


Obwohl in manchen Fällen bekommen die Kinder in Heim mehr Liebe, als bei Leiblichen Eltern  Crying
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[Campina]
Gast

« Antworten #31 am: 21. Jan 2005, 23:03 »

so jetzt hab ich mal was mehr Zeit um dazu noch was zu sagen.

Also ich lese im moment ein buch wo wachstumsschübe von babys beschrieben sind. Und da ist beschrieben dass die babys da manchmal  ienfach nur schreien und das manchmal an den nerven zerrt unter anderem sind da auch erfahrungsberichte drin. Und da wird beschrieben dass eine mutter nicht mehr konnte und ihr baby welches ca. 8 wochen ist auf ihre Wickelkomode geknallt hat und sich vor sich selbst erschrocken hat, aber sie kann seit dem verstehen dass Eltern ihre Kinder mal schlagen oder misshandeln. Ich muss sagen diese stelle im buch hat mir unheimlich angst gemacht.
Man kann verstehen das jemand ein so junges Baby misshandelt? Ich hoffe dass ich nie so weit komme dass ich das wirklich verstehen kann. Und im gleichen moment ist mir klar geworden dass ich meiner Schwiegermutter mal alles zeigen muss mit füttern und so, denn sollte ich jemals so mit den nerven am ende sein. Wünsche ich mir selbst genug einsicht dass ich meinen kleinen mal für ein paar stündchen abgebe.
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An.Di.
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« Antworten #32 am: 22. Jan 2005, 09:23 »

Hoi Campina,

ich denke nicht, dass Dir so etwas jemals passieren wird. Fakt ist jedoch auch, dass jeder mensch mehrere Seiten hat, vor der man sich ziemlich erschrecken und fürchten kann. Auch wenn Jemand gaaaaaaanz lieb ist schlummert in ihm auch eine vielleicht sogar umso bösere Seite. Aber man sieht deutlich welche Seite überwiegt. Es gibt aber auch Menschen, bei der die - ich will jetzt nicht "böse" Seite sagen - , sagen wir mal die andere Seite überwiegen kann. Das sind dann Gewaltverbrecher, Schläger, Mörder, Vergewaltiger usw. Der Ursprung, ob dies jemand an sich und in sich zulässt, liegt nur teilweise auch in der Erziehung. Viel mehr jedoch auch im Freundeskreis usw. Wäre vielleicht mal einen neuen Thread wert, über "das zweite Gesicht". Eröffnest Du einen? Fände ich noch interessant, was andere dazu meinen.
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« Antworten #33 am: 23. Jan 2005, 11:05 »

Zitat von: "An.Di."
Erziehern egal ob in Kindrgärten oder Heimen oder sonst wo kostet ein Klapps den Job. Wieso funtioniert es denn da? Und die Kinder dort sind weiß Gott schwieriger. Auch in Psychiatrien usw.
Weil da einfach genug Druck für die Erzieher da ist. Da gibt es kein "mir ist die Hand ausgerutscht" oder "die Lage bzw. das Kind war schwierig" usw.


Meine Mutter arbeitet in einem Kindergarten und daher weiß ich es, dass die Kinder auf die Erzieher eher hören, als auf eigene Eltern. Die Erzieher haben jedoch das Kind nicht geschlagen (dürfen sie auch nicht, da verboten). Oft kommt eine Mutter zu einer Erzieherin und bittet sie, eigenem Kind klar zu machen, dass es sich anziehen und mit nach Hause kommen soll. Das Kind hört nämlich nicht auf die Mutter, und da es ihr dann peinlich ist, vor allen Leuten das Kind mehrmals zu bitten mitzukommen..., setzen sie sich auf die Bank und warten bis das Kind selbst Lust dazu hat.
Wenn meine Mutter, bzw. andere Erzieherin dem Kind das sagt, dann hört er jedoch darauf.  Confused

Wollte ich mal nur als passendes Beispiel nennen.  Wink
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« Antworten #34 am: 23. Jan 2005, 11:22 »

Das mit dem Entschuldigen kenn ich nur zu gut, nur nachdem ich meine mehreren Schläge auf den Hintern kassiert hatte musste ich mch trotzdem entschuldigen.
Ich werde niemals meine Kinder schlagen, so habe ich Angst vor meinem Vater bekommen..das hat sich erst später in Respekt umgewandelt.
Als wir in unser Restaurant gezogen waren, ich war da ca.8 Jahre hatten ich und meine Schwester igrendeinen Mist gemacht. Er rief uns in die Küche und schrie uns an..Er könne uns ja nun nicht mehr schlagen, wenn das rauskommen würde...dann hätten wir ja keine Gäste mehr es würde ja heißen Dort werden die Kinder geschlagen. Und wie er uns denn sonst bestrafen solle......
Es war schrecklich, da zu stehn...er selber wurde früher mit dem Teppichklopfer geschlagen. Damit hat eruns auch oft gedroht was ich nicht verstehe da er doch weiß was das für ein Gefühl ist.

