es ist schwierig dies nachzuempfinden, was Eltern dabei empfinden.
Ich musste zuerst weinen. Versuche dennoch die Eltern zu verstehen.
Macht spielt eine große Rolle. Macht über etwas anderes haben.
Ich hoffe, dem Jungen kann geholfen werden. Und um etwas sarkastisch zu sagen, es kann sein, dass das mit einem Klapps angefangen hat. Das soll hier aber nicht zur Diskussion stehen.
Ich versuche mich in die Eltern hineinzuversetzen :
ich merke, dass ich mit dem Kind machen kann, was ich will. Ich kann meine Aggressionen an ihm raus lassen und es kann sich nicht wehren. Wahrscheinlich so ähnlich wie ein Tierquäler. Das geht allerdings nur, wenn ich das andere Wesen nicht als Lebewesen anerkenne. Vielleicht wollte der vater kein Kind, oder keinen Jungen und kam somit in ein Muster, welches ihn veranlasst hat seine Wut an dem rauszulassen, was ihm das Leben verpfuscht hat.
Mir kommen ständig die Tränen, weil ich mich schlechter in den Vater versetzen kann, als in das Kind. Und für das Kind muss es die Hölle gewesen sein, auch, wenn es sich seine eigene Welt gemalt hat, in der das Matyrium zu überleben war. Fernab von aller Hoffnung, weil es nichts anderes kennt. Der natürliche Instinkt des Menschen trieb das Kind dazu zu überleben und sich die Sache so gut wie möglich zu machen.
Es ist auch schwierig darüber zu spekulieren, weil nichts genaues bekannt gegeben wird. Einen Grund hat es, und auch dieser Grund muss grausam genug sein, dass ein Mensch in der Lage ist so etwas zu tun.