Also..richtig dikutieren würde ich mit dem Kind nicht, man soll es ja auch nur im Notfall anschreien. LIeber alles ganz ruhig erklären...so sagen die das immer auf rtl2 "Die Supermamas"..schau ich voll gerne. Dassind auch richtige Extremfälle wo die Kinder beißen und tretten...
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« Antworten #35 am: 23. Jan 2005, 12:03 »

Hallo zusammen,

die Supermamas schaue ich mir durchaus auch mal an, finde es aber schrecklich, wenn die Kinder vor laufender Kamera bloß gestellt werden und ebenso schrecklich finde ich, wenn eine Supermama direkte Tipps vor dem Kind gibt. Das entwürdigt nämlich auch die richtige Mama. Außerdem entwürdigt die richtige Mama schon der Name "die Supermama". Es gibt zwar sehr hilfreiche Tipps, wenn ich aber mit so einer Situation nicht klar kommen würde, dann würde ich mir anders Hilfe suchen. In einer Beratungsstelle zum Beispiel. Oder das ganze eben nicht öffentlich aufziehen.

Angst und Respekt sind zwei Begriffe, die wir gerne verwechseln. Respekt ist etwas, was nicht auf Angst beruht. Respekt hat unter anderem etwas mit Toleranz zu tun. Respekt bedeutet die anderen Grenzen zu sehen und diese warzunehmen und nicht zu verletzen. Auch die Bedürfnisse des anderen wahrzunehmen und nicht zu verletzen. Vertrauen beruht auf Respekt. Wer schlägt, der hat keinen Respekt vor dem Gegenüber. Eltern sollten ihren Kindern so viel Respekt geben, wie sie selbst von ihnen erwarten.

Was auf jeden Fall richtig ist, ist ruhig mit dem Kind sprechen. So lernt es, nicht nur mit Lautstärke etwas erreichen zu können, sondern auch im ganz normalen Umgangston. Vieles was die Supermamas sagen ist natürlich richtig und wirklich gut, aber die Art und Weise, wie es gesagt wird, auch vor den Kindern und auch das "höherstellen" gegenüber den Eltern finde ich absolut nicht gut und pädagogisch schlecht.

Viele Kinder wissen und merken im Kindergarten, dass die Erzieherin eigentlich fremd ist. Kinder benehmen sich bei Fremden meist anständiger, weil sie ihre Grenzen erst neu testen müssen. Die Grenzen werden von geschulten Erzieherinnen und Erziehern so tief gehalten, dass das Kind auch recht schnell hört (hat Vor- und Nachteile). Vor den Kindergartenerzieherinnen haben die Kinder übrigens Respekt, keine Angst! Je jünger ein Kind, desto gehorsamer ist es auch, weil es nur wenig eigene Persönlichkeit und nur wenig eigene Meinung besitzt. Es gibt aber auch da schon Kindergärten für schwererziehbare Kinder (wobei es ja schwererziehbare Kinder gar nicht gibt, zumindest nicht von Geburt an Wink), in denen es durchaus auch mal drunter und drüber geht mit diversen Ausrastern, jedoch auch da wird dann nicht geschlagen!
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« Antworten #36 am: 26. Jan 2005, 21:23 »

Zitat von: "~Luna~"
Zitat
Britische Eltern, die ihr Kind schlagen, können dafür künftig mit fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Aber nur, wenn sie nicht aufpassen: Ein am Samstag in Kraft getretenes Gesetz erlaubt eine "vernünftige Züchtigung". Strafbar sind lediglich Prügel, die Flecken, Beulen oder Hautabschürfungen zurücklassen...


Kinder haben ein recht auf gewaltfreie erziehung.......
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wobei selbst der kleine klapps verboten ist !
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« Antworten #37 am: 26. Jan 2005, 22:11 »

Zitat von: "Bianka"


wobei selbst der kleine klapps verboten ist !


Gott sei Dank  Wink
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« Antworten #38 am: 27. Sep 2005, 10:26 »

Zitat von: "Black"
Na, sowas kommt bei mir schon mal garnicht in Frage, das mir Fremde Menschen mein Kind "schlagen" usw. da könnte ich aber mächtig  sauer werden, nicht Oma, nicht Tante oder sonnst eine,
Und gleich möchte ich anmerken, wenn die Frage kommen sollte, warum Eltern es dürfen, und andere nicht, weil Fremde Menschen haben bei meinen Kind nichts verloren, nicht in der Erziehung oder sonnst was .


Auch wenn Black momentan nicht mehr dabei ist, wollte ich dazu doch noch etwas schreiben : Ein Kind ist ein Lebewesen und gehört somit eigentlich Niemandem. Und eine Begründung, dass Eltern ihre Kinder deshalb schlagen dürfen, weil es eben Eltern sind, ist kein Grund!! Zudem erziehen andere mehr als die eigenen Eltern! Ich kenne Kinder, die haben mit mir mehr Kontakt als mit ihren Eltern. Somit habe ich eigentlich auch einen größeren Einfluss. Zudem sieht das Kind unter der Woche seine Eltern gerade einmal 3h/Tag und ist mit anderen Menschen für ca. 10h/Tag zusammen! Das bedeutet der Einflussbereich von außen ist deutlich größer (3h/Tag ist übrigens schon hochgerechnet. Davon abziehen müsste man noch die Hausaufgabenzeit). Dennoch sind die Eltern als Bezugsperson natürlich an oberster Stelle. Und haben natürlich auch bedingt die Möglichkeit zu bestimmen, bei wem und mit wem die Kinder miterzogen werden. (Lehrer, Freunde, Bekannte, Verwandte, Trainer, Leiter, Erzieher usw.)
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Gruß, An.Di.
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« Antworten #39 am: 27. Sep 2005, 12:13 »

Man könnte ja mal versuchen, Gründe dafür finden, warum Eltern schlagen.
Meine (zu wenig) Erfahrung ist, diese Eltern können überfordert sein.
Oder haben nicht den Horizont, oder sind unwillens/fähig, sich mit der Thematik tiefergehend auseinanderzusetzen (was ja bei jungen, unfreiwilligen Eltern oft sein könnte).

Menschen leben in ihrer Welt.
Ein Elternteil hat seine ganz bestimmte Vorstellung vom Leben, wie er/sie es gerne hätte.
Passt da was nicht, und ist dieses so schwach wie ein Kind (das schwächste Glied in der Kette), ist es doch (fälschlich) naheliegend, dort anzusetzen.
Das ist das fatale, unser Hirn gaukelt uns die Welt vor, kein Mensch sieht sie exakt gleich.
Deswegen sind Normen und Regeln für den einen selbstverständlich, ein anderer empfindet sie als irrsinnig oder zu einschränkend.

So können wir hier noch so akurat die ideale Erziehungsmethode propagieren, es wird niemals alle erreichen ...

Andereseits kann man auch als Erwachsener noch lernen, und die Sicht auf die Dinge ändert sich.
Aber um das zu erreichen, bedarf fast schon Bereitschaft sich mit Philosophie auseinanderzusetzen ?!

Zitat von: "*Micky*"

Es war schrecklich, da zu stehn...er selber ....

Ich erlebte meine Eltern damals auch so.
Unfähig, die Situation angemessen zu erklären (auch sich selbst gegenüber).
Sowas nennt man emotionale Intelligenz, wenn jemand mit anderen Menschen umgehen kann.
Die schien ihnen/ihm zu fehlen ...

Ein Freund von mir kann mit Kindern überhaubt nicht.
Ist ansonsten ein netter Kerl (aber nicht in jeder Beziehung, und recht egoistisch).
Wenn der mit Kindern zusammenkommt, mögen die auch noch so klein sein, erstarrt er fast, kann überhaubt nix mit ihnen anfangen, fühlt sich durch sie belästigt (in seiner Freiheit eingeschränkt).

Finde ich unmöglich, weil ich gerne mit Kindern zusammen bin, auch auf emotionaler Ebene ...  Rolling Eyes
